1. geschichtliche Planwagenexkursion des "Freundeskreis für Brauchtum und Geschichte Cleeberg e. V."


Bei der geschichtlichen Planwagenexkursion machten am "Unteren Bodenröther Grund" die Wagen ihren ersten Stopp und Jörg Schmidt (auf der Wiese stehend) erzählte über die Geschichte des "Steinernen Brückchens".

Cleeberg. Bei herrlichem Wetter genossen kürzlich 34 geschichtsinteressierte eine vom "Freundeskreis für Brauchtum und Geschichte Cleeberg e. V." organisierte Planwagenfahrt. Diese startete an der "Taunus-Reitanlage-Wildhof" und führte die Espaer Straße hinunter, durch den Seegrund in Richtung Espa und über den Verbindungsweg zwischen Espa und Cleeberg wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Die Cleeberger Geschichtsforscherin, Frau Helga Block, begrüßte alle teilnehmenden, die sich vor dem Zugang zu den Stallungen versammelt hatten. Darunter auch die Butzbacher Historikerin und Buchautorin, Frau Erika Gillmann, sowie die älteste Teilnehmerin, die mit stolzen 85 Jahren aus Gießen kam. Neben Teilnehmern aus Gießen und Butzbach waren auch geschichtsinteressierte aus Bodenrod, Espa, Gambach und Cleeberg vertreten. Nach der Begrüßung übergab Frau Block die Leitung dieser Exkursion weiter an den Vorsitzenden des "Freundeskreis für Brauchtum und Geschichte Cleeberg e. V.", Herrn Jörg Schmidt, der sich im Hessenkittel und mit Dreispitz präsentierte.
Mit drei Planwagen, die mit je zwei ausgebildeten Fahrleuten besetzt und zwei Pferden aufgespannt waren, zog man dann vom Wildhof den steilen Berg ins Tal hinunter und rechts neben der in den 60er Jahren errichteten "Clemenshalle" in das "Seegrundtal" hinein. Hinter dieser Halle befindet sich mit einem Blick halb links, an der Ecke des Waldrandes, das sogenannte "Drei-Länder-Eck", an dem Preußen, Hessen und Nassau zusammenstoßen. Weiter dem "Seegrundtal" hinauf verläuft unmittelbar am Kleebach entlang die Grenze zwischen dem Herzogtum Nassau und dem Großherzogtum Hessen-Darmstadt. Ca. Auf dem halben Weg bis nach Espa befindet sich der "Untere Bodenröther Grund" sowie das "Steinerne Brückchen", in dessen Nähe die Planwagen das erste Mal anhielten. Bis hier hin stehen, angefangen vom "Drei-Länder-Eck", entlang der Grenze Herzogtum Nassau und Großherzogtum Hessen-Darmstadt noch 30 sehr gut erhaltene Grenzsteine. Das "Steinerne Brückchen" war ein Abzweig einer damaligen Handelsstraße in Richtung Butzbach, die von Holland über Köln nach Frankfurt führte. Hier soll damals auch allerhand geschmuggelt worden sein. Nicht nur hierüber wusste Jörg Schmidt zu berichten sondern auch über eine in der Nähe befindliche, abgegangene Ortschaft mit dem Namen "Tribbach". Nach diesem Aufenthalt ging die Exkursion auf den Planwagen weiter bis zum Espaer Sportplatz. Weiter über die ehemalige Feldgemarkung der 1796 von den Franzosen zerstörten landgräflich, hessen-darmstädtischen Domäne "Kleehof" wieder in Richtung Cleeberg. Angelangt am "Zechenhaus" war nun der zweite Stopp der Planwagen geplant. Das "Zechenhaus", dessen Mauerreste bis vor wenigen Jahrzehnten noch vorhanden waren, stand dort bis zum Jahr 1905. Ebenfalls befand sich hier die ehemalige Cleeberger Erzgrube "Amalie", auf der über 400 Jahre nach Kupfer, Blei und Silber geschürft wurde. Auch hierüber wusste Jörg Schmidt wieder einiges interessantes zu erzählen. Nach diesem Stopp zogen die Planwagen weiter in Richtung Cleeberg. Auf der höchsten Erhebung dieser Exkursion, nahe dem "Schorn", konnte man noch einen herrlichen Blick hinüber zum Dünsberg und sogar bis zum Rothaargebirge genießen. Nach insgesamt 3½ Stunden erreichten die Planwaagen wieder die "Taunus-Reitanlage-Wildhof".


Im Hinterhof der "Taunus-Reitanlage-Wildhof" verabschiedeten sich die Geschichtsforscherin Frau Helga Block (Mitte) und der Vorsitzende des "Freundeskreis für Brauchtum und Geschichte Cleeberg e. V.", Jörg Schmidt (mit Dreispitz) von den Teilnehmern. Ganz links im Bild steht die Butzbacher Historikerin, Frau Erika Gillmann.

Frau Helga Block und Jörg Schmidt bedankten sich noch bei allen Teilnehmern für ihr Interesse an einem Stück Cleeberger Geschichte und verabschiedeten sich. Im Anschluss danach gingen einige noch in die in der "Taunus-Reitanlage-Wildhof" integrierte Speisegaststätte "Zur Tenne" und ließen die Exkursion bei Essen und Trinken gemütlich nachwirken. Der "Freundeskreis für Brauchtum und Geschichte Cleeberg e. V." bedankt sich bei Stefanie und Werner Seip sowie den Fuhrleuten für die angenehme und professionelle Betreuung mit den Planwagen.
Am Donnerstag, den 2. Oktober, trifft sich der Freundeskreis um 19:30 zu seinem ersten Stammtisch, der ebenfalls in der Speisegaststätte "Zur Tenne" abgehalten wird. Dieser Stammtisch soll abwechselnd in allen Cleeberger Gaststätten stattfinden, bei dem auch Nichtmitglieder herzlich eingeladen sind. Diese Treffen dienen zum besseren Kennenlernen zwischen den Vereinsmitgliedern und verstärkt zum Ideenaustausch, was Vereinsaktivitäten betrifft.

29.09.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung (pet)

 


Cornelia Hankel nimmt Abschied von zwei Gemeinden


Dekan Jörg-Michael Schlösser entbindet Cornelia Hankel von ihren Pflichten als Pfarrerin in Cleeberg und Espa (vgl. Bericht).

Die langjährige Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinden Cleeberg und Espa, Cornelia Hankel, hat am Sonntagmorgen ihren letzten Gottesdienst in Cleeberg gehalten. Im Rahmen des Erntedankfestes im Bürgerhaus. Cleeberg verabschiedete sie sich nach rund zwölfjähriger Amtszeit von ihren beiden Kirchengemeinden.
Sie habe viel erlebt während dieser zwölf Jahre, sagte sie in ihrer Predigt. Immer wieder seien Reparaturen an beiden Kirchen notwendig geworden, sie habe den großen Brand des als Gemeindehaus genutzten alten Cleeberger Rathaus miterleben müssen, habe viel Freude während Freizeiten gehabt genauso während der Arbeit mit den Frauengruppen der beiden Kirchengemeinden. "Ich habe eine reiche Ernte während meiner Zeit in Cleeberg und Espa eingefahren, Vieles und Vielfältiges ist mir gelungen und ich gehe reich beschenkt mit guten und wichtigen Erfahrungen", sagte Cornelia Hankel. Sie habe zwar nicht alles erreicht, was sie habe erreichen können: "Wir können nicht alles ernten und alles schaffen. Wir können aber säen." Vielleicht gehe ihre Saat auch noch später auf.
Der zu ihrer Entbindung anwesende Dekan der evangelischen Kirche in der Wetterau, Jörg-Michael Schlösser, betonte, er habe Cornelia Hankel immer als Kollegin erlebt, die "mittendrin" gestanden hatte. Dabei sei sie immer eigenständig, aber auch kooperativ gewesen. Insbesondere habe ihm ihr außergewöhnliches Organisationstalent imponiert, mit dem sie ihre vielfältigen Aktivitäten gesteuert hatte. Ebenso sei auch ihre ausgeprägte Flexibilität nicht selbstverständlich gewesen. Während die beiden Kirchengemeinden übergangsweise durch das Dekanat betreut werden, hat Cornelia Hankel schon eine neue Pfarrstelle: Gleich nebenan wird sie demnächst in Nieder-Weisel ihre bunten und einfühlsamen Predigten halten.

