Faschingstreiben 2009

Der FC Cleeberg lädt herzlich zum Faschingstreiben ins Bürgerhaus ein. Die Fremdensitzung. findet am Samstag, 21.02.2009 um 19 Uhr 33 statt. Der Kartenvorverkauf findet am Sonntag, 08.02.2009 ab 10 Uhr im Sportlerheim statt.
Kinderfasching wird am Dienstag, 24.02.2009 ab 15 Uhr 11 im Sportlerheim gefeiert. Der FC freut sich auf Euer Kommen!

29.01.2009 Quelle: Heimatblat Langgöns

 


Cleebergs E1 gewinnt auch Turnier in Aßlar

Die E1 der Cleebachtaler bleibt in der Erfolgsspur. Beim Hallencup des VFB Aßlar gelang der Schmidt-Truppe der dritte Sieg beim dritten Auftritt in der noch jungen Hallensaison. Dabei sah es lange Zeit nicht nach einem erneuten Turniererfolg aus. Zu Beginn traf die Schmidt-Truppe auf die körperlich bärenstarke Mannschaft der JSG Sinn. Nach einer starken Leistung gelang dem jungen FC-Team ein verdienter 2:0 Sieg. In der zweiten Turnierbegegnung mussten die Cleebachtaler gegen den FV Biebrich 02 ran. Trotz einer überlegen geführten Partie kassierte der FCC eine 0:1 Niederlage gegen die spiel- und kampfstarke aus der Landeshauptstadt. Die wenigen Torchancen wurden nicht konsequent genutzt und auch spielerisch lief nicht alles rund. Besser machte es der FV 02, der aus keiner Chance das entscheidende Tor machte. Im letzten Gruppenspiel steigerte sich die Schmidt-Elf. Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch wurde die SG Niedergirmes mit 8:0 vom Platz gefegt. Nun musste die letzte Vorrundenbegegnung zwischen Biebrich und Sinn über die Teilnahme an der Endrunde entscheiden. Etwas überraschend setzte es eine 1:2 Niederlage für Biebrich und der FC konnte sich aufgrund der deutlich besseren Tordifferenz doch noch den ersten Platz sichern. In der Finalrunde musste man sich mit dem Gastgeber VFB Aßlar und der JSG Seesen messen. Hier hatten die Cleebachtaler weniger Probleme. Gegen den VFB Aßlar zeigten die Blau-Weißen die stärkste Turnierleistung und siegten souverän mit 2:0. Auch gegen die Gäste aus Nordrhein-Westfalen lief es wenig später rund. Mit 5:1 setzten sich die Cleebachtaler nach einer spielerisch überzeugenden Mannschaftsleistung durch. Letztendlich ein verdienter Turniererfolg.
Der FC spielte: Marco Schupp, Pascal Kühn, Patrick Löw, Gian-Luca Itter, Elia Seidel, Moritz Schmidt, Davide Itter und Luca Fuss.

29.01.2009 Quelle: Heimatblat Langgöns

 


"Kein Possenspiel mit Cleebergs Feuerwehr treiben"
Ortsbeirat fordert Planung für Feuerwehrhaus noch in 2009

Der Ortsbeirat Cleeberg fordert von der Langgönser Gemeindevertretung noch bis September dieses Jahres die Planungen für ein neues Feuerwehrgerätehaus abgeschlossen zu haben, um beim Land Hessen einen entsprechenden Zuschussantrag für den Neubau stellen zu können. Ebenfalls in diesem Jahr soll ein Zuschussantrag für ein neues Tanklöschfahrzeug gestellt werden.
Vor dieser Entscheidung des Ortsbeirats hatte der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Frank Dreikausen noch einmal klar gestellt, dass die von der Gemeindevertretung verabschiedete Bedarfs- und Entwicklungsplanung für den Brandschutz in der Gemeinde eine Fertigstellung des neuen Cleeberger Gerätehauses bis 2012 vorsehe, gleiches gelte für die Beschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeugs. Gleichzeitig äußerte Dreikausen Bedenken, dass dieser Zeitplan von den Gemeindegremien nicht eingehalten wird: "Die Gemeindevertretung ist bisher in vielen Entscheidungen umgefallen.", sagte Dreikausen. "Solch ein Possenspiel kann nicht auch mit der Cleeberger Feuerwehr getrieben werden." Dreikausen spielte damit auf die verzögerte Planung und den verzögerten Baubeginn beim Feuerwehrgerätehäus in der Kerngemeinde an. Man müsse jetzt die Gemeindevertretung drängen, noch bis zum September mit der Planung des Gebäudes soweit fertig zu sein, dass noch in diesem Jahr der Zuschussantrag gestellt werden könne.
Dem schloss sich der Ortsbeirat an. Ursprünglich sei vorgesehen worden, mit dem Bau in 2010 zu beginnen und ihn ein Jahr später zu- vollenden. Aufgeschreckt worden war die Feuerwehr Cleeberg durch eine Bemerkung des Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Martin Hanika. Der hatte während des Neujahrsempfangs der Gemeinde angekündigt, mit den Feuerwehren den zeitlichen Ablauf der Umsetzung des Bedarfs- und Entwicklungsplan noch einmal bereden zu wollen. Jetzt befürchtet die Cleeberger Wehr, dass sowohl ihr Projekt Neubau des Feuerwehrgerätehauses als auch die Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeugs zeitlich nach hinten geschoben wird.

