Freundeskreis für Brauchtum und Geschichte Cleeberg e.V.

Der 7-köpfige Vorstand des Cleeberger Freundeskreises für Brauchtum und Geschichte zog auf seiner jetzigen Sitzung ein sehr positives Resümee über die von ihm am 1. Aprilwochenende ausgerichtete zweitägige Ausstellung "Trachten, Truhen, Töpfe". Man war sich einig das die Veranstaltung des erst zwei Jahre alten Vereins eine sehr gelungene und erfolgreiche Angelegenheit war. Immerhin hatten sich etwa 400 Besucher eingestellt, um die gepflegten, kostbaren und liebevoll dekorierten Exponate aus Uromas und weiter zurückliegenden Zeiten zu bewundern. Am Samstag hätte man sich 30-40 Gäste mehr gewünscht, dafür herrschte dann am Sonntag stundenweise richtig Andrang. Deshalb musste die Bestuhlung in der eingerichteten Cafeteria erweitert werden, wo sich die Besucher mit Getränken, Cleeberger und in Nachbarorten hausgebackenen Kuchen wie auch Backhaus-Fettebroten vom Betrachten und Staunen erholen konnten, aber auch in gemütlicher Atmosphäre rege fachsimpelten. Viele Interessenten, einige davon hatten mehr als 100 Kilometer Anfahrt in Kauf genommen, brachten ihre Begeisterung über die Darbietung der Gegenstände mit Lobesworten dem Veranstalter gegenüber zum Ausdruck.
Bei dieser Gelegenheit bedankt sich der Vorstand des Freundeskreises ganz herzlich noch einmal bei allen fleißigen Helfern in Küche und Ausschank, bei den "Trachtenträgerinnen", sowie bei den Auf- und Abbauhelfern. Ohne diese emsigen Freiwilligen, dabei auch nicht Mitglieder, wäre der reibungslose Verlauf und schöne Erfolg der Veranstaltung nicht möglich gewesen.
Ein besonderes Dankeschön geht dabei an Udo Krause/Cleeberg und Norbert Schuchmann/Lützellinden die die alten, kostbaren Trachten und weitere Gegenstände aus ihren Privatsammlungen zur Verfügung stellten. Der Dank geht weiterhin an Frau Hildegard Lenz (87J.)/Lützellinden die die Trachten mit Fachkenntnis drapierte, an alle Truhen- und Altfotoausleiher, an das Modehaus Beppler, Langgöns fürs Ausleihen der Schaufensterpuppen, ans Gießener Stadttheater für Requisiten, an die Cleeberger Feuerwehr für die Übernahme der Nachtwache, an den örtlichen Schützenverein für die Stellung von Aufsichtspersonal, an den Cleeberger Frauenchor mit seinem Dirigenten der die Ausstellung mit Spinnstubenliedern eröffnete und an sonstige Sponsoren.
Auf der Anfangs genannten Sitzung wurde der Vorschlag gemacht zwei Arbeitsgruppen zu bilden. Die eine wird sich mit althergebrachten Dorfnamen befassen, die andere mit Ortstrachten und ihrem Zubehör. Festgelegt wurde für den 17. Mai 09 ein gemeinsamer Besuch im Niederkleener Ortsmuseum, Anfahrt mit eigenen Fahrtzeugen. Treffpunkt dazu ist um 14 Uhr am Cleeberger Brunnenplatz/Feuerwehrgerätehaus, wo sich Fahrgemeinschaften bilden können. Dazu sind alle Mitglieder und weitere Interessenten herzlichst eingeladen. Auskunft darüber erteilen Tanja Schimpf (Tel: 456) und Helga Block (Tel: 2135).
Für den 4. Juni 09 um 19.30 Uhr ist in Ahlhenn's Keller der nächste Stammtisch geplant.
Besucher bestaunen die Vielfalt der verschiedenen Trachten und die dazugehörigen Kleinode wie z.B. die bestickten Schuhe.

