Tolles Programm bei der Kinderfastnacht in Cleeberg


Die Bambinis des FC Cleeberg waren auch mit von der Partie bei der Gestaltung des närrischen Programms.

Zum traditionellen Kinderfasching des FC Cleeberg im vereinseigenen Sportlerheim waren viele kleine und große Narren gekommen. Martina Wichter-Schmidt und ihr Helferteam hatten ein abwechslungsreiches und attraktives Programm zusammengestellt, das für viel gute Laune sorgte.
Die "Super-Kids" unter der Choreographie von Kathrin Krämer brachten den Saal schnell auf gigantische Temperaturen. Die "Bambinis" kamen ebenfalls beim Publikum bestens an, einstudiert hatten den Auftritt Susanna Jakobi und Yvonne Gerspach. "Zwei Klassenkameraden" stiegen gemeinsam in die Bütt`: Felix Volkmann als "Stefan" und Moritz Schmidt als "Jens" zeigten ihr komisches Talent und erhielten dafür großen Applaus. "The cool gang" führte das "Fliegerlied" und später noch eine Choreographie zum Hit "Beds are burning" vor, einstudiert wurde der Auftritt von Kathrin Krämer.
Als "Kung Fu Fighters" hatten Lara Schmidt, Philip Volkmann und Tim Tonhäuser einen vielbeklatschen Auftritt, der von Hilde Volkmann einstudiert worden war. Die "Aerobic Kids" unter der Regie von Kerstin Jung-Agel brachen viel Temperament auf die Bühne. "Voll die Achtziger" hieß es dann, Anke Rosenkranz und Claudia Uhlig zeichneten für diese lustige Darbietung verantwortlich. Bei der Büttenrede "Die Nachhilfestunde" hatten Moritz Schmidt als Alfred, Felix Volkmann als Balduin und Yannick Schmidt als Lehrer die Lacher auf ihrer Seite. Im Finale traten alle Akteure noch einmal gemeinsam auf. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, die bewies, dass Fasching auch abseits der großen Hochburgen mit viel Freude und Hingabe zelebriert wird. Auch Cleeberg ist dafür ein tolles Beispiel.

26.02.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (ikr)

 


Cleeberger Freundeskreis bereitet Ausstellung "Trachten, Truhen, Töpfe" vor
Auch Ortsbegehung und heimatkundliche Wanderungen stehen auf dem Programm

Im Reiterstübchen der Taunus-Reitanlage Wildhof hielt der Cleeberger Freundeskreis für Brauchtum und Geschichte e. V. kürzlich seine Jahreshauptversammlung ab. Mit 75 % anwesender Mitgliedern war die harmonisch und konstruktiv verlaufende Veranstaltung. sehr gut besucht. In seinem Rechenschaftsbericht wies der 1. Vorsitzende Jörg Schmidt u.a. auf die mit Erfolg durchgeführten Veranstaltungen des vergangenen Jahres hin.
Schmidt erwähnte den Tag der offenen Tür im Dorfmuseum Oberes Backhaus, die ausgebuchte Planwagenfahrt mit 35 Teilnehmern durch die ehemalige Cleeberger Grafschaft und die von Vorstandsmitgliedern geführten heimatkundlichen Wanderungen und Ortsrundgänge für auswärtige Besuchergruppen, wobei sich unter den Teilnehmern auch Gäste aus Australien befanden. Ferner ging der 1. Vorsitzende auf die sich langwierig gestaltende Eintragung des Freundeskreises beim Gericht ein, mit der die Anerkennung der Gemeinnützigkeit verbunden war.
Herzlich dankte Schmidt den zahlreichen Cleebergern, aber auch anderen Spendern für die Gegenstände aus Uromas Zeiten, wie u.a. Geschirr, verschiedene Waagen, Stühle, Schränkchen, landwirtschaftliche Gerätschaften, Handwerksgeräte und Trachtenstücke, die dem Freundeskreis geschenkt oder als Leihgabe überlassen wurden. Sein ganz besonderer Dank galt diesbezüglich allen Helfern und dem Cleeberger Erhard Höhn der zum Unterbringen der oft sperrigen Exponate seine Hofscheune im Ort zur Verfügung stellt. .
Es folgte der Kassenbericht von Schatzmeisterin Dagmar Balser, der die Kassenprüfer Christel Apel und Heinz Arabin eine korrekte Führung der Vereinsfinanzen bestätigten. Dem Antrag auf Entlastung der Kassenwartin stimmte die Versammlung zu.
Als Kassenprüfer für das Geschäftsjahr 2009 wählte die Versammlung Christel Apel und Hans Krämer, als Ersatz fungiert Ellen Kraft.
Es folgte die Vorstellung. der geplanten Aktivitäten für das laufende Jahr. Wie bereits bekannt, organisiert der Freundeskreis für Brauchtum und Geschichte am 4. und 5. April unter dem Motto "Trachten, Truhen, Töpfe" eine Ausstellung im Bürgerhaus. Weitere Informationen dazu werden noch gegeben. Außerdem ist wieder eine der beliebten Planwagenfahrten vorgesehen, die dieses Mal nach Griedelbach führen soll. Auf Wunsch zahlreicher Interessenten steht auch eine Ortsbegehung mit Gewölbekellerbesichtigung auf dem Programm. Ferner sollen wieder am Cleeberger Straßenmusikfest die Türen der Museumsstuben im Oberen Backhaus für Besucher geöffnet sein. Auf Anfrage werden zudem weiterhin heimatkundliche Wanderungen und Exkursionen durch den Ort veranstaltet. Zum Abschluss der Versammlung legte man den Termin für den nächsten Stammtisch fest der am Donnerstag, 5. März ab 19.30 Uhr in Alhenn's Keller in Cleeberg stattfindet.