28.01.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (pet)

 


Schlachtfest im Bürgerhaus Cleeberg



Deftiges gab es beim Schlachttest am Samstag im Bürgerhaus Cleeberg. Die Mitglieder der Kleebachtaler Kegler e.V. hatten zu dem traditionellen Schlachtessen eingeladen. Mit einer gut gewürzten Wurstsuppe, die ordentlich Appetit auf die Hauptspeise machte, begann das Essen. Richtig satt essen konnten sich die Gäste dann, als die Platten mit Fleischscheiben, Nieren, Leber-, Blut- und Bratwürstchen auf den Tisch kamen. Dazu gab es Kartoffeln, Backhausbrot, Meerrettich, Zwiebelbrühe und Sauerkraut. Zum Verdauen der leckeren Hausmannskost verteilten die Kegler noch ein Schnäpschen nach dem üppigen Mahl. Und wer immer noch Appetit hatte, konnte zum Nachtisch noch ein Stück selbstgebackene Schwarzwälder Kirschtorte oder einen Kräppel mit einer Tasse Kaffee genießen. Die zünftige Musik im Anschluss lud viele noch zum Verweilen ein.


26.01.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (pa)

 


Auch der "Liederkranz" Cleeberg hat mit Mitgliederschwund zu kämpfen


Auf dem Foto sind zu sehen (von links): Hartmut Schmidt (Vorsitzender des Gesangvereins "Liederkranz"), Mark Schindel (zehn Jahre Schatzmeister), der fleißige Probenbesucher Andreas Gambs und der stellvertretende Vorsitzende Andreas Rudolph.

