Bruchsteinmauer wird hergerichtet

Eine jahrhundertealte Bruchsteinmauer in cleeberg in der Alten Gasse wird zur Zeit hergerichtet. Von den Maurern wurde fast die Hälfte der Mauer schon in Stand gesetzt. Auch der sogenannte Judenborn (Bild oben rechts) soll in altem Glanz wiedererstehen. Derteilweise eingestürzte Brunnen wurde ausgeräumt~ Mit der Wiederherstellung wird aber erst im nächsten Jahr begonnen. Der Brunnen führt noch immer Wasser; deshalb ist hier während der Bauarbeiten der Einsatz einer Pumpe nötig.

29.11.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung

 


Die Pflege zu Hause ist unverzichtbar

Wer pflegebedürftige Menschen zu Hause betreut,'erfüllt eine wichtige Aufgabe, die unentbehrlich ist für unsere Gesellschaft. Diese Auffassung vertrat Martin Hanika, CDU-Bewerber für das Bürgermeisteramt in Langgöns, bei einer Veranstaltung in Cleeberg. Er kündigte an, dass er sich im Rathaus umgehend einen Überblick über den Umfang der familiären Pflege in der Gemeinde verschaffen werde.
Er werde alle Möglichkeiten zu Verbesserungen ausloten. Weiterhin hob Hanika hervor, dass fast drei Viertel der Pflegebedürftigen, die Leistungen aus der Pflegeversicherung erhielten, zu Hause gepflegt würden. Dies seien immerhin 87.000 Menschen. Davon werde der überwiegende Anteil ohne Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst von Angehörigen betreut. Eine entsprechende bundesweite Erhebung habe ergeben, dass 92 Prozent der Pflegebedürftigen von Familienmitgliedern versorgt würden, erklärte Hanika, der einen Schwerpunkt auf die Förderung der Familien legt. "Zur Würdigung dieses Einsatzes hat die Hessische Landesregierung eine Pflegemedaille gestiftet, die unter anderem auf Vorschlag von Städten und Gemeinden verliehen wird", so Hanika.

28.11.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (pe)

 


Weihnachtsbaum-Markt

Am Freitag, 15. Dezember, veranstalten die Freiwillige Feuerwehr und der Fußball-Club Cleeberg ab 17.00 Uhr den 9. Weihnachtsbaum-Markt auf dem neuen Dorfplatz beim Feuerwehrgerätehaus. Neben Glühwein und heißem Apfelwein werden auch Kaltgetränke angeboten. Mit Leckereien vom Grill wird für das leibliche Wohl gesorgt. Die Alten Herren des FC Cleeberg verkaufen wie in den Vorjahren Weihnachtsbäume (ausschließlich Nordmanntannen), Vorbestellungen sind unter Tel. 06085/1304 möglich. Für die Kinder wird ab 17.30 Uhr Ponyreiten durch das Team der Taunusreitanlage Wildhof angeboten. Der Erlös dieser Veranstaltung kommt der Jugendarbeit beider Vereine zugute.

24.11.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung

 


Ohne Bürgerhaus Würde kulturelles Leben in Cleeberg zusammenbrechen
Auch Ortsbelrat lst fur weiteres Vorgehen gegen Verwaltungsgerlchtsurteil

Im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats Cleeberg im Bürgerhaus, die vom Ortsvorsteher Thorsten Jung (FWG) geleitet wurde, stand eine lange Diskussion über Konsequenzen und weiteres Vorgehen gegen das Verwaltungsgerlchtsurteil, das die Lärmschutzgrenzen innerhalb und außerhalb des Bürgcrhauses Cleeberg festlegt und Zwangsgeld bei Überschreitungen androht. Erwähnt wurde ein vor drei Jahren vorgeschlagener Vergleich, der vom Ortsbeirat und Parlament trotz Annahmeempfehlung des Anwalts und gegen den Willen von Bürgermeister Horst Röhrig nicht angenommen worden war.
Wie Röhrig mitteilte, hat der Gemeindevorstand Berufung gegen das Verwaltungsgerichtsurteil vorgesehen. Dazu müsste man dem Gericht technische Maßnahmen anbieten. Deshalb habe er bereits 100 000 Euro an Verpflichtungsermächtigungen in den Nachtragshaushalt 2006 eingestellt, um damit deutlich zu machen, dass die Gemeinde gewillt sei, das Gebäude im Hinblick auf den Lärmschutz technisch und baulich aufzurüsten, damit vor Gericht oder einem vielleicht doch noch möglichen Vergleichsweg eine bessere .Lösung als die jetzt geltenden Auflagen zu erreichen ist.
Der Berufungseinlegung stimmte auch der Ortsbeirat zu, denn wenn das Bürgerhaus nicht in dem bisherigen Umfang weiter genutzt werden könne, werde das kulturelle Leben in Cleeberg zusammenbrechen. Ein Fachanwalt sollte nach Meinung von Ortsbeiratsmitgliedern eingeschaltet werden und nicht unbedingt ein solcher des Städte- und Gemeindebundes. Der Fachanwält müsste sich das Bürgerhaus auch ansehen. In die Diskussion eingeschaltet waren auch zahlreiche Zuhörer:
In einem weiteren Tagesordnungspunkt befasste sich der Ortsbeirat mit Verkehrsproblemen in der Innenortslage und mit riskantem Zuparken von Dorfstraßen. Genannt wurden hier u.a. Taunusstraße, Ringstraße und Aulbachstraße, wo so geparkt werde, dass Krankenwagen, Müllfahrzeuge und dergleichen nicht durchkämen. Obwohl Höfe vorhanden seien, werde äuf der Straße geparkt. In der Alten Gasse gebe es Schwierigkeiten mit der Mülltonne. Angesprochen wurde ferner die "Klagemauer", die zurzeit im Bereich des Bomberger Weges errichtet werde. Über diese Sehottermauer könne man nur den Kopf schütteln, so eine Zuhörerin. Zum Verkehrsaufkommen, im Ziechhausweg hatte der Gemeindevorstand mitgeteilt, dass verstärkt Kontrollen durchgefiihrt werden, dass es hier aber keine Patentlösung gebe. Die Weihnachtsbeleuchtung an den Ortseingängen von Cleeberg sollte auch in diesem Jahr wieder erfolgen, so der Ortsbeirat.