03.04.2008 Quelle: Heimatblatt der Gemeinde Langgöns

 


Unterschiedliche Auffassungen über Wegeausbau zwischen Cleeberg und Espa

Der Ausbau des Ortsverbindungsweges zwischen Cleeberg und Espa war Thema im Umwelt- und Verkehrsausschuss der Gemeinde Langgöns, der unter Vorsitz von Dr. Michael Buss im Bürgerhaus Espa tagte. Auch der Ortsbeirat Espa war eingeladen, rund 20 Bürger aus dem Langgönser Ortsteil nahmen ebenfalls an der Sitzung teil.
In der letzten Ausschusssitzung waren Wege für eine mögliche Umsetzung der Idee, die einen kompletten Ausbau der etwa vier Kilometer langen Strecke in Teilabschnitten vorsieht, von einem Planer vorgestellt worden. Speziell das letzte Teilstück hinter dem Wald und vor Espa, das eine Anbindung an die Landesstraße L3053 nach Butzbach darstellt, jedoch bislang nicht für den öffentlichen Verkehr freigegeben ist, soll durch einen möglichen Ausbau "legalisiert" werden. Dann dürften auch Busse von Cleeberg nach Espa und Butzbach fahren und die Verkehrssituation im Ortsteil Espa würde dadurch insgesamt entlastet werden. Mit diesen Argumenten hatte Bürgermeister Horst Röhrig die Planungen beworben.
Die Fraktionen hatten den Vorschlag zwischenzeitlich diskutiert und teilten nun ihre Beratungsergebnisse mit: "Wir stimmen der Planung zu, der Weg soll vernünftig ausgebaut werden und die Ortsteile miteinander verbinden", sagte Rupert Bunk von der SPD. Michael Buss (Grüne) sprach für die Koalition aus CDU, FDP und Grünen: "Wir bevorzugen einen Ausbau nur in zwei Bereichen, das ist zum einen der Bereich in Cleeberg von der Einmündung des Weges in Richtung Espa bis zum Wildhof und zum anderen den Bereich in Espa, wo die Straße hinter dem Wald den Knick macht bis zur Anbindung an die Landesstraße L3053 nach Butzbach." Der übrige Teil, so Buss, sei noch "in vernünftigem Zustand".
Ausführlich tauschten die Mitglieder des Gremiums ihre Argumente für und gegen einen Komplettausbau aus: Die Befürworter führten die Legalisierung der Ortsverbindung und die Verringerung der Unfallgefahr auf der engen Straße ins Feld, die Gegner benannten die hohen Kosten und den erheblichen Eingriff in den Naturraum. Bürgermeister Röhrig gab zu bedenken, dass das Projekt auf einen Zeitraum von mindestens 20 Jahren angelegt sei, in diesem Zeitraum werde der Weg permanent weiter abgenutzt, deshalb mache es Sinn, die ganze Straße auszubauen.
Aus der Zuhörerschaft meldeten sich Stimmen, die einen vollständigen Ausbau des Verbindungsweges eher kritisch sehen, den Bau einer "Rennstrecke" fürchten und daher dem Projekt eher skeptisch gegenüber stehen. "Man kann auch über Butzbach nach Gießen fahren, das macht keinen besonderen Unterschied", befand eine Espaerin und mahnte die Verschwendung von Steuergeldern an.
So zog Buss schließlich das Fazit, dass es unterschiedliche Meinungen gebe und regte an, die Bezuschussungsmöglichkeiten bei einem Teilausbau in Erfahrung zu bringen. Man müsse sich nun entscheiden, ob man eine Umwidmung und einen kompletten Ausbau des Weges, wie es der Bürgermeister und die SPD fordern, wolle oder lediglich die Sanierung und den Ausbau der von der Koalition genannten Teilbereiche. Der Ortsbeirat Cleeberg hat den SPD-Vorschlag bereits einstimmig befürwortet, der Ortsbeirat Espa muss noch beraten.

27.04.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung (ikr)

 


Cleeberger Broschüre in Vorbereitung
Heimatforscherin Helga Block kümmert sich um alle Details


Auch das "Alte Backhaus" vor der Cleeberger Burg (Foto) ist erwähnt in Helga Blocks farbiger Faltbroschüre mit dem Ortsrundgang, der zurzeit erarbeitet wird (vgl. Bericht).