Wie andere Vereine hat jetzt auch der sonst so beständige Männergesangverein "Liederkranz" Cleeberg mit dem Phänomen Mitgliederschwund zu kämpfen. Zwar konnten im Jahr 2008 vier Neumitglieder gewonnen werden, jedoch verzeichnete das Mitgliederbuch am Ende des Jahres nur noch 209 Mitglieder, gegenüber 220 Ende 2007, das teilte der .Vorsitzende des Vereins, Hartmut Schmidt, am Freitag in der Jahreshauptversammlung mit.
"Die Anzahl von 15 Ausritten klingt dramatisch viel und ist es vielleicht auch. Aber wir kennen bei fast allen die Gründe der Kündigungen und lediglich bei einer ist der Vereinskurs maßgeblich gewesen," sagte Hartmut Schmidt. Gleichzeitig habe sich die Anzahl der aktiven Sänger von 71 auf 65 verringert. Deshalb habe der Vorstand im vergangenen Herbst eine groß angelegte Befragungsaktion durchgeführt, nachdem festgestellt wurde, dass die Lücken im Kreis der Aktiven immer größer wurden. Das Resultat der Befragung machte aber deutlich, so Schmidt, dass die Gründe des Fernbleibens nicht im oder beim Verein gelegen hätten. Ansonsten hätte man seitens des Vorstands Gegenmaßnahmen treffen müssen. Durch die geringere Anzahl der aktiven Sänger sei auch das durchschnittliche Alter von vorher 40,6 auf 42,8 Jahre gestiegen: Damit liegt der MGV Cleeberg mit seinem Durchschnittsalter noch immer im unteren Bereich von Chören der Region.
Ein Rückschlag war auch eine Erkrankung des Dirigenten Matthias Schmidt. Daraus resultierte, dass der "Liederkranz" im abgelaufenen Jahr lediglich zwölf Auftritte hatte, da zunächst mit einer kontinuierlichen Probendurchführung zu rechnen gewesen sei. Trotzdem habe man einiges für die Stimmbildung getan. So wurde erstmals ein Stimmbildungskurs bei einem Musikdozenten der Gießener Universität absolviert, der die Sänger des Liederkranz gefühlvoll an den G-Punkt, den Gähnpunkt heranführte und ihnen zauberhafte Töne entlockte.
Darüber hinaus waren es die üblichen Jubiläen und Feste, bei denen der Chor seine Stimmer erhob und zahlreiche gesellschaftliche Ereignisse, an denen man sich beteiligte. Auch hatte man an zahlreichen Sportveranstaltungen erfolgreich teilgenommen. Für das laufende Jahr sind schon jetzt wieder einige Konzerte und Wettbewerbe geplant. So steht auf dem Terminkalender das Bundeswertungssingen im April in Pohlheim-Hausen, im Mai ein Sakraler Chorwettbewerb in Biebergemünd-Kassel, eine Konzert-Matinee in Oberkleen im Juli, ein Konzert in Lindenholzhausen sowie der Hessische Chorwettbewerb im November in Schlitz. Hierzu ist jeweils eine fleißige Teilnahme an den Proben Voraussetzung und wird vom Verein auch gewürdigt.
In diesem Jahr wurden gleich drei Mitglieder für ihren diesbezüglichen Fleiß ausgezeichnet: Andreas Gambs, Günter Oberländer und Hartmut Schmidt fehlten jeweils nur bei zwei Proben von den insgesamt 32 Singstunden. Darüber hinaus wurde Mark Schindel für seine zehnjährige Tätigkeit als Schatzmeister mit einer Urkunde des Sängerbundes. ausgezeichnet.
Während der Hauptversammlung ist zudem der Vorstand neu gewählt worden, bleibt aber in den Schlüsselpositionen gleich besetzt. Als Presse- und Medienwart schied Karl Walther aus, bleibt aber für die Gestaltung des Internetauftritts des MGV "Liederkranz" weiterhin verantwortlich. Seine Position nimmt in Zukunft der bisherige Beisitzer Christian Kolmer wahr, für den Andreas Gambs neu in den Vorstand gewählt wurde.

19.01.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (pet)

 


Cleeberger Sänger wedeln in Südtirol


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Auch in diesem Jahr machten sich wieder über 50 wintersportbegeisterte Sänger aus Cleeberg auf den Weg nach Südtirol. Am Sonntag um 22.00 Uhr startete der Reisebus von Cleeberg aus in Richtung Süden und erreichte am Montag um 8.00 Uhr Mühlen in Taufers. Und um 10.00 Uhr wurden dann auch schon die ersten Sänger auf den Pisten am "Speikboden" gesichtet. An den folgenden Tagen bestand die Möglichkeit entweder das Skigebiet "Speikboden" oder "Kronplatz" zu nutzen. Nach der letzten Talfahrt traf man sich zum Apres-Ski an der Talstation. Optisch, gab es in diesem Jahr eine besondere Veränderung, die Cleeberger Sänger hatten sich einheitliche Skianzüge zugelegt. Vorne und hinten ziert der Schriftzug "MGV Cleeberg" den in sportlichem Rot/Schwarz gehaltenen Anzug. Das gruppenweise Auftreten der einheitlich gekleideten Skifahrer sorgte für viele interessierte Blicke. Leider ging auch diese Skifreizeit wieder viel zu schnell vorbei, nach einer Woche gemeinsamer Skigaudi trafen die Sänger am Samstag um 20.00 Uhr wieder in Cleeberg ein.

16.01.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (Text: Karl Walther, Bild: René Arabin)



Jochen Graef ist neuer Vorsitzender beim FC Cleeberg


Die Gründungsmitglieder des FC Cleeberg wurden für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt und gleichzeitig zu Ehrenmitgliedern ernannt: (v.l.n.r.) Eugen Weber, Walter Stahl, Karl-Heinz Morgel und Erhard Höhn. Auf dem Foto fehlen Reinhard Reitz und Albert Wagner.

