Einladung zur Genossenschaftsversammlung

Der Jagdgenossenschaftsvorstand des Gemeinschaftlichen Jagdbezirkes Cleeberg lädt gemäß § 6 der Satzung vom 31.01.1978 zu einer Genossenschaftsversammlung ein.
Die Versammlung findet am Samstag, den 24.05.2008 um 20.00 Uhr im Feuerwehrgerätehaus in Cleeberg statt.

Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Geschäftsbericht 3. Kassenbericht
4. Entlastung des Vorstandes
5. Verwendung des Jagdertrages 6. Wahlen.
7. Verschiedenes

Zugelassen für die Versammlung werden nur Mitglieder, deren Grundstücke zum Gemeinschaftlichen Jagdbezirk Cleeberg gehören. Genossen, auf deren Grundstücke die Jagd ruht oder nicht ausgeübt werden darf, haben kein Stimmrecht.
Auf § 7 Absatz 2 der Satzung wird hingewiesen.
Das Jagdgenossenschaftskataster liegt beim Jagdvorsteher zu jedermanns Einsicht offen.

Der Vorstand

30.04.2008 Quelle: Amtsblatt Langgöns

 


In die Dome von Erfurt und Fulda
zum Spargelstechen an die Bergstraße
Heimat- und Geschichtsverein bot wieder interessante
Besichtigungs-Touren an

Der Heimat- und Geschichtsverein Kleebchtal e.V. hat im vergangenen Jahr wieder interessante, Besichtigungen angeboten. Die 1. Vorsitzende Jutta Weiß berichtete in der Jahreshauptversammlung im Waldgasthaus "Wildhof` humorvoll und anschaulich davon.
Erstes Ziel war Erfurt, die thüringische Landeshauptstadt. Mit dem Stadt-Express unternahm man eine Rundfahrt durch die Stadt der zahlreichen Kirchen und Klöster. Viele Häuser aus dem vorletzten Jahrhundert waren erhalten und wo nötig in den letzten Jahren saniert worden.
Besonders beeindruckte der mächtige Dom, bei herrlicher Orgelmusik. Nachmittags ging die Fahrt weiter nach Eisenach, wo man in einem Vier-Sterne-Hotel in die Zeit um 1700 versetzt wurde und sich ein köstliches Mahl munden ließ. Hofmusik versüßte den Cleebergern den Aufenthalt, bis sie gesättigt und zufrieden die Heimreise antraten.
Das zweite Reiseziel im abgelaufenen Jahr war Fulda, bei herrlichem Sonnenschein. Unter fachkundiger Führung wurden die Gäste in die Geschichte des Doms eingeweiht, in dem die Gebeine des heiligen Bonifatius aufbewahrt werden. Weiter ging es mit einer Stadtführerin in das 1706 bis 1721 erbaute Stadtschloss. Hier ist auch die kommunale Verwaltung untergebracht. Später besuchte man noch die "Wiesenmühle".
Die dritte Tagesfahrt führte die Heimat und Geschichtsvereinsmitglieder zum Spargelstechen nach Zwingenberg. Da polnische Spargelstecher keine Lust mehr hatten, auf den Feldern herumzukriechen, hielten sich die Gäste hierfür geeignet. Zuerst ging es an den Spargel für das Menü, dann wurden die Frühkartoffeln geerntet end anschließend der Nachtisch im Erdbeerfeld gepflückt. Das Ganze kam in die Sortierhalle, dort wurde der Spargel gewaschen, sortiert, und ab ging's in den Kochtopf Der Kohldampf der Gäste wurde bald gestillt. Zwingenberg lockte schließlich noch zur Besichtigung. Im Auerbacher Weinkeller in Bensheim ließ man den Tag bei einem guten Tropfen ausklingen.
Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde der Klassenprüferin eine ordentliche Buchführung bescheinigt und der Vorstand entlastet. Zu Kassenprüfern berief man Elsbeth Auriga und Werner Rau. Der Verein zählt rund 65 Mitglieder, wobei der Altersdurchschnitt bei 69 Jahren liegt. Auf dem Programm für 2008 stehen eine Tagesfahrt ins Spargelfeld am 17. Mai sowie eine weitere Fahrt nach Köln am 11. Oktober.

