Sendemast bald in Betrieb

Seit knapp drei Monaten befindet sich ein neuer Sendemast der E-Plus-Gruppe in der Nähe von Cleeberg. Bislang war er aber noch nicht in Betrieb. Auf Nachfrage der BZ beim Unternehmen bestätigte eine Sprecherin, dass der Mast noch im Monat April seinen Betrieb aufnehmen soll. Damit ergebe sich eine bessere Erreichbarkeit des Langgönser Ortsteils.

21.03.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (pp)

 


Sinkkästen wurden gereinigt



In Cleeberg waren am Samstag die Feuerwehrleute im Einsatz, um die Gullys in der Gemeinde zu reinigen. Zwei Mal im Jahr werden diese Arbeiten von drei Gruppen durchgeführt, die dafür von der Gemeinde ein kleines Salär für die Gruppenkasse erhalten. Nach getaner Arbeit gab es bei einem Feuerwehrmitglied Fettebrote und Apfelwein. Vor Beginn der Wintermonate sorgt außerdem in Cleeberg die Feuerwehr dafür, dass die Hydranten nicht zufrieren.


30.03.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung

 


Prunkstück ist eine 250 Jahre alte Truhe aus einem Versailler Schloss
"Trachten, Truhen, Töpfe" ist Motto einer Ausstellung im Cleeberger Bürgerhaus

Die Cleeberger Heimatkundlerin Helga Block ist davon überzeugt, dass die kostbare Truhe während der Zeit der Koalitionskriege (1792-1806) in die hiesige Gegend gelangte. Die beiden letzten Cleeberger Amtmänner Liebknecht (Hessen-Darmstadt) und Stein (Naussau) berichteten an ihre Landesherren ausführlich über die verheerende Zeit, in der sich zigtausende französische Soldaten und andere in den Ortschaften und Wäldern des nördlichen Taunus aufhielten. Genannt werden dabei mehrmals u.a. die Dörfer Grävenwiesbach und Brandoberndorf, sowie namentlich fünf französische Generäle. Berichtet wird auch von Überfällen auf französische Wagenfuhren mit Karren voller Gold unter Beteiligung von Bauern aus der Umgebung.

Der Freundeskreis für Brauchtum und Geschichte veranstaltet unter dem Motto "Trachten, Truhen, Töpfe" am 4. und 5. April im örtlichen Bürgerhaus eine Ausstellung. Die umfangreichen Vorbereitungen laufen seit Wochen. Liebhaber, Sammler und alle anderen Interessenten von vorgenannten früherer Gebrauchsgegenstände sollten sich schon jetzt den Termin vormerken, denn es gibt außergewöhnlich schöne Exponate aus Uromas und weiter zurückliegenden Zeiten zu bestaunen.
Bei den über 20 Trachten aus dem gesamten Hüttenberger Raum handelt es sich um Kinder-, Mädchen- und Frauengewänder in einfacherer Alltags- wie in prachtvoller Sonntags-, Fest- und Feiertagsausstattung, besetzt mit Schmuckbändern, Schleifen, Perlen, Pailletten and Stickereien. Natürlich können die jeweils dazu passenden Teile wie Schnallenschuhe, Schultertücher, Kopfbedeckungen, Seidenschürzen und auch eine Brautkrone bewundert werden. Alle Stücke sind einst getragene Originale in gepflegtem Zustand, drapiert an Schaufensterpuppen und Torsos sowie ausgelegt. Die zur Ansicht kommenden kostbaren Trachten stellt freundlicherweise Udo Krause (Cleeberg) aus seiner in 35 Jahren liebevoll zusammengetragenen umfangreichen Privatsammlung zur Verfügung.
Auf großes Interesse bei den Besuchern stoßen sicher auch die ausgestellten Koffer, wie je eine Reise-, Diele-, Stuben-, Spielzeug-, Hochzeits- und Geldtruhe, gefertigt
aus Holz, Leder oder Metall überwiegend im 19. Jahrhundert. Bis auf die kunstvoll bemalte Ebersgönser Hochzeitstruhe sind alle anderen Cleeberger Leihgaben. Ein ganz außergewöhnliches prunkvolles Exemplar ist dabei die 90 cm breite, massiveiserne Geldtruhe, reich verziert mit Rosetten, anderen Blütenornamenten und sogenannten Perlstäben. Nach Expertenaussage kann die um 250 Jahre alte Truhe nur aus einem der Schlösser von Versailles stammen, verwendet von einer hohen Persönlichkeit als Generalsstabs- oder Kriegskasse. Die Außendekoration, rote Innenfarbgebung, Restvergoldung an manchen Teilen und die erstaunliche Verriegelung würden darauf hinweisen. Gefunden wurde die Truhe einst von einem Vorfahren der heutigen Cleeberger Besitzerin in einem Waldstück zwischen Brandoberndorf und Grävenwiesbach; ob mit oder ohne Inhalt (wahrscheinlich) ist nicht überliefert.
Unter dem Sammelbegriff Töpfe sind in der Ausstellung auch faszinierend schöne, zumeist nur an Fest- und Feiertagen benutzte Gegenstände aus Küche wie guter Stube zu betrachten, so bunte handbemalte, emaillierte Kaffeekannen, Kaffeekessel und Hochzeitseimer aus dem späten 19. Jahrhundert. Dazu werden noch Teile von alten Porzellan- und Steingutservicen, wie auch Blautöpfe zur Freude der Besucher beitragen.
Eröffnet wird die Ausstellung am Samstag, 4. April, um 14.00 Uhr durch den Schirmherrn Bürgermeister Horst Röhrig, Spinnstubenlieder trägt der Cleeberger Frauenchor vor. Um 19.00 Uhr wird geschlossen. Am Sonntag 5. April sind die Türen von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Über eine Besucherspende von 3 Euro pro Erwachsenem freut sich der Veranstalter. Für das leibliche Wohl halten fleißige Helfer im Nebenraum Kuchen, Kaffee, Fettebrote, Bier und alkoholfreie Getränke bereit. Da die Verantwortlichen vom Freundeskreis bemüht sind, den Gästen aus nah und fern nur hausgebackenen Cleeberger Kuchen anzubieten, wäre es hilfreich noch einige Kuchenspenden zu bekommen, wofür man sich schon jetzt herzlich bedankt. Hierzu melden bei: Nanni Schmidt/Tel. 970263 oder Helga Block /Tel. 2315.

