Stammtisch

Der Freundeskreis für Brauchtum und Geschichte trifft sich am Donnerstag, 4. Juni, um 19.30 Uhr zu einem Stammtisch in Alhenn's Keller. Themen werden z.B. die neu gebildeten Arbeitskreise sein. Der Verein freut sich auf weitere Geschichtsinteressierte.

29.05.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (hb)

 


Das Waldhaus in Cleeberg feiert in diesem Jahr 30-jähriges Bestehen

1979 wurde der beliebte Treffpunkt für Vereinsfeste aller Art am alten Cleeberger Sportplatz in Betrieb genommen (Bilderreihe oben). Zwei Jahre später kam das Grillhaus dazu, das seitlich der großen Halle errichtet wurde (Bilderreihe unten).

27.05.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung

 


VdK-Vorstand Cleeberg pflegt Blumen


Einen Beitrag zur Dorfverschönerung leisten Else Theuser und Alwin Jung. Seit 1998 werden die Blumenkästen am Wartehäuschen der Bushaltestelle in der Oberkleener Straße, von den beiden mit farbenprächtigen Blumen bepflanzt und gepflegt. Gesponsert wurden die Blumen in den ersten 5 Jahren von Helga Block, die diese Aktion auch ins Leben gerufen hat. Danach hat die Gemeinde die Kosten für die Blumen übernommen und freut sich über das ehrenamtliche Engagement.

27.05.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung

 


"Roihertroog-Fest" zum 60. Geburtstag der Feuerwehr

Ihren 60: Geburtstag feiert die Feuerwehr Cleeberg am kommenden Pfingstsamstag, 30. Mai, ab 17 Uhr mit einem "Roihertroog-Fest" vor dem Feuerwehrgerätehaus in Cleeberg. In lockerer und zwangloser Runde wollen die Feuerwehrleute um Wehrführer Thorsten Jüng ein paar gemütliche und gesellige Stunden verbringen und laden dazu auch die Bevölkerung ein.
Speisen und Getränke werden in rustikaler Form angeboten, es gibt "Flaschwoorscht mit Bruatgetoffeln" und "Handkäs' mit Musik" und - wie früher in Cleeberg üblich - Licher Export vom Fass. Für Stimmung und Unterhaltung sorgen die "Lustigen Fuhrleute" und René Arabin. Bei Einbruch der Dunkelheit wird eine Riesen-Bilderschau über die Feuerwehr Cleeberg gezeigt.
Die Feuerwehr Cleeberg zeigt sich im 60. Jahr ihres Bestehens gut aufgestellt: Sie kann auf 30 Mitglieder in der Einsatzabteilung zurückgreifen. In der Jugend- und Minifeuerwehr sind 20 junge Leute aktiv. Neun Mitglieder zählt die Alters- und Ehrenabteilung. Insgesamt sind 260 aktive und passive Mitglieder in der Feuerwehr Cleeberg vereint. Wehrführer ist Thorsten Jung, sein Stellvertreter ist Harald Repp. 1. Vorsitzenderdes Vereins ist Arndt Wagner, sein Stellvertreter Hans-Joachim Rühl.

27.05.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (ikr)

 


Viele Besucher kamen zum Waldfest
Gleichzeitig wurde 30-jähriges Bestehen des Cleeberger Waldhauses gefeiert


Die heimische Rockband "Limo" heizte zum Auftakt des Waldfestes in Cleeberg mit rockigem Sound dem Publikum ein.