22.04.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung (e)

 


Sanierungsbedürftige Treppe in Cleeberg ist gesperrt


Eine gefährliche Stolperfalle in Cleeberg ist momentan die Treppe zwischen Ziechhausweg und Taunusstraße, hier vom Ziechhausweg aus gesehen. Deshalb hat der Bürgermeister sie kürzlich sperren lassen, eine Sanierung soll bald Abhilfe schaffen.

Die Treppe zwischen Taunusstraße 13 und 15 zum Ziechhausweg ist seit kurzem aus Sicherheitsgründen gesperrt. Der Gemeindevorstand bat die parlamentarischen Gremien, die Beratung zu Art und Umfang von Sanierungsarbeiten auf die Tagesordnung zu nehmen. Vorerst erfolgt die Benutzung der Treppe daher auf eigene Gefahr. Dies teilte Bürgermeister Horst Röhrig mit.
Die Treppenanlagen in der Ring- und Taunusstraße sowie im Ziechhausweg waren bereits in der letzten Cleeberger Ortsbeiratssitzung am 3. März Thema gewesen: Vier Treppenwege verbinden diese Straßen quer, sie müssen repariert werden, das hatte der Ortsbeirat unter Vorsitz von Ortsvorsteher Thorsten Jung damals einstimmig beschlossen. Dabei habe die Treppe vom Ziechhausweg Richtung Taunusstraße höchste Priorität, sie sei die längste und auch die baufälligste. Der Tagesordnungspunkt wurde zur weiteren Beratung in den Bauausschuss und Ortsbeirat gegeben, eine erste Reaktion ist nun die offizielle Sperrung der Treppe für Passanten. Die Maßnahme ist sicherlich sinnvoll und dringend erforderlich, denn der Zustand der Treppe birgt für Fußgänger Gefahren: Insbesondere die Holzkanten der einzelnen Stufen erweisen sich als regelrechte Stolperfallen, denn sie ragen fast überall über dem Schotterkörper der Stufen hervor.

18.04.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung (ikr)

 


"Tanz in den Mai" und Waldfest


Am Mittwoch, dem 30.04.2008, lädt die Feuerwehr Cleeberg die gesamte Bevölkerung zum "Tanz in den Mai" im beheizten Waldhaus am Waldsportplatz ein. Beginn ist um 20.00 Uhr mit der Aufstellung eines Maibaumes.
Die Kapelle "Sunshine-Music" spielt an diesem Abend zum Tanz auf. In der Zeit von 20.00 Uhr bis 21.00 Uhr werden im Rahmen einer "Happy Hour" alle Getränke zum Preis von 99 Cent angeboten.
Am darauf folgenden Himmelfahrtstag, 1. Mai 2008, findet das traditionelle Waldfest am Waldsportplatz statt. Beginn ist um 10.30 Uhr mit einem Waldgottesdienst, der vom Frauenchor Cleeberg umrahmt wird. Anschließend gibt es Erbsensuppe und Grillspezialitäten. Zur Kaffeezeit gibt es Backhauskuchen, der vom Kuchenbackteam der FFw Cleeberg gebacken wurde.
Für die kleinen Gäste werden Kutschfahrten, eine Hüfburg sowie Kinderschminken angeboten.

17.04.2008 Quelle: Heimatblatt Langgöns

 


Frischlinge bekommen in Cleeberg
alle zwei bis drei Stunden Flasche
Neuzugänge in der Tierauffangstation machen viel Arbeit /
Hasen werden bald ausgewildert

Die Tierauffangstation Cleeberg des Försterehepaars Cat und Bernd Baumann hat in den vergangenen Tagen reichlich Nachwuchs bekommen. Allein drei Frischlinge, die zum Teil noch mit der Flasche von Försters Ehefrau Cat aufgezogen werden müssen, bevölkern seit einiger Zeit die Stallungen der Auffangstation. Heidi und Bruce sind gerade mal 14 Tage alt, quietschfidel und müssen von frühmorgens bis zum späten Abend alle zwei bis drei Stunden ihr Fläschchen mit "Ferkelstarter" und einem Lämmermilchgemisch bekommen. "Die beiden jungen Wildschweine sind im Stadtgebiet von Bad Dürkheim gefunden worden. Bei beiden war die Nabelschnur noch dran", sagt Cat Baumann. Und auch "Blondi", ein zehn Wochen alter Jungeber,