Die Jahreshauptversammlung des FC Cleeberg wählte nach dem Verzicht des seitherigen Vorsitzenden Dieter Stahl mit Jochen Graef einen neuen Vorsitzenden. Für Jochen Graef ist das Amt nicht neu, denn vor den drei Jahren, die Dieter Stahl dem FC Cleeberg vorstand, war er über ein Jahrzehnt Chef des größten Vereins im Langgönser Ortsteil.
Der Verein kann in diesem Jahr auf sein 60-jähriges Jubiläum zurückblicken. Allerdings sind keine größeren Feierlichkeiten geplant. Von den Gründern, die im Jahr 1949 den FC Cleeberg aus der Taufe hoben, können immerhin noch sechs das Jubiläumsjahr miterleben. Von diesen sechs (Albert Wagner und Reinhard Reitz fehlten) waren mit Walter Stahl, Eugen Weber, Karl-Heinz Morgel und Erhard Höhn vier Gründer in der Versammlung anwesend und konnten sich über eine Urkunde und einen prall gefüllten Präsentkorb freuen, die ihnen vom Vorsitzenden Dieter Stahl und seinem Stellvertreter Erik Schimpf überreicht wurden. Zudem wurden alle sechs Gründer zu Ehrenmitgliedern ernannt.


Für langjährige Mitgliedschaft im FC Cleeberg wurden vom 2. Vorsitzenden Erik Schimpf (v.l.n.r.) und vom scheidenden Vorsitzenden Dieter Stahl Eugen Weber, Walter Stahl, Günther Lotz, Karl-Heinz Morgel, Werner Blomer, Manfred Watz und Erhard Höhn ausgezeichnet. (vgl. Bericht).