23.11.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (e)

 


Nach der Ansitz-Drückjagd kam auch das
»Jägerlatein« nicht zu kurz
Impressionen von einer Jagd im Cleeberger Markwald


Stattlich war die Strecke bei einer am Samstag im Cleeberger Markwald veranstalteten Ansitz-Drückjagd.

Trotz bewölktem Himmel fand die diesjährige Ansitz-Drückjagd im Revier Markwald Cleeberg in bester Herbststimmung statt. Der Markwald Cleeberg ist ein Eigenjagdbezirk der Gemeinde Langgöns. Er liegt auf Bodenroder Gemarkung. Bis 1847 gehörte der Grund und Boden zu sog. "Hoheriweiseler Mark", danach bis 1976 zur selbstständigen Gemeinde Cleeberg. Zu dem Markwald gehören die drei Waldgemarkungen Hardenberg, Herrenwald und Sankhardtberg mit über 150 Hektar Waldfläche.
Der Wettergott hatte ein Einsehen. Als die Jagd gerade beendet war, öffnete er für kurze Zeit seine Tore. Aber die wenigen Regentropfen konnten die Stimmung der teilnehmenden Jäger und Jägerinnen nicht negativ beeinflussen. Nicht nur die Strecke war erfreulich - die goldgelben Blätter, die sich im Herbstwind bewegten, verstärkten den ästhetischen Genuss, sich an diesem Tag in der Stille des Waldes aufzuhalten. "Indian Summer im Markwald Cleeberg", beW erkte einer der Teilnehmer der Jagd.
Der Jagdpächter Jochen P. Schumacher, mit Wohnsitzen in Willich im Rheinland und in Langgöns-Oberkleen, der seit zwei Jahren die Pacht von der Erbengemeinschaft des verstorbenen langjährigen Pächters Dr. med. Ernst Arnold übernommen hat, begrüßte über 20 Jäger und Jägerinnen zur Ansitz-Drückjagd, die gemeinsam und zur gleichen Zeit mit benachbarten Revieren durchgeführt wurde. Schumacher:" Die Jagd ist einmal notwendig zur Reduzierung der Schwarzwildschäden in der Landwirtschaft und zum anderen wegen der Reduzierung der Schälschäden in der Forstwirtschaft. Landwirte, Förster, Hegegemeinschaften und die Jagdbehörden empfehlen uns dringend diese Jagden durchzuführen." Schumacher: " Ich nehme diese Forderungen ernst und führe einmal im Jahr gemeinsam mit meinen Jagdfreunden diese Gemeinschaftsjagd durch. Dennoch fühle ich mich natürlich auch verpflichtet, den vorhandenen Wildbestand zu hegen und zu pflegen."
Am Abend vor der Jagd hatte man sich bereits getroffen, um gemeinsam den Ablauf der Jagd durchzusprechen. Schumacher: "Die Sicherheitsbestimmungen sind das Wichtigste, die beim Ablauf einer Jagd eingehalten werden müssen. Dazu kommt die Abschussfreigabe, die Zuteilung der einzelnen Stände, die Versorgung des Wildes, der Einsatz der Treiberwehr und der Hunde, das Streckelegen und das Verblasen der Strecke durch die Jagdhornblässer und der Abschluss der Jagd, das sog. Schüsseltreiben".
Die beiden Ansteller, Jagdaufseher Harald Dorn und Jens Reuter, hatten die Stände der einzelnen Jäger gekennzeichnet und brachten die Jäger zu Beginn der Jagd auf ihre Plätze. Bereits nach einer halben $tunde hörte man die ersten Kugelschüsse durch den Herbstwald hallen. Sie waren nicht nur im Markwald gefallen. Auch in den Nachbarrevieren war die Jagd im Gange. Hundegebell kündigte das Wild bereits aus großer Entfemung an. Die fleißigen Jagdgesellen folgten mit großer Jagdleidenschaft, Instinkt, Erfahrung Ausdauer und Mut die Fährten des flüchtigen Wildes, um es den Jägem vor die Büchse zu treiben.
Vier Stunden lang hatten die Jäger auf ihrem Stand zu verharren. Nicht nur ein Schuss ist es, der die Jagdleidenschaft krönt. Alleine der Anblick der verschiedenen Wildarten, wie Rotwild, Schwarzwild, Rehwild und Füchse in Verbindung mit den typischen Bildern einer Herbstlandschaft in dieser Zeit, lässt das Jägerherz höher schlagen. Starke Hirsche mit ihren in der Sonne glänzenden Geweihkronen, die stolz mit erhobenem Haupt durch den Buchenwald wechselten, ließen bei einigen Jägern den Atem stocken.
Zur Strecke legte man am späten Nachmittag einen krank anwechselnden Rothirsch, den der Jagdaufseher Harald Dom aus dem Langgönser Ortsteil Oberkleen mit einer alten Laufverletzung aus Tierschutzgründen erlegte, des Weiteren vier weibliche Stück Rotwild, ein Keiler, eine Überläuferbache, 6 Frischlinge und 2 Füchse. Schumacher: "Die Größe der Strecke ist für den Erfolg einer Jagd nicht in eister Linie entscheidend. Die Freude über den Anblick von W ild und das zugehörige Bild der Landschafl prägen das Jagdglück." Im Dämmerlicht und Schein der Fackeln wurden durch den Jagdpächter die Erlegerbrüche an die erfolgreichen und glücklichen Jäger und Jägerinnen verteilt und anschließend die Strecke verblasen. Ein romantisches Ende einer AnsitzDrückjagd im Wald.
Abends traf sich die Jagdgesellschaft zum sog. "Schüsseltreiben" im Sportlerheim Oberkleen, wo der Gastwirt Hans mit seiner fleißigen Helferin ein hervorragend zubereitetes Wildschweingulasch seinen Jagdgästen servierte. In bester Stimmung wurde sich unterhalten und geklönt. Dabei kam das "Jägerlatein" nicht zu kurz, bis man bereits zu vorgerückter Stunde den Jagdtag zufrieden und in Gedanken bereits an das nächste Jahr beendete.