Die Cleeberger Dorferneuerung wurde im Jahr 2001 begonnen. Sie läuft Ende des Jahres 2009 aus. Eines der letzten Vorhaben, das im Moment realisiert wird; ist eine 20-seitige handliche Faltbroschüre mit Ortsplan. Die Broschüre wird gerade erstellt von der ehrenamtlichen Heimatforscherin Helga Block. Sie will die Leser der in Farbe gestalteten Broschüre mitnehmen auf einen historischen Rundweg, der auf etwa zwei Kilometern Länge durch das alte Cleeberg führt und bauliche Besonderheiten vorstellt.
Am Wegesrand liegen insgesamt 32 geschichtlich interessante, ortsprägende Punkte. Sie können von den Rundwanderern nacheinander angelaufen werden. Die Punkte werden in der Broschüre alle extra erläutert, etwa in Verbindung mit Jahreszahlen, besonderen Geschehnissen oder auch Cleeberger Sagen und Geschichten. Beispielsweise häben die zahlreichen Cleeberger Mauern und die hoch über dem Ort aufragende Burg (bereits um 915 erbaut) über die Jahrhunderte die Phantasie der Menschen angeregt und beflügelt. Auch diese Geschichten sind zum Teil im Erläuterungstext mit aufgeführt.
Außerdem gibt eine Datentabelle in der Faltbroschüre Aufschluss über die Entwicklung Cleebergs und den geschichtlichen Verlauf. Auch für diese Informationen ist die Cleeberger "Ortsgeschichtskundlerin" Helga Block verantwortlich. Seit über einem Monat wird sie bei ihren gründlichen Recherchen von Eugen Weber, einem freundlichen älteren Herrn und waschechten Cleeberger, hilfreich unterstützt.
Zusätzlich hat Helga Block zusammen mit Wolf Ruppert für die am vorgeschlagenen Rundwanderweg liegenden und besonders ins Auge stechenden Gebäude Informationsschilder in DIN A 4-Größe entworfen. Sie werden an den Gebäuden angebracht. Ihr Text vermittelt Interessierten wichtige Informationen. Alle drei Broschürengestalter sind als ortskundige Experten Mitglied im Arbeitskreis Dorferneuerung. Die Broschüre soll im Spätsommer oder Herbst dieses Jahres erscheinen.
Eines der Gebäude, das in der Faltbroschüre aufgeführt wird, ist das "Obere Backhaus". Es wurde um 1772 aus Bruchsteinen errichtet als einstöckiges Gebäude mit niedrig aufgesetztem Satteldach. Im Jahr 1923 kam noch eine Fachwerketage als Aufstockung hinzu. Dort wohnte bis 1949 die Cleeberger "Keannfraa" (Kindfrau), so nannte man damals die Hebamme.
1966 gelangte das Gebäude in Privatbesitz. Das "Obere Backhaus" wurde 1982 vori der Evangelischen Kirchengemeinde Cleeberg erworben. Mit Unterstützung der Gemeinde Langgöns wurde in der ehemaligen Backstube eine Arzt- und Sozialstation eingerichtet. Im oberen Stock entstand eine Wohnung. Sie wurde bis zum Jahr 1995 von der damaligen Gemeindeschwester genutzt.
Im Rahmen der zu Ende gehender Dorferneuerungsphase sollen dieses Jahr noch weitere ortsbildprägende Natursteinmauern saniert werden. Ein Großteil der für Cleeberg typischen Mauern ist bereits fertig gestellt worden, auch wurden Fachwerkgehöfte saniert und historische Treppenanlagen erneuert. Jetzt warten alle Akteure auf die wohl im Sommer erfolgenden offiziellen Genehmigungsbescheide, damit die Cleeberger Dorferneuerung bis Ende des Jahres abgeschlossen werden kann.

16.04.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung (dö)

 


Ein Wettbewerb der anderen Art


Diese drei Teilnehmer stellten sich der Aufgabe soviel Milch wie möglich zu trinken. Nach verrichteter Arbeit auf dem Bild zu sehen: (v. l. n. r.) Viktor Arabin, Simon Lauber, der Gewinner 2009 und Nils Klingelhöfer, der Gewinner von 2004.