Auch in diesem Jahr fand wieder am Himmelfahrtstag im Cleeberger Waldhaus das traditionelle Waldfest statt, das sich erneut als Publikumsmagnet erwies. Es gab außerdem einen runden Geburtstag zu feiern: Das Waldhaus wurde vor 30 Jahren, im Jahre 1979, erbaut. Veranstaltet wurde das diesjährige Waldfest vom Schützenverein Cleeberg um den 1. Vorsitzenden Markus Adami und seinem Helferteam.
Am Vorabend der Traditionsveranstaltung heizte die aufstrebende heimische Coverband "Limo" aus Cleeberg mit einem stimm- und soundstarken Konzert das vorwiegend junge Publikum ein und sorgte für prächtige Stimmung. Die fünfköpfige Gruppe spielte Rock- und Popmusik der letzten 40 Jahre bis hin zu aktuellen Hits. Sängerin Lisa-Marie Watz und ihre Band-Kollegen Moritz "Moe" Jung, Kai Seißler, Dennis Benner und Christian Kaiser boten "Himmelfahrtsrock" vom Feinsten.
Das Waldfest am Himmelfahrtstag begann am Vormittag mit einem evangelischen Gottesdienst, der dieses Jahr erstmals vom neuen Cleeberger Pfarrer, Dr. Thomas Wabel geleitet und vom Cleeberger Frauenchor unter der Leitung von Patrick Stinka musikalisch gestaltet wurde. Auch der 30. Geburtstag des Waldhauses wurde gebührend gewürdigt: Gern erinnerten sich die Besucher an den Bau des Gebäudes: Auf Initiative des früheren Heimat- und Verkehrsvereins wurde dieses idyllisch gelegene Holzhaus am Waldsportplatz durch die Gemeinde Langgöns unter der Bauaufsicht von Bernd Fischer errichtet, der auch die Konstruktion durchführte. Die extrem lange Theke - sie ist fast 10 Meter lang - war, so erzählt man sich noch heute, eine Bedingung des damaligen Bürgermeisters Heinz Ulm, der der Meinung war, dass die Cleeberger eine solche bräuchten.
Das daneben gelegene Grillhäuschen kam erst zwei Jahre später dazu. Das Waldhaus liegt etwas abseits zwischen Cleeberg, Oberkleen und Ebersgöns. Jedes Jahr besuchen zahlreiche Besucher diese besonders bei Wanderern, Radfahrern und anderen Ausflüglern beliebte Ausflugsstätte und nutzen auch beim Waldfest gern die Gelegenheit, dort etwas zu essen oder zu trinken. Angeboten wurden in diesem Jahr ganztägig Grillspezialitäten, mittags Erbsensuppe mit Würstchen und am Nachmittag Kaffee und selbstgebackene Backhauskuchen. Für die kühle Erfrischung gab es Bier vom Fass und alkoholfreie Erfrischungsgetränke. Für die Kinder waren eine Hüpfburg und eine Wand zum Torwandschießen aufgebaut. Auch der benachbarte "Alte Sportplatz" wurde für Bewegungsaktivitäten genutzt. In geselliger Runde machte auch das "Nageln" immer wieder riesigen Spaß, bei dem der letzte meistens eine Runde ausgeben musste.

25.05.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (ikr)

 


Cleeberger Bürger setzten mit Engagement die Dorferneuerung um
Landratskandidatin Anita Schneider informierte sich im Langgönser Ortsteil


Über die Dorferneuerung in Cleeberg informierte sich Anita Schneider (Mitte).