22.11.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (pi)

 


Cleeberger Bürgerhaus muss zum Lärmschutz aufgerüstet werden

Bürgermeister Horst Röhrig hatte zu einer Wahlveranstaltung ins Bürgerhaus eingeladen. Gemeinsam mit seinem Gast, dem früheren Landrat des Lahn-Dill-Kreises, Dr. Karl Ihmels, beantwortete er Fragen aus den Reihen der zahlreichen Besucher. Zunächst hatte Dr. Ihmels über die Dorferneuerung am Beispiel von Cleeberg referiert und Horst Röhrig für sein Engagement bei der Umsetzung von Maßnahmen zum Dorferneuerungsprogramm gelobt. Der alte Ortskern von Cleeberg mit Denkmalsplatz und Kirchsteig sowie der Brunnenplatz hätten sich auch dank seines Einsatzes zu einem Schmuckstück entwickelt, meinte Ihmels zu Röhrig. Der Landrat a.D. zeigte noch seine interessanten Visionen zum Thema Energiepolitik auf, bevor Bürgermeister Röhrig über seine bisherige Amtszeit und seine weiteren Ziele berichtete. Röhrig meinte, dass er hochmotiviert sei, Langgöns mit seinen sechs Ortsteilen weiterhin maßgeblich mitzugestalten. Er habe in den vergangenen elf Jahren vielvoranbringen können und wolle dies von ganzem Herzen und mit aller Kraft auch weiterhin tun. In seinem Bericht erwähnte der Bürgermeister, dass die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Langgöns während seinec Amtszeit von rund 1800 auf über 2700 gewachsen sei. Mehrere Industrie- und Gewerbegebiete seien in den letzten Jahren neu erschlossen worden. Vorhandene Arbeitsplätze seien gesichert und neue Betriebe angesiedelt worden. Darüber hinaus sei es ihm gelungen, trotz großer Investitionen in Sport- und Gemeinschaftseinrichtungen sowie in den Straßenbau die Schulden der Gemeinde um 2,75 Millionen Euro abzubauen. Bemerkenswert sei, dass im Nachtragshaushalt 2006 auf die ursprünglich vocgesehene Kreditaufnahme von 538 630 Euro vollständig verzichtet werden und der Rücklage noch 86 000 Euro zugeführt werden könnten.
Der Bürgermeister ging auch auf den Ortsteil Cleeberg ein. Cleeberg mit seiner herrlichen Lage inmitten hunderter Hektar Wald sei zusammen mit Espa für die Gemeinde Langgöns ein gesuchter Naherholungsbereich. Hier lasse es sich gut leben. Röhrig freute sich über eine kreative Cleeberger Elterninitiative, die sich bei der Erneuerung der Spielfläche Espaer Straße und dem Gestaltungskonzept für den neuen Spielplatz am Bomberger Weg vorbildlich eingebracht habe. Er hob auch hervor, dass die Cleeberger Vereine eine Vielzahl hochstehender kultureller, sportlicher und sonstiger Angebote für die Bevölkerung machten.
Durch ein Verwaltungsgerichtsurteil in Sachen Lärmvermeidung beim Cleeberger Bürgerhaus wurden diese Vereine und das Dortleben insgesamt erheblich beeinträchtigt, sagte der Bürgermeister. Er will dem Gemeindevorstand den Gang in die nächsthöhere richterliche Instanz vorschlagen. 100 000 Euro habe er bereits an Verpflichtungsermächtigungen in den Nachtragshaushalt 2006 eingestellt, um damit deutlich zu machen, dass die Gemeinde gewillt sei, das Gebäude im Hinblick auf den Lärmschutz technisch und baulich aufzurüsten, damit vor Gericht oder einem vielleicht doch noch möglichen Vergleichsweg eine bessere Lösung als diejetzt geltenden Auflagen zu erreichen sei, so Röhrig abschließend.

20.11.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (e)

 


Matthias Schmidt öffnete dem »Liederkranz«
die große weite Welt
Gelungenes Konzert zum zehnjährigen Dirigat in Cleeberg


Der Männergesangverein "Liederkranz" Cleeberg während des Konzerts.

Mit einem Jubiläumskonzert hat der Männergesangverein "Liederkranz" Cleeberg am Samstag.im Bürgerhaus Lang-Göns das zehnjährige Dirigat seines Chorleiters Matthias Schmidt gefeiert. Zusammen mit dem Männerchor "Cäcilia" Lindenholzhausen und als Gaststars dem "New Spirit Gospel Chor" aus W iesbaden brachte der Liederkranz vor nahezu ausverkauftem Haus einen Querschnitt des Schaffens seines Chorleiters Matthias Schmidt.
Eingeführt durch den Vorsitzenden Hartmut Schmidt und durch das Programm geführt von Dr. Thomas Hundhausen folgte nach einer "großen Runde" von etwa 160 Sängern herum um die Stuhlreihen des Bürgerhauses und dem Titel "I will praise thee, o Lord" von Knut Nystedt ein Streifzug des "Liederkranzes" durch das Deutsche Volksliedgut, bekannten Shantys sowie mit dem Titel "Only You" aus dem Bereich der Populärmusik.

Der Laudator und Schriftführer des MGV "Liederkranz" Cfeeberg, Hans Krämer.