Wenn Jugendliche Langeweile haben, besonders an langen Wochenenden wie an Ostern, dann kommen sie oft auf die für manche Leute nicht vorzustellenden Ideen. Das besonders gute Wetter lädt dann auch noch zu diversen "Freiluftaktionen" ein und erweitert quasi den Spielraum. So kam man bereits vor fünf Jahren schon auf die für die Cleeberger Jugend wunderbare Idee, ein Milchwetttrinken zu veranstalten - unter den Jugendlichen auch "Milchsaufen" genannt. So versammelten sich am Nachmittag des Karfreitags Teilnehmer und zahlreiche Schaulustige auf dem Waldsportplatz in Cleeberg, insgesamt rund 40 Personen, die nicht nur aus Cleeberg stammen. Die Werbung für ein solches Event funktioniert ausschließlich über Mundpropaganda.
Die Regeln bei diesem Wettbewerb sind einfach: "Milch trinken, so viel wie möglich." Dabei benutzen die Konkurrenten gleich von Anfang an Behältnisse, die ein Fassungsvermögen von mindestens einem Liter haben, um ein permanentes nachschenken der Milch zu vermeiden. Was dann passiert, wenn man eine bestimmte Menge Milch konsumiert hat, beschreiben wir an dieser Stelle nicht näher. Genau dies ist es nämlich, was die die schaulustige Menge auch sehen will, die verzogenen Gesichter der Milchtrinker. Schluss ist erst dann, wenn einer sagt: "Ich will nicht mehr!"
Um diese ganze Aktion für die Nachwelt zu erhalten, muss alles in Bild und Ton festgehalten werden. Dafür ist jemand zum Filmen abgestellt worden. Auf Video-Portalen im Internet, wie beispielsweise YouTube, werde das Filmmaterial nicht landen, versicherte der Hobbyfilmer und amüsierte sich weiter an dem Geschehen.
Nachdem endlich ein neuer Rekord mit 5,5 Liter Milch (3,5% Fettgehalt) aufgestellt wurde, ist die Aktion auch schon am Ende. Der Rekord von vor fünf Jahren lag bei 4,5 Liter. Der nächste Wettbewerb soll in fünf Jahren stattfinden, also am Karfreitag im Jahr 2014. Es ist nicht auszuschließen, dass dies auch eine kleine Anspielung auf das mittlerweile durch das Fernsehen in 2008 hessenweit bekannt gewordene Oberkleener "Ostereierwettessen" ist. Einen besonderen Vorteil hat jedoch das Milchwetttrinken. Die Teilnehmer bekommen garantiert ihre Extraportion an Calcium, werden nicht besoffen und sind recht schnell wieder fit. Na dann Prost!

12.04.2008 René Arabin

 


Brauchtumsfreunde stellen alte Schätze aus
Die Schau "Trachten, Truhen, Töpfe" lockt zwei Tage lang die Besucher ins Bürgerhaus Cleeberg


Viel Interesse weckten auch die historischen Fotografien bei den Besuchern.