Es gab weitere Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft. Thomas Häuser (25 Jahre); Manfred Watz, Werner Blomer und Heinz Dold sind 40 Jahre und Günther Lotz 5O Jahre Mitglied im FC Cleeberg, Lotz wurde zudem für 50 jährige Vorstandstätigkeit, davon lange Jahre als Vereinsvorsitzender, geehrt.
Zuvor hatte der scheidende Vorsitzende der Versammlung seinen Rechenschaftsbericht für das abgelaufene Jahr abgegeben. Stahl resümierte 2008 als ein ruhiges Jahr im Verein und wies vor allem auf die Veranstaltungen im Jahr 2008 hin, um zu erklären, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen daraus eine eher rückläufige Tendenz auswiesen. Zum Abschluss wies er auf die Gründe seines Ausscheidens aus dem Vorstand hin.
Jugendleiter Gerald Jung konnte von einer positiven Entwicklung im Jugendfußball berichten. Mit qualifizierten Trainern gut aufgestellt spielen ca. 70 Kinder beim FCC in derzeit 6 Mannschaften Fußball. Die Tendenz ist steigend, und auch die Qualität hat sich sehr positiv entwickelt.
Für die Aerobic-Abteilung verkündete Abteilungsleiterin Brunhilde Kaiser mit Stolz, dass dem FC Cleeberg wieder für 2 Jahre das Qualitätssiegel "Pluspunkt Gesundheit" vom Deutschen Sportbund überreicht wurde, was dazu führt, dass die Kurse von den Krankenkassen anerkannt und gefördert werden.
Von positiven Tendenzen konnte auch der Leiter und gleichzeitig Trainer der Frauenfußballabteilung, Markus Eckhard, berichten, die FCC-Frauen sind durch einige Neuzugänge nun besser in der Runde etabliert und erhoffen sich einen Mittelfeldplatz in der noch laufenden Saison.
Für die AH-Abteilung informierte Abteilungsleiter Helmut Wölflick. Das AH-Team nahm 2008 an 2 Hallenturnieren teil, von denen sie eines gewann, zudem gab es 18 Spiele in der Freiluftsaison mit wechselndem Erfolg, denn bei 6 Siegen und zwei Unentschieden kassierte man 10 Niederlagen.
Jochen Graef, zusammen mit Alexander Wahl für den Spielbetrieb der 1. und 2. Mannschaft verantwortlich,. konnte mit Stolz den Aufstieg der 2. Mannschaft in die A-Liga verkünden, in der das Team sich mit Unterstützung der I. Mannschaft momentan im unteren Tabellendrittel hält und mit aller Macht versuchen will, den Klassenerhalt in der laufenden Saison zu schaffen.
Die 1. Mannschaft hat das fünfte Jahr in der Bezirksoberliga (jetzt Gruppenliga) wieder sehr erfolgreich mit einem sehr guten 5. Tabellenplatz abgeschlossen. In der laufenden Saison musste nach dem überraschenden Rücktritt von Trainer Andreas Wirth kurzfristig ein Nachfolger gefunden werden. Mit Stefan Frels war dieser schnell gefunden, doch die Harmonie zwischen Mannschaft, und Verantwortlichen einerseits und Trainer andererseits entsprach nicht den Vorstellungen beider Seiten, zudem blieb der erhoffte Erfolg aus, sodass man sich im November von Fresl trennte. Nach der Winterpause wird der alte Trainer Andreas Wirth erneut beim FC einsteigen und versuchen, das Schiff wieder in sichere Gewässer zu bringen. Derzeit ist der Vorsprung zu den Abstiegsplätzen alles andere als komfortabel. Graef bedankte sich zudem bei den Spielern Erik Schimpf, Steffen Viehmann und Andre Böttcher, die im Jahr 2008 die meisten Spiele für den Verein in der 1. Mannschaft absolviert haben, zudem bei Andreas Pietrzyk, Oliver Schmidt und Thorsten Mack für die meisten Einsätze im gleichen Zeitraum in der 2. Mannschaft.
Kassenwart Herbert Schimpf informierte über eine solide Finanzlage des Vereins. Positiv bemerkbar machte sich laut Schimpf der Einbau von neuen Fenstern im Sportheim für die Energiekosten. Das Bauvorhaben war von der Gemeinde Langgöns, vom Land Hessen und vom Landessportbund bezuschusst worden. Schimpf dankte Karl-Heinz Schindel, der die letzten Jahrzehnte für den Verein die steuerliche Abwicklung kostenfrei durchgeführt hatte, sich nun aber zurückzieht. Glücklicherweise hat sich Vorstandsmitglied Mario Kröck bereit erklärt, sich zukünftig um die vielfältigen Steuerangelegenheiten des Vereins zu kümmern. Vorstand und Kassenwart wurden nach dem Bericht des Finanzverwalters einstimmig entlastet.
Bei den Vorstands-Neuwahlen gab es nur wenige Veränderungen, sieht man einmal vom Wechsel an der Spitze des Vereins ab. Alles andere waren mehr oder weniger Verschiebungen, die sich daraus ergaben, dass Graef vom Abteilungsleiter Fußball wieder an die Vereinsspitze wechselt.
So setzte sich der neue Vorstand des FC Cleeberg im 60. Jahr seit seiner Gründung 1949 zusammen (in Klammem die bisherigen Amtsinhaber): 1 Vorsitzender: Jochen Graef (seither Dieter Stahl); 2. Vorsitzender: Erik Schimpf; Kassenwart: Herbert Schimpf; 2. Kassenwart: Mario Kröck; Schriftführer: Christoph Meywald; 2, Schriftführer: Sebastian Kaiser; Jugendleiter: Gerald Jung; 2. Jugendleiterin: Pamela Würz; Abteilungsleiterin Aerobic: Brunhilde Kaiser; Abteilungsleiterin Gymnastik: Rosemarie Schimpf; Abteilungsleiter Frauenfußball: Markus Eckhardt; Abteilungsleiter AH-Fußball: Helmut Wölflick; Abteilungsleiter Fußball: Alexander Wahl und Alexander Würz (seither Jochen Graef); Beisitzer: Gürither Lotz, Han-Dieter Höhn, Gerhard Hecht, Egon Linz, Wolfgang Schmidt (seither Jürgen Stahl) und Dirk John (seither Steffen Börk); Pressewart: Günter Rau. Zu Kassenprüfern wurden Uwe Schneider und Carolin Wagner sowie Manfred Watz gewählt.
Zum Abschluss dankte Jochen Graef seinem Vorgänger Dieter Stahl für die geleistete Arbeit in den letzten 3 Jahren als Vorsitzender und insgesamt 18-jähriger Vorstandstätigkeit mit einem kleinen Präsent, ebenso wie Jürgen Stahl, der nach l5-jähriger Vorstandstätigkeit ebenfalls nicht mehr zur Verfügung stand.