26.02.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (hb)

 


Selbstbestimmt im Alter
Info-Nachmittag des VdK Cleeberg mit Kräppelkaffee

Der Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes, Alwin Jung, begrüßte die Mitglieder und Freunde sowie H. Leblanc vom Kreisverband Gießen, zu einem Infonachmittag im faschingsmäßig geschmückten Saal des Bürgerhauses Cleeberg. Als Gast referierte Frau Kaisner, von der Beratungs- und Koordinierungsstelle (Beko) für ältere und pflegebedürftige Menschen.
Beko mit Sitz in Gießen, informiert und hilft allen ratsuchenden Bürgerinnen und Bürgern, die hilfe- und pflegebedürftig sind. Die Beratungsstelle informiert und berät die Betroffenen sowie deren Angehörige über ambulante und stationäre Dienste, Leistungen der Pflegekassen, Entlastung pflegender Angehöriger, Wohnraumanpassung, Patienten- und Betreuungsverfügung mit Vorsorgevollmacht, Mobile Dienste, Hausnotruf, Essen auf Rädern, Vermitteln und begleiten bei erforderlichen Hilfen, Finanzierungsfragen und Antragstellungen, häusliche Hilfen, Plätze in Tages- und Kurzeiteinrichtungen in Pflegeheimen oder beim Umzug in ein Seniorenheim.
Die Beratung ist kostenlos und vertraulich, bei Bedarf werden auch Hausbesuche vereinbart. Träger der Beko sind die AWO, Caritas, Diakonisches Werk und der paritätische Wohlfahrtsverband Hessen, in Zusammenarbeit mit dem Landkreis und der Stadt Gießen. H. Leblanc wies darauf hin, dass der VdK Gießen ebenfalls mit Beko zusammen arbeitet und so auch schon einige Probleme lösen konnte. Er gab Hinweise auf Termine und Aktivitäten des VdK-Kreisverbandes Gießen, zu der alle Mitglieder herzlich eingeladen sind.
Alwin Jung bedankte sich bei Frau Kaisner mit einem Blumenstrauß, für den informativen Vortrag.
In geselliger Runde wurden Kaffee und Kräppel serviert. Viel Gelächter gab es bei den Vorträgen von Else Theuser, die in gewohnter Weise einige Geschichten und Gedichte über das Dorfleben erzählte u.a.: "was der Nachtwächter in seinem Dienst erlebt", "Die Jugendzeit der vor 1978 Geborenen", "Vom Selbstmordattentäter" sowie einige Mundartgedichte. Mit viel Heiterkeit klang der Nachmittag aus.

26.02.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (pe)

 


Stammtisch

Der "Freundeskreis für Brauchtum und Geschichte Cleeberg e. V." lädt alle Mitglieder und Geschichtsinteressierte zu seinem Stammtisch am Donnerstag, 5. März, um 19.30 Uhr in "Alhenn's Keller" ein. Behandelt werden u.a. die Themen Ausstellung am 4. und 5. April (Trachten, Truhen, Töpfe), neue Sachspenden und die Lagerung von Spenden.