29.09.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung (pet)

 


VdK - Ortsverein Cleeberg verbrachte in der Lüneburger Heide erlebnisreiche Tage



Am Dienstag, den 09.09.08 starteten die Mitglieder des VdK Cleeberg und Gäste, aus Butzbach, Ebersgöns, Kirchgöns und Pohlgöns, bei herbstlichem Wetter, zur Mehrtagesfahrt in die Lüneburger Heide.
Der erste Stop war bei der Modefirma Höinghaus, zur Freude aller Damen und mancher Herren war Shopping angesagt.
Hier wurde die Gruppe mit einem Frühstück, verbunden mit einer Modenschau der Herbst- und Wintermode, empfangen. Dies animierte viele ihre Garderobe aufzufrischen.
Nach dem Mittagessen, in Hille-Rothenuffeln, fuhren wir unserem Domizil Bad Bodenteich entgegen. Gegen Abend wurde das Ziel erreicht und bezogen im Braunschweiger Hof unsere Zimmer.
Am nächsten Tag steht der Naturpark Lüneburger Heide, der ca. 4000 ha Groß ist, auf dem Programm. Mit dem Bus fuhr die Gruppe nach Undeloh und stieg hier in Pferdekutschen um, die uns zur höchsten Erhebung der Lüneburger Heide brachte, das 169,2 m hohe Wilseder-Berg-Massiv.
Die Kutschfahrer informierten uns über Natur und Heide. Zurück am Bus, wurde die Fahrt nach Schneverdingen fortgesetzt.
Hier befindet sich ein eindrucksvoller und wunderschöner Heidegarten, im Mittelpunkt ein Rondell mit ca. 75 verschiedenen Gartenheidepflanzen, eine kleine Sensation.
Der Naturschutzpark um den Wilseder Berg ist das Filetstück der Heide aber keineswegs ihre einzige überraschende Landschaft.
Eine ganz andere Landschaft offenbart sich in den parkähnlichen vogelreichen Elbtalauen, die wir am dritten Tag erkunden.
Mit einem Elbfahrgastschiff, auf dem Oberdeck sitzend, und dem Anblick der reizvollen Elblandschaft, gibt es viel zu entdecken. Liebliche Landschaften, historische Bauwerke, Reetdächer und Fachwerkhäuser, das sind die Elbtalauen, eine liebenswerte Idylle mit unverwechselbarem Charme.
Der 4. Tag führte uns nach Walsrode zum Größten Vogelpark der Welt. Auf dem 240.000 qm großen Gelände leben ca. 4000 Vögel, über 700 Arten aus allen Kontinenten und jeder Klimazone der Welt.
Am Nachmittag brachte uns der Bus zum Hermann-Löns-Grab.
Unter einem schlichten Stein, inmitten des Tietlinger Wacholderhains zu Walsrode, fand der Dichter (1866-1914) seine letzte Ruhestätte.
Der Tagesausflug am 5. Tag führte nach Lüneburg.
Prächtige Kaufmannshäuser und stolze Backsteingebäude zeugen auch heute noch vom großen Reichtum der Lüneburger Salzhändler und der Macht der Patrizierfamilien. Allen voran das Rathaus mit seiner prächtigen Barockfassade. Unter den Giebeln, in den verwinkelten Gassen, sind atttaktive Geschäfte, zünftige Gaststätten und urige Kneipen zu finden.
Anschließend wurde eine besondere Attraktion besucht, das Schiffshebewerk-Scharnebeck. Hinter diesem Wunderwerk der Technik verbirgt sich einer der größten Schiffsfahrstühle Europas. Hier werden Schiffe von der Elbmarsch über eine Höhe von 38 m auf den Geestrücken der Lüneburger Heide gehoben.
Am 6. Tag wurde die Heimreise über die Kreis- und Residenzstadt Celle angetreten. Mit dem Schloss und den Adelshäusern im französischen Barockstil, hat die Stadt das Gepräge der Residenz bewahrt. An diesem Sonntag fand zur 750-jährigen Erwähnung der christl. Kirche in Celle, ein Gottesdienst unter freiem Himmel statt, umrahmt durch einen Posaunenchor war es ein besonderer Genuss daran teilzunehmen.
Nach dem Besuch des Schlosses, wurde die Heimreise fortgesetzt und trafen am Nachmittag wohlbehalten zu Hause ein.

25.09.2008 Quelle: Heimatblatt Langgöns

 


Schwer verletzt

Am Dienstag gegen 0.53 Uhr verlor ein 41-Jähriger aus Langgöns, der mit seinem blauen Citroen Kombi die Oberkleener Straße in Richtung Cleeberg befuhr, in Höhe des Sportplatzes die Kontrolle über seinen Pkw. Der Wagen kam von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Der 41-Jährige verließ den Unfallort und ging nach Hause. Die Polizeibeamten ordneten eine Blutentnahme an und stellten den Führerschein sicher. Der Langgönser wurde schwer verletzt in eine Klinik nach Wetzlar eingeliefert.

25.09.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung (pe)

 


Pfarrerin Hankel verabschiedet sich von Cleeberg und Espa
Am 1. Oktober tritt sie in Nieder-Weisel ihre neue Stelle an