Während der anschließenden Laudatio auf den Jubilar ließ Schatzmeister Hans Krämer die verschiedenen Stationen von Matthias Schmidt beim MGV Cleeberg noch einmal eindrucksvoll vorbei ziehen: "Unter der Schmidt'schen dirigistischen Regierungszeit seit dem 1. Januar 1997 stieg die Mitgliederzahl unseres Vereins zwar nur um 15 %, die Sängerzahljedoch um sensationelle 33 %."
Seien die Erfolge in der "Vor-Schmidt-Zeit" eher als durchschnittlich einzustufen gewesen, habe sich dies während der vergangenen Jahre grundlegend geändert: "Von 1997 bis 2005 haben wir an 26 Chorwettbewerben teilgenommen und 18mal die Heimreise als Klassensieger angetreten, davon neunmal sogar mit dem Tageshöchstpreis und einmal ist es uns gelungen, dabei die maximale Punktezahl zu erreichen." Daneben habe Schmidt dem Chor die große, weite Welt geöffnet und den "Liederkranz" aus dem "sprachlichen Dornröschenschlaf" geweckt.
Mittlerweile habe man Lieder im Repertoire, die in englischer, lateinischer, französisc_ her und tschechischer Sprache gesungen werden. Allerdings sei Schmidt in seiner Arbeit auch nicht immer leicht zu nehmen, doch habe man sich mit seiner Art den Chor zu leiten arrangiert: "Dass Matthias Schmidt Biss und Durchsetzungsvermögen hat, spürten auch die Sänger von Anfang an. Seine Mimik und Gestik zeugen von diesen Wesensmerkmalen. Hinzu kommen noch Leidenschaft und Vehemenz", so Laudator Hans Krämer. Der leidenschaftliche Körpereinsatz von Schmidt sei sogar soweit gegangen, dass er bei seinem ersten Auftritt mit dem MGV Cleeberg eine seiner Kontaktlinsen verlor und alle Chormitglieder auf Knien rutschend vor dem Publikum auf der Bühne nach ihr suchen mussten.
Seine Vehemenz zeige sich deutlich auch am "Klavierverschleiß": "Klaviere fürchten sich vor ihm! In Cleeberg haben wir schon im August 1997 ein Schmidtgerechtes Klavier anschaffen müssen, das in der Folgezeit regelmäßig, ob der heftigen Anschläge, neu gestimmt werden muss." Dabei nehme es Schmidt auch mit Uhrzeiten nicht sonderlich genau: "Zum Leidwesen unsererjüngeren Sänger, die freitagabends immer noch etwas vorhaben, wird fastjede Singstunde in ThomasGottschalk-Manier weit übezogen. Akribisch genau, nimmt es Schmidtjedoch mit jedem Ton der Partitur. Der muss ganz einfach sitzen!"
Insgesamt sei Schmidt in Cleeberg gereift "von einem, ich möchte es überspitzt formulieren, 24-jährigen ungeschliffenen Schnösel, vor dem sogar aus der Wetterau
Warnungsrufe ertönten, zu einer Respektsperson mit Vorbildeigenschaft, die von Allen, ob Alt oder Jung, akzeptiert wird", so Hans Krämer. Sein Wort sei Gesetz und er habe schnell gemerkt, dass die Cleeberger Sänger zwar die "Peitsche und kurze Zügel" brauchten, äber die Brechstange nicht das Methodikinstrument sein könne. Darüber hinaus erscheine allen Cleeberger Sängern "die Zusammenarbeit noch weiterhin entwicklungsfähig und wir hoffen und wünschen und freuen uns darauf, dass Du uns, so wie Du bist mit allen Deinen Stärken und Schwächen, noch lange erhalten bleibst."
Wie entwicklungsfähig eine Zusammenarbeit mit Matthias Schmidt sein kann, bewies dann auch der Auftritt des Männerchors "Cäcilia" Lindenholzhausen: Facettenreich bewies der Chor unter der Leitung von Matthias Schmidt mit sechs Liedern, dass er seinem intemationalem Anspruch durchaus gerecht wird. Als nach so viel "schwerer Kost" dann nach der Pause der "New Spirit Gospel Chor" aus Wiesbaden die Bühne eroberte, war eher "mitreißende Entspannung" für die anwesenden Jubelgäste angesagt. Schmissige Loblieder aus dem amerikanischen Süden ließen das Publikum mitklatschen und sich nach dem Rhythmus bewegen. Beschwingt und mit einem guten Gefühl erlebte das große Publikum dabei das Ende eines wunderbaren Abends.

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20.11.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (pet)

 


DSL-Umfrageaktion der Gemeinde Langgöns

Auf Wunsch vieler Einwohner hat die Gemeindeverwaltung in Langgöns eine Umfrageaktion gestartet, nach dem Motto: "Mehr DSL für Langgöns"
Die Gemeindeverwaltung bittet alle Einwohner der Ortsteile Cleeberg, Espa, Dornholzhausen, Niederkleen, Oberkleen und Lang-Göns eine E-Mail mit Ihrem DSL-Wunsch zu senden.
Auf den Internetseiten der Gemeindeverwaltung auf www.langgoens.de finden Sie unter der Rubrik "Aktuelles" mehr Informationen zu dieser Aktion und auch die Kontaktadresse, an die Sie Ihre Anfrage senden können. Eine E-Mail an die Gemeindeverwaltung sollte Ihre Adresse enthalten, Ihren derzeitigen Zugang zum Internet und den Wunsch über Ihr Wunsch-DSL-Paket und Ihren Wunschtermin. Die Gemeindeverwaltung Langgöns freut sich über Ihre Teilnahme an dieser Aktion.
Alle Interessenten, die sich im Jahr 2005 an der "DSL over WLAN"-Aktion auf www.cleeberg.com beteiligt haben, müssen sich erneut melden, sofern noch Bedarf besteht. Die Daten, die wir letztes Jahr gesammelt haben, sind aus Datenschutzrechtlichen Gründen nicht weitergegeben worden und wurden ordnungsgemäß gelöscht.

19.11.2006 René Arabin

 


Besucher erlebten großes Konzert


Der Gastgeberchor MGV Liederkranz Cleeberg gestern auf der Bühne.

Zu einem hochkarätigen Jubiläumskonzert hatte am gestrigen Abend der MGV Liederkranz Cleeberg ins Bürgerhaus Langgöns eingeladen. Gefeiert wurden zehn Jahre Chorleiter Matthias Schmidt - und dazu hatten sich die Gastgeber mit dem Männerchor Cäcilia Lindenholzhausen und dem New Spirit Gospel Choir zwei Olympiasieger des Chorgesangs eingeladen.
Gleich zu Beginn präsentierte sich den rund 500 Zuhörern ein imposantes Bild, als Liederkranz Cleeberg und Cäcilia Lindenholzhausen gemeinsam »I will praise thee, o Lord« anstimmten. Dazu hatten die 160 Sänger in einem Kreis rund um den Zuschauerraum Aufstellung genommen und brachten dieses Lied eindrucksvoll zu Gehör. Zuvorhatte Liederkranz-Vorsitzender Hartmut Schmidt dies auch für seinen Verein einzigartige Ereignis hervorgehoben. Der MGV Liederkranz habe in den letzten zehn Jahren etwas erlebt, von dem er nicht einmal im Stillen geträumt habe. »Dass es kein Fehler war, Matthias Schmidt als Chorleiter zu holen, haben wir alle hinlänglich bewiesen«, freute sich Schmidt unter dem langanhaltenden Beifall der Konzertbesucher. Dr. Thomas Hundhausen führte durch das Programm, das nach dem eindrucksvollen Auftaktgesang vom Gastgeberchor auf der Bühne mit sakralen Liedern, Volksliedern und Shantys fortgesetzt wurde. Hans Krämer würdigte in einer Laudatio das eindrucksvolle Schaffen innerhalb einer Dekade von Matthias Schmidt. Der zweite Konzerneil war dann ausschließlich den beiden Gastchören vorbehalten, wobei zunächst der New Spirit Gospel Choir zu gefallen wusste. Unter der Klavierbegleitung von Markus Gemeinder zeigte der Männerchor aus Lindenholzhausen unter seinem Chorleiter Matthias Schmidt, weshalb er mit der Goldmedaille aus Bremen von der Chor-Olympiade zurückkehrt war.