Die SPD-Landratskandidatin Anita Schneider informierte sich in Cleeberg über das Thema "Dorferneuerung", zu der Bürgermeister Horst Röhrig (SPD) ins frühere Rathaus eingeladen hatte. Bei der Veranstaltung, an der unter anderem der SPD-Landesvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel, der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Langgöns, Gerald R. Dörr, Wolf Ruppert, Vorsitzender des Arbeitskreises Dorferneuerung in Cleeberg, Städtebauarchitekt Klaus Grabowski und Jörg Schmidt, Vorsitzender des Cleeberger Freundeskreises für Brauchtum und Geschichte, teilnahmen, informierte zunächst Gudrun Müller-Mollenhauer vom Amt für den ländlichen Raum im Lahn-Dill-Kreis über das neue Verfahren, in die Dorferneuerung zu gelangen. In Langgöns durchliefen vor Cleeberg die Ortsteile Niederkleen und Dornholzhausen bereits dieses Programm. In Cleeberg wird es planmäßig am Jahresende abgeschlossen sein.
Insbesondere die geänderten Aufnahmekriterien für neue Förderschwerpunkte waren Thema. Gudrun Müller-Mollenhauer machte deutlich, dass sich die Kriterien über die Jahre deutlich gewandelt und kommunale Gesamtstrategien der Gemeinden und ausführliche Analysen der Gebäude- und Infrastruktur an Bedeutung gewonnen hätten. Sie informierte beispielsweise, dass die Dorferneuerung nur noch dann durchgeführt werde, wenn während der Laufzeit der Dorferneuerung auf konkurrierende Baugebietsausweisungen verzichtet werde. Aufschlussreich sei auch eine "Zukunftswerkstatt" im Vorfeld des Projekts: Anhand der Beteiligung seitens der Bevölkerung ließe sich gut ablesen, ob Interesse bestehe.
Anita Schneider wies darauf hin, dass ein solches Projekt am Anfang Moderatoren brauche, Privatleute könnten und sollten schon während der Vorbereitungsphase des Projekts Anträge stellen, um das Ganze dadurch schneller voranzutreiben.
"Die Startmaßnahme ist besonders wichtig", meinte Bürgermeister Röhrig, das sei in Cleeberg der Bereich rond um die Kirche gewesen. Er und der Kronberger Städtebauarchitekt Dipl. Ing. Klaus Grabowski, der im Auftrag der Gemeinde Langgöns die Dorferneuerung in Cleeberg leitet, lobten die Art und Weise, wie die Cleeberger Bevölkerung mit viel Engagement und Begeisterung die Dorferneuerung umgesetzt und vorangebracht hätten. Wolf Ruppert lobte seinerseits die hervorragende Zusammenarbeit mit Planer, Amt und Gemeinde. Er bat Anita Schneider explizit darum, sich dafür stark zu machen, dass für private Mauersanierungen zukünftig die Zuschüsse bei der Dorferneuerung von 30 auf 50 Prozent erhöht werden.
Unter der Führung von Wolf Ruppert und Jörg Schmidt besichtigte die Gruppe anschließend die Bereiche um die Kirche mit dem Denkmalsplatz, einige der restaurierten Mauern, wie die Mauer in der Alten Gasse, die Neugestaltung des Straßenplatzes Obere Pforte / Denkmalsweg und den Brunnenplatz vor der Feuerwehr. "Gerade der Brunnenplatz wird von der Bevölkerung sehr gut angenommen", freuten sich die Cleeberger Mitglieder der Groppe. "Man sieht, dass hier konzeptionell vorgegangen wurde", erklärte Anita Schneider.
"Wenn man sieht, was in Cleeberg geschaffen wurde, kann der schleichende Rückzug des Landes aus der Dorferneuerung nur Unverständnis auslösen", meinte Bürgermeister Röhrig. "Wir müssen den ländlichen Raum in seinen Entwicklungsmöglichkeiten stärken. Hierzu ist und bleibt die Dorferneuerung ein wesentliches Instrument", ergänzte Anita Schneider Die Stärke des Dorferneuerungsprogramms sei zudem, so Schneider weiter, dass die Bürger vor Ort gemeinsam die Projekte entwickeln und somit auch der soziale Zusammenhalt gestärkt werde. Im Rahmen der Dorferneuerung würden auch wichtige Entscheidungen in Bezug auf die Entwicklung des Tourismus vor Ort getroffen. Dies zeige auch die Entwicklung Cleebergs im Rahmen der Dorferneuerung. Der Tourismus habe sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor für die Region entwickelt. Hierzu trage die Dorferneuerung wesentlich bei, erläuterte die Kandidatin.
Abschließend bedankte sich Anita Schneider bei allen Beteiligten und machte den Anwesenden aus Oberkleen Mut, sich für eine Teilnahme an der Dorferneuerung in den nächsten Jahren stark zu machen.

22.05.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (ikr)

 


Kirchenvorstandswahl

Am Freitag, 29. Mai, von 18 bis 20 Uhr, liegt das Wählerverzeichnis für die Wahl des neuen Kirchenvorstandes im Gemeindebüro. im Pfarrhaus zur Einsichtnahme offen. Wer am Wahltermin, dem 21. Juni verhindert ist, selbst das Wahllokal aufzusuchen, kann mit seiner Wahlberechtigungskarte ab sofort die Briefwahlunterlagen beantragen.

22.05.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (ikr)

 


Feuerwehr feiert 60. Geburtstag



In diesem Jahr kann man auf sechs Jahrzehnte Brandschutz in Cleeberg zurück blicken. Aus diesem Anlass wird die Freiwillige Feuerwehr am Samstag, 30. Mai, ab 17.00 Uhr ein "Roihertroog-Fest" vor dem Gerätehaus veranstalten. Ohne große Ansprachen bzw. Ehrungen möchten die Cleeberger Brandschützer mit der Bevölkerung und den Nachbarwehren einige frohe Stunden ver bringen. Speisen und Getränke werden in rustikaler Form angeboten, was heißen soll es wird "Flaschworscht mit Bruatgetoffeln" (Fleischwurst mit Bratkartoffeln) und "Handkäs mit Musik" gereicht und wie bei allen anderen Cleeberger Veranstaltungen ist Gerstensaft im Angebot - natürlich werden auch alkoholfreie Getränke bereit gehalten. Für Stimmung und Unterhaltung sorgen die "Lustigen Fuhrleute" sowie Rene Arabin. Bei Einbruch der Dunkelheit werden die Brandschützer eine Riesen - Bildershow über die Cleeberger Feuerwehr präsentieren. Unser Foto zeigt die Einsatzabteilung.