Pfarrerin Comelia Hankel verlässt nach zwölf Jahren die evangelischen Pfarrgemeinden in Cleeberg und Espa. Sie tritt am 1. Oktober eine neue Stelle bei der evangelischen Pfarrgemeinde in Butzbach-Nieder-Weisel an. Im Erntedankgottesdienst beim Kartoffelfest im Bürgerhaus Cleeberg am 28. September um 10.30 Uhr wird sie offiziell verabschiedet werden. Anlässlich ihres Weggangs schaut Cornelia Hankel auf ihre Zeit im Kleebachtal zurück:
"Vor fast zwölf Jahren sind mein Mann und ich mit unseren zwei damals noch kleinen Töchtern nach Cleeberg gezogen. In den beiden Dorfgemeinden Cleeberg und Espa waren wir zu Hause. Und bis zum Jahr 2000 haben mein Mann und ich uns die Gemeindearbeit und Kindererziehung geteilt. Wir haben gern dort gelebt und mit den Menschen das Leben geteilt",
resümiert die Pfarrerin. "Zwölf Jahre sind aber auch eine lange Zeit und ich möchte mich noch einmal einer neuen Aufgabe zuwenden", begründet die beliebte Seelsorgerin ihren Entschluss, zu neuen beruflichen Ufern aufzubrechen:
An ihrer neuen Stelle in Nieder-Weisel reizt sie ganz besonders der dort angeschlossene evangelische Kindergarten. Aufgewachsen ist die 47-Jährige im nordhessischen Waldeck-Sachsenhausen, hat in Marburg und Heidelberg Theologie studiert, dann geheiratet und war anschließend mit ihrem Mann Lothar Jung-Hankel, der ebenfalls Pfarrer ist, für ein Jahr in den USA. Das Vikariat hat Cornelia Hankel in Frankfurt-Niederrad absolviert und war dann in Neu-Isenburg-Gravenbruch als Pfarrvikarin tätig. Ehemann Lothar arbeitet seit acht Jahren im Zentrum Bildung der Landeskirche in Darmstadt als Landesschülerpfarrer. Er ist für die schulnahe Jugendarbeit und die Schulseelsorge zuständig.
Die Töchter Phyllis und Leonie sind fünfzehn und knapp dreizehn Jahre alt und gehen in Butzbach auf die Weidigschule. Cornelia Hankel hält sich durch Gymnastik und Schwimmen fit und hat großes Interesse an der Körperarbeit, die sie auch in die Gemeindearbeit einfließen lässt. Gerne ist sie im Garten, wenn es die Zeit zulässt, und sie liest viel. Gemeinsam Kochen und Rezepte ausprobieren und Gäste begrüßen, das macht ihr viel Freude.
Was ihr in ihrer Cleeberger Amtszeit besonders wichtig war, beschreibt sie so: "Zusammen mit anderen Gottesdienste vorzubereiten und zu feiern, dabei die Vielfalt des Glaubens auszudrücken, das lag mir am Herzen." Auch die Kinder- und Jugendfreizeiten zählten dazu: "Dabei den Kindern und Jugendlichen den Glauben so nahe bringen, dass sie spüren, das macht viel Freude!" Die Seelsorge war ein weiterer Punkt: "Die Menschen in ihren Lebenskrisen zu begleiten, positiv wie negativ, war mir sehr wichtig, leider war durch zu viel Verwaltung nicht immer Zeit für die Besuche."
Während ihres Wirkens in den beiden Gemeinden gab es große Baumaßnahmen in Cleeberg, das Alte Rathaus und die Kirche wurden erneuert, ein neuer Hahn kam auf dem Kirchturm in Cleeberg, der in Espa wurde neu vergoldet und ein neuer Kirchvorplatz wurde im Rahmen der Dorferneuerung angelegt. Begrüßt hat die scheidende Pfarrerin auch, dass Cleeberg auf dem Elisabethpfad liegt, die Pilger zu begrüßen und Gastfreundschaft zu üben hat ihr immer gut gefallen.
"Viel ist gewesen, viel für das zu danken und zu feiern ist", sagt Cornelia Hankel als Resümee ihres Wirkens und lädt alle, die sich von ihr verabschieden möchten, in den Erntedankgottesdienst am 28. September ins Bürgerhaus Cleeberg ein.

25.09.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung (ikr)

 


VdK-Infonachmittag

Alle Mitglieder, deren Angehörige und Freunde der VdK-Gruppe, sind zu einem Infonachmittag bei Kaffee und Kuchen am Sonntag, 5. Oktober, um 14.00 Uhr ins Bürgerhaus nach Cleeberg, eingeladen. Frau Meinecke von Pro Seniora wird einen Vortrag über Schlafstörungen halten, das Steuerbüro Schindel referiert über die Rentenbesteuerung. Else Theuser wird die Reise in die Lüneburger Heide Revue passieren lassen. Anmeldungen nimmt Alwin Jung, Tel. 06085-760, und Erhard Lauber Tel. 06085-1257 entgegen.

24.09.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung

 


Mobilfunkmast wird endlich gebaut



Ein neuer Mobilfunkmast wird in Cleeberg auf dem 438 Meter hohen Schorn neben dem Trinkwasser-Hochbehälter errichtet. Das Fundament für den Mast ist bereits fertig gestellt (großes Bild). Gestern wurde ein Erdkabel für die Stromversorgung bis zum Verbindungsweg Cleeberg-Espa verlegt (kleines Bild). Das "Funkloch" in Cleeberg wird durch diese Anlage ein Ende haben.

24.09.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung

 


Cleeberger Sieger beim 25. Ökumenischen Kirchenlauf

Der 25. Ökumenische Kirchenlauf nahm in Butzbach gestern einen erfolgreichen Verlauf. Über 150 Teilnehmer gingen in den Disziplinen 1.000 m Bambinilauf; 5.000 m Walking, 5.000 m Jedermannlauf und 10.000 m Volkslauf an den Start. Der Bambinilauf wurde von Dominique Müller (Butzbach) in der Zeit von 3:52,8 gewonnen. Die Nächstplatzierten sind Linus Dietrich (Fauerbach) und Ibrahim Meynioglu (Butzbach. Bei den Mädchen siegte Nathalia Dietz (Hoch-Weisel) vor Felicia Knapp (Butzbach) und Rosali Dietrich (Fauerbach). Im 5.000 m Walking war Hans Krämer (Cleeberg) Erster vor Alois Demann (Butzbach) und Reinhold Wagner (Großen-Buseck). Bei den Frauen siegte Heidrun Neidel (Leihgestern) vor Johanna Filippi und Ute Wetzel (Butzbach). Mathias Koch (Butzbach) gewann in 18:27,3 den 5.000-Jedermannlauf vor Jochen Keil und Christian Bittmann. Bei den Frauen war Leonie Hankel (Cleeberg) mit 27:27,2 schnellste Läuferin vor Luise Scheppler (Cleeberg) und Tanja Rock (Butzbach). Den 10.000-m-Volkslaüf der Männer gewann Gotthardt Westhoff (Butzbach) in 36:01 ,5 vor Stephan Nitzl (Altenstadt) und Holger Liebmann (Butzbach). - Die Bilder entstanden während der Siegerehrung.

18.09.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung

 


Seilbahn als Spielplatz-Attraktion
Viel Lob für gelungenes Werk bei der offiziellen Einweihung in Cleeberg


Bürgermeister Röhrig, Martin Hanika und Slobodanka Herceg-Flugel (v.l.) durchschneiden gemeinsam mit den Kindern das rote Band.

Der neue Spielplatz im Bomberger Weg im Langgönser Ortsteil Cleeberg wurde unter großer Beteiligung der Bevölkerung offiziell und mit einem kteinen Rahmenprogramm eingeweiht: Die Kinder des Cleeberger Kindergartens sangen Lieder und durften anschließend gemeinsam mit Bürgermeister Horst Röhrig, Martin Hanika, dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung, und Slobodanka Herceg-Flugel von der Elterngruppe, die den Spielplatz maßgeblich mitgestaltete, das symbolische rote Band durchschneiden.
"Jetzt gibt es einen richtig guten Spielplatz in Cleeberg", fasste Slobodanka Herceg-Flugel die einhellige Meinung der Anwesenden zusammen. Bürgermeister Röhrig informierte über die Entstehungsgeschichte des Platzes, der 2055 Quadratmeter groß ist und wegen der ursprünglich starken Hanglage extra aufgefüllt und modelliert werden musste. "Seit 1996 gab es Beratungen hinsichtlich des Spielplatzbaus in dem Neubaugebiet. Im September2006 beschloss die Gemeindevertretung, auf Basis des vorgelegten Elternkonzepts die Bebauung anzugehen", erinnerte Röhrig. Seit dem Sommer ist der Platz nun fertig, im Herbst sollen noch einige Bäume gepflanzt werden.
Es gibt als besondere Attraktion eine große Seilbahn, auch das Vogelnest mit Kletterelementen, die Doppelhangrutsche, die Schaukel, der Balancierbalken, die Drehscheibe und der Kletter- und Sandspielkasten kommen bei den Kindern sehr gut an. 70.000 Euro waren im Haushalt der Gemeinde für den Spielplatzbau eingestellt, "68.500 haben wir bisher ausgegeben", berichtete der Bürgermeister, davon seien 53.500 Euro auf die Spielgeräte, Montage und Material und 15.000 Euro auf die Bauhofarbeiten entfaüen. Slobodanka Herceg-Flugel dankte in ihrer Ansprache dem Bürgermeister, den Mitgliedern des Ortsbeirats und der Freiwilligen Feuerwehr aus Cleeberg, Baumamtsleiter Rainer Thome und Bauhofleiter Marko Pietron. Sie erinnerte aber auch an die vielen Unstimmigkeiten und Diskussionen, die im Vorfeld auf beiden Seiten stattgefunden hatten. "Jetzt haben wir alles zu einem guten Ende gebracht, wir Eltern haben die Arbeit gerne gemacht und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen", sagte sie versöhnlich. "Möge der Spielplatz lange und in einem gutem Zustand erhalten bleiben"; wünschte die en
gagierte Mutter.
Martin Hanika schloss sich ihren Wünschen an und erinnerte auch an die demographische Entwicklung: "Angesichts sinkender Bevölkerungszahlen ist es wichtig, die Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen zu verbessern und die Arbeit mit dieser Altersgruppe zu intensivieren." Er hoffe, dass der neue Spielplatz auch ein Kommunikationstreffpunkt werde.
Pfarrerin Cornelia Hankel aus Cleeberg erbat Gottes Segen für die Kinder, die den Platz zukünftig nutzen und wünschte, "dass dieser Ort zum Segen wird für unser Dorf."