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19.11.2006 Quelle: Sonntag Morgenmagazin (sm), Foto: Berger

 


Beim Bürgerhaus Cleeberg muss Gemeinwohl vorgehen

"Beim Bürgerhaus Cleeberg geht es um mehr als den Lärmschutz, es geht um seine Funktion als Dorfgemeinschaftseinrichtung insgesamt. Und dazu gehören auch eine vernünftige Erreichbarkeit durch einen dorfseitigen Bürgersteig sowie Parkplätze in erreichbarer Nähe." Das erklärte Martin Hanika, Bewerber um das Bürgermeisteramt in Langgöns, bei einer Ortsbegehung. Dringend notwendig sei daher die Anlage eines Fußweges vom Ortskem zum Bürgerhaus, um einen ständigen Gefahrenherd zu beseitigen.
Gerade hinter der Straßenkurve seien jetzt die Fußgänger auf der Straße erst sehr spät erkennbar. Und auch das leidige und über viele Jahre verschleppte Parkplatzproblem für die Bürgerhausbesucher müsse endlich angegangen werden. Besonders ärgerlich sei allerdings das Verfahren urn die Einschränkungen in der Nutzung. "Bürgerhäuser werden nicht errichtet, um sie anschließend für die Bevölkerung zu verschließen", so Hanika. Es mache keinen Sinn, dass die ortsansässigen Vereine mit ihren Veranstaltungen in andere Orte ausweichen oder ihre Feierlichkeiten ganz absagen müssten, aus Angst vor angedrohten Bußgeldverfahren.
Gerade für kulturtragende Vereine wie den mit seiner Jugendarbeit außerordentlich erfolgreichen Männergesangverein Cleeberg sei ein solcher Zustand nicht hinnehmbar. Wenn sich die Jugendlichen wieder vom Gesangverein und seinen Jugendräumen abwenden würden, sei das ein riesiger Schaden für die Gemeinde und die Jugendarbeit insgesamt. Auch der FC Cleeberg mit seinen Abteilungen und seinen für das Ortsgeschehen wichtigen Veranstaltungen (u.a. Fremdensitzungen) sei von dieser Gefährdung betroffen.
Letztendlich gehe von diesem Verfahren eine gewisse Signalwirkung, auch für andere Gemeinschaftseinrichtungen in der Gemeinde, aus. "Daher werden wir besonders aufpassen müssen, um das Gemeinwohl vor andere Interessen zu stellen", so Hanika abschließend.

18.11.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (pi)

 


Ein Teilstück wurde schon hochgezogen



In der Alten Gasse von Cleeberg wird eine historische Bruchsteinmauer zur Zeit saniert. Auf einem Teilstück wurde die Mauer schon neu hochgezogen.

17.11.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung

 


Cleeberger Schützen gewinnen die Meisterschaft

Nach dem unglücklichen Abstieg im letzten Jahr, war es das erklärte Ziel der Cleeberger Schützen den sofortigen Wiederaufstieg in die Grundklasse 4 zu schaffen. Bereits zwei Wettkampftage vor Saisonende ereichten die Cleeberger Schützen: Hans-Georg Schäfer (351), Kai Kemmler (332) Reiner Deiss (328) und Mario Dold (327) dieses Ziel, indem sie den Schützenverein Annerod III mit1338:1279 Ringen besiegten. Damit steht der SV Cleeberg I als Meister und Aufsteiger der Grundklasse 5 fest. Die letzten beiden Wettkämpfe wollen die Cleeberger Schützen nun natürlich auch noch gewinnen, um so ungeschlagen die Grundklasse 5 verlassen zu können.
Auch bei der zweiten Cleeberger Mannschaft gab es allen Grund sich zu freuen. Mit einem sagenhaften Vorsprung von 125 Ringen, besiegte der SV Cleeberg II den SV Langsdorf IV mit 1344:1219 Ringen und holte sich so den zweiten Saisonsieg. Die Schützen: Fritz Adami (333), Holger Lotz (337), Markus Adami(326) und Alwin Heep (348) wollen jetzt in den verbleibenden zwei Wettkämpfen zeigen, was möglich gewesen wäre, wenn sie schon zu Saisonbeginn in dieser Besetzung hätten schießen können.

16.11.2006 Kai Kemmler

 


Kindergartenkinder auf St. Martins Spuren


Auch in Cleeberg wandelten die Kindergartenkinder am 11. November auf den Spuren von St. Martin. Um 17 Uhr fand in der evangelischen Kirche ein Martinsanspiel mit Gottesdienst statt. Dann zogen die Kinder mit ihren EItern und Geschwistern singend durch den Ort und schwenkten ihre Latemen. Ziel war das Feuerwehrgerätehaus. Hier fand der Abschluss in gemütlicher Runde bei Glühwein, Kinderpunsch, Brezeln und Weckmännem statt. Ein herzliches Dankeschön gab es für Pfarrerin Comelia Hankel Hankel und die Freiwilligen Feuerwehr Cleeberg für die Unterstützung und Begleitung.