20.05.2009 Text: Butzbacher Zeitung (zö), Bild: www.feuerwehr-cleeberg.de



Der MGV "Liederkranz" 1922 meldet sich eindrucksvoll zurück



Lange konnten wir nicht mehr über Erfolge des jungen, heimischen Männerchores berichten. Aufgrund einer Erkrankung des Chorleiters Matthias Schmidt haben die Cleeberger Sänger seit 2007 keinen Wettbewerb absolviert. Dennoch hat der Chor das leistungsorientierte Singen beibehalten und begibt sich in diesem Jahr wieder in den Wettstreitbetrieb.
Bislang hatten die Cleeberger sich eher weltlichen Klängen verschrieben. Einem rein kirchenmusikalischen Wettbewerb hatten sich die Cleeberger Sänger bislang noch nicht gestellt. Da kam die Ausschreibung des Liederkranz 1874 Biebergemünd-Kassel zum Wettbewerb "Musica Sacra" anlässlich deren 135jähringen Bestehens gerade recht. Die Vorbereitung dreier sakraler Chorwerke in eher kontemplativen Stil nahm die Cleeberger im ablaufenden Frühjahr voll in Anspruch, zumal die Intonierung kirchenmuskalischer Chorwerke bislang nicht zum "täglichen Brot" des Chores gehört hatte. Entsprechend motiviert traten die Sänger am vergangenen Samstag um 11:30 Uhr die Reise nach Osthessen an. Im vortrefflich bereitgestellten Probenraum verlieh Schmidt dem Chor den letzten Schliff. Der Auftritt sollte dann in der historischen Kirche St. Johann Nepomuk zu Kassel unter den kritischen Ohren der Juroren Gerd Zellmann, Freigericht und Hellmuth Drewes, Österreich stattfinden. Es gelang den Cleebergern ein überzeugender Vortrag währenddessen sie sich auf die ungewohnte aber angenehme Akustik eines hohen Chorraumes in der historischen Kirche gut einstellen konnten. Die Sänger brachten drei Chorwerke, "Alleluia" von Randall Thompson, "Cantate Domino" von Colin Mawby sowie "I will praise thee, oh Lord" von Knut Nystedt zu Gehör und erhielten ausdauernden Beifall der anwesenden Zuhörer.
Nach dem Auftritt begaben sich die Cleeberger in das bereitstehende Festzelt und erwarteten die Bekanntgabe der Wertung. Groß war die Freude der Cleeberger als verkündet wurde, dass sie mit 23,63 Punkten ein Golddiplom ersungen und zudem die Klasse Männerchöre A souverän gewonnen hätten. Im Tagesvergleich aller teilnehmenden Chöre konnte lediglich das Auswahlensemble "Die Freunde" Zellhausen mit 23,88 Punkten eine bessere Wertung erzielen. Gerne hätten die Cleeberger auch den Männerchor Plaidt (Klassensieg 7. dt. Chorwettbewerb, Kiel 2006) in ihrer Klasse gewusst, der aber leider aufgrund einer schweren Erkrankung des Chorleiters Jürgen Fassbender nicht teilnehmen konnte.
Dennoch freuten sich die Sänger sehr über den hart erarbeiteten Erfolg und werden sich in diesem Herbst der Konkurrenz auf dem hessischen Chorwettbewerb in Schlitz stellen.

19.05.2009 Text: Christian Kolmer, Bild: www.mgv-cleeberg.de

 