28.03.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (hb)

 


VdK bei der "Aktion saubere Umwelt"



Unter Federführung des Vorsitzenden Alwin Jung sammelten einige VdK-Mitglieder mit Traktor und Greifzangen in der Cleeberger Gemarkung den achtlos weggeworfenen Abfall. Das Foto zeigt v.l. Alwin Jung, Fritz Theuser Werner Kimpel, Erhard Schmalbach, Oswald Schindel (stellte seinen Traktor zur Verfügung) und Willi Kuhl. Auf dem Foto fehlt Paul Wächtershäuser

21.03.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung

 


Langgönser Gemeindebrandinspektor kritisiert politische Mandatsträger


Geehrt wurde in der Jahreshauptversammlung der Feuerwehren Langgöns Arndt Wagner (2. v. I.) von Gert Battenfeld, Horst Röhrig und Uwe Müller (v.l.).

Arndt Wagner (Cleeberg) für 25 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr ausgezeichnet
ESPA (pet). In der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren Langgöns hat Gemeindebrandinspektor Uwe Müller die politischen Gremien der Gemeinde scharf kritisiert. Müller sagte, dass vielen Vertretern des Gemeindevorstands und der Gemeindevertretung offensichtlich "bis heute noch nicht klar ist, dass die Einrichtung, Ausstattung und Unterhaltung einer Feuerwehr Pflichtaufgabe der Gemeinde ist". Nur vor diesem Hintergrund könne er sich vorstellen, dass in angespannten Haushaltslagen freiwillige Leistungen der Gemeinde den Pflichtaufgaben vorgezogen würden. Müller spielte in seiner Rede vor den Aktiven der Freiwillien Feuerwehren auf den nach Auffassung der Feuerwehr verzögerten Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses in der Kerngemeinde und in Cleeberg an.
"Die Raummisere mit der damit einhergehenden Unfallgefahr bei einigen unserer Feuerwehren hätte im Rahmen des Konjunkturförderprogramms endlich behoben werden können. Doch leider hat man hier andere Ausgaben als wichtiger eingestuft", bedauerte der Gemeindeinspektor. Müller fragte in die Runde, wie er dies einem aktiven Feuerwehrmitglied klarmachen kann, der seine eigene Gesundheit im Einsatzfall gefährde, um den Einwohnern zu helfen, der sich aber selbst im Feuerwehrhaus aufgrund der katastrophalen Platzverhältnisse verletzt habe.
Gleichzeitig äußerte der Gemeindebrandinspektor seinen Unmut über das Fernbleiben der Gemeindegremien trotz Einladung während der Jahreshauptversammlung: "Wir sehen diese Einladung nicht nur als nette Geste, sondern als Möglichkeit für Gemeindevorstand und Gemeindevertretung, sich über die Arbeit der gemeindeeigenen Feuerwehren zu informieren: ` Dabei spiegele der in der Hauptversammlung abgegebene Jahresbericht des Gemeindebrandinspektors in konzentrierter Form die Arbeit, den Ausbildungsstand und die Unterbringung der Feuerwehren wieder.
In Anbetracht des Desinteresses der Gemeindegremien müssten die Verantwortlichen der Feuerwehren der Großgemeinde Langgöns überlegen, ob sie an dem vom Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Martin Hanika, angekündigten Gespräch über den bereits in 2007 durch die Gemeindevertretung beschlossenen "Bedarfs- und Entwicklungsplan für den Brandschutz und die allgemeine Hilfe" teilnehmen werden. Martin Hanika hatte während verschiedener Veranstaltungen den Feuerwehren angekündigt, dass zur Umsetzung dieses bis 2012 gültigen Planes noch Beratungsbedarf bestehe. Die Feuerwehren vermuten, dass es in dem Gespräch um Verschiebungen im Zeitplan der Umsetzung zum Beispiel beim Neubau des dringend notwendigen Ersatzes eines Feuerwehrgerätehauses in Cleeberg sowie Verschiebungen bei der Neuanschaffung von Einsatzfahrzeugen gehen könnte.