15.11.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (dö)

 


Cleeberg will keine Windräder in Nachbarschaft

Die FWG-Fraktion wünschte in der jüngsten Sitzung des Langgönser Parlaments einen Zwischenbericht zum bisherigen Sachstand des Anhörungsverfahrens Regionalplan Mittelhessen 2006. Seitens der Geme~nde Langgöns sei ein Widerspruch "Windenergienutzung" formuliert worden. Der südlich an die Region Mittelhessen grenzende Regionalplan Frankfurt RheinMain weise auf Butzbacher Gemarkung Kon-zentrationszonen zur Windkraftnutzung aus. Das bedeute, dass hier in naher Zukunft unmittelbar an der Grenze zur Gemarkung Cleeberg Windräder ernchtet werden könnten.
Windenergieanlagen auf Cleeberger Boden seien lant FWG aus Denkmalschutzgründen (Ortslage Cleeberg mit Burg) seinerzeit durch intensives Bürgerengagement und politische Gremien im Rahmen eines Abweichungsantrages aus dem Regionalplan ausgeschlossen und erfolgreich verhindert worden. Man sollte auchjetzt nicht unwidersprochen zulassen, dass ohne Wissen und Zustimmung der Langgönser Kommunalpolitiker grenznah auf der Nachbarseite (Gemarkung Butzbach) diese Situation eintreten könne.
Die erste Frage der FWG, ob bereits Reaktionen zum Widerspruch vorliegen, verneinten der Bürgermeister, und zur zweiten Frage, wie sich das weitere Vorgehen seitens der Gemeinde Langgöns gestalte, bemerkte Röhrig, dass über die vorgebrachten Anregungen und Bedenken bzw. Einwendungen die Regionalversammlung erst im Jahr 2007 entscheide. Eine Unterrichtung darüber erfolge laut Auskunft des Regierungspräsidenten voraussichtlich erst Ende nächsten Jahres.

14.11.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (e)

 


Gemeinsam den Ernstfall geprobt


Die Feuerwehren aus Cleeberg und Oberkleen haben kürzlich im Rahmen einer Nachtübung gemeinsam den Ernstfall geprobt. Angenommen war der Brand einer Scheune im Cleeberger Kalkweg. Neben der Wasserförderung über eine lange Wegstrecke galt es die Einsatzstelle auszuleuehten und den Verkehr auf der nahe gelegenen Kreisstraße zu regeln. Etwa 40 Kräfte beider Feuerwehren waren mit fünf Fahrzeugen im Einsatz. Die Übung hatte Thorsten Jung von der Cleeberger Feuerwehr ausgearbeitet. Der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Frank Dreikausen zeigte sich bei der anschließenden Besprechung zufrieden mit dem Übungsverlauf und lobte die gute Zusammenarbeit beider Wehren. Diese alljährliche Gemeinschaftsübung fand jetzt bereits zum 12. Mal statt.

13.11.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (zö)

 


Nicht nur für Gospel-Fans ein Konzert der Superlative

Am Samstag, dem 18. November 2006 kommt es ab 19:30 Uhr zu einem ganz besonderen Hörgenuss im Bürgerhaus von Langgöns. Aus Anlass des 10-jährigen Dirigentenjubiläums von Matthias Schmidt veranstaltet der MGV Liederkranz Cleeberg einen hochkarätigen Konzertabend. Neben dem gastgebenden Männerchor aus Cleeberg werden gleich zwei Chor-Olympiasieger auf der Bühne des Bürgerhauses Langgöns zu sehen und vor allem zu hören sein. Der Männerchor Cäcilia Lindenholzhausen und der Wiesbadener Gospelchor "New Spirit Gospel Choir".
Der Männerchor Cäcilia wurde im Februar 1901 als katholischer Kirchenchor Cäcilia Lindenholzhausen gegründet. Heute zählt der Chor mit 110 Sängern zu den größten Männerchören Deutschlands. Das Repertoire des Chores reicht von der Klassik bis zur Moderne, vom Volkslied bis zum Spiritual und vom Opernchor bis zum Shanty. 2004 wurde der Chor bei der Chorolympiade in Bremen mit 92,88 Punkten Chorolympiasieger in der großen Männerchorklasse und erreichte die höchste Punktzahl aller teilnehmenden europäischen Chöre.
Die Wiesbadener Gospelformation "New Spirit Gospel Choir" zeichnet sich durch 18 gefühlvolle Stimmen, satten Chorklang und eine überzeugende Bühnenpräsenz aus, die beim Publikum die Frage nach der, einem deutschen Gospelchor vermeintlich fehlenden, dunklen Hautfarbe gar nicht erst aufkommen lässt.
Karten zu 10,- Euro gibt es ab sofort an folgenden Vorverkaufsstellen: Nahkauf Schmidt, Oberkleen; Metzgerei Binzer, Kirch-Göns und im Modehaus Beppler am Bahnhof, Langgöns.

13.11.2006 Karl Walther

 


Kaminbrand in der Gaulbachstraße

Am 10. November 2006 wurde die Feuerwehr Cleeberg um 17.51 Uhr zu einem Kaminbrand in die Gaulbachstraße gerufen. Während sechs Kameraden den Martinsumzug des Cleeberger Kindergartens mit den beiden Einsatzfahrzeugen begleitet hatten, wurden sie nur ca. 40 Meter vor der Einsatzstelle von Bewohnern auf den Brand hingewiesen. Inzwischen war auch ein Notruf bei der Leitfunkstelle in Gießen eingegangen, so dass neben der Cleeberger Feuerwehr die Einsätzkräfte aus Oberkleen und Lang-Göns alarmiert wurden. Der Flur im Erdgeschoß des Gebäudes war nahezu komplett verraucht, so dass zwei Trupps der Cleeberger Feuerwehr zunächst nur unter umluftunabhängigem Atemschutz in das Gebäude vordringen konnten. Personen waren zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in dem Haus. Als Brandherd konnte schnell ein überhitztes Ofenrohr lokalisiert werden, welches wiederum die Holzdecke im Flur in Brand gesetzt hatte. Die Flammen wurden zur Vermeidung eines größeren Wasserschadens durch einen Pulverlöscher und mit einer Kübelspritze abgelöscht. Ein vorsorglich aufgebautes Strahlrohr musste nicht mehr eingesetzt werden. Die Verkleidung und die Decke in der Nähe des Ofenrohres wurde geöffnet, um eine zusätzliche Brandausbreitung im Wand- und Deckenbereich zu verhindern. Zwischenzeitlich waren zwei Kameraden mit dem Ausräumen des Holzofens beschäftigt.
Mit dem Lüfter der Feuerwehr Oberkleen wurde der Brandrauch aus dem Gebäude "gedrückt". Zur Sicherheit wurde die Temperatur der Decken und Wände in der Nähe des Ofenrohrs durch die Wärmebildkamera der Feuerwehr aus Großen-Linden überprüft, wobei im weiteren Verlauf keine markanten Temperaturerhöhungen erkennbar waren. Die Feuewehr Cleeberg war mit zwei Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften unter der Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors, Frank Dreikausen an der Einsatzstelle.