Jutta Weiß bleibt Vorsitzende
Cleeberger Heimat- und Geschichtsverein zog Bilanz

Der Heimat- und Geschichtsverein Kleebachtal e.V. Cleeberg wählte in seiner Jahreshauptversammlung in Dreikausens Landgasthaus "Wildhof" in Cleeberg Jutta Weiß einstimmig auf weitere zwei Jahre zur Vorsitzenden. Stellvertreter wurde Günter Wagner, der bisher das Beisitzeramt innehatte. Zur Kassenwartin berief die Versammlung wieder Marlies Wilfert und zur Schriftführerin Ingrid Krämer. Als Beisitzer gehört dem neuen Vorstand Adolf Aurige an. Die Kasse wird geprüft von Lygia Füller und Johannes Weiß.
Das Durchschnittsalter der 50 Vereinsmitglieder, von denen 31 aktiv tätig sind, liegt bei 70 Jahren.
In humoristischer Weise berichtete die Vorsitzende Jutta Weiß von den Vereinsaktivitäten im vergangenen Jahr, die mit einem Start am 17. Mai zur Tagesfahrt nach Zwingenberg zür Spargelfarm begannen.
Beim Mittagessen im Betriebshof gab es natürlich Spargel sowie Kartoffeln aus eigener Emte. "Beim anschließenden Verdauungsspaziergang jagte uns eine Vertreterin des Geschichtsvereins Zwingenberg zwei Stunden lang durch die Geschichte des mittelalterlichen Zwingenberg", so die Vorsitzende. Auch die älteste Kirche aus dem Jahr 1200 im oberen Stadtteil wurde besichtigt. Bei extrem guter Femsicht hatte man einen herrlichen Rundblick bis zum Kernkraftwerk Biblis und dem Chemiegiganten BASF. Schließlich wurde die Reisegroppe nach Bensheim in den "Auerbacher Weinkeller", chauffiert, wo es über mehrere Treppenabsätze bis zu 6 Meter in die Tiefe zur supergemütlichen ürigen Weinspelunke ging. "Mit einem guten Essen und einer Flasche Wein beendeten wir einen rundum lehrreichen und interessanten Tag", so die Vorsitzende.
Eine zweite Tagesfahrt war für den 11. Oktober nach Köln geplant, die aber wegen mangelnder Beteiligung ausfiel.
Für 2009 hat man neben einer Rheinoder Moselfahrt geplant, dem Cleeberger "Freundeskreis für Brauchtum und Geschichte" mit seinen jungen und aktiven Mitgliedern bei der Errichtung ihres kleinen Heimatmuseums behilflich zu sein und dieses Museum mit den erforderlichen Vitrinen auszustatten.

19.05.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (e)

 


Spinnstubenchor im Hessenpark

Der Spinnstubenchor Kleebachtal fährt zu seinem Auftritt im Rahmen der Veranstaltung "Hüttenberger Land im Freilichtmuseum Hessenpark" am Pfingstmontag, 1. Juni, nach Neu-Anspach in den Hessenpark. Der 60-Personen-Reisebus hat folgende Abfahrtszeiten: Cleeberg altes Bürgerhaus: 12 Uhr, Cleeberg Oberkleener Straße: 12.15 Uhr, Oberkleen Lüdke: 12.30 Uhr, Niederkleen Backhaus: 12.45 Uhr und Dornholzhausen Bushaltestelle: 13 Uhr. Weitere Fragen können unter Tel. 06085/ 1500 (Günther Lotz) beantwortet werden.

19.05.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (ikr)

 


Kollekte für äthiopische Straßenkinder


In der evangelischen Kirche von Cleeberg wurden von Pfarrer Dr. Thomas Wabel am Sonntag sechs Mädchen und ein Junge eingesegnet. Die Jugendlichen stammen alle aus Cleeberg. Sie waren von Salvo Bohl auf ihre Konfirmation vorbereitet worden. Den feierlichen Konfirmationsgottesdienst hatte der Pfarrer unter das Bibelwort "Einen anderen Grund kann niemand legen als den der gelegt ist in Jesus Christus" (1. Kor 3, 11) gestellt. In der Kirche waren großformatige Collagen der Konfirmanden ausgestellt, auf denen ihre Namen und selbst entworfene persönliche Familienwappen abgebildet waren. Der evangelische Frauenchor unter der Leitung von Patrick Stinka umrahmte den festlichen Gottesdienst musikalisch. Auf Wunsch der Konfirmanden wurde die Kollekte für die Straßenkinder in Addis Abeba/Äthiopien bestimmt. Verantwortlich für dieses Projekt ist der Dekan Pfarrer Hanns Burmeister aus Cölbe. Die Konfirmanden des Jahrgangs 2009 in Cleeberg sind: Careen Faber, Henrike Feick, Tom Green, Charlotte Jung, Saskia Köster, Kirsten Stahl und Marlen Stahl. Das Foto zei,gt die Konfirmanden aus Cleeberg mit Pfarrer Thomas Wabel (I.) und Salvo Bohl.

18.05.2009 Text: Butzbacher Zeitung (ikr), Bild: Heidi Tonhäuser

 


Waldfest und 30 Jahre Cleeberger Waldhaus


Seit vielen Jahren findet im und am Cleeberger Waldhaus das traditionelle Waldfest statt. Jedes Jahr an Himmelfahrt kommen zahlreiche Besucher an diesen Ort, um ein Fest mitten in der Natur genießen zu können.