Viel Arbeit machen zurzeit die Neuzugänge in der Tierauffangstation in Cleeberg. Links im Bild Cat Baumann, die einem Frischling die Flasche reicht, rechts die junge Füchsin "Elvira"

teilte ein ähnliches Schicksal: "Blondi ist einer Frau in Wehrheim über den Weg gelaufen, hatte stark entzündete Augen." Zwar sei die Entzündung in der Tierauffangstation nach der Behandlung mit Salben schnell zurückgegangen, doch behielt "Blondi" einen Augenschaden zurück, so dass sein Sehvermögen stark eingeschränkt sei.
Ebenfalls ein hartes Schicksal hat "Hoppel", der junge Feldhase hinter sich. Von Krähen attackiert und in einen Wassergraben gestürzt wurde Hoppel von einer Frau in Fernwald-Annerod verletzt vor den scharfen Krallen und Schnäbeln gerettet und nach Cleeberg gebracht, lebt dort mit Freundin "Hoppi" zusammen in einem Käfig. Und dann ist da noch "Elvira", die etwa fünf Wochenjunge Füchsin, die in Bad Kreuznach gefunden wurde. Sie öffnete am Montag zum ersten Mal ihre Augen und ist wahrscheinlich beim Umzug ihrer Mutter in einen neuen Bau verloren gegangen.
Während Hasen und Fuchs schon bald ausgewildert werden können, suchen die Baumanns jetzt Pflegeeltern für die drei Frischlinge. Denn die dürfen nicht wieder in die Freiheit entlassen werden. Wer sich für ein oder gar alle drei Wildschweine interessiert, muss sie artgerecht halten können. Darüber hinaus ist die Förstersfamilie überaus dankbar für Futter-, Geld- und Sachspenden wie Gehege, Volieren, Käfige und Zaunelemente. Derzeit suchen die Baumanns vor allem nach einem Gartenhäuschen zur Unterbringung kleiner Pfleglinge in Käfigen und als Futterküche. Übrigens - die Cleeberger Tierauffangstation kann auch von jedermann besichtigt werden. Hierfür ist allerdings eine telefonische Anmeldung unter 06085/987764 notwendig.

11.04.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung (pet)

 


Cleeberger F-Jugend gastierte in der Veltins-Arena auf Schalke


Die Cleeberger und die Schalker F-Jugend

Der letzte Ferientag wurde für die F-Jugend-Kicker der Cleebachtaler zu einem besonderen Erlebnis. Die Cleeberger trafen sich zu einem freundschaftlichen Kräftemessen mit ihren Altersgenossen des FC Schalke 04. Vor der Partie nutzen die FC-Kids die Möglichkeit, die Bundesliga-Stars um Manuel Neuer, Kevin Kuranyi, Jermaine Jones, Marcello Bordon und Gerald Asamoah aus nächster Nähe beim Abschlusstraining vor deren Spiel gegen Hansa Rostock zu beobachten.


Gefahr im Schalker Strafraum - Davide Itter lauert auf den Ball

Bereits vor dem Freundschaftsspiel am Freitag durften drei Cleeberger Talente eine Woche am Training der Schalker U9 Mannschaft teilnehmen und die Champions League Partie gegen den FC Barcelona in der Veltins Arena live miterleben. Das Spiel gegen den Bundesliganachwuchs der Königsblauen brachte den FC-Jugendtrainern Wolfgang Schmidt, Frank Itter und Michael Panzer viele Erkenntnisse für die zukünftige Trainingsarbeit im Nachwuchsbereich des FC Cleeberg. Das Spiel konnte der Nachwuchs der "Knappen" mit 14:4 für sich entscheiden, wobei sich der Bundesliganachwuchs insbesondere im ersten Drittel (gespielt wurde über 3 x 20 Minuten) sehr schwer tat. Da führte der FC Cleeberg nach Toren von Niklas Panzer und Gian-Luca Itter mit 2:0, jeweils nach Vorarbeit von Davide Itter und sorgte dabei für lange Gesichter bei den Eltern und Trainer-/Betreuerstab der Gelsenkirchener. Weitere gute Einschussmöglichkeiten von Moritz Schmidt, Pascal Kühn sowie ein Lattenknaller von Gian-Luca Itter zeigten den zahlreichen Zuschauern, dass der FCC durchaus mithalten konnte. Beim Stande von 2:2 wurden dann nach 20 Minuten das erste Mal die Seiten gewechselt ein Riesenerfolg für die Cleeberger.
Im zweiten Drittel kamen überwiegend die F2-Spieler des jüngeren F-Jugend-Jahrganges der Cleebachtaler zu Einsatz. Aber auch Max Schmider, Lara Schmidt, Nico Rosenkranz, Torben Uhlig und Maximilian Kiethe schlugen sich mehr als wacker und lagen lange Zeit nur mit 0:1 zurück. Bei einem schnell vorgetragenen Konter hatten Niklas Panzer und Max Schmider sogar den Ausgleich auf dem Fuß. Erst in den Schlussminuten gelangen den durchschnittlich ein Jahr älteren Knappenkids noch vier Treffer.