22.09.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung (ikr)

 


Im Bomberger Weg in Cleeberg entstand neuer Spielplatz

Im Neubaugebiet von Cleeberg wurde von der Gemeinde Langgöns ein neuer Spielplatz angelegt. Die Spielgeräte lassen keine Wünsche offen; neben der obligatorischen Schaukel und Wippe samt Sandkasten steht auch ein Trampolin, eine Seilbahn und eine Kletterwand zur Verfügung. Am morgigen Freitag wird die Anlage um 15 Uhr offiziell in Betrieb genommen. Die Bevölkerung und besonders die Cleeberger Kinder sind hierzu herzlich eingeladen.

18.09.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung

 


Demographischer Dialog - Arbeitsgruppe Cleeberg
Vorstellung beim Straßenmusikfest am 13.09.08



Demographischer Wandel, ein Thema, das eine interessante Bandbreite bietet.
Schon lange ist bekannt, dass unsere Bevölkerung immer älter wird und dass der Anteil der Älteren in unserer Bevölkerung immer größer wird.
Um die Folgen und Auswirkungen eines solchen Wandels zu analysieren, wird unterstützt durch die hessische Staatskanzlei der Demographie Dialog in Hessen gestartet, Arbeitskreise in den Städten und Gemeinden gebildet.
Auch die Gemeinde Langgöns beteiligt sich und hat die einzelnen Ortsteile zur Mitarbeit aufgerufen.
So hat sich auch im Ortsteil Cleeberg eine Arbeitsgruppe im Sommer diesen Jahres gebildet.
In ersten Arbeitsschritten wurden Stärken und Schwächen des Ortes herausgearbeitet und erste Ansatzpunkte gefunden, wo der Arbeitskreis verbesserungswürdige Schritte vornehmen könnte.
Nicht zuletzt sind die Meinungen und Ideen der Bürger notwendig. Hierzu wurde eine erste Befragung gestaltet, die in Cleeberg am alljährlichen Straßenmusikfest am vergangenen Wochenende zum Einsatz gekommen war.
Bei annehmbaren Wetterbedingungen entwickelte sich am Stand der Arbeitsgruppe Cleeberg manch angeregtes Gespräch und viele Bürger füllten die ausgelegten Fragebögen aus.
Aus deren Auswertung erhofft sich die AG weitere Arbeitspunkte.
Und gerne sind Interessierte des Ortes eingeladen durch ihre Mitarbeit selbst gestalterisch einzugreifen. Besuchen Sie die AG Cleeberg doch einfach bei ihren monatlichen Treffen an jedem letzten Dienstag des Monats um 20 Uhr in der Gaststätte Alhenn's Keller, Alte Gasse 15 in Cleeberg und starten Sie Ihren Dialog.

17.09.2008 Text: Thorsten Partenheimer, Bild: André Arabin

 


Neue Heizanlage im Pfarrhaus von Nieder-Weisel für das Pfarrer-Ehepaar Cornelia Hankel und Lothar Jung-Hankel



In das Nieder-Weiseler Pfarrhaus wird am 8. Oktober das Pfarrer-Ehepaar Cornelia Hankel und Lothar Jung-Hankel, die zwölf Jahre lang in Cleeberg wirkten und wohnten, einziehen. Das aus den 1960er Jahren stammende Pfarrhaus in der Hausbergstraße 6 wird zur Zeit renoviert. Im Mittelpunkt der Arbeiten stand die Erneuerung der Heizung, die von Heizöl auf Pellets umgestellt wurde. Wo sich im Keller früher die Heizöltanks befanden, wurde ein 9.700 Kilogramm fassendes Pelletslager - das entspricht etwa 5.000 Liter Heizöl - eingerichtet. In dieser Woche erfolgte die Inbetriebnahme der Pellets-Heizanlage mit Einweisung der neuen Hausbewohner (Bild rechts) durch einen Techniker der Firma Fröling und die heimische Heizungsbaufirma Stefan Bernhard.


17.09.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung

 


Spielplatz in Cleeberg wird eingeweiht

Der neue Spielplatz im Bomberger Weg in Cleeberg wird am Freitag, 19. September, um 15.00 Uhr offiziell eingeweiht. Dazu lädt Bürgermeister Horst Röhrig die interessierte Bevölkerung herzlich ein.

17.09.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung (ikr)

 


Essen und Trinken beim Straßenmusikfest

Beim 3. Cleeberger Straßenmusikfest am Samstag war für Essen und Trinken bestens gesorgt. In etlichen Hofreiten und in der Nähe der drei Bühnen waren Schlemmer-Inseln für die Festbesucher eingerichtet worden.

Weitere Bilder dieser Veranstaltung

17.09.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung

 


Gisela Wertich, Cleeberg, erhält den Hessischen Tierschutzpreis Damit wird ihr außergewöhnliches Engagement für Versuchstiere gewürdigt

Der Hessische Minister für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Wilhelm Dietzel, gab gestern' in Wiesbaden bekannt, dass der Hessische Tierschutzpreis 2008 vergeben worden ist: "Unter den 11 eingegangen Vorschlägen fiel die Wahl der Jury auf Frau Gisela Wertich von der Laborbeaglehilfe e. V., Langgöns. In Anbindung an den Verein Laborbeaglehilfe e.V. ist das große Anliegen von Frau Wertich, dass Tiere, insbesondere Hunde der Rasse Beagles; die zu Tierversuchen der chemischen und pharmazeutischen Industrie herangezogen wurden, mit Einverständnis der Labors frei gegeben und dort herausgenommen werden können. Dies mit der Zielsetzung, dass diese Tiere eine Chance bekommen, ein zweites, schöneres Leben bei liebevollen Familien zu verbringen. Die Gratwanderung ist, in Kooperation ohne Konfrontation mit den Unternehmen zu agieren."
Dietzel weiter: "Die aufnehmenden Familien werden zuvor sorgsam ausgesucht. Das erfolgt grundsätzlich durch Frau Wertich mit anderen Mitgliedern des Vereins vor Ort, um so nochmals überprüfen zu können, ob die Haltungsbedingungen auch tatsächlich artgerecht sind. Im Jahr 2007 konnten 104 Laborbeagles in Familien vermittelt werden. Im Jahr 2008 waren es bis Juni bereits 108 Laborbeagles, die ein neues Zuhause gefunden haben!"
Die Arbeit von Frau Wertich und anderen Angehörigen des Vereins Laborbeaglehilfe e.V., die ausschließlich ehrenamtlich tätig sind, endet nicht mit der Übergabe der Hunde. Es werden Treffen für Hunde und ihre Halter organisiert und die Mitglieder stehen den neuen Haltern als Gesprächspartner zur Verfügung, falls Fragen und/oder Probleme auftauchen.
Minister Dietzel hob weiter hervor: "Gleichzeitig hat es Frau Wertich zusammen mit dem Verein geschafft; dass in zahlreichen Printmedien und auch Fernsehsendungen über Laborbeagles berichtet wurde, um so zu erreichen, dass einer breiteren Öffentlichkeit diese Hilfsmöglichkeit bekannt gemacht wird. Die Geehrte und der Verein werden nicht müde darauf hinzuweisen, dass die Zahl der Tierversuche und dabei nicht nur die mit Hunden, verringert werden sollte, beziehungsweise dass die Suche nach alternativen Testmethoden vorangetrieben werden muss."
Zum Hintergrund:
Der Hessische Tierschutzpreis, der seit 1997 nunmehr zum 12. Mal vergeben wird, ist mit insgesamt 2.600,-- dotiert und wird alljährlich für besondere ehrenamtliche Leistungen im Tierschutz verliehen. Der Jury gehören die Landestierschutzbeauftragte Dr. Madeleine Martin, die im Tierschutz engagierte Journalistin Dr. Claudia Ludwig, die Vorsitzende des Hessischen Tierschutzbeirates, Dr. Gudrun Groussel, und Andreas Koch, Leiter des Ministerbüros des Hessischen Ministeriums für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz, an.
Die Verleihung durch Minister Wilhelm Dietzel findet am 30. September, 14.00 Uhr, im Musiksaal des Hessischen Landtages in Wiesbaden statt.