Dabei seien die sechs Ortsteilwehren für die Großgemeinde so wichtig wie kaum zuvor: Insgesamt 139-mal sei die Freiwillige Feuerwehr im vergangenen Jahr alarmiert worden. Darunter machten die Brände mit 22 nur einen kleinen Teil der Einsätze aus. 103-mal sei man zu Hilfeleistungen ausgerückt. Dabei stand die wenn auch nur notdürftige Behebung von Sturm- und Wasserschäden im Vordergrund: "Dacheindeckungen, Beseitigung von Bäumen auf Straßen oder das Fällen von umsturzgefährdeten Bäumen waren Maßnahmen, die es umzusetzen galt." Besonders ausgezahlt habe sich dabei die intensive Ausbildung an der Motorsäge, die bislang kein alltägliches Werkzeug für viele Angehörige der Feuerwehr gewesen sei. Den größten Einsatz hatten alle sechs Wehren, als in der Nacht vom 30. auf den 31. Mai über der Kerngemeinde ein Unwetter herein brach. Weit über 70 Einsatzstellen waren mehr oder weniger gleichzeitig abzuarbeiten.
"Sämtliche Gerätschaften, die dazu genutzt werden konnten, um die mit Wasser voll gelaufenen Keller wieder trocken zu legen, kamen zum Einsatz. Teilweise wurden die Feuerwehrleute direkt an derjeweiligen Einsatzstelle von Nachbarn alarmiert, die ebenfalls mit Wasser in ihren Kellern zu kämpfen hatten", so lJwe Müller in seinem Bericht. Welche Schadenshöhe ohne den Einsatz der Feuerwehr entstanden wäre, sei nicht abzuschätzen: "Doch allein die Rettung einer wertvollen Büchersammlung in einem Wohnhaus hätte mit Sicherheit zu Schäden von etlichen Zehntausend Euro geführt: Mehrere Hundert Stunden seien allein an diesen beiden Tagen durch die 17 Frauen und 157 Männer der Freiwilligen Feuerwehren der Großgemeinde kostenlos für die Hilfebedürftigen geleistet worden.
Damit diese solchen Belastungen standhalten können, hatten sie auch im vergangenen Jahr insgesamt 129 Übungen in den einzelnen Wehren absolviert, darunter auch eine gemeinsame Übung aller Langgönser Wehren an der Weidig-Sporthalle in Oberkleen. Zudem hatten die Mitglieder der Feuerwehren an 34 Lehrgängen teilgenommen.
Trotz der hohen Zahl an Aktiven machten sowohl Müller als auch Bürgermeister Horst Röhrig deutlich, dass vor dem Hintergrund des demographischen Wandels immer wieder für Nachwuchs geworben werden müsse. Da seien die freiwilligen Feuerwehren Langgöns auf dem richtigen Weg. "Im Gegensatz zu den Vorjahren konnten wir die Mitgliederzahl in den Jugendfeuerwehren von 70 auf 83 Mädchen und Jungen steigern," sagte Gemeindejugendfeuerwehrwart Dirk Herget. Darüber hinaus habe man in einigen Ortsteilwehren eine Minifeuerwehr, die dafür sorgen soll, dass auch hier der Nachwuchs nicht ausbleibt.
Bis die allerdings den Ausbildungsstand von Arndt Wagner erreicht haben, werden wohl noch einige Jahre vergehen. Dieser wurde sowohl vom Kreisbrandinspektor Gert Battenfeld, Gemeindebrandinspektor Uwe Müller und Bürgermeister Horst Röhrig für 25 Jahre Dienst in der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Cleeberg mit dem silbernen Brandschutzehrenzeichen ausgezeichnet.
Befördert wurden Ute Kollmann zur Löschmeisterin und Thorsten Jung zum Brandmeister. Bei der Feuerwehr Niederkleen wurden Martin Schäfer zum Wehrführer und Thomas Heckrodt zu seinem Stellvertreter ernannt. Bei der Feuerwehr Oberkleen wurde Daniel Möllenbeck zum ' Wehrführer und Harald Metz zu seinem Stellvertreter ernannt. Bei der Feuerwehr Espa wurde Rolf Ochs zum Wehrführer vereidigt.
In diesem Jahr soll die Technische Einsatzleitung durch Übungen und Unterrichte auf große Einsätze wie Hochwasserereignisse vorbereitet und hierfür auch zusätzliches Personal gewonnen werden; auch die Anschaffung von zwei speziellen Hochwasserpumpen für das obere und untere Kleebachtal ist geplant. Eine Großübung in Oberkleen soll Bestandteil der Feierlichkeiten zum 75-jährigen Jubiläum der dortigen Wehr sein. Auch die Wehren Dornholzhausen und Niederkleen laden anlässlich des 75-jährigen Jubiläums zu ihren Festveranstaltungen ein.