"Hier präsentieren sich wunderbare Schätze aus Cleeberg und der Region", ist Bürgermeister Horst Röhrig (SPD) als Schirmherr bei der Eröffnung der Brauchtumsausstellung in Cleeberg ins Schwärmen geraten. Dle Schau unter dem Motto "Trachten, Truhen, Töpfe" lockte am Wochenende zahlreiche Besucherins Bürgerhaus.
Zur Ausstellungseröffnung hatte Jörg Schmidt als Vorsitzender des gastgebenden "Freundeskreises für Brauchtum und Geschichte" die Gäste begrüßt, darunter auch Martin Hanika (CDU); den Vorsitzenden der Gemeindevertretung, und den Cleeberger Pfarrer Thomas Wabel. Schmidts besonderer Dank galt den beiden Sammlern Udo Krause aus Cleeberg und Norbert Schuchmann aus Lützellinden, die den Großteil der Exponate zur Verfügung gestellt hatten.
Bürgermeister Röhrig hatte den Jahreszuschuss für den Verein mitgebracht und betonte, es sei wichtig, "die Wurzeln zu bewahren". Auch Martin Hanika zeigte sich von der Ausstellung sehr angetan und richtete den Blick in die Vergangenheit: Er erinnerte daran, dass die "gute alte Zeit" immer auch sehr arbeitsreich gewesen sei. Die Eröffnung wurde vom Cleeberger Spinnstubenchor unter der Leitung von Patrick Stinka umrahmt.
Danach konnten die Besucher außergewöhnlich schöne Exponate aus Uromas und weiter zurückliegenden Zeiten bestaunen: Bei den über 20 Trachten aus dem gesamten Hüttenberger Raum handelte es sich um Kinder-, Mädchen- und Frauengewänder in einfacherer Alltags- wie in prachtvoller Sonn-, Fest- und Feiertagsausstattung. Auf großes Interesse stießen auch die Koffer, wie je eine Reise-, Diele-, Stuben-, Spielzeug-, Hochzeits- und Geldtruhe, überwiegend im 19. Jahrhundert gefertigt aus Holz, Leder oder Metall. Außergewöhnliches prunkvoll war dabei eine 90 Zentimeter breite, massiv eiserne Geldtruhe, reich verziert mit Rosetten, anderen Blütenornamenten und sogenannten Perlstäben.
Gefunden worden war die kostbare Truhe einst von einem Vorfahren der heutigen Cleeberger Besitzerin in einem Waldstück zwischen Brandoberndorf und Grävenwiesbach. Unter dem Sammelbegriff "Töpfe" waren bei der Ausstellung schöne, zumeist nur an Fest- und Feiertagen benutzte Gegenstände wie handbemalte Kaffeekannen.

09.04.2008 Quelle: Wetzlarer Neue Zeitung (ikr)

 


Zahlreiche Besucher bewunderten in Cleeberg "Trachten, Truhen, Töpfe"

Der Cleeberger Freundeskreis für Brauchtum und Geschichte veranstaltete am Wochenende im Cleeberger Bürgerhaus die Ausstellung "Trachten - Truhen -Töpfe". Großes Interesse fanden die zahlreichen Exponate, die von Sammlern und Cleeberger Familien zur Verfügung gestellt worden waren.

Während der Ausstellung "Trachten, Truhen, Töpfe" in Cleebergs Bürgerhaus konnte am Wochenende zwei Tage lang in die längst vergangene Zeit der traditionellen Kleidung im oberen Kleebachtal und dem Hüttenberg eingetaucht werden. Zahlreiche Besucher nahmen die Möglichkeit wahr, sich zurück zu versetzen entweder in die Jahre der eigenen Kindheit oder in die Zeit von Großmutter und -vater.
Vor allem die Vielzahl der ausgestellten Trachten brachten einen Einblick in die Pracht in den dörflichen Sonntagsstaat der bis lange ins gerade vergangene Jahrhundert getragenen Kleider der "Trachtenfrauen". Organisiert vom Freundeskreis für Brauchtum und Geschichte Cleeberg hatten sowohl der Cleeberger Udo Krause und der Lützellindener Norbert Schuchmann ihre in langen Jahren gesammelten Schätze zü einer Ausstellung zusammengestellt. Allein rund 40 Garnituren von Trachten, darunter 13 an Puppen, hatten die beiden Sammler mitgebracht und ansprechend aufgebaut. Zudem waren Tücher, handbestickte Tischdecken, Haushaltsgeräte, Geschirre und vor allem bunt emaillierte Gefäße zu sehen. Dabei reichte die Bandbreite vom Wasserkrug über die Milchkanne bis hin zum Kaffeepott.
Während der Eröffnung der Ausstellung am Samstag betonten sowohl Bürgermeister Horst Röhrig wie auch der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Martin Hanika, die Bedeutung der Trachten in der Tradition für das obere Kleebachtal und dem Hüttenberg mit seinen Dörfern. Während vor einigen Jahren noch hier und dort auf den Dörfern besonders an Sonntagen Frauen in Tracht bewundert werden konnten; ist das Trachtentragen weitgehend aus der Öffentlichkeit verschwunden. Lediglich in Lützellinden, so berichtete Norbert Schuchmann, gebe es noch eine mittlerweile 94-jährige Frau, die regelmäßig ihre Tracht anziehe. Umso bedeutender war dann auch die Ausstellung im Cleeberger Bürgerhaus, bei der sich auch einige Frauen in traditioneller Tracht präsentierten.