13.01.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (ra)

 


Gasthaus "Zur Krone" in Cleeberg war beliebter Treffpunkt der Jugend

Früher der Treffpunkt des FC und einiger Stammtische. Heute ist sie seit 1991 geschlossen. Der nicht ganz halb heruntergelassene Rollladen gibt den Blick frei auf die fünf Treppenstufen, die niemand mehr benutzt: die ehemalige Gastwirtschaft "Zur Krone" (vgl. Bericht).

Schon lange geschlossen ist die Gaststätte "Zur Krone" in der Oberkleener Straße 2 am "Kreuz". Zuletzt wurde das Lokal, in dem es bisweilen hoch her ging, von dem Frankfurter Ehepaar Josef und Anna Flugel bewirtschaftet. Die Cleeberger Heimatforscherin Helga Block hat sich mit der Geschichte der "Krone" intensiv beschäftigt und der BZ freundlicherweise eine Reihe von Informationen zur Verfügung gestellt.
Wie Helga Block in ihrem "Cleeberger Heimatbuch" berichtet, wurde das Gebäude, in dem das Wirtshaus untergebracht war, um das Jahr 1860 erbaut. Die mundartliche Haus-Bezeichnung "Kinzebärsch" geht auf den Grunder der "Krone" zurück. Er stammte aus Kinzenbach bei Heuchelheim. Die Gastwirtschaft wurde von dessen Tochter Christine Kreuzer übernommen, die einen Philipp Hofmann heiratete. Das Ehepaar führte die Wirtschaft. Hofmanns hatten vier Kinder: Anna, Elise, Karl und Richard. Tochter Elise heiratete im Jahr 1905 den Cleeberger Martin Wagner und "erbte" die Wirtschaft. Ab 1935 wurde die "Krone" von ihrem Sohn Albert (geboren 1915) weiter geführt. Er hatte vier Geschwister, mit denen er eine Erbengemeinschaft bildete.
Albert Wagner (im Ortsmund "Icks" genannt) führte mit seiner Ehefrau Erna die Gaststätte jahrzehntelang weiter. Die "Krone" wurde 1974 an das Frankfurter Ehepaar Josef und Anna Flugel verkauft. Sie führten die Gaststätte, in der sich vor allem die Cleeberger Fußballer und auch Stammtische trafen, bis zum Jahr 1991 und stellten danach den Ausschankbetrieb ein. Später wurde die "Krone" zu Wohnzwecken umgebaut.
In ihren Ursprüngen bestand die "Krone" nur aus einem schmalen Schankraum, schreibt Helga Block. Bis 1895 war an das Gasthaus eine kleine Wagnerwerkstatt angegliedert. Bis 1912 gab es auch ein Krämerlädchen. In dem "Krämerstübchen" wurden Sirup, Pfeffer, Zucker, Salz, Speiseöl und Heringe verkauft. Die Heringe steckten in einem Holzfass. Geöffnet hatte das Krämerlädchen jeden Tag, auch am Sonntag. Wer kam, der wurde bedient.
Ab etwa 1920 war die "Krone" ein beliebter Treffpunkt der Dorfjugend. Über dem Schankraum befand sich ein Saal mit Platz für 55 bis 60 Personen. Hier wurden Weihnachtsfeiern, Hochzeiten, Osterbälle und Tanzvergnügen veranstaltet. Auf einem Holzpodest saßen die Musikanten. Die Bänke standen an den Wänden, so dass die Tanzpaare genug Platz zum "Schwoofen" hatten. Essen wurde damals nicht serviert. Es gab nur Getränke. Aber für Stimmung war immer gesorgt.

09.01.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (dö)

 


Cleeberger Feuerwehr hat in der Großgemeinde Vorbildfunktion
Mit Neubau eines Feuerwehrhauses müssen sich Brandschützer in Geduld fassen


Vorsitzender Arndt Wagner (I.) gratulierte Eugen Diebel (M.) für 60-jährige Mitgliedschaft in der Cleeberger Feuerwehr Bürgermeister Röhrig (r), schloss sich den Glückwünschen an. Ernennungen und Beförderungen wurden an einige Aktive ausgesprochen (vgl. Bericht).