16.09.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung (mi)

 


Die Räumlichkeiten des Freundeskreises wurden sehr gut besucht


In den Vereinsräumen wurden interessante Gegenstände ausgestellt und Besucher informierten sich über den Verein und seine künftigen Planungen, was bspw. die Aufarbeitung der Cleeberger Geschichte angeht.

Der "Freundeskreis für Brauchtum und Geschichte Cleeberg e. V." konnte das mittlerweile traditionelle Straßenmusikfest des Fußball-Clubs nutzen, um geschichtlich interessierten Besuchern seine Vereinsräume vorzustellen. So warfen beispielsweise zahlreiche Besucher einen Blick in das alte "Tagebuch für die Hebamme zu Cleeberg", in dem die in Cleeberg stattgefundenen 571 Geburten in den Jahren 1882 - 1921 eingetragen wurden. Notiert sind u. a. Datum, Name und Geschlecht des Kindes, Namen der Eltern und das Geburtsgewicht. Auch ein Strafbuch aus der Schule konnte begutachtet werden. In diesem wurden alle Unanständigkeiten der Schulkinder in den Jahren 1888 - 1938 vom Lehrer eingetragen. Im Buch ist nicht nur zu sehen, was die Kinder angestellt hatten, sondern auch auf welche Art und Weise sie für ihre Taten "gezüchtigt" wurden. Neben weiteren Ausstellungsstücken wie einige Trachten, alte Scherben, und Porzellan konnte auch eine alte Laufgewichtswaage betrachtet werden.


Bei den Führungen um den historischen Cleeberger Burgkomplex erläuterte der Vorsitzende des Freundeskreises für Brauchtum und Geschichte, Jörg Schmidt (mit Hut), viel Wissenswertes über die Entstehung und Vergangenheit der Burganlage.

Der Vorsitzende des noch jungen geschichtlichen Vereins, Jörg Schmidt, ging mehrmals zu einer Führung mit ca. 50 geschichtsinteressierten Besuchern rund um den Komplex der Cleeberger Burg. Dies kam bei allen Teilnehmern besonders gut an, es wurde sogar nach größeren Führungen in und um Cleeberg gefragt, wie sie bereits in der Vergangenheit schon stattgefunden haben. Diesbezüglich wird sich der Freundeskreis sicherlich für 2009 einiges ausdenken und die ein oder andere geschichtliche Rundwanderung wieder organisieren.
Auf dem Terminplan des Vereins steht nun noch die "Planwagen-Exkursion durch das Cleeberger Land". Am kommenden Samstag, den 20. September findet diese Exkursion mit drei Pferdekutschen statt. Die Rundfahrt beginnt an der "Taunus-Reitanlage-Wildhof", sie führt durch den nordöstlichen Abschnitt der ehemaligen, heute noch waldreichen Cleeberger Grafschaft und endet wieder am Ausgangspunkt. Geleitet wird diese Exkursion vom Vorsitzenden Jörg Schmidt. Nachdem sich bereits viele Personen angemeldet haben, stehen nur noch zwei Sitzplätze zur Verfügung. Hierfür wird eine kleine Teilnahmegebühr erhoben. Die Pferdekutschen werden inkl. den erfahrenen Fahrern von der "Taunus-Reitanlage-Wildhof" zur Verfügung gestellt und gelenkt. Anmeldungen nimmt Simone Edie unter der Tel.-Nr. 06085 - 989221 entgegen.
Der "Freundeskreis für Brauchtum und Geschichte Cleeberg e. V." bedankt sich nochmals beim Cleeberger Fußball-Club für das gelungene Straßenmusikfest, durch das auch der junge Geschichtsverein eine gute Möglichkeit hatte, der Öffentlichkeit seine Arbeit zu präsentieren.

15.09.2008 René Arabin

 


In Cleeberg wurde mit viel Musik auf der Straße gefeiert

Schnappschüsse vom 3. Cleeberger Straßenmusikfest. Oben links die "Lustigen Fuhrleute" und unten rechts die "Mirler Dibbeklopper". Unten links Walter Müller, bekannt als "Trompeter vom Philippseck", auf dem hohen Bergfried. Oben rechts eine Schlemmerinsel in einer der Hofreiten.

Während des diesjährigen Straßenmusikfestes in Cleeberg haben am Samstag insgesamt zehn Musikgruppen auf drei Bühnen und auf den Straßen für die musikalische Unterhaltung gesorgt. Nach einem schleppenden Besucherzuspruch am Nachmittag, der morgendliche Regen hatte wohl viele potenzielle Besucher zunächst abgeschreckt, füllten sich die Gassen rund um die Kirche später zunehmend mit feierfreudigen Menschen.
Denen wurde neben der Musik sowie Spielchen für die kleinen Straßenfestbesucher noch einiges mehr geboten: Viele Anwohner hatten vor ihren Häusern kleine Schlemmerinseln aufgebaut, an denen die Festbesucher mit Speis und Trank verköstigt wurden und so mit Kaffee und Kuchen, Bratwurst und kalten Getränken gerüstet waren für den Cleeberger Musikmarathon. Dabei hatte der Vorstand des federführenden Vereins FC Cleeberg eine kluge Auswahl an Musikanten getroffen.
Ob für Jung oder Alt - für jeden Musikgeschmack war etwas dabei. Da gab's direkt auf der Bühne vor der Feuerwehr den harten Rock mit "Entropie", den brasilianischen Rhythmen der "Mirler Dibbeklopper" aus Ober-Mörlen oder gar den japanischen Trommlern "Mondbären" aus Braunfels. Dazwischen Martin Bauer mit gefühlvollen Rockballaden und Oldies oder die "Lustigen Fuhrleute", die unter anderem mit Teufelsgeige, Quetschkommode und Bläsern die südliche Mundartmusik zum Besten brachten.
Während der Dämmerstunden hatte von der Bühne an der alten Tankstelle "'s Kapellche" das Publikum mit Evergreens sowie deutsch- und englischsprachigen Oldies voll im Griff. Auf der Hauptbühne vor der Kirche gab's dann am Abend Funk, Reggae bis zum Abwinken mit der kongolesischen Band "Mutschoko" von Ben Mujinga. Zwischendurch hatte nach ihrem Auftritt am Nachmittag das Cleeberger Duo "Limo" noch einmal die Chance sich einem breiteren Publikum bekannt zu machen.
Alles in Allem ein gelungenes Fest mit einer bunten Mischung, die für jeden etwas bereit hielt. Wenn auch die Besucherzahlen, besonders am Samstagnachmittag, zu wünschen übrig ließen, lässt sich der Vorstand des FC Cleeberg nicht beirren: Schon jetzt laufen die Vorbereitungen für das Straßenmusikfest in 2009.