25.02.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung

 


Ortsbeirat hofft, dass Cleeberger Projekte 2009 realisiert werden
Langgönser Etat wurde mit dem Cleeberg betreffenden Teil einstimmig gebilligt

Der Ortsbeirat Cleeberg unter der Leitung von Ortsvorsteher Thorsten Jung hat während seiner Sitzung am Montagabend den Cleeberg betreffenden Teil des Haushalts der Gemeinde Langgöns einstimmig gebilligt. Gleichzeitig äußerten die Ortsbeiratsmitglieder die Hoffnung, dass die im Haushaltsplan für das laufende Jahr aufgeführten Investitionen auch verwirklicht werden.
Der sieht vor, dass ein Teil der Bruchsteinmauer in der Altmarkstraße für rund 50 000 Euro erneuert und zwischen der Taunusstraße und dem Ziechhausweg eine Fußgängertreppe neu errichtet wird. Hierfür sieht der Haushaltsplan 40 000 Euro vor. Darüber hinaus führt der Haushaltsplan für die Emeuerung des Erschließungswegs auf dem Friedhof Cleeberg 12 000 Euro an Planungskosten auf. Die endgültige Umgestaltung des Friedhofs soll dann in den Jahren 2010 und 20I 1 erfolgen.
Darüber hinaus hat der Gemeindevorstand der Gemeindevertretung vorgeschlagen, noch in diesem Jahr 250 000 Euro zur Verwirklichung des Radwegs zwischen Oberkleen und Cleeberg in die Hand zu nehmen. Die Restkosten in Höhe von rund 256 000 Euro sollen im kommenden Jahr verbaut werden. Für diese Maßnahme erhält die Gemeinde Langgöns einen Gesamtzuschuss in Höhe von 329 000 Euro aus Mitteln des Landes Hessen.
Darüber hinaus soll laut Haushaltsplan das Bürgerhaus in Cleeberg für 80 000 Eüro lärmsaniert werden. Insbesondere soll mit dem Geld der Eingangsbereich neu gestaltet werden. In der Vergangenheit hatte sich eine Anwohnerfamilie vermehrt über den durch Feiern und Veranstaltungen entstehenden Lärm aus dem Bürgerhaus beschwert. Um weiteren Beschwerden aus dem Weg zu gehen, will die Gemeinde besonders im Eingangsbereich des Gebäudes entsprechende bauliche Veränderungen vornehmen lassen.
Erst für das kommende Jahr im Investitionsplan aufgeführt sind Planungskosten für den Ersatzneubau des Feuerwehrgerätehauses in Cleeberg. Danach sollen 2010 30 000 Euro für die Planungen ausgegeben werden und im Jahr darauf weitere 720 000 Euro für den Bau des Gebäudes. Dabei kalkuliert die Gemeinde mit einem Landeszuschuss in Höhe von I 80 000 Euro. In 2012 soll dann auch der dringend erforderliche Ersatz des Löschfahrzeugs realisiert werden.
All diese vom Gemeindevorstand in Zusammenarbeit mit der Verwaltung vorgeschlagenen Investitionen müssen noch von der Gemeindevertretung bestätigt werden. Die ersten Beratungen über das Zahlenwerk des Haushaltsplans werden am kommenden Montag ab 19.30 Uhr im Bürgerhaus der Kerngemeinde in öffentlicher Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses stattfinden.

25.02.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (pet)

 


Thriller in Cliewerich" war Motto der Fremdensitzung des FC Cleeberg


Die Elferratsmitglieder traten als Michael-Jackson-Kopien in schaurig-gruseliger Kulisse auf.