Trainer Frank Itter bei der Pausenbesprechung

Im Schlussdrittel schwanden bei den Cleebergern die Kräfte. Die Schalker, die insgesamt 4 Spieler mehr zur Verfügung hatten, spielten nun ihre konditionelle und körperliche Überlegenheit aus und erzielten drei schnelle Tore. Doch der FC rappelte sich nochmal auf und kam durch einen satten Schuss von Gian-Luca Itter zum Anschlusstreffer. Schalke antwortete prompt mit zwei weiteren Toren. Davide Itter gelang nach einem Eckball per Direktabnahme der vierte Cleeberger Treffer, bevor die Königsblauen in den Schlussminuten nochmals nachlegten.
Trotz des deutlichen Endergebnisses waren die Verantwortlichen der Cleebachtaler mit den Leistungen und dem Engagement ihrer Schützlinge in der überaus fairen Begegnung zufrieden. Der FC Schalke 04 hat nun eben ganz andere Möglichkeiten. S04-Scout Willi Schmalz sichtet bereits im F-Jugendbereich im Umkreis von bis zu 100 Kilometer Nachwuchstalente und führt sie zu den Königsblauen. Die Trainer Frank Naß und Maximilian Röcker bitten die 8- und 9-jährigen Jungs dreimal pro Woche zum Training. Der höchste Sieg der Knappen fiel dann in diesem Jahr mit 53:0 doch etwas deutlicher aus, auch deren 4:1 Sieg gegen den Nachwuchs der Frankfurter Eintracht (bei einer Spielzeit von 15 Minuten) relativiert die Cleeberger Niederlage. Beim traditionellen Pfingstturnier des FC Cleeberg gibt es vielleicht im nächsten Jahr ein Wiedersehen mit dem Bundesliga-Nachwuchs.


Cleebergs Mittelstürmer Niklas Panzer vor dem Schalker Tor

10.04.2008 Quelle: Heimatblatt Langgöns

 


Preisskat in Alhenn's Keller


Ein Preisskat in Alhenn's Keller in der Alten Gasse in Cleeberg wurde am Sonntag von Horst Wimmer aus Maibach gewonnen. Der Skatspieler freut sich über 100 Euro. Den zweiten Platz nimmt Arno Jung aus Pohl-Göns ein. Er gewann eine Wochenendfahrt mit Übernachtung für zwei Personen nach Düsseldorf. Stefan Ader aus Cleeberg als Drittplatzierter gewann 30 Euro.

07.04.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung

 


"Erste-Hilfe-Kurs" für Kinder

Am Dienstag, den 11.03.08 haben die angehenden Schulkinder und Vorschulkinder aus der KITA "Regenbogen" an einem "Erste-Hilfe-Kurs" für Kinder teilgenommen.
Frau Esser vom Deutschen Roten Kreuz hat uns durch den spannenden Vormittag geführt. Sie hat Notsituationen kindgerecht erklärt und das richtige Verhalten mit den Kindern geübt. Die Kinder konnten aktiv werden und sich vom Verbandanlegen, der "stabilen Seitenlage" bis hin zum Versenden des Notrufes selbst erproben. Wie bei einem "Erste-Hilfe-Kurs" der Erwachsenen, durfte zum Abschluss die Bescheinigung zur Teilnahme an einem solchen Kurs natürlich nicht fehlen. Mit viel Stolz nahmen die Kinder diese entgegen.