11.11.2006 Thorsten Jung

 


Mehrtagesfahrt an die Mosel


Vor dem Anwesen der Winzerei des Winzermeisters Friedhelm Göhl (Mann mit Kopfbedeckung) brachte sich die Cleeberger Ausflugsgruppe für ein Gruppenfoto in Position.

Kürzlich führte es die Kameradinnen und Kameraden der freiwilligen Feuerwehr Cleeberg an die Mosel. Untergebracht war die ca. 30 Mann große Gruppe in einem Gasthof in Enkirch, der "Schatzkammer rheinischen Fachwerkbaues".
Auf der zweitägigen Fahrt wurde die Winzerei des Winzermeisters Friedhelm Göhl besichtigt. Hier fand eine sachkundige Führung durch seinen Winzerbetrieb statt, inklusive einer Traktorfahrt durch die Wolfer Weinberge. Dabei erfuhr die Gruppe alles Wissenswerte über den Weinanbau, die Weinberge, die Weinsorten und die Weinlese sowie das Keltern und die Lagerung dieses edlen Stöffchens. Im Anschluss fand eine Weinprobe verschiedener Weinsorten statt, die natürlich alle aus dem Hause Göhl kommen. Am Abend zog es die Gruppe noch auf das Personenschiff "Marienburg" zu einer dreistündigen Abendschifffahrt, die einmal der Mosel hoch und wieder runter ging. Auf dem Schiff wurde mit Live-Musik und weiteren Passagieren aus dem Bundesgebiet kräftig gefeiert, gesungen und getanzt. Der Abschluss fand dann im Gasthof statt, im dem die Gruppe auch untergebracht war.
Am nächsten Morgen fuhr man nach Cochem, wo die gesamte Aufenthaltsdauer zur freien Verfügung stand. Einige schlenderten über den großen Flohmarkt, fuhren mit der Seilbahn auf die Weinberge hinauf, um von dort aus eine herrliche Aussicht über die Mosel zu genießen oder besichtigten die um 1000 erbaute Reichsburg Cochem, die sich ca. 100 Meter über der Stadt befindet. Andere testeten, ob die Kneipen an der Mosel genauso gut sind wie zu Hause. Am späten Nachmittag wurde nach einer sehr schönen Ausflugsfahrt wieder die Heimreise nach Cleeberg angetreten.

07.11.2006 René Arabin

 


Doppelsieg für Cleeberger Schützen

Mit einem Auswärtssieg gegen den SV Leihgestern IV, erkämpften sich die Schützen von Cleeberg II, die ersten 2 Punkte in dieser Saison. Das sehr gute Ergebnis von 1313:1282 Ringen erreichten die Schützen: Holger Lotz (318), Alwin Heep (327), Markus Adami (321) und Fritz Adami, der mit 347 Ringen der erfolgreichste Schütze dieser Begegnung war. Diese gute Leistung, gilt es nun in den verbleibenden drei Wettkämpfen beizubehalten, um so doch noch den Sprung ins Mittelfeld der Grundklasse 6 zu schaffen.
Auch die 3. Mannschaft des SV Leihgestern musste eine Niederlage hinnehmen und zwar gegen die Schützen von Cleeberg I. Da die Mannschaft aus Leihgestern mit nur drei Schützen anreiste, war der 5. Sieg in Folge für Cleeberg I nur noch Formsache. Die Cleeberger Schützen: Reiner Deiss (336), Kai Kemmler (334), Mario Dold (323) sowie Hans-Georg Schäfer (348) erreichten so das ungefährdete Ergebnis von 1341:975 Ringen.

06.11.2006 Kai Kemmler

 


Vorentwurf zur Friedhofsgestaltung

In derjüngsten Sitzung des Bauausschusses erläuterte Landschaftsarchitekt Krüger einen von ihm erarbeiteten Vorentwurf zur Friedhofsgestaltung in Cleeberg, für dessen Umsetzung sich der Ortsbeirat Cleeberg bereits ausgesprochen hatte. Das Konzept soll für die nächsten Jahrzehnte richtungsweisend sein. Auch Martin Hanika (CDU) begrüßte den Vorentwurf, der die Grundlage für eine Neukonzeption des Friedhofs sowie für eine Neugestaltung bilde: Nach längerer Aussprache beschloss der Ausschuss einstimmig, den Vorentwurf in die Fraktionen zu geben, die sich ein Bild hiervon machen sollten.

03.11.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (e)

 


Feuerwehr auf Reinigungstour


Am vergangenen Samstag reinigte die Einsatz- und Jugendabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Cleeberg die Sinkkästen im Ort. In drei Gruppen war man mit Traktoren und Anhängern im Ort unterwegs, um die Sinkkästen rechtzeitig vor dem Wintereinbruch noch einmal zu reinigen.

03.11.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (zö)

 


Keine Fördermittel aus Dorferneuerungsprogramm
Es geht um die Sanierung des Cleeberger Kindergartens

In derjüngsten Sitzung des Bauausschusses ging es um das Themä "Kindergartengebäude in Cleeberg". In einer vorausgegangenen Bauausschusssitzung war die Bauverwaltung gebeten worden, auf der Basis des vorliegenden Sanierungsvorschlages eine Prioritätenliste zu erstellen. Bauamtsleiter Reiner Thome hatte inzwischen einen Kostenvoranschlag aufgestellt, um Fördermittel aus dem Dorferneuerungsprogramm zu beantragen. Trotz intensiver Bemühungen war der gestellte Antrag abgelehnt worden.
Da keine Fördermittel zu erhalten sind, müsste die Sanierung nach Auffassung des Bauamtsleiters nicht in einem engen Zeitraum stattfinden. Er hält es auch nicht für ratsam, eine Teilsanierung vorzuschlägen. Die Auflagen der Bäuaufsicht bezüglich Brandschutz und Sicherheitsverglasung seien umgesetzt worden. Notwendige Reparaturen an der Heizungsanlage habe eine Firma ausgeführt. Thome hatte sich dafür ausgesprochen, die Sanierung des Kindergartens zu einem späteren Zeitpunkt komplett durchzuführen. Für unvorhergesehene Reparaturkosten könnten im Haushaltsplan 2007 etwa 5.000 Euro eingestellt werden. Die Gesamtsanierung in Höhe von ca. 370.000 Euro könnte dann mittelfristig beauftragt werden.
Nach Auffassung von Martin Hanika sollten vor allem die notwendigen Maßnahmen wie Wärmedämmung im Dachgeschoss oder Austausch der einglasigen Fennsterscheiben in den Aufenthaltsräumen des Kindergartens nicht unnötig hinausgezögert werden. Das müsste kurzfristig geschehen.
Nach einer Diskussion sprach sich der Ausschuss einstimmig dafür aus, diese Angelegenheit zur Beratung in die Fraktionen zu geben.