Gruselig ging es zu bei der traditionellen Fremdensitzung des FC Cleeberg im vollbesetzten Bürgerhaus, denn Michael Jackson - mit schwarzem Hut, langen Haaren und Mundschutz war gleich elfmal auf der Bühne vertreten: Die Elferratsmitglieder unter Vorsitz des jungen Jan-Erik Dreikausen - ihm merkt man an, dass er seine Sache sehr gerne macht, denn er agiert vollkommen souverän und routiniert wie kaum ein anderer - waren als Michael-Jackson-Kopien angetreten und regierten das närrische Publikum aus schaurig-schöner Kulisse. Das Motto hieß "Thriller in Cliewerich", wobei der Ortsname eine lokale Bezeichnung für Cleeberg ist.
Die Aktiven aus den verschiedenen Vereinsabteilungen hatten sich auch in diesem Jahr wieder ein Super-Programm aus Tanz, Live-Gesang, Sketchen und Büttenreden einfallen lassen, das von den Zuschauern bestens honoriert wurde: Die Stimmung war herausragend, das Herz des Faschings schlägt in dieser Kleebachgemeinde offensichtlich ganz besonders intensiv. Wie immer wurde auch das Dorfgeschehen mit viel Humor unter die Lupe genommen. Nach dem vielbeklatschten Einmarsch des Elferrats erfreuten Kinder und Jugendliche der Aerobic-Abteilung als "Cool Gang" zunächst mit einem Tanz. Als. Französische Malerin mit Gehilfen traten "Pam und Petra" auf. Jan-Erik Dreikausen und seine Elferratspartnerin Hilke lieferten sich mit sichtlichem Spaß an der Freud` ein "Zwiegespräch", das sich auch auf zweideutigschlüpfriges Terrain wagte.


Als "Drei Originale" hatten Jürgen Stahl, Thomas Lauber und Helmut Wölflick die Lacher auf ihrer Seite.

Als "Drei Originale" hatten Jürgen Stahl, Thomas Lauber und Helmut Wölflick alias "Johnny" die Lacher auf ihrer Seite. Alle im Saal schunkelten, als das Trio den Refrain "Fiesta hier in Mainz am Rhein, kann genauso schön wie am Rio Grande sein" anstimmte. Bei der Polonaise durch den ganzen Saal machte das Publikum begeistert mit. Der Tanz des Elferrats zu einem Medley aus Michael-Jackson-Songs war eine wahrhaft sehenswerte Darbietung, für die die Akteure wohlverdienten Applaus bekamen.
Auch Martin Hanika, der einen großen Auftritt als "Wildsäutreiber" hatte, machte eine tolle Performance. "Lisa und Moritz" erfreuten mit einer Gesangseinlage und die FC-Fußballdamen traten mit "Starlight Express" auf. Die "Schnapsel Singers" Radi und Tommy (Helmut Wölflick und Thomas Lauber) brachten das Publikum zum Lachen. Eine Augenweide waren die Mädels aus Espa, die mit dem Showtanz "Flintstones" viel Applaus ernteten. Auch das "Alte-Herren-Ballett" brachte die Narren zum Toben. Für flotte Rhythmen sorgte das Musikerduo "Rene und Andre", die erstmalig verpflichtet worden waren. Im Finale traten alle Mitwirkenden noch einmal zusammen auf.

24.02.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (ikr)

 


Ehemalige Gemeindeschwester von Cleeberg gab Gedichtband heraus
Anne Roth über ihre Beobachtungen von Mensch und Natur


Die in Butzbach lebende Anne Roth und ihr Gedichtband "...allerlei Gedankenspaziergänge", der Ende der Woche in dritter Auflage erscheint (vgl. Bericht).