Weitere Bilder dieser Veranstaltung

15.09.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung (Text und 3 Bilder: pet, 1 Bild: ra)

 


Hits, Oldies und Stimmungsliedern beim Straßenmusikfest
FC Cleeberg richtete Veranstaltung im dritten Jahr aus - breitgefächtertes Programm mit vielen Musikrichtungen in den Straßen des alten Ortskerns

Gut besucht war das Straßenmusikfest in Cleeberg, das der FC Cleeberg im dritten Jahr ausrichtete. In den Straßen im historischen Ortskern wurde auf den drei Bühnen bei der Feuerwehr, der Oberen Pforte und an der Kirche wieder ein breit gefächertes Programm mit vielen Musikrichtungen präsentiert. Die Besucher genossen nicht nur die Auftritte der Künstler, sondern nutzten den sonnigen Nachmittag auch zum geselligen Beisammensein. Erst spät am Abend klang das Fest aus.
Exakt um 15 Uhr hatte ein Turmbläser mit seiner Trompete das Straßenmusikfest eröffnet, mit dem die Veranstalter neue kulturelle Wege gehen wollen. Über Sponsoring konnte auch in diesem Jahr wieder ein Teil der Kosten gedeckt und somit der freie Eintritt ermöglicht werden. Neben einer Kinderanimation mit vielen Bastel- und Geschicklichkeitsspielen wurden neun Gruppen verpflichtet, die mit Hilfe vieler freiwilliger Helfer ein buntes Programm in den Cleeberger Strassen boten: Die in der Region bekannte Band "S´Kapellche" traf mit ihrer Musik genau den Geschmack des breiten Publikums mit einer abwechslungsreichen Palette an aktuellen Hits, Oldies und Stimmungsliedern. Ihre eingängigen Rhythmen brachten bereits bei ihrem ersten Auftritt am frühen Abend das Publikum zum Mitsingen und Tanzen. Auch Ben Mujinga alias "Mutschoko" vom Stamm der Tschokwe im zentralafrikanischen Kongo war dabei. Er und seine Band vertreten einen unverwechselbaren Musikstil, eine Kombination von urafrikanischen Rhythmen und afrikanischem Lebensgefühl, europäischem Rock angereichert mit Elementen aus Funk, Reggae und Dancefloor. Solosänger "Mørt" begeisterte mit seiner akustischen Gitarre, seiner vielseitigen Stimme und Songs aus den letzten 40 Jahren seine Zuhörer mit Stücken von Cat Stevens, Pink Floyd, Chris de Burgh bis hin zu Simon & Garfunkel und Smokie. Die "Mondbären" mit ihren Taiko-Trommeln aus China brachten viel exotisches Flair mit und zogen die Zuschauer mit gekonnt in Szene gesetzten Trommelwirbeln in ihren Bann. Sie wollen mit ihren Auftritten auf das Leid der Mondbären in China und Vietnam aufmerksam machen, die bewegungsunfähig in kleinsten Käfigen gefangen gehalten werden und denen bei lebendigem Leib Galle abgezapft wird.
Die Faschingsweiber der "Mirler Dibbeklopper" aus Ober-Mörlen mit ihren bunten Kostümen und guten Laune brachten einen Hauch Karneval in den Septembertag und sorgten ausgelassen für Stimmung in den Gassen. Mit dabei war auch das junge Cleeberger Cover-Quartett  "Limo", das Songs wie "Bad Moon rising" oder "Back to black" von Amy Winehouse im eigenen Stil coverte. Die Musikrichtung der Nachwuchsband "Entropie" ist weitgehend rockiger Natur, doch beinhaltet auch klassische bis alternative Einflüsse bei überwiegend deutschen Texten. Ein Höhepunkt waren "SnickJim". Es sind fünf Jungs und eine Dame aus dem Lahn-Dill-Kreis. Diese Twentysomething-Coverband sorgte mit Songs von Alanis Morissette bis ZZ-Top für flotte Partystimmung. Mit weniger gespielten aber trotzdem bekannten Rock-Classics sowie einigen New-Rock-Stücken brachten sie jede Menge Spaß auf die Bühne und setzten alles daran, das Publikum zu begeistern. Im Backhaus am Schloss gab es eine Ausstellung zur Cleeberger Geschichte. Die Arbeitsgruppe Cleeberg des Demografie-Dialogs präsentierte sich mit einem Stand und bot eine Befragungsaktion an. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz, dafür sorgten die Mitglieder der einzelnen Abteilungen des FC Cleeberg. Bei einer Tombola gab es attraktive Preise zu gewinnen. Bis spät in den Abend erklang Musik in den Cleeberger Straßen und das Publikum genoss den relativ niedrigen Temperaturen zum Trotz die Darbietungen. Auch die Organisatoren zeigten sich zufrieden mit der Resonanz.

15.09.2008 Quelle: Gießener Anzeiger (ikr)

 


Gestaltungsentwurf für den Cleeberger Friedhof fand Zustimmung
Jetzt muss noch das Langgönser Gemeindeparlament den Entwurf billigen

Die Vorstellung eines Gestaltungsentwurfs für den Friedhof in Cleeberg war Thema in der Sitzung des Umwelt- und Verkehrsausschusses (UVA), der unter Vorsitz von Dr. Michael Buss im Bürgerhaus Lang-Göns tagte und zu dem auch der Ortsbeirat Cleeberg eingeladen war. Landschaftsarchitekt Norbert Kerl von der Biebertaler Planungsgruppe stellte den Entwurf vor und erntete mit seiner Gestaltungskonzeption breite Zustimmung: Die Planung einschließlich der Sanierung der Friedhofsmauer wurde vom Ausschuss grundsätzlich und einstimmig an die Gemeindevertretung empfohlen.
Das Grundproblem des Cleeberger Friedhofs ist seine Hanglage und die damit verbundene starke Neigung der Wege. Diese Neigung wird im Entwurf gewissermaßen "ausgetrickst", indem die Wege in weitaus schwingenden Bögen angelegt werden sollen, die maximal 11 bis 14 Prozent Steigung haben: Die Grabreihen werden von dem geschwungenen Weg aus leicht erreichbar sein; auch für Bagger und beim Sargtransport. Ein weiterer Weg, der an mehreren Stellen von kleinen, wenige Stufen umfassenden Treppen strukturiert wird, kann alternativ als direkte Fußwegverbindung zwischen den beiden Friedhofseingängen benutzt werden.
Die gesamte Anlage soll durch Bepflanzungen mit niedrigen Sträuchern, kleinkronigen Bäumen, die in Gruppen angepflanzt werden sollten, und schönen Solitärpflanzen strukturiert werden. Als maximal ein Meter hohe Stützmauern, die keine Geländer benötigen, schlägt der Landschaftsarchitekt Drahtschotterkörper, sogenannte Gabionen vor. Sie könnten mit Grauwacke gefüllt werden, einer Gesteinsart, die in Cleeberg auch im Untergrund ansteht. Diese Stützmauern, die zudem vielen kleineren Tieren Lebensraum bieten, können nach Bedarf auch bepflanzt werden.
Auf dem kleinen Platz auf dem Friedhof in der Nähe des Eingangs im Bereich der Friedhofshalle kann nach Planervorschlag ein Kreuz oder eine Skulptur errichtet werden, außerdem besteht die Möglichkeit zum Sitzen auf Bänken oder den Stufen. Ein kommunikativer Treffpunkt könnte an dieser Stelle entstehen.
Wichtig war den Ortspolitikern, die drei Stufen vor der Aussegnungshalle wegzunehmen, Bürgermeister Horst Röhrig möchte diese 45 Zentimeter zwischen Halle und Straße ausgleichen lassen, der Friedhof soll davon nicht beeinträchtigt werden. Die Brutto-Kosten liegen bei Baubeginn bis 2009 bei geschätzten 388.000 Euro, die Friedhofsmauersanierung beläuft sich auf etwa 176.000 Euro. "Eine Mauer im gleichen Design könnte günstiger sein", bemerkte Norbert Kerl. Die Kosten fallen in Abschnitten an, das Konzept soll über Jahre hinweg umgesetzt werden: Die Mauer bis zum ersten Platz und der obere Bereich sind zwei Bauabschnitte, die zwar räumlich nicht zusammen hängen, mit denen jedoch begonnen werden soll. Der Ortsbeirat Cleeberg hat dem Konzept bereits grundsätzlich zugestimmt, in der Gemeindevertretersitzung am 13. November soll der Grundsatzbeschluss entschieden werden. Angestrebter Baubeginn ist 2010, die grundsätzliche Planung wurde vom UVA einstimmig befürwortet.