18.03.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (pet)

 


Pfarrer Dr. Thomas Wabel sind Kontakte zu den Menschen wichtig
Von der Berliner Humboldt-Universität nach Cleeberg und Espa


Durch Dekan Jörg - Michael Schlösser (r) wurde Pfarrer Dr. Thomas Wabel (I.) in einem feierlichen Gottesdienst eingeführt, 2. v. I. Doris Jung, stellvertretende Vorsitzende vom Cleeberger Kirchenvorstand, 2. v. r. Jutta Kutt, Vorsitzende des Espaer Kirchenvorstands (vgl. Bericht).

Am Sonntag wurde Dr. Thomas Wabel in der Cleeberger Kirche von Dekan Jörg - Michael Schlösser als Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinden Cleeberg und Espa in einem Gottesdienst eingeführt. Wabel ist bereits seit dem l. März in beiden Gemeinden tätig, zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich systematische Theologie an der Berliner Humboldt-Universität.
"Es war ein großer Schritt von der Spree an den Kleebach", begrüßte ihn Doris Jung, stellvertretende Vorsitzende vom Cleeberger Kirchenvorstand. In der Tat: Von der Berliner Hochschule in eine kleine Kirchengemeinde - das scheint auf den ersten Blick ein überraschender Weg. Dass Pfarrer Wabel ihn dennoch beschritten hat, liegt nicht nur daran, dass seine Frau persönliche Kontakte nach Cleeberg hatte und die Familie dort im Jahr 2004 einen Urlaub auf der Burg verbrachte. Dieser Weg passt auch zur Person des neuen Pfarrers, der alles andere ist als ein abgehobener Hochschullehrer, sondern dem der persönliche Kontakt zu den Menschen wichtig ist.
Studiert hat Wabel in Heidelberg, Bonn und Oxford, nach der Promotion führte ihn das Vikariat nach Jugenheim (Rheinhessen). Im anschließenden Spezialvikariat erprobte er als Vorstandsassistent einer großen diakonischen Einrichtung in Münster, ob eine Tätigkeit in der Verwaltung ihn reizen könnte. "Das ist es nicht", stellte er fest. Geprägt haben ihn vielmehr die 2 Jahre, die er als Zivildienstleistender in der Nieder-Ramstädter Diakonie verbrachte. Dort hat er im Pflegedienst in einer Wohngruppe mit Behinderten gearbeitet und gelernt, dass "Normalität" ein relativer Begriff ist. Auf dem Gelände in Nieder-Ramstadt leben und arbeiten mehrere hundert Menschen. Da kennt man nicht jeden "und manchmal, wenn mir jemand begegnete, habe ich ihn gefragt, ist das jetzt ein Bewohner oder ein Mitarbeiter?"
Hinter die Dinge zu schauen und hinter die Menschen - das findet Thomas Wabel spannend. Ob in der Auseinandersetzung mit theologischen Fragen an der Universität oder im Alltagsgespräch mit Menschen - wie Verständigung gelingt, ist eine Frage, die ihn antreibt. Und dabei ist er kein bisschen universitär-theoretisch, sondern von einer freundlich-geduldigen Neugierde auf sein Gegenüber. Er findet das Leben und die Menschen an sich interessant, denn "die Realität ist. manchmal viel reicher und verrückter als man es sich vorstellen kann".