Seit geraumer Zeit lebt die ehemalige langjährige Cleeberger Gemeindeschwester Anne Roth in Butzbach. Die Mutter von zwei erwachsenen Söhnen arbeitet als Pflegefachkraft am Gießener Versorgungsamt und liebt in ihrer Freizeit lange Spaziergänge durch Wald und Flur in ganz Mittelhessen. Sie nimmt dabei Beobachtungen, Eindrücke und Stimmungen auf und setzt dabei das Erlebte in sensible Verse um: Der Gedichtband "... allerlei Gedankenspaziergänge" ist dabei entstanden, dessen dritte Auflage im Moment in Vorbereitung ist. Der Band soll zum 28. Februar erscheinen.
Anne Roths "Gedankenspaziergänge", an denen sie sorgsam feilt, beschäftigen sich mit dem menschlichen Leben an sich und dem Wesen der Natur um uns herum. Beide sind dem ständigen Wandel unterworfen, und wie jeder Tag ein anderer ist, so erscheint das Leben bei ihr in unzähligen Facetten. Denn auch das Leben bleibt nicht stehen. Auch viel Persönliches, selbst Erlebtes und Erfundenes befindet sich unter den Versen, die Anne Roth mit viel Behutsamkeit, Beobachtungsgabe und Talent zusammengefügt hat. Anrührendes mischt sich mit Heiterem, Besinnlichkeit mit feinem Gefühl, dörfliche Drastik mit dem Nachdenken über das Leben in all seinen Konturen.
Eine Gießener Zeitung schrieb einmal, dass Anne Roths Verse bisweilen an die große Reimkunst des unvergesslichen Heinz Erhardt erinnern. Ein Beispiel: "Als Gott den Prototyp geformt/ Hat das Ergebnis ihn gewormt/ Er nannte dieses Wesen ... "Mann" und fing noch mal von vorne an." Eineinhalb Jahre ließ sie sich Zeit, um die seit 1993 entstandenen Gedichte auf sich wirken zu lassen, ehe der Entschluss reifte, einen Gedichteband daraus zu machen. Geholfen hat ihr dabei die Busecker Fotografin Ulrike Damm, die Anne Roths poetische Schilderungen und Stimmungen mit einer alten Pentax-Kamera visuell umsetzte und auch das Layout des Buches am Computer zusammenstellte.
In kräftigen Farben sind Bilder und Gedichte miteinander verwoben. Wolken, Wasser und Sandstrand schmücken den Einband, dem auf mehr als 70 Seiten 39 Gedichte über das Leben, die Natur, Momente der Freude und der Trauer, aber auch der Heiterkeit und des Schalks folgen. Gerade der gewitzte Schalk und der freundlich-gütige Hintersinn sind prägende Elemente des dörflichen mittelhessischen Humors, der sich vor allem den Einheimischen und den Dialektkundigen entfaltet. Um Traumprinzen und Tagträume geht es in den Gedichten, um die Gesundheit, ums Abschiednehmen, um Selbsterkenntnis, aber auch um Augenzwinkern und Humor, um Kindheitserlebnisse, um Streiche, um nicht stubenreine Schimpfwörter und die ein ganzes Land euphorisierende Fußballweltmeisterschaft 2006. Alles was im Leben blüht und blühen kann, ist festgehalten. Nichts Schwerverdauliches findet sich, sondern wohlgesetzte Reime, die sich leicht lesen lassen, aber dennoch mit dem nötigen Tiefgang daher kommen.
Ihre jahrelange Arbeit als Gemeindeschwester in Cleeberg sei ein reicher Fundus, aus dem sie ihre Gedanken geschöpft habe, sagt Anne Roth. In fast jedes Haus sei sie gekommen, habe viele Menschen gepflegt und sterben gesehen. Das Sterben einer lieben Patientin habe sie vor über 10 Jahren dazu gebracht, überhaupt mit dem Schreiben von Gedichten zu beginnen und dabei ihre Trauer zu verarbeiten. "Ohne mein geliebtes Cleeberg, seine Menschen und die Natur ringsum würde es das Buch nicht geben." Der Verlag Rosenbaum, in dem das Buch erschienen ist, hat Anne Roths "Gedankenspaziergängen" einen lieben Wunsch mitgegeben: "Wir hoffen sehr; dass jeder sieht, dass wir mit Freude bei der Sache sind."
Wenn die neue Auflage erschienen ist, wird das Buch nicht im Buchhandel erhältlich sein. Man kann es bei der Autorin bestellen. Anne Roth ist zu erreichen über Tel. 06033-9242648 oder Handy 0160-92935871. Gern ist sie auch bereit, ihr Werk bei Lesungen einem breiteren Publikum vorzustellen. Für den Herbst hat sie die Herausgabe eines heiteren Gedichtbandes geplant. Der beziehungsreiche Titel lautet: "Männer und andere Vorkommnisse".

24.02.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (dö)

 


Kirchenvorstands-Kandidaten werden vorgestellt

Vorbereitend für die Kirchenvorstandswahl 2009 lädt die Evangelische Kirchengemeinde Cleeberg alle Gemeindemitglieder zu einer Gemeindeversammlung am Sonntag, 1. März in Cleeberg ein. Die Versammlung beginnt. nach Abschluss des Gottesdienstes, der um 18.15 Uhr beginnt.
Der Benennungsausschuss wird folgenden vorläufigen Wahlvorschlag vorstellen und erläutern: Diebel, Günter, 53 J.; Kaufmann, Kalkweg 5; Eckhardt, Petra, 35 J., Hausfrau, Espaer Straße 8; Edie, Simone, 46 J., Verwaltungsangestellte, Taunusstr. 27; Hartmannshenn; Horst, 59 J., Industriekaufmann, Taunusstr. 30; Jung, Doris; 59 J., Am Berg 7, Hausfrau; Klingelhöfer, Heike, 50 J:, Gaulbach 3; Schmidt, Jörg, 38 J., Luftsicherheitsassistent, Kalkweg 3; Weidenbach, Ingo, 68 J., Rentner, Ringstraße 19.
Die Kandidatinnen und Kandidaten werden vorgestellt. Alle Gemeindemitglieder können weitere Kandidatinnen und Kandidaten zur Aufnahme in den vorläufigen Wahlvorschlag benennen. Die wahlberechtigten Gemeindemitglieder können den vorläufigen Wahlvorschlag in geheimer Abstimmung mit einfacher Mehrheit ergänzen.