Die beengten Raumverhältnisse muss die Cleeberger Feuerwehr in den nächsten beiden Jahren noch hinnehmen. Dies wurde in der Mitgliederversammlung den Feuerwehrleuten durch den Rathauschef der Großgemeinde offenbart, denn Priorität, so Bürgermeister Horst Röhrig, habe zunächst das Feuerwehrhaus der Kerngemeinde, was bekanntlich auch nicht mehr den aktuellen Anforderungen entspricht.
Der Vorsitzende Arndt Wagner bezifferte in seinem Rechenschaftsbericht die Zähl der Mitglieder zum Jahresende auf 250. Er berichtete von den Aktivitäten, wie z.B. vom Waldfest, das von der Bevölkerung gut angenommen wurde. Erwähnt wurde auch die Jahresabschlusswanderung, die zum Hausbergturm führte. Teilgenommen hatte die Feuerwehr an kulturellen Veranstaltungen anderer Ortsvereine.
Ausführlich war der Tätigkeitsbericht von Wehrführer Thorsten Jung. Der Einsatzabteilung gehören derzeit 56 Mitglieder an, die sich aufteilen in 30 Aktive, 7 Jugendliche sind in der Nachwuchsabteilung, 9 gehören zur Minifeuerwehr und 10 Mitglieder sind in der Alters- und Ehrenabteilung tätig. Mit Simon Lauber und Gabriel Jung konnten im letzten Jahr erneut zwei engagierte Mitglieder in der Einsatzabteilung begrüßt werden. Die durchschnittliche Übungsbeteiligung lag bei 20 Mitgliedern, was letztlich zur Folge hat, dass die Fahrzeug- und Raumkapazitäten oft nicht mehr ausreichten. In über 80 Stunden wurde das Feuerwehrwissen in Theorie und Praxis vermittelt. Damit konnte die vorgeschriebene Mindestausbildungsdauer wiederholt deutlich überschritten werden. Teilgenommen hatte die Cleeberger Wehr auch an einer Alarmübung im Nachbarort Oberkleen. Außerdem fand die jährliche Nachtübung gemeinsam mit der Oberkleener Wehr statt. Den vereinsinternen Wettkampf, dem GRISU-Cup 2008 gewann Jörg Schmidt. Ausgebaut wurden auch die Lehrgangsbesuche auf Kreis- und Landesebene. Da sich die Zahl der Lehrgangsmeldungen über die Jahre hinweg auf einem hohen Niveau bewegt und daraus der Gradmesser für die Motivation bei den Aktiven ablesbar ist, dankte Wehrführer Jung den Aktiven für ihr Engagement.
Im Berichtszeitraum wurde die Feuerwehr 20 Mal alarmiert. Die meisten Alarmierungen gab es bei den Unwettereinsätzen. Die Ausrüstung wurde auch im abgelaufenen Jahr durch die Gemeinde durch verschiedene Anschaffungen ergänzt. Wie schon erwähnt, befinden sich Feuerwehrhaus und Löschgruppenfahrzeug (LF 8) in einem nicht mehr all zu guten Zustand. In der Zwischenzeit wurde im Rahmen einer Besichtigung durch den technischen Prüfdienst Hessen einige schwerwiegende und
sonstige Mängel am Feuerwehrhaus festgestellt. Auch das LF 8 wurde vom Prüfdienst als noch einsatzfähig eingestuft, es wurde aber im Bericht hingewiesen, man solle eine Ersatzbeschaffung einplanen.
Erst ein Schreiben des Wehrführerausschusses brachte zu Tage, dass der Neubau des Feuerwehrhauses Cleeberg weiterhin für 2011 vorgesehen ist. Dazu rief der Wehrführer erneut die Gemeindegremien auf, da zur ordnungsgemäßen Einreichung von Zuschussanträgen für bauliche Maßnahmen, die Mittel für die Planung eines Ersatzneubaues im Haushalt für 2009 einzustellen. Da die Dauer des Zuschussverfahrens von Anzahl und Umfang für die Ersatzbeschaffung eines Löschgruppenfahrzeugs aller Feuerwehrmaßnahmen kreisweit berücksichtigt werden muss, bat der Wehrführer zeitnah sich für diese Belange einzusetzen. Das Einsatzspektrum der letzten Jahre habe wiederum deutlich gemacht, dass die Planungen im Bedarf und Entwicklungsplan betreffend vom Cleeberger Fahrzeugkonzept in Form eines LF 10/6tH Allrad eine richtige Anschaffung sei. Ein solches Fahrzeug werde laut den aktuellen Brandschutzförderrichtlinien vorrangig mit Allradantrieb ausgestattet und sei damit geländegängig, so der Wehrführer. Im Hinblick auf die geographische Lage der Gemeinde Cleeberg mit dem derzeitigen hinterradangetriebenen LF 8 erübrige sich die alternative Straßenantrieb.