03.04.2008 Quelle: Heimatblatt Langgöns

 


Bücherei der KITA "Regenbogen"

Schon seit einiger Zeit haben Eltern aus Cleeberg und Espa in der Kindertagesstätte "Regenbogen" mit viel Engagements eine wertvolle Bücherei eingerichtet. Eine eigene Bücherausleihtasche macht die Kinder jeden zweiten Dienstag im Monat stolz, weil wieder mit Freude neue Bücher mit nach Hause genommen werden können. Für jede Altersklasse sind Bücher zum Ausleihen da. Aufgefrischt wurde die Bücherei mit einer Elternspende von 200,00 EUR zugunsten dem Kauf neuer vielfältiger Kinderbücher und Fachbücher im Dezember 2007. Vielen Dank!!! "Die Büchertante", so hat sich Frau Isleib bei den Kindern selbst einen Namen gegeben, verleiht mit System und viel Spaß die unterschiedlichsten Titel. Offen ist Frau Isleib und die KITA "Regenbogen" für jede tatkräftige Unterstützung von interessierten Eltern, Omas, Opas und allen anderen Interessierten aus dem nahen Umfeld. Wir freuen uns über jede Mithilfe! Sprechen Sie Frau Isleib (Espa) oder die Mitarbeiterinnen der KITA einfach mal an. An dieser Stelle möchten wir Frau Isleib nochmals ein herzliches Dankeschön für die Mitarbeit aussprechen.

03.04.2008 Quelle: Heimatblatt Langgöns

 


Sanierung der Abwasserleitung



Zwischen Cleeberg und Oberkleen sind die Sanierungsarbeiten an einer Abwasserleitung des Abwasserverbandes Kleebachtal in vollem Gange. Auf zwei Abschnitten können die Arbeiten mit den schweren Maschinen aber erst dann aufgenommen werden, wenn das Erdreich abgetrocknet ist.

02.04.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung

 


Langgönser Feuerwehren waren rund um die Uhr einsatzbereit


In der Jahreshauptversammlung aller Langgönser Feuerwehren wurden (v.l.) Frank Dreikausen, Jürgen Hofmann und Harald Repp befördert. Rechts im Bild Gemeinde-Brandinspektor Uwe Müller.