16.02.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung

 


Ausstellung: Trachten, Truhen, Töpfe


Um 1930 gehen diese vier Cleeberger Frauen noch in der Sonntagstracht zum Gottesdienst.

Cleeberg (hb): Schon jetzt möchte der Freundeskreis für Brauchtum und Geschichte Cleeberg e.V. einen für das laufende Jahr wichtigen Veranstaltungstermin bekannt geben, damit Liebhaber und Interessenten für alte Dinge aus Uromas Zeiten sich dieses Datum vormerken können. Geplant ist für das Wochenende 4.und 5. April eine Ausstellung im Cleeberger Bürgerhaus bei der alte Gebrauchsgegenstände wie Trachten, Truhen und Töpfe aus dem Cleeberger Land gezeigt werden. Die zur Schau gestellten Trachten aus dem Oberen Kleebachtal wie aus dem Hüttenberg stellt zu diesem Zweck Udo Krause aus Cleeberg zur Verfügung, dessen umfangreiche Privatsammlung diesbezüglich überregional bekannt ist und weithin unter Kennern der Materie Beachtung findet. Bei den Truhen wird unter anderem die bereits im Fernsehen in der Sendung "Kunst und Krempel" gezeigte relativ große und ca. 220 Jahre alte Regimentskasse zu sehen sein. Dieses außergewöhnliche Exponat stammt nach Aussagen von Experten aus der Zeit der napoleonischen Kriege und wurde von einem Vorfahren einer Cleebergerin in einem entlegenen, südlichen Wald- , gebiet der ehemaligen Cleeberger Grafschaft gefunden. Bei den Töpfen die zu sehen sein werden, handelt es sich überwiegend um emaillierte Gebrauchsgegenstände sowie auch altes Porzellan aus dem dörflichen Haushalt, z.B. "Melchdeppe" und "Kaffeekann". Für das leibliche Wohlergehen während der Ausstellung halten die Veranstalter im Nebenraum Kaffee, Kuchen, Fettebrote und weitere Getränke für die Besucher bereit. Eröffnet wird die Ausstellung durch Liedvorträge des Cleeberger Frauenchores und Bürgermeister Horst Röhrig, der die Schirmherrschaft übernommen hat, um 14 Uhr und endet an diesem Tag um 19 Uhr. Am Sonntag den 5. April werden die Türen für Besucher von 11 bis 18 Uhr wieder geöffnet sein. Über eine Eintrittsspende von 3 Euro pro Person (Kinder frei) freut sich der Veranstalter, um damit das bereits zum Teil eingerichtete kleine Dorfmuseum im ehemaligen oberen Backhaus (Schlosszugang) vollständig zu renovieren und weitere Exponate aus Uromas Zeiten, die immer wieder angeboten oder gespendet werden, für die Nachwelt zu erhalten.
In diesem Zusammenhang weist der Vorstand auf seine am 7. Februar um 19.30 Uhr im Reiterstübchen/Reiterhof-Wildhof, stattfindende Jahreshauptversammlung hin, bei der noch weitere Ideen und Vorschläge für das laufende Jahr eingebracht werden können. Hierzu laden die Vereinsverantwortlichen noch einmal alle Mitglieder, Freunde und Interessenten der Heimatgeschichte herzlich ein.

12.02.2009 Quelle: Heimatblatt der Gemeinde Langgöns (hb)

 


Bücherei soll wiedereröffnet werden

Die Arbeitsgruppe Demographie-Dialog in Cleeberg wird sich in diesem Jahr mit einer möglichen Wiedereröffnung der Bücherei im Bürgerhaus Cleeberg befassen. Über den Fortgang dieser Aktion sollen alle Cleeberger Bürger zeitnah informiert werden. Dies beschlossen die Mitglieder der Arbeitsgruppe in ihrer jüngsten Sitzung. Wegen der Fastnachtstage wird sich die Gruppe um Thorsten Partenheimer allerdings erst wieder am 3. März um 20.00 Uhr, wie gewohnt in "Ahlhenn's Keller" treffen. Interessenten sind jederzeit willkommen.