Bei den sonstigen Aktivitäten war die Feuerwehr neben dem normalen Übungs- und Einsatzdienst wie immer auch in anderen Bereichen tätig. So wurde' u. a. die gemeinsame Jahreshauptversammlung aller Langgönser Feuerwehren im Cleeberger Bürgerhaus ausgerichtet. An Veranstaltungen benachbarter Feuerwehren wurde ebenfalls teilgenommen. Darüber hinaus wurde im vergangenen Jahr wieder eine Brandschutzerziehung im Kindergarten durchgeführt. Im Rahmen des 25 jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr erfolgte die Gründung der Minifeuerwehr. Zum Ende seines Berichtes erwähnte der Wehrführer noch einige Termine für das bereits angelaufene Jahr und dankte den Aktiven für das Engagement, den Jugendwarten und Betreuern der Minifeuerwehr sowie den Aktiven in der Alters- und Ehrenabteilung. Für die angenehme Zusammenarbeit und die Unterstützung galt der Dank dem stellvertretenden Wehrführer Harald Repp, den beiden Gemeindebrandinspektoren Uwe Müller und Frank Dreikausen und allen, die sich in irgendeiner Form für die Feuerwehr Cleeberg engagierten.
Jugendwart Nils Klingelhöfer erwähnte, dass derzeit 7 Jugendliche zur Nachwuchsabteilung gehören. Bei einer Großübung demonstrierten die Jugendlichen ihr Können. Gut in Erinnerung, so der Jugendwart,
ist auch eine 24 Stunden-Übung, bei der die Jugendlichen die unterschiedlichsten Einsätze abarbeiten mussten. Außerdem hatte sich der Nachwuchs an dem Wettbewerb "Jugendflamme Stufe 1" beteiligt und die gestellten Aufgaben erfolgreich absolviert. Abschließend dankte der Jugendwart seinen Vertretern Ute Kollmann und Andreas Heep, den Mitgliedern der Einsatzabteilung sowie allen, die der Jugendfeuerwehr unterstützend zur Seite standen.
Dieter Wagner, Betreuer der Minifeuerwehr zeigte sich erfreut, dass der jüngsten Gruppe momentan 9 Kinder angehören. Seit dem Gründungstag am 23. August fanden 7 Übungsabende statt. Die Beteiligung lag bei etwa 90 %. Neben Basteln und Malen wurde auch Brandschutzerziehung gelehrt und eine Nachtwanderung durchgeführt. Der abschließende Dank galt auch Janosch Baumann und der Gemeinde Langgöns für den Scheck am Gründungstag.
Kassiererin Anja Patzelt-Wagner informierte über die finanzielle Situation, Katja Jung bestätigte eine ordnungsgemäße Buchführung.

Bei den anstehenden Beförderungen und Ernennungen wurden Thomas Heep, Simon Heep zum Feuerwehrmann, Lauren Rentmeister und Eva Tonhäuser zur Feuerwehrfrau ernannt. Anja Patzelt-Wagner wurde zur Hauptfeuerwehrfrau befördert. Durch den Vorsitzenden Arndt Wagner wurden Eugen Diebel, Walter Stahl, Rudolf Lauber und Matthias Schmidtutz für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt.
Bürgermeister Horst Röhrig dankte den Aktiven für das Engagement in der Hoffnung, dass der Mitgliederstand auch weiterhin konstant bleibt. Röhrig lobte auch die Gründung der Minifeuerwehr. In seiner Großadresse griff der Rathauschef den bereits erwähnten Neubau bzw. Ersatzbeschaffung für das LF 8 auf. Das Jahr 2011 sei für den Neubau des Feuerwehrhauses ins Auge gefasst. Gemeindebrandinspektor Frank Dreikausen dankte ebenfalls den Aktiven, lobte den guten Ausbildungsstand, die Cleeberger Feuerwehr besitze in der Großgemeinde eine Vorbildfunktion.

05.01.2009 Quelle: Butzbacher Zeitung (zö)

 

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