Die sechs Feuerwehren der Großgemeinde Langgöns waren im vergangenen Jahr 102 mal zu Einsätzen gerufen worden. Neben 34 Brandbekämpfungen mussten 512 mal Hilfe geleistet und acht Brandsicherheitswachen gestellt werden. 15 mal war Fehlalarm gegeben worden. In den Einsatzabteilungen waren 166 Männer und Frauen aktiv tätig. Diese Feststellungen traf Gemeinde-Brandinspektor Uwe Müller in der gemeinsamen Hauptversammlung im Bürgerhaus Cleeberg. Zu den Fehlalarmen bemerkte er, dass das Auslösen von Brandmeldeanlagen im Rahmen von Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten die Hauptursache hierfür seien.
Ganz große Einsätze im Bereich der Brände waren laut Müller nicht zu verzeichnen, doch zeichne sich immer mehr ab, dass Kaminbrände, die über viele Jahre kaum ein Thema waren, wieder zum Einsatzgeschehen gehörten. Ein solcher Brand war auch in Lang-Göns zu bekämpfen. Strohballenbrände gehörten zu den ärgerlichsten Einsätzen. Zu den Hilfeleistungen gehörten die Beseitigung von Ölspuren, das Wegschaffen der durch Stürme umgestürzten Bäume, das Auspumpen voll gelaufener Keller, die Sicherung von Dächern sowie die Einsätze nach Verkehrsunfällen, von denen im Raum Langgöns etliche zu verzeichnen waren. Im Rahmen der Amtshilfe für die Polizei waren die Feuerwehren Lang-Göns, Niederkleen und Dornholzhausen spätabends zu einer großen Suchaktion alarmiert worden. Eine vermisste Person des Rehazentrums in Lang-Göns galt es im angrenzenden Hardtwald zu suchen. Hinzu kam auch eine Personenrettung aus dem Steinbruchsee Oberkleen.
"Die Feuerwehren der Gemeinde Langgöns haben auch 2007 gezeigt, das sie tagtäglich rund um die Uhr einsatzbereit sind, um jedem im Notfall beizustehen", betonte der Gemeinde-Brandinspektor. Sehr positiv präsentierten sich die Wehren aus Lang-Göns and Cleeberg bei den Schauübungen auf dem Platz der Streitkrätte beim Hessentag in Butzbach.
Die für die ordnungsgemäße Ausführung der Einsätze notwendige Ausbildung erhielten die Einsatzkräfte in rund 150 Übungen der Einzelnen Wehren, die als Geräte- und Unterrichtsübungen durchgeführt wurden. Die Atemschutzstrecke bei der Gießener Berufsfeuerwehr wurde zweimal von den Atemschutzgeräteträgern besucht. Über 60 Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene absolvierten die Langgönser Einsatzkräfte, zu denen Grund-, Erste Hilfe-, Sprechfunk- und Atemschutzgerätelehrgänge gehörten. Erwähnt wurden auch vier Fälle von Brandschutzerziehung in Grundschule und Kindergärten. Vier Feuerwehrleute erwarben im vergangenen Jahr den Führerschein der Klasse C bzw. CE mit erheblichen finanziellen Zuschüssen der Gemeinde Langgöns.
Angeschafft wurden im Laufe des Jahres u.a. zehn Funkalarmempfänger, 30 Stahlspinde und mehrere Hohlstrahlrohre und Handscheinwerfer. Die Gemeindegremien hatten sich verpflichtet, auch in Zukunft tür die Sicherheit der Bevölkerung für eine adäquate Ausstattung der Feuerwehren zu sorgen, so Uwe Müller. Die Planungsarbeit für das neu zu errichtende Feuerwehrhaus in Lang-Göns habe den Führungskräften der Wehr einen erheblichen Zeitaufwand abverlangt. Die Gesamtzahl der Feuerwehrmitglieder in den sechs Ortsteilen wurde auf 1238 beziffert. Das sind etwa 10 Prozent aller Einwohner.
Nach dem Bericht des Gemeinde-Jugendfeuerwehrwarts Dirk Herget berichtete Wilma Schäfer über die Aktivitäten der "Minis" aus Niederkleen und Lang-Göns. Ausbildungsthemen waren u.a. "Knoten und Stiche", "Wasserförderung", "Gefährliche Stoffe und Güter" sowie Erste Hilfe. Auch eine Feuerwehr in Frankfurt hatte man besucht.
Aus dem Bericht des Musikzuges Oberkleen ging hervor, dass im abgelaufenen Jahr 41 Proben abgehalten und 15 Veranstaltungen musikalisch umrahmt wurden. Als neuen Dirigenten verpt7ichtete man Achim Söhngen. Der Musikzug besteht aus 24 Personen. An Instrumenten werden vier Jugendliche und drei Erwachsene ausgebildet. Die Flötengruppe besteht aus sieben Kindern zwischen 7 und 9 Jahren.


Kreisbrandinspektor Gert Battenfeld (l.) zeichnete Jörg Schmidt und Jörg Klingelhöferfür 25-jährige aktive Feuerwehrtätigkeit mit dem silbernen Brandschutzehrenzeichen am Bande aus. Rechts Gemeinde-Brandinspektor Uwe Müller und Bürgermeister Horst Röhrig.

Bürgermeister Horst Röhrig und Kreisbrandinspektor Gert Battenteld bedankten sich in ihren Grußworten bei allen, die sich in den Feuerwehren ehrenamtlich engagieren. Battenfeld zeichnete für 25 jährige aktive Feuerwehrzugehörigkeit Jörg Klingelhöfer und Jörg Schmidt, beide aus Cleeberg, mit dem Silbernen Brandschutzehrenzeichen am Bande aus. Die gleiche Auszeichnung war dem verhinderten Arndt Wagner zugedacht. Befördert wurden Frank Dreikausen zum Oberbrandmeister, Harald Repp zum Brandmeister und Jürgen Hofmann zum Hauptlöschmeister. Bürgermeister Röhrig übergab Dieter Thorn, der als Wehrführer der Feuerwehr Lang-Göns wiedergewählt worden war sowie seinem neu berufenen Stellvertreter Steffen Krause die Ernennungsurkunden.

02.04.2008 Quelle: Butzbacher Zeitung (e)

 

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