11.02.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (ikr)

 


VdK-Infonachmittag

Am Dienstag, 17. Februar findet um 14.00 Uhr im Bürgerhaus in Cleeberg ein Infonachmittag des VdK Ortsverbandes statt. Hierzu sind alle Mitglieder, deren Angehörige und Freunde bei Kaffee und Kräppel eingeladen. Frau Kaisner von der Beratungs- und Koordinierungsstelle für ältere und pflegebedürftige Menschen im Kreis Gießen wird referieren. Anmeldung unter 06085 - 760 (Alwin Jung) und 06085 - 1257 (Erhard Lauber).

11.02.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (my)

 


Cleeberger Eltern fordern Rücktritt von Kirchenvorstand und Dekan
Es geht um Ausschluss ihres Sohnes vom Konfirmandenunterricht

Den Rücktritt des Wetterauer Kirchendekans Jörg-Michael Schlösser und des Cleeberger Kirchenvorstands fordern die Eltern eines Kindes, das derzeit in der Gemeinde den Konfirmationsunterricht besucht. "Die jüngsten Vorfälle im Konfirmandenunterricht der Kirchengemeinde Cleeberg zwingen uns dazu nun an die Öffentlichkeit zu treten", schreiben die Eltern von Philipp Watz, Friedel und Judith Watz. Die Familie spricht von Schikane und Ungleichbehandlung während des Unterrichts, ebenso von dubiosen Methoden bei der Behandlung der Vorfälle.
"Seit Herbst des vergangenen Jahres ist die Pfarrstelle in unserer Gemeinde leider unbesetzt. Den Konfirmandenunterricht leitet seitdem ein Mitglied des Kirchenvorstandes, der als Lehrer am Lucius-Internat in Echzell tätig ist. Er wurde für die Durchführung des Konfirmandenunterrichtes während der Vakanzzeit vom Dekanat beauftragt. Er ist 64 Jahre alt und steht kurz
vor seiner Pensionierung aus dem Schuldienst", schreiben die Eltern. Seitdem Pfarrerin Cornelia Hankel im Herbst eine Pfarrstelle in Nieder-Weisel angetreten hat, trage der Lehrer die alleinige Verantwortung für den Konfirmandenunterricht. "Seitdem häufen sich die Probleme, die er von Anfang an vor allem mit unserem Sohn zu haben scheint", so Familie Watz. Immer wieder habe Philipp von ausfälligem und unfairem Verhalten ihm gegenüberberichtet. Auslöser dafür sei ein Vorfall während des Konfirmandenunterrichtes, wobei eine Konfirmandin und Philipp kurzzeitig den Unterricht gestört hätten. Auslöser dafür sei eine Zeichnung gewesen. Der Lehrer habe daraufhin die Konfirmandin unsachlich angegriffen, so dass sie weinend den Unterricht verlassen habe und kurze Zeit später durch ihre Eltern vom Unterricht abgemeldet worden sei. "Unser Sohn hat daraufhin Partei für seine Kameradin ergriffen und dem Lehrer gesagt, dass er die Reaktion "Scheiße" fand. Seit dem ist Philipp Anfeindungen ausgesetzt. Außerdem weigert sich der Lehrer auch, mit den Eltern der Konfirmanden zu sprechen. Einer der Konfirmanden erzählte sogar, dass der Lehrer sich teilweise wie ein Kind benommen habe", so die Eltern.
Philipp sei nun gedemütigt, die Eltern in der Gruppe lächerlich gemacht worden. Im Rahmen einer Konfi-Freizeit sei den Konfirmanden mitgeteilt worden, dass er Philipp in der Gruppe künftig nicht mehr dabei haben wolle. Es folgte ein Brief der Eltern an den Kirchenvorstand mit der Bitte um ein persönliches Gespräch.