Auch in diesem Jahr findet wieder am Himmelfahrtstag (Do. 21. Mai), im Jahr 1979 erbauten Cleeberger Waldhaus, das traditionelle Waldfest statt. Auf Initiative durch den früheren Heimat- und Verkehrsverein wurde damals dieses idyllisch gelegene Holzhaus am Waldsportplatz durch die Gemeinde Langgöns unter der Bauaufsicht von Bernd Fischer errichtet, der auch die Konstruktion durchführte. Die extrem lange Theke (fast 10 Meter) war eine Bedingung des damaligen Bürgermeisters, Heinz Ulm, der der Meinung war, dass die Cleeberger eine solche bräuchten. Im Nachhinein war das auch kein Fehler gewesen. Das daneben gelegene Grillhäuschen kam erst zwei Jahre später dazu. Das Waldhaus liegt etwas abseits zwischen Cleeberg, Oberkleen und Ebersgöns. Jedes Jahr besuchen zahlreiche Besucher, bei gutem Wetter sogar Menschenmassen, das nun seit 30 Jahren bestehende Waldhaus. Beliebt ist dieser Ort besonders bei Wanderern, Radfahrern und anderen Ausflüglern, die am Waldfest immer gerne die Gelegenheit nutzen, dort etwas zu essen oder zu trinken. Angeboten werden ganztägig Grillspezialitäten, mittags Erbsensuppe mit Würstchen und am Nachmittag Kaffee und selbstgebackenen Backhauskuchen. Für die kühle Erfrischung gibt es Bier vom Fass und selbstverständlich auch alkoholfreie Erfrischungsgetränke. Für die Kinder werden wieder eine Hüpfburg und eine Wand zum Torwandschießen aufgebaut. Auch der daneben gelegene Sportplatz ("Alter Sportplatz") kann für Bewegungsaktivitäten genutzt werden. In geselliger Runde macht auch das "Nageln" immer riesigen Spaß, bei dem der letzte meistens immer eine Runde ausgeben muss.
Das Waldfest beginnt vormittags um 10:30 Uhr mit einem ev. Gottesdienst, der dieses Jahr erstmals vom neuen Cleeberger Pfarrer, Dr. Thomas Wabel, geleitet wird, begleitet vom Cleeberger Frauenchor unter der Leitung von Patrick Stinka. Am Vorabend (Mi. 20. Mai) gibt die heimische Liveband "LIMO" ab 21:00 Uhr ein kleines Konzert. Die fünfköpfige Truppe spielt Rock- und Popmusik der letzten 40 Jahre bis hin zu aktuellen Hits. Vorbeischauen lohnt sich an beiden Tagen. Sollte das Wetter nicht so mitspielen wie man das gerne hätte, dann sind in dem geräumigen Waldhaus genügend, vor Wind und Regen geschützte, Sitzgelegenheiten vorhanden. Veranstaltet wird das Waldfest in diesem Jahr vom Schützenverein Cleeberg 1905 e. V., der Sie bei Ihrem Besuch herzlich willkommen heißt.

15.05.2009 René Arabin

 


Vogelsberg-Rundfahrt und Besichtigung einer Mohrenkopffabrik
Teilnehmer an der Tagesfahrt des VdK Cleeberg sammelten viele Eindrücke


In den Vogelsberg führte ein Ausflug des VdK-Ortsverbandes Cleeberg (vgl. Bericht).