06.04.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung (Text und 1 Foto: pet)

 


Ausstellung "Trachten, Truhen, Töpfe"

Der Cleeberger Freundeskreis für Brauchtum und Geschichte veranstaltet heute und morgen im Cleeberger Bürgerhaus eine große Ausstellung. Unter dem Motto "Trachten - Truhen - Töpfe" steuerten die Bewohner des Kleebachtales zahlreiche Exponate bei. Im Mittelpunkt werden über 20 Trachtengewänder stehen, die u.a. von Udo Krause aus Cleeberg zur Verfügung gestellt wurden (Bild oben rechts). Auf dem Bild oben links (v.l.) Hildegard Lenz (87) aus Lützellinden, die gestern zusammen mit dem Vorsitzenden Jörg Schmidt und Vorstandsmitglied Helga Block die Trachten arrangierte. Auch die Vorfahren von Armin Schindel (unten links) trugen früher die Hüttenberger Tracht. Letzte Trachtenträgerin in Cleeberg war die 1988 verstorbene Louise Schindel. Die Ausstellung ist heute von 14-19 Uhr, am Sonntag von 11-18 Uhr geöffnet.

04.04.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung

 


Ausstellung "Trachten, Truhen, Töpfe"

Der Cleeberger Freundeskreis für Brauchtum und Geschichte erinnert noch einmal an seine Ausstellung im Bürgerhaus (Umgehungsstraße) am Samstag, 4. April, von 14.00 bis 19.00 Uhr und am Sonntag, 5. April, von 1 1.00 bis 18.00 Uhr Unter dem Motto "Trachten, Truhen, Töpfe" wird u.a. auch ein Großteil des abgelichteten, kostbaren Geschirrs zu bestaunen sein. Alle Liebhaber Sammler und andere Interessenten nostalgischer Gebrauchsgegenstände aus Uromas und davor liegender Zeit sind zum Anschauen, aber auch Fachsimpeln darüber eingeladen. Fleißige Helfer halten im Nebenraum für das leibliche Wohl der Gäste hausgebackenen Kuchen, Backhaus-Fettebrote, Kaffee, Bier und alkoholfreie Getränke bereit. Eine Besucherspende von 3 Euro nimmt der Veranstalter gern entgegen. Eröffnet wird die Ausstellung am Samstag um 14.00 Uhr durch ihren Schirmherrn Bürgermeister Horst Röhrig. Im Anschluss erfreut der Cleeberger Frauenchor die Anwesenden mit Vorträgen alter Spinnstubenlieder.

03.04.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung (hb)

 


Vereinsunterlagen der Schachabteilung des TTC Cleeberg e.V. im Gemeindearchiv Langgöns