Der Lehrer habe daraufhin eine Konfirmandin angerufen und ihr mitgeteilt, dass er sich überlegt habe, den Konfirmandenunterricht nicht mehr zu leiten. Die Konfirmandin habe einen Teil der Konfirmanden zusammengerufen, um mit Hilfe des Kirchenvorstandes dieses Problem zu lösen. Die Gruppe habe auf Veranlassung des Kirchenvorstands abgestimmt und gegen Philipp gestimmt. In dem Gespräch mit den Eltern sei den Eltern mitgeteilt worden, dass sich alle Konfirmanden gegen Philipp ausgesprochen, ihn als Störenfried bezeichnet hätten und er nun von der Konfirmation ausgeschlossen werde. Das Thema sei bereits vor mehreren Monaten in einer Kirchenvorstandssitzung behandelt worden, man habe nur nicht gewusst, ob und wer das den Eltern sagen sollte. Weitere Gespräche habe es nicht gegeben. Der Lehrer habe sich bis heute nicht geäußert. Wie die Eltern später herausgefunden hätten, sei die Abstimmung keineswegs einstimmig verlaufen. "In der Schule und auf Klassenfahrten kam es noch nie zu Vorfällen zwischen Philipp und anderen Schülern oder den Lehrkräften. Unser Sohn ist ein normaler Jugendlicher - mit allen Ecken und Kanten und mit den ganz normalen Problemen und Macken, die sich während der Pubertät ergeben", so die Eltern.
Und weiter: "Wir als Eltern verlangen hiermit die lückenlose Aufklärung der Vorfälle, die sich seit Übernahme des Konfirmandenunterrichtes ereignet haben. Wir wünschen eine schriftliche Stellungnahme des Lehrers zu den Anfeindungen gegen unseren Sohn: Auch das Verhalten des Kirchenvorstandes und des Dekans Schlösser verurteilen wir hiermit aufs Schärfste." Allein ein Kirchenvorstands-Mitglied habe anschließend noch mit den Eltern gesprochen. Für den Ausschluss eines Konfirmanden gebe es Vorschriften, die nicht beachtet worden seien. "Deswegen fordern wir den Kirchenvorstand der Gemeinde Cleeberg und Dekan Schlösser auf, wegen Missachtung der Vorschriften und offensichtlicher Unfähigkeit geschlossen zurückzutreten und sich bei unserem Sohn Philipp zu entschuldigen", so Familie Watz abschließend.
Schlösser wollte auf Nachfrage der BZ nicht auf Inhalte des Vorfalls eingehen, erklärte aber sehr wohl die Bereitschaft seitens der Kirche, weitere Gespräche mit den Eltern zu führen. "Zum Schutz des Kindes möchte ich keine Aussagen zu den Anschuldigungen treffen. Eine Rücktrittsforderung kann jeder stellen, ich stehe jedoch hinter der Entscheidung des Kirchenvorstandes. Er hat rechtens gehandelt."
Das Gespräch mit den Eltern habe geendet, als der Vater lautstark den Raum verlassen habe: Auch weiterhin habe man Gespräche angeboten und nun schließlich einen Brief verfasst. Darin würden drei Optionen aufgeführt. So könnte Philipp für ein Jahr zurückgestellt werden, um dann unter dem neuen Pfarrer seine Konfirmation zu erhalten. Weiterhin werde ein Besuch des Unterrichts in Ebersgöns angeboten. Schließlich bot Schlösser auch an, das Kind im Einzelunterricht im Dekanat in Friedberg zu betreuen und anschließend in Wölfersheim im eigenen Gottesdienst zu konfirmieren. Pfarrerin Hankel habe bereits im vergangenen Jahr mit Philipp gesprochen. Auch wenn er aufgrund seiner Intelligenz und guter schulischer Leistungen ein Jahr übersprungen habe, sei er eigentlich noch zu jung, um in diesem Jahr konfirmiert zu werden. Sollten die Eltern mit den drei Vorschlägen nicht einverstanden sein, stehe es ihnen frei, Beschwerde beim Synodalvorstand einzulegen. Dort sei Schlösser nicht vertreten, vielmehr nehme der Präses Stellung zu dem Vorfall.
Schlösser bemerkte abschließend, dass es gerade "in" sei, über Lehrer herzuziehen. In Cleeberg werde ehrenamtlich gearbeitet, dies sei anzuerkennen. Und schließlich kämen Beschwerden dieser Art mittlerweile mehrmals pro Jahr an verschiedenen Orten vor. Trotzdem biete man weiterhin das Gespräch an.

11.02.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (pp)

 

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