Der traditionelle Tagesausflug des VdK Cleeberg führte die Mitglieder und Gäste aus Griedelbach und Kirch-Göns zum Hoherodskopf. Dort wurde die Gruppe vom Naturparkführer Otto Kirchner in Empfang genommen. Während der zweistündigen Rundfahrt berichtete er über den Naturpark und seine umliegenden Dörfer.
Der Naturpark wurde 1956 als erster seiner Art geschaffen. Vor Millionen Jahren wurden durch Erosionen Basaltschichten ' abgeschliffen, es entstanden Plateaus, wannenförmige Mulden und tiefe Täler. Harte Gesteine blieben davon verschont, sie trennen die Täler, ragen als skurrile Gebilde aus dem Boden und sind oft als Naturdenkmäler ausgewiesen. Im Zentrum des Naturparks erstreckt sich eine mit Laubund Mischwald bedeckte Hochfläche, über die sich der Taufstein (773 m) und der Hoherodskopf (764 m) erheben. Es entspringen mehrere Bäche. Naturdenkmäler, Hochmoor, Quellen, Bergdörfer, Bäche und Seen, Pflanzen und Gestein zeigen die Vielfalt des Naturraums.
Die Fahrt ging über Ulrichstein mit Schloss und Vogelsberggarten vorbei an Lanzenhain, Hochwaldhausen, Ilbeshausen mit der 1691 erbauten Teufelsmühle und Grebenhain mit der Oberwaldklinik. Außerdem sahen die Fahrtteilnehmer Hartmannshain - hier ist durch die OVAG Friedberg der erste Windpark Hessens entstanden - Bannerod mit einer Kirche, deren Turm als Vogelsberger Bleistift bezeichnet wird (48 m hoch), und Crainfeld. Weiter ging es nach Niedermoos mit einem See, der im sechzehnten Jahrhundert von den Freiherren zu Riedesel angelegt wurde. Der Ort ist auch bekannt durch die alljährlichen Orgelkonzerte. In Obermoos wurde der See von einem Sponsor erworben, der ihn dem Naturschutzbund zur Verfügung stellte. Bermutshain ist berühmt für seinen alljährlichen Almabtrieb durch die Landmänner e.V. Herchenhain das höchstgelegene Vogelsbergdorf (645 m NN) und Breungeshain mit seinem Skilift bildeten den Abschluss der informativen Rundfahrt.
Im Berggasthof am Hoherodskopf wurde das Mittagessen eingenommen. Gestärkt mit vielen Eindrücken aus diesem Naturgebiet wurde die kleinste Schokokussfabrik Deutschlands in Schotten-Wingershausen angesteuert. Hier durfte man zuschauen, wie die Schokoküsse in Handarbeit hergestellt werden. Von Mocca und Cappuccino bis Waldmeisteroder Himbeere werden die Küsse in 36 verschiedene Geschmacksrichtungen hergestellt. Zum Abschluss bekam jeder eine Kostprobe.
Nächste Station war der 1970 fertiggestellte Niddastausee mit 65 ha Wasserfläche. Hier wurde mit Blick auf See bei Kaffee und köstlichen Kuchen eine Pause eingelegt. Der Abschluss dieser Tagesfahrt war das gemeinsame Abendessen beim Philipp in Leihgestern, bevor die Heimreise angetreten wurde.

15.05.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (pe)

 


Demographischer Dialog Arbeitsgruppe Cleeberg

Wir möchten Sie darüber informieren, dass viele fleißige Hände die Wiedereröffnung der Bücherei Cleeberg vorbereiten und wir auch alle Mitbürgerinnen und Mitbürger von Cleeberg bitten, uns zu unterstützen.
Wie können Sie uns unterstützen? Ganz einfach ...
Um die Auswahl der Bücherei vielfältig gestalten zu können, freuen wir uns, wenn gut erhaltene Bücher, Hörbücher oder Spiele, die in den Schränken von Cleeberg schlummern, an uns gespendet werden.
Wer uns unterstützen will, bringt seine Spenden donnerstags bis samstags ab 20 Uhr in Alhenn's Keller, Alte Gasse 15 oder ruft Frau Heidi Tonhäuser in dieser Zeit unter Durchwahl 2027 dort an, um einen passenden Termin abzustimmen.
Auf Ihre Unterstützung freuen wir uns!

Im Auftrag der Arbeitsgruppe
Thorsten Partenheimer

14.05.2009 Amtsblatt Langgöns

 


Ein malerisches Dorf im Taunus
Zurzeit wird die Broschüre "Historischer Rundweg durch Cleeberg" erstellt


Auf die im Sommer erscheinende Broschüre "Historischer Rundweg durch Cleeberg" neugierig machen wollen die Mitglieder des Arbeitskreises Dorferneuerung um den Vorsitzenden Wolf-R. Ruppert (Mitte). Helga Block (4. v.r) und Klaus Grabowski (2. v.r.) präsentieren die Übersichtskarte, darüber freuen sich auch Ortsvorsteher Thorsten Jung (3. v.r.) und Martin Bramer (l.).