Zum Pfarrerberuf kam er fast klassisch: Sein Großvater war Pfarrer, die Mitarbeit im evangelischen Jugendwerk war entscheidend für die Berufswahl. "Aber ich hätte auch Kunstgeschichte oder Romanistik studieren können". Stattdessen wandte er sich der systematischen Theologie zu und gefragt, was das denn sei, erklärt er es gehe um die Frage "Wie können Menschen auf die verwegene Idee kommen, man könnte über Gott was sagen`?" Das kann er gut: theologische Fragen erklären und übersetzen in die Alltagssprache. Nach dem Studium hat er im Auftrag der Landeskirche mit zwei Kollegen daran gearbeitet, das Kernstück protestantischen Glaubens, die Rechtfertigungslehre Luthera, so zu formulieren, dass auch Nicht - Theologen sie gut verstehen können.
Seine erste Station als ordinierter Gemeindepfarrer war Falkenstein im Taunus. Dort wo die Begüterten wohnen, aber auch eben Harz-IV-Empfänger. Die Unterschiede zwischen unterschiedlichen Schichten seien dort besonders ausgeprägt - die Aufgabe der Kirchengemeinde sah er darin, integrativ zu wirken und zu verbinden. Auch 6 Jahre nach seinem Weggang haben zwei ältere Damen aus Falkenstein den weiten Weg nach Cleeberg nicht gescheut, um ihrem alten Pfarrer Glück für seine neue Stelle zu wünschen.
Gelernt hat Wabel in der Falkensteiner Zeit auch, dass Veränderungen in Kirchengemeinden langsam vonstatten gehen. So tritt er in Cleeberg nicht mit einem fertigen Programm an, sondern möchte erst einmal schauen, was möglich ist und auf die Gemeinde passt. Gut kann er sich vorstellen, mit Kindern zu arbeiten. Töchterchen Alice ist eineinhalb und zieht mit Ehefrau Charlotte Battenberg ins Pfarrhaus mit ein und auch die große Tochter Lisa (12), die bei der Mutter lebt, wird oft im Pfarrhaus zu Besuch sein. Der Kontrast zum bisherigen Wohnort Berlin könnte zwar kaum größer sein. "Doch die Landschaft hier hat etwas beruhigendes", findet Wabel. Ob er allerdings in seiner neuen Heimat genauso viel Fahrrad fährt wie im Flachland Berlin, wird sich zeigen. Aber auch der Wintersport hat es ihm angetan und das Windsurfen "aber das geht hier ja nicht so gut". Neben dem Sport ist ihm auch die Musik wichtig: Der neue Pfarrer spielt Klavier und Orgel. Ob er dann selbst seinen Gottesdienst begleiten könnte? "Das hab ich schon mal gemacht, aber das ist doch ziemlich anstrengend", lacht er.
In seinen beiden neuen Gemeinden möchte er erst einmal "viele Menschen kennen lemen, die hier leben". Darum hatte er sich auch keine großen Grußworte zu seinem Amtsantritt gewünscht - viel wichtiger war ihm Zeit zu haben für das persönliche Gespräch. Gelegenheit dazu gab es nach dem Gottesdienst bei Kaffee und Kuchen, in einem gut gefüllten Gemeindehaus nutzten viele Menschen aus Cleeberg und Espa die Gelegenheit, mit ihrem neuen Pfarrer einige Worte zu wechseln. Doris Jung, stellvertretende Vorsitzende
vom Cleeberger Kirchenvorstand, und Jutta Kutt, Vorsitzende vom Espaer Kirchenvorstand, überreichten Wabel als symbolisches Begrüßungsgeschenk ein Schälchen mit Weizenkörnern von den Cleeberger Feldern und wünschten ihm, dass alles was er sät, auf guten Boden fallen und Frucht bringen möge, damit wir gemeinsam viel ernten können. Musikalisch umrahmt wurde der Einführungsgottesdienst durch den Frauenchor der evangelischen Kirchengemeinde Cleeberg, Leitung Patrick Stinka.