15.09.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung (ikr)

 


Herbstjagd hinter der Beagle-Meute "Münsterland"



Zur vierten Herbstjagd hinter der Beagle-Meute "Münsterland" hatte am Samstag die Taunus-Reitanlage "Wildhof" (Cleeberg) und die Pferdepension Erwin Höchst (Ebersgöns) eingeladen. Ein stattliches Reiterfeld folgte der Beagle-Meute durch die Cleeberger Feld- und Waldgemarkung hinüber nach Ebersgöns, wo am Schützenhaus der Satteltrunk gereicht wurde. Werner Seip, der zu Beginn der Jagd die Jagdgesellschaft begrüßte, dankte besonders der Forstbehörde für die erteilte Genehmigung der Herbstjagd. Mit einem zünftigen Jagdessen in der "Tenne" des "Wildhofes" Cleeberg klang der Jagdtag aus.

15.09.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung

 


Wie geht es weiter in Cleeberg?

Unter dem Motto "Wie geht es weiter in Cleeberg?" stellt sich der Arbeitskreis der Demographie-Gruppe aus Cleeberg beim Straßenmusikfest in Cleeberg am Samstag, 13. September, der Ortsbevölkerung vor und führt auch eine Bürgerbefragung durch. Ab I5.00 Uhr sind die Vertreter des Arbeitskreises vor dem Backhaus in Cleeberg anzutreffen. Interessierte sind herzlich eingeladen, auch an den monatlichen Treffen teilzunehmen, die jeweils am letzten Dienstag des Monats um 20.00 Uhr in Alhenn's Keller in Cleeberg stattfinden. Nähere Informationen gibt auch Maren Naundorf, Koordinatorin seitens der Gemeinde Langgöns, unter Tel. 06403/9020-48.

10.09.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung (ikr)

 


Treffen der Minifeuerwehrgruppe

Das erste Treffen der neu gegründeten Minifeuerwehr hatte kürzlich Premiere. Dabei standen Mal- und Bastelarbeiten auf dem Programm. Wer sich der Minifeuerwehr anschließen möchte, sollte sich den 17. September vormerken, denn da findet um 17.00 Uhr das nächste Treffen im Feuerwehrhaus statt~ Weitere Auskünfte erteilen Dieter Wagner Tel. 06085/1417 oder Janosch Baumann 06085/987764.

10.09.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung (zö)

 


Beim Straßenmusikfest in Cleeberg spielen neun Gruppen für Jung und Alt



Das 3. Straßenmusikfest wird in Cleeberg am 13. September gefeiert. Mit diesem Banner wird in der Oberkleener Straße für die beliebte Veranstaltung geworben.

Beim Straßenmusikfest in Cleeberg am Samstag, 13. September wird ab IS Uhr auf den drei Bühnen bei der Feuerwehr, der Oberen Pforte und an der Kirche wieder ein breit gefächertes Programm mit vielen Musikrichtungen präsentiert werden. Mit diesem Fest wollen die Veranstalter neue kulturelle Wege gehen. Über Sponsoring konnte auch in diesem Jahr wieder ein Teil der Kosten gedeckt und somit der freie Eintritt ermöglicht werden. Neben einer Kinderanimation wurden neun Gruppen verpflichtet, die mit Hilfe vieler freiwilliger Helfer ein buntes Programm in den Cleeberger Straßen bieten:
Als Highlights der Veranstaltung treten die in der Region bekannten Bands SnickJim und S'Kapellche auf. SnickJim sind fünf Jungs und eine Lady aus dem Lahn-Dill-Kreis. Sie touren als Twenty-Something-Coverband durch Mittelhessen und sorgen mit Songs von Alanis Morissette bis ZZ Top für Partystimmung. Mit weniger gespielten, aber trotzdem bekannten Rock-Classics sowie einigen New-Rock-Stücken bringen sie jede Menge Spaß auf die Bühne und setzen alles daran, das Publikum zu begeistern. Sie treten auf der Bühne 1 an der Feuerwehr um 18.46, 20.16 und 21.46 Uhr auf. S'Kapellche sind in und um Wetzlar bekannt und treffen mit ihrer Musik genau den Geschmack der 30 bis 70-jährigen mit der gesamten Palette an aktuellen Hits, Oldies und Stimmungsliedern. Sie treten auf der Bühne 2 an der Oberen Pforte um 18.05, 19.31, 21.O1 und 22.31 Uhr auf.
Auch Ben Mujinga alias "Mutschoko" vom Stamm der Tschokwe im zentralafrikanischen Kongo ist dabei. "Mutschoko" hat gemeinsam mit seiner Band einen unverwechselbaren Musikstil geschaffen - eine Kombination von urafrikanischen Rhythmen und afrikanischem Lebensgefühl, europäischem Rock angereichert mit Elementen aus Funk, Reggae und Dancefloor Er tritt auf der Bühne 3 an der Kirche um 19.16 und 21.01 Uhr auf. "Mørt" hat seine akustische Gitarre, eine vielseitige Stimme und Songs aus den letzten 40 Jahren im Gepäck und begeistert seine Zuhörer auch über die Landesgrenzen hinaus mit Stücken von Cat Stevens, Pink Floyd, CCR, Chris de Burgh bis hin zu Simon & Garfunkel und Smokie. Er ist um 15.41 und 18.06 Uhr auf Bühne 3 zu sehen.
Weitere Auftritte haben die Mondbären mit ihren Taiko-Trommeln aus China (Bühne 2 um 15.10 und 17.16 Uhr Bühne 3), die Faschingsweiber "Mirler Dibbeklopper" aus Ober-Mörlen (17.41 Uhr vor Bühne 2, 15.10 und 18.46 Uhr vor Bühne 3), das junge Cleeberger Cover-Duo. "Limo" um 20.31 Uhr (Bühne 3) und die Band "Entropie" um 15.46 und 17.01 Uhr (Bühne 1). lhre Musikrichtung ist weitgehend rockiger Natur, doch beinhaltet sie auch klassische bis alternative Einflüsse bei überwiegend deutschen Texten.

09.09.2008 Text: Butzbacher Zeitung (ikr)
10.09.2008 Bild: Butzbacher Zeitung

 


Cleeberger und Espaer Christen wollen beim Abendmahl Einzelkelche
Ergebnis einer Umfrage/Pfarrerin Cornelia Hankel geht nach Nieder-Weisel

Ab dem nächsten Sommer wird es in den evangelischen Pfarrgemeinden Cleeberg und Espa möglich sein, beim Abendmahl den Wein auch aus Einzelkelchen zu trinken. Das teilte Pfarrerin Cornelia Hankel mit: Der Gemeinschaftskelch, den die Pfarrerin auf unserem Bild in Händen hält, soll jedoch ebenfalls auch weiter benutzt werden. Das beschlossen die Kirchenvorstände der beiden Kleebachtal-Gemeinden.