Das Gemeindearchiv Langgöns ist um ein Stück Geschichte reicher. Dem Aufruf des Gemeindearchivs zur Mithilfe bei der Sicherung der Geschichte der Gemeinde Langgöns und ihrer Ortsteile von Anfang Februar 2009 folgend, hat sich der TTC Cleeberg e.V. "Abteilung Schach" entschieden, den archivwürdigen Teil seiner Unterlagen an das Gemeindearchiv zur dauernden Aufbewahrung abzugeben.
Der seit 1986 existierende Tischtennis Club Cleeberg e.V. wurde direkt nach der Eröffnung und Einweihung des neuen Bürgerhauses in Cleeberg im Jahr 1995 um eine "Schachabteilung" unter der Leitung von Herrn Eberhard Hanweg erweitert. Seit 1996 Mitglied im Hessischen Schachverband Bezirk III Lahn-Eder gewann die "Abteilung Schach" des TTC rasch auch über die Grenzen Cleebergs hinaus Bedeutung und das mit einigem Erfolg: die Mädchenmannschaft der "Schachabteilung" wurde drei Mal hintereinander Hessenmeister in den Altersklassen U12 und U14. Der über zwölfjährigen intensiven Jugendarbeit der "Abteilung Schach" ist es zu verdanken, dass weit über hundert Kinder und Jugendliche in Cleeberg das Schachspielen für sich entdeckten und mit Erfolg erlernten. In Ermangelung eines Nachfolgers des langjährigen Leiters der "Schachabteilung" wurde diese jedoch zum 30. Juni 2008 nach 13 Jahren offiziell aufgelöst.
Dem historischen Verantwortungsbewusstsein des Vereins und des ehemaligen Schachabteilungsleiters, Herrn Hanweg, ist es zu verdanken, dass dieses Kapitel der Vereinsgeschichte des TTC Cleeberg e.V. und ein Stück Vereinsleben der Gemeinde Langgöns allgemein für nachfolgende Generationen erhalten und nachvollziehbar bleibt.
Das Gemeindearchiv Langgöns übernimmt neben historisch wertvollen Vereinsunterlagen auch für die Geschichte der Gemeinde interessantes Schriftgut alteingesessener Firmen und sonstiger Institutionen sowie Nachlässe von Privatpersonen.
Kontakt: Gemeindearchiv Langgöns; St.-Ulrich-Ring 13; 35428 Langgöns; E-Mail: m.soehngen@langgoens.de; Tel.: 06403/928108 (Mo.-Mi.)

02.04.2008 Quelle: Amtsblatt der Gemeinde Langgöns

 


Informationen rund um das Thema Bücherei Cleeberg

Wie schon in einer unserer letzten Veröffentlichungen mitgeteilt, hat sich unsere Arbeitsgruppe des Demographie Dialog Cleeberg die Wiedereröffnung der Bücherei Cleeberg zur Hauptaufgabe und Ziel des Jahres 2009 gesetzt.
Die ersten Vorbereitungen sind bereits getroffen worden, der Bestand von 3000 Büchern wurde katalogisiert und nach Sach- und Themengebiete sortiert.
Außerdem fand am 14.03.2009 ein großer Putz- und Registrierungstag unter Mitwirkung des ehemaligen Betreuers der Bücherei, Herrn Hanweg sowie den Mitgliedern unseres Arbeitskreises Claudia Rochell, Franziska Feick und Berthold Meyer statt.
An dieser Stelle möchte sich der Arbeitskreis auch ausdrücklich bei Herrn Hanweg bedanken, der in dieser Vorbereitungsphase der Arbeitsgruppe immer wieder mit Rat und Tat zur Seite steht.
Um die Attraktivität der Bücherei gerade auch für die Zielgruppe der jungen Leser zu steigern, möchten wir die Auswahl an Büchern erhöhen, sowie auch Hörbucher und Kinderspiele in das Sortiment aufnehmen. Hierfür sind auch Sponsoren notwendig, um deren Unterstützung wir in nächster Zeit werben möchten.
Geplant ist die Eröffnung der Bücherei für den 6. Juni 2009, genauere Angaben werden wir in den nächsten Wochen bekannt geben, zukünftig soll dann die Bücherei dienstags von 19 - 21 Uhr geöffnet sein.
Gleichzeitig soll auch in monatlichem Rhythmus ein interessantes Kulturprogramm rund um das Thema Bücherei organisiert werden, hierzu sind Lesungen, Spielenachmittage und weitere Veranstaltungen denkbar.
Im Rahmen dieser Aufgaben werden auch ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht, die bei den Öffnungszeiten oder Veranstaltungen mithelfen wollen, wir möchten Interessierte bitten, sich donnerstags bis samstags ab 20 Uhr in Alhenn's Keller zu melden, auf Ihre Mitarbeit freuen wir uns.
Ein ausführliches Konzept für die Bücherei werden wir in den nächsten Tagen dem Bürgermeister und der Gemeinde vorlegen und sie selbstverständlich über den weiteren Gang unserer Arbeit unterrichten.

Im Auftrag des Arbeitskreises Demographischer Dialog Cleeberg
Thorsten Partenheimer

02.04.2008 Quelle: Amtsblatt der Gemeinde Langgöns

 

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