18.03.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (zö)

 


Auflieger beschädigt Pkw

In einer scharfen Rechtskurve der Oberkleener Straße schwenkte der Auflieger einer Sattelzugmaschine zu weit nach links aus und beschädigte einen geparkten Toyota. Dabei entstand Sachschaden von ca. 6000 Euro. Der Fahrer des Sattelzuges setzte seine Fahrt fort. Eine Augenzeugin hatte jedoch das Kennzeichen des Unfallverursachers abgelesen, sodass der Fahrer ermittelt werden konnte.

18.03.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung

 


Konzept der Kita "Regenbogenland" findet sogar im Ministerium Beachtung

Die Konzeption der Langgönser Kita "Regenbogenland" im Ortsteil Cleeberg wurde von Christiane Kurylak im Sozialausschuss, der im Bürgerhaus Lang-Göns tagte, vorgestellt. Kurylak, die Chefin der Kita Oberkleen, fungiert seit 1. März auch als Leiterin der Kita Cleeberg, wo sie im Rahmen einer Schwangerschaftsvertretung Alexandra Strecker vertritt.
Das Konzept gibt den Eltern der Kita-Kinder einen Leitfaden an die Hand. Hier finden sie alles Wissenswerte von A wie Aufnahmebedingungen bis Z wie Zusammenarbeit. Der bekannte Montessori-Satz "Hilf mir es selbst zu tun" ist Leitlinie in der Cleeberger Kita. Das Kita-Team arbeitet nach dem sogenannten "Situationsorientierten Ansatz" und sieht sich als Entwicklungsbegleiter des Kindes. Vertrauen in das Können der Kinder und die nötige Hilfe und Unterstützung, ganz individuell für jedes einzelne Kind sind wichtige Aspekte der Erzieherinnen-Arbeit.
Anhand der Grafik eines Hauses erklärte Kurylak das Konzept, das darauf abzielt, den Kindern zu helfen, die eigene Persönlichkeit zu finden, zu stärken und zu festigen. Das Fundament des symbolischen Hauses bildet das Wohl des Kindes. In der Praxis gehört beispielsweise die Bewegung zu einem wichtigen Bestandteil des KitaLebens. Allen Kindern soll die Möglichkeit gegeben werden, die Umwelt mit allen Sinnen kennen zu lernen, sie wortwörtlich zu begreifen, dazu lädt auch bei Regenwetter das Außengelände ein, einmal wöchentlich gibt es einen Waldtag, an dem ein Teil der Kinder in wechselnder Besetzung teilnimmt.
Die Ausschussmitglieder wollten von Christiane Kurylak wissen, wie die Kooperation mit den beiden aufnehmenden Grundschulen in Hoch-Weisel und Oberkleen funktioniert. Das laufe sehr gut, berichtete die Kita-Chefin, die insbesondere für Oberkleen sprechen konnte, wo sie seit vielen Jahren tätig ist. Dort fand am 12. März ein ganz besonderer Elternabend statt, für den.sich sogar bereits "zwei Damen vom Ministerium aus Wiesbaden" angesagt hatten, weil das eine ganz neue Form der Veranstaltung sei: Eltern von Kindern aus den Kleebachtalorten Cleeberg, Oberkleen, Niederkleen und Dornholzhausen waren eingeladen, organisiert hat die Veranstaltung in der Grundschule Oberkleen ein Arbeitskreis, dem die vier Kitaleiterinnen aus diesen Orten and zwei Lehrerinnen der Oberkleener Grundschule angehören. Es wurde über den Arbeitskreis, der seit etwa drei Jahren besteht, informiert. Außerdem wurde an verschiedenen Stationen der hessische Bildungs- und Erziehungsplan erläutert und wie er in den einzelnen Kitas umgesetzt wird. "Wir wollen Eltern vermitteln, wie Kinder fit für die Schule gemacht werden können", erklärte Kurylak.

16.03.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (ikr)

 