03.11.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (e)

 


»Wildhof«-Bebauungsplan vom Ausschuss gebilligt

Der Bauausschuss des Langgönser Gemeindeparlaments unter Vorsitz von Manfred Beppler (CDU) empfahl in seinerjüngsten Sitzung in der Gemeindevertretung einstimmig, die 1. Änderung des Bebauungsplans "Wildhof ` im Ortsteil Cleeberg zu beschließen.
Ziel dieser Änderung ist die planungsrechtliche Absicherung zur Genehmigung einer Gaststätte sowie die Überdachung des vorhandenen Reitplatzes. Für das Änderungsverfahren wird vom Antragsteller in Abstimmung mit dem Gemeindevorstand ein geeignetes Planungsbüro beauftragt. Die Planungskosten werden auch vom Antragsteller übernommen. Der Bebauungsplan weist den Bereich der Gaststätte als Sondergebiet "Freizeit und Erholung mit Zweckbestimmung Reithalle mit Pferdeboxen, Maschinenhalle und Außenanlagen, Aufenthalts- und Unterkunftsräume für Ferienkinder, Betreuerwohnung" aus. Die Zweckbestimmung ist hier auf den Betrieb einer Gaststätte auszudehnen.

03.11.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (e)

 


Von Diabetes bis Winterdepression
VdK Cleeberg bot viele Informationen zu aktuellen Themen

Der 1. Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes Cleeberg, Alwin Jung konnte zahlreiche Mitglieder und Gäste zu einem Informationsnachmittag in einem herbstlich geschmückten Saal begrüßen. Ganz besonders hieß er Frau Meinecke von Pro Senior willkommen. Pro Senior ist eine Organisation mit bundesweit 170 Referenten, die seit vielen Jahren im Bereich Gesundheitsberatung für aktive Senioren tätig ist. Frau Meinecke hielt einen Vortrag über Diabetes, Winterdepressionen und Coenzym Q10.
Diabetes bleibe oft unentdeckt, da sich die Symptome langsam entwickeln, führte die Referentin aus. Übergewicht und mangelnde Bewegung begünstigten die Insulinresistenz. Sie nannte Symptome, die auf Diabetes hinweisen, dies seien häufiges Wasserlasseri, starker Durst, geringer Appetit und Gewichtsverlust sowie Heißhungerattacken, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Kraftlosigkeit, Mundtrockenheit und nächtliche Wadenkrämpfe. In einigen Fällen seien Folgeerkrankungen die ersten Anzeichen einer Diabeteserkrankung. Frau Meinecke nannte Symptome, die auftreten können: schlecht heilende Wunden, besonders an Beinen und Füßen, Verschlechterung der Sehfähigkeit, Nervenschädigungen mit Kribbeln oder Gefühllosigkeit in den Beinen, Herzinfarkt. Die Basis der Therapie sei eine Umstellung der Ernährung und regelmäßige körperliche Bewegung.
So erfuhren die Zuhörer, dass körperliche Bewegung in freier Natur auch bei Winterdepression hilft, denn der Körper brauche viel natürliches Tageslicht. Die Form der Depression sei ein insgesamt reduziertes seelisches und körperliches Lebensgefühl, das über längere Zeit anhalte und in den frühen Morgenstunden seinen Ausdruck finde. Als Betroffener fühle man sich antriebslos und könne sich oft nur schwer überwinden, den täglichen Aufgaberi nachzugehen. Oder man fühle sich innerlich getrieben, unruhig und nervös. Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen nähmen ab und Ängste kämen hinzu. Die Fähigkeit sich zu freuen oder etwas für sich zu tun, lasse nach. Hobbys und soziale Kontakte würden vernachlässigt. Stimmungsaufhellende Medikamente setzten an diesem Un;leichgewicht regulierend an. Frau Meinecke nannte als sehr gutes Mittel bei Depressionen Johanniskraut in einer Dosierurig von mindestens 900 mg pro Tag.
Zum Abschluss des Vortrags wies Frau Meinecke auf eine wichtige körpereigene Substanz hin, die unser Körper täglich benötige, Coenzym Q10. Es werde im Körper selbst produziert, sei in allen menschlichen Zellen vorhanden und ein wichtiges Antioxidans. Mit fortschreitendem Alter nehme Q10 in den Körperzellen deutlich ab. Hiervön seien alle wichtigen Organe, besonders das Herz, betroffen, daher sei eine ausreichende Versorgung, mit Q10 sehr wichtig. Eine gute Kombination sei Q10 in Verbindung mit Selen und Vitamin E. Die Q10 Konzentration könne im Blutplasma gemessen werden.
Der 1. Vorsitzende bedankte sich bei Frau Meinecke für den außerordentlich informativen Vortrag mit einem Blumenstrauß. Dann ging es zum gemütlichen Teil über bei Kaffee und Kuchen. Anschließend ließ die 2. Vorsitzende Else Theuser die Mehrtagesfahrt vom August 2006 zur Mecklenburger Seenplatte in Gedichtform und Mundart, Revue passieren. Da wurden Erinnerungen wach und man konnte freudig schmunzelnde Gesichter sehen. Frau Theuser sorgte mit zwei weiteren Gedichten für Heiterkeit. Das eine Gedicht erzählt vom Traum von der Ferne und das zweite "Nimm dir Zeit" auch mal für deine Mitmenschen oder Nachbarn. Spannung gab es auch wieder bei der Verlosung.

01.11.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (pe)

 


Bauarbeiten im vollem Gange



In der Alten Gasse von Cleeberg sind die Bauarbeiten an einer historischen Bruchsteinmauer in vollem Gange. Der obere und durch Wurzelwerk stark beschädigte Teil der etwa 300 Jahre alten Mauer wird abgetragen und anschließend wieder aufgebaut.

01.11.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung

 

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