"Das ist eine erstklassige und hervorragende Arbeit, das wird ein schönes Stück!", lobte Wolf-R. Ruppert, der Vorsitzende des Arbeitskreises Dorferneuerung in Cleeberg, die Broschüre "Historischer Rundweg durch Cleeberg", die kurz vor der Fertigstellung steht. Sie wurde in einer ersten, noch losen Blattversion, im Rahmen einer Arbeitskreissitzung im Alten Rathaus des Langgönser Ortsteils den Sitzungsteilnehmern vorgestellt.
"Wir wollen vorab schon mal ein wenig die Neugierde wecken", begründete die Cleeberger Heimatforscherin Helga Block die Idee dieser Vor-Präsentation. Sie hat für die Broschüre die Konzeption entwickelt und die Texte zum Rundweg geschrieben, Dipl. Ing. Klaus Grabowski, Architekt und Städtebauarchitekt, der im Auftrag der Gemeinde Langgöns die Dorferneuerung in Cleeberg leitet, war für die übrige Gestaltung zuständig. Herausgeber der Broschüre ist die Gemeinde Langgöns. Der offizielle Vorstellungstermin ist für den Sommer geplant.
Die Broschüre präsentiert sich unter dem Titel ,;Cleeberg - Malerisches Dorf im Taunus" und wurde im Format so konzipiert, dass sie problemlos in die Westentasche passt. Sie hat 21 reich und ansprechend bebilderte Seiten. 32 Stationen des historischen Rundwegs führen auf einer Strecke von etwa zwei Kilometern durch Alt-Cleeberg. Auf einer herausfaltbaren Übersichtskarte am Ende der Broschüre können sich Besucher zusätzlich auf einen Blick orientieren. Auch die alten, für Cleeberg so ortsbildprägenden Natursteinmauern sind in diesem Plan, der im Internet unter www.cleeberg.com ebenfalls anzuschauen sein wird, gut herausgearbeitet. Alle Sitzungsteilnehmer und Martin Bramer vom Bauamt der Gemeinde Langgöns zeigten sich sehr zufrieden mit der Konzeption und Gestaltung der Broschüre, die nicht nur, das betonte Klaus Grabowski, durch optische Ästhetik besteche, sondern auch inhaltlich höchst informativ sei.
Gleichfalls sehr gelobt wurden die insgesamt elf Schilder, die an historischen Kulturdenkmälern angebracht werden sollen. Die Historie von Lokalitäten wie der "Fruchtspeicher" oder das "Schmieds-Haus" in der Aulbachstraße 14 werden auf geplant leicht satinierten Glasschildern im DIN A 4 Format informativ beschrieben. In diese Schmiede sollen Kavalleristen Napoleons auf dem Rückzug von der verlorenen Völkerschlacht bei Leipzig ihre Pferde zum Beschlagen gebracht haben. Jedes Schild trägt auf Vorschlag von Ortsvorsteher Thorsten Jung am oberen Rand das farbige Ortswappen, am unteren Rand wird die Zahl der jeweiligen Station in einem Kleeblatt zu lesen sein. Das elfte Schild zeigt eine Federzeichnung des "Pflecken Cleeberg" mit dem Schloss, die um 1700 datiert wird. Diese Tafel soll in DIN A3 Größe am Infostand gegenüber dem Kindergarten Cleeberg möglichst in Art eines Stehpults angebracht werden. Von dort sind "Pflecken"-Mauer und Graben gut einsichtig. Auch die sanierten öffentlichen Mauern wie die an der alten Gasse, der neue Brunnenplatz vor dem Feuerwehrhaus und die gelungene Gestaltung des Kirchenumfelds wurden allseits gelobt, sechs Mauern stehen aktuell noch zur Sanierung an, Ende des Jahres wird die Dorferneuerung Cleeberg abgeschlossen sein.

09.05.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (ikr)

 


Traktorentreffen in Cleeberg


Auf Initiative von Benedikt Lang fand am Samstag in Cleeberg erstmals ein Traktortreffen statt. Was ursprünglich nur als Gag geplant war, mutierte zu einem richtigen Event. Insgesamt 30 Traktoren aus Cleeberg und der näheren Umgebung erschienen am Samstagnachmittag am Feuerwehrgerätehaus und starteten zu einer gemeinsamen Fahrt im Konvoi durch das malerische Seegrundtal zum Hausberg. Hierbei durchfuhr man natürlich auch die Ortskerne von Cleeberg und Espa. Besonders interessant war für die Teilnehmer und Besucher ein alter Lanz aus Espa, der ordentlich Dampf abließ. Im Anschluss wurde vor dem Feuerwehrhaus bei gegrillten Würstchen und kühlen Getränken noch ordentlich gefachsimpelt.

05.05.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (Gerda Andreas)

 

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