Ausstellung in Cleeberg am 4. und 5. April 2009



Wie schon angekündigt veranstaltet der Freundeskreis für Brauchtum und Geschichte unter dem Motto "Trachten, Truhen, Töpfe" am 4. u. 5. April im örtlichen Bürgerhaus eine Ausstellung. Die umfangreichen Vorbereitungen laufen seit Wochen.
Liebhaber, Sammler und alle anderen Interessenten von vorgenannten früherer Gebrauchsgegenstände sollten sich schon jetzt den Termin vormerken, denn es gibt außergewöhnlich schöne Exponate aus Uromas und weiter zurückliegenden Zeiten zu bestaunen.
Bei den über 20 Trachten aus dem gesamten Hüttenberger Raum handelt es sich um Kinder-, Mädchen- und Frauengewänder in einfacherer Alltagswie in prachtvoller Sonn-, Fest- und Feiertagsausstattung, besetzt mit Schmuckbändern, Schleifen, Perlen, Pailletten und Stickereien. Natürlich können die jeweils dazu passenden Teile wie u.a. Schnallenschuhe, Schultertücher, Kopfbedeckungen, Seidenschürzen und auch eine Brautkrone bewundert werden. Alle Stücke sind einst getragene Originale in gepflegtem Zustand, drapiert an Schaufensterpuppen und Torsos sowie ausgelegt. Die zur Ansicht kommenden kostbaren Trachten stellt freundlicherweise Udo Krause/Cleeberg aus seiner in 35 Jahren liebevoll zusammengetragenen umfangreichen Privatsammlung zur Verfügung.
Auf großes Interesse bei den Besuchern stoßen sicher auch die zur Schau gestellten Koffer, wie je eine Reise-, Diele-, Stuben-, Spielzeug-, Hochzeitsund Geldtruhe, gefertigt aus Holz, Leder oder Metall überwiegend im 19. Jahrhundert. Bis auf die kunstvoll bemalte Ebersgönser Hochzeitstruhe sind alle anderen Cleeberger Leihgaben.
Ein ganz außergewöhnliches prunkvolles Exemplar ist dabei die 90 cm breite, massiveiserne Geldtruhe, reich verziert mit Rosetten, anderen Blütenornamenten und sogenannten Perlstäben. Nach Expertenaussage kann die um 250 Jahre alte Truhe nur aus einem der Schlösser von Versailles stammen, verwendet von einer hohen Persönlichkeit als Generalsstabs- oder Kriegskasse. Die Außendekoration, rote Innenfarbgebung, Restvergoldung an manchen Teilen und die erstaunliche Verriegelung würden darauf hinweisen. Gefunden wurde die Truhe einst von einem Vorfahren der heutigen Cleeberger Besitzerin in einem Waldstück zwischen Brandoberndorf und Grävenwiesbach; ob mit oder ohne Inhalt (wahrscheinlich) ist nicht überliefert.
Unter dem Sammelbegriff Töpfe sind bei der Ausstellung auch faszinierend schöne, zumeist nur an Fest- und Feiertagen benutzte Gegenstände aus Küche wie guter Stube zu betrachten, so bunte handbemalte, emaillierte Kaffeekannen, Kaffeekessel und Hochzeitseimer aus dem späten 19. Jahrhundert. Dazu werden noch Teile von alten Porzellan- und Steingutservicen, wie auch Blautöpfe zur Freude der Besucher beitragen. Eröffnet wird die Ausstellung am Samstag, dem 4. April um 14 Uhr durch den Schirmherrn Bürgermeister Horst Röhrig, wie mit Spinnstubenliedern vorgetragen durch den Cleeberger Frauenchor.
Um 19 Uhr wird geschlossen.
Sonntags am 5. April sind die Türen von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Über eine Besucherspende von 3 Euro pro Erwachsenem freut sich der Veranstalter. Für das leibliche Wohl halten fleißige Helfer im Nebenraum Kuchen, Kaffee, Fettebrote, Bier und alkoholfreie Getränke bereit. Da die Verantwortlichen vom Freundeskreis bemüht sind seinen willkommenen Gästen aus Nah und Fern nur hausgebackenen Cleeberger Kuchen anzubieten,
wäre es hilfreich noch einige Kuchenspenden zu bekommen, wofür man sich schon jetzt herzlich bedankt. Hierzu bitte melden bei:
Nanni Schmidt/Tel. 970263 oder Helga Block/Tel. 2315.
Die Cleeberger Heimatkundlerin Helga Block ist davon überzeugt, dass die kostbare Truhe während der Zeit der Koalitionskriege (1792-1806) in die hiesige Gegend gelangte. Die beiden letzten Cleeberger Amtmänner Liebknecht (Hessen-Darmstadt) und Stein (Naussau) berichteten an ihre Landesherren ausführlich über die verheerende
Zeit, in der sich zigtausende französische Soldaten und andere in den Ortschatten und Wäldern des nördlichen Taunus aufhielten. Genannt werden dabei mehrmals u.a. die Dörfer Grävenwiesbach und Brandoberndorf, sowie namentlich 5 französische Generäle. Berichtet wird auch von Überfällen auf französische Wagenfuhren mit Karren voller Gold unter Beteiligung von Bauern aus der Umgebung.

12.03.2009 Quelle: Heimatblatt der Gemeinde Langgöns

 


Seegrundweg gesperrt

Mit Beginn der Krötenwanderung wird der Seegrundweg zwischen den Langgönser Ortsteilen Cleeberg und Espa sofort mit den vorhandenen Schranken gesperrt. Darauf weist der Umweltberater der Gemeinde, Uwe Müller, hin. Dieser Weg, so Müller, sei besonders stark von der Wanderung der Amphibien betroffen und werde deshalb für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Sperrung dauere voraussichtlich bis zum 15. April, werde jedoch auch früher aufgehoben, wenn es Anzeichen dafür gebe, dass die Krötenwanderung beendet sei.

10.03.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (pet)

 


Weltgebetstag der Frauen


Auch in Cleeberg wurde der diesjährige Weltgebetstag der Frauen am vergangenen Freitag im Alten Rathaus gefeiert. Acht Frauen aus Espa und Cleeberg hatten sich viel Mühe gegeben, um den Gottesdienstbesuchern das Entwicklungsland Papua-Neuguinea und die dortigen Lebensumstände, insbesondere der Frauen, näher zu bringen. Den Besuchern wurde mit Hilfe von Bildern, Texten und Liedern ein authentischen Bild dieses Inselstaates vermittelt. Nicht nur die Dekoration des Altars, der die üppige Vegetation ein Stück weit widerspiegelte, sondern auch die Frauen selbst, die mit Blumenkränzen geschmückt und in bunte Tücher gewickelt waren, ließen pazifische Atmosphäre aufkommen. Die Präsentation wurde durch einen anschließenden Imbiss, der aus landestypischen Speisen und Getränken bestand, vervollständigt.