Deutlich wurde in den Gemeindeversammlungen der Evangelischen Kirchen in Cleeberg und Espa, dass immer mehr Menschen aus hygienischen Gründen beim Abendmahl Einzelkelche bevorzugen. Andererseits soll aber auch der Gemeinschaftskelch, der die Verbundenheit untereinander symbolisiert, nicht aufgegeben werden. Dieses Thema beschäftigt derzeit viele Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinden in Cleeberg und Espa.
Pfarrerin Cornelia Hankel hat sich ein Meinungsbild ihrer Gottesdienstbesucher gemacht: "Wir haben eine Umfrage durchgeführt und dabei sprachen sich viele Gemeindeglieder für die Einzelkelche aus", berichtet sie. "Die Kirchenvorstände haben deshalb in ihrer letzten Sitzung beschlossen, in Zukunft das Abendmahl mit Einzel- und Gemeinschaftskelch zu feiern", informierte sie. Welche Kelche sich eignen und wie hoch die Kosten für die Anschaffung sind, muss noch geklärt werden. "Kleine Kelche, aus Ton getöpfert, sind relativ preisgünstig und würden sicherlich Zustimmung finden", meint die Pfarrerin, die Ende September die Gemeinde verlässt, um im Butzbacher Stadtteil Nieder-Weisel eine neue Stelle anzutreten. Deshalb wird die Umsetzung des aktuellen Beschlusses und das Ausprobieren in der Praxis erst mit dem neuen Pfarrer oder der neuen Pfarrerin besprochen werden, also im Laufe des nächsten Sommers. Denn frühestens im März wird die vakante Stelle neu besetzt.
"Das Abendmahlsthema mit der Kelchfrage ist schwierig, es gab deshalb sogar schon eine Umgemeindung", sagt die Theologin. Immer mehr Menschen fürchteten sich vor unzureichender Hygiene beim Abendmahl mit dem Gemeinschaftskelch. Dabei wird die übliche Handhabung, den Kelch jedes Mal, nachdem er einem Gläubigen zum Trinken gereicht wurde, abzuwischen und zu drehen, selbstverständlich auch von Cornelia Hankel praktiziert. In vielen Gemeinden in der Region gebe es eine ganze Palette von Varianten, darunter auch die Möglichkeit der "Intinctio", das bedeutet, dass die Hostie in den Kelch getaucht wird und anschließend dem Gottesdienstbesucher gereicht wird. Damit erübrigt sich das Trinken aus einem Kelch. "Je nach dem, aus welchem Teig die Hostien hergestellt sind, fallen allerdings Krümel in den Wein, das ist dann auch keine optimale Lösung", gibt Cornelia Hankel ganz pragmatisch zu bedenken. Sie selbst sieht die ganze Angelegenheit unaufgeregt und sachlich, will aber durchaus den Wünschen ihrer Gottesdienstbesucher gerecht werden, und die wollen derzeit ganz offenbar sowohl Gemeinschafts- als auch Einzelkelche.
Eine andere große Frage im Rahmen der Diskussion ist, ob das Abendmahl oft oder nur zu den großen Feiertagen gefeiert werden soll. Sie wurde in den beiden Kleebachtal-Gemeinden unterschiedlich gesehen. "Die Kirchenvorstände wollen daher an den sieben Abendmahlssonntagen festhalten und in der festfreien Zeit zwischen Weihnachten und Karfreitag und zwischen Pfingsten und Erntedank noch ein- oder zweimal Abendmahl feiern. Besprochen wurde auch, dass es in den Gottesdiensten eine kleine Pause vor dem Abendmahl geben soll, damit diejenigen, die nicht am Abendmahl teilnehmen wollen, die Kirche verlassen können", informierte die Pfarrerin. Auch an der Abendmahlsfeier am Toten- oder Ewigkeitssonntag wollen beide Kirchenvorstände festhalten.
Die Einwände und Anfragen, die in der Gemeindeversammlung besonders in Espa deutlich wurden, wurden eingehend besprochen. Vor allem ging es dabei auch darum, ob es Trauernden zuzumuten sei, nach vorn zum Altar zu kommen, wenn die Erinnerungen und Gefühle sehr stark werden. "Doch die Erfahrungen, die seit zehn Jahren gesammelt wurden, zeigen, dass die Trauernden sich gerade beim Abendmahl mit den Verstorbenen verbunden fühlen und die Gemeinschaft sie stärkt", weiß die Seelsorgerin: ,,Eine Trauernde sagte mir: ,Ja, es ist schwer, und wenn du es geschafft hast, bist du wieder einen Schritt weiter! "`
Dass das vielen so schwer falle, liege sicher auch daran, dass in der Gesellschaft Tränen und Trauer keinen Platz mehr hätten und man nach einem Verlust schnell zur Tagesordnung übergehe, vermutet Cornelia Hankel. "Doch da ist dann gerade die Kirchengemeinde mit ihrem Gottesdienst der Ort, es anders zu machen und den Trauernden beizustehen, Tränen auszuhalten und zu zeigen, dass sie dazu gehören. Tränen sollten niemandem als Schwäche ausgelegt werden und müssen niemandem peinlich sein", betont die Pfarrerin. In solchen Situationen zeige sich schließlich, ob eine Gemeinde für die Menschen da sei oder nicht.

06.09.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung (ikr)

 


Freizeit auf "Hubertus"



Von ihrer Freizeit auf "Hubertus" berichteten im Sonntag-Gottesdienst in der Cleeberger Kirche die Kinder aus Cleeberg und Espa. Sie zeigten, was sie in der Freizeit gemacht haben. Zum Thema "Turmbau zu Babel" entstanden außerdem Kunstwerke, die in einer kleinen Ausstellung auf dem Altar zu sehen waren.

06.09.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung

 


Schleppjagd mit Beagles

Zur Schleppjagd hinter der Beagle-Meute "Münsterland" lädt die Taunus-Reitanlage Wildhof in Cleeberg am Samstag, 13. September, ein. Das Stelldichein ist um 14.00 Uhr im Wildhof vorgesehen; Jagdherren sind Werner Seip und Erwin Höchst. Die Jagdstrecke geht über rund 15 Kilometer mit jagdgerechten Sprüngen bis ins Ebersgönser Feld. Ein nichtspringendes Feld wird geführt. Das Curée findet in der Reitanlage statt. Abritt ist um 15.00 Uhr. Im Anschluss an die Jagd findet ein standesgemäßes Essen in der Gaststätte "Zur Tenne" im Wildhof statt. Zuschauer haben die Möglichkeit, einen großen Teil der Strecke mitzuverfolgen. Um angemessene Jagdkleidung wird gebeten, Reitkappenpflicht besteht für alle Teilnehmer. Anmeldung und weitere Informationen unter Tel. 0177/6627100.

05.09.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung (pp)

 


Minifeuerwehr

Die Feuerwehr Cleeberg hat eine Mini-Feuerwehr für Kinder zwischen sechs und zehn Jahren ins Leben gerufen. Dazu hatten Dieter Wagner und Janosch Baumann, die zukünftig die Cleeberger Minis betreuen werden, Rundschreiben verteilt. Die erste offizielle Übungsstunde ist am Mittwoch, 3. September, von 17.00 bis 18.00 Uhr im Feuerwehrgerätehaus. Auch Kinder, die beim Infotreffen nicht dabei waren und Interesse an der Minifeuerwehr haben, sind eingeladen. Für weitere Fragen stehen Dieter Wagner, Aulbachstraße 7, Tel. 06085/ l417 und Janosch Baumann, Forsthausstraße 50, Tel. 06085/987764 zur Verfügung.

01.09.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung (ikr)

 


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