09.03.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung

 


Straße zwischen Espa und Cleeberg soll durch Ausbau "legalisiert" werden
Planer beziffert Kosten auf rund 2,5 Millionen Euro/Zunächst Ortsbesichtigung

Die Straße, welche die Langgönser Ortschaften Cleeberg und Espa verbindet, soll ausgebaut werden. Speziell das letzte Teilstück hinter dem Wald und vor Espa; das eine Anbindung an die Landesstraße L3053 nach Butzbach darstellt, jedoch bislang nicht für den öffentlichen Verkehr freigegeben ist, soll durch einen möglichen Ausbau "legalisiert" werden. Dann könnten auch Busse von Cleeberg nach Espa und Butzbach fahren und auch die Verkehrssituation im Ortsteil Espa würde dadurch insgesamt entlastet werden. Das Thema war Tagesordnungspunkt in der Sitzung des Umwelt- und Verkehrsausschusses (UVA), der im Bürgerhaus Niederkleen tagte und zu dem der Vorsitzende Dr. Michael Buss auch die Ortsbeiräte aus Espa und Cleeberg eingeladen hatte.
Planer Bernt Sapauschke aus Wettenberg präsentierte Wege für eine mögliche Umsetzung dieser Idee: Die Länge des Ortsverbindungswegs beträgt etwa vier Kilometer, einzelne Abschnitte sind sehr unterschiedlich in Breite, Aufbaustärke oder Entwässerung, der Weg geht durch Wald und Feld. Bereits im Jahr 2000 hatte die Gemeinde Langgöns beim Landkreis Gießen einen Antrag zur Umwidmung des Weges zur Kreisstraße gestellt, der abgelehnt worden war, 2006 erfolgte eine erneute Ablehnung. 2008 wurde eine Anfrage an die maßgeblichen Behörden gestartet, um die Genehmigungsfähigkeit herbeizuführen. Hierbei müssen viele Aspekte bedacht werden, informierte der Planer, wie beispielsweise Straßenquerschnitte, Entwässerung, Wasserschutzgebiet, Natur- und Artenschutz und auch ein ordnungsgemäßer "Anschlussknoten" an die L3053.
"Grundvoraussetzung für Fördergelder ist die Baurechtschaffung und der Nachweis der Notwendigkeit dieser Maßnahme. Der kann erbracht werden, wenn die Verbindung zweier Ortsteile einer Gemeinde erfolgen soll oder auch, wenn in nur einem der beiden Ortsteile öffentliche Einrichtungen wie Kindergärten vorhanden sind.
Beides trifft im vorliegenden Fall zu", erklärte der Planer. Der neue Straßenquerschnitt müsste mindestens 5,5 Meter aufweisen zuzüglich Bankett, ebenso müsste der Aufbau der Straße bestimmten Qualitätsanforderungen genügen. Ende November 2008 fand schon ein Behördentermin statt.
Als nächsten Schritt nannte Sapauschke unter anderem die Bestandserfassung, die Festlegung der neuen Trassierung, die hydrogeologische Begutachtung und einen "Probeschurf`. Die Förderquoten vom Land könnten bis zu 70 % betragen. Die Gesamtkosten für den reinen Straßenbau schätzt der Planer zum jetzigen - sehr frühen - Zeitpunkt auf mindestens 2,5 Mio. Euro bei grundhafter Erneuerung, wobei auf die Gemeinde geschätzte Kosten von 750.000 Euro zukämen. Mindestens 1,7 Mio. Euro (Anteil Gemeindekosten etwa 510.000 Euro) würden die Anbaukosten betragen, zuzüglich der Kosten für Entwässerung oder gegebenenfalls Grunderwerb. .
Bürgermeister Horst Röhrig wünschte sich von den Mitgliedern des Gremiums Unterstützung für das Projekt. Er schlug vor, den Abschnitt von der Anbindung an die Landstraße nach Butzbach bis zum Waldrand Richtung Cleeberg zuerst zu machen, beginnend mit dem Anbindungsknoten. Die übrigen Abschnitte könnten dann nach und nach folgen.
Michael Buss stimmte ihm zu, die Verkehrssicherheit im Bereich des "Knotens" sei aktuell nicht gegeben, da sollte schnellstens etwas getan werden. Alle waren sich einig, dass die "Legalisierung" des Wegs eine Entlastung für Espa darstelle. Planer Sapauschke soll nun prüfen, welche Veränderungen sich für Espa im Einzelnen ergeben. Das Thema - ein Millionenprojekt - soll zunächst in den Fraktionen beraten werden.
Der Cleeberger Ortsvorsteher Thorsten Jung erklärte, dass sein Ortsbeirat grundsätzlich dem Projekt zustimme und die Planung auch weiter begleite. Auch Heidi Rühl als Vertreterin des Ortsbeirats Espa stimmte ihrem Kollegen zu. Barbara Fandré von der FDP schlug eine Ortsbesichtigung vor. In einer der nächsten Sitzungen soll das Thema dann wieder auf die Tagesordnung.

07.03.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (ikr)

 

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