Waldbrand zwischen Espa und Weiperfelden

Am späten Nachmittag des 25. Oktober 2006 wurde die Feuerwehr Cleeberg zu einem Waldbrand im Waldgebiet zwischen Espa und Weiperfelden gerufen. Vor Ort stellte sich heraus, dass Waldarbeiter mehrere größere Feuerstellen entzündet hatten. Da eine Brandausbreitung infolge der nassen Witterungsverhältnisse unwahrscheinlich war, wurde der überwiegende Teil der Feuerstellen kontrolliert abbrennen lassen. Bei diesem Einsatz wurde wiederholt die Wichtigkeit der Anschaffung eines allradgetriebenen Fahrzeuges für die Feuerwehr Cleeberg deutlich. Auf den rutschigen und steilen Waldwegen war mit den vorhandenen Fahrzeugen kaum ein Vorankommen
möglich.
Die Feuerwehr Cleberg war mit zwei Fahrzeugen und 13 Einsatzkräften vor Ort. Daneben waren auch die Feuerwehren aus Espa und Oberkleen an der Einsatzstelle.

29.10.2006 Thorsten Jung

 


SV 05 Cleeberg schafft Klassenerhalt

Mit einem klaren Sieg von 1395:1336 Ringen gegen den SV Obbornhofen II, konnten sich die Schützen von Cleeberg I bereits am Ende der Hinrunde, den Klassenerhalt in der Grundklasse 5 sichern. Die Schützen: Reiner Deiss (339), Mario Dold (340), Kai Kemmler (353) und Hans-Georg Schäfer (363) können sich nun mit einem Vorsprung von 4 Punkten auf den Zweitplatzierten, beruhigt auf die Rückrunde vorbereiten. Cleeberg II dagegen bleibt auch nach dem 4. Wettkampf weiterhin ohne Punkte. In einem Auswärtskampf gegen den SV Londorf II mussten sich die Schützen: Holger Lotz (310), Fritz Adami (304), Markus Adami (304) und Alwin Heep (297) dem Gastgeber mit 1215:1284 Ringen geschlagen geben. Abstiegssorgen braucht sich die 2. Cleeberger Mannschaft allerdings keine zu machen, da die Grundklasse 6 bereits die letzte Grundklasse im Schützenkreis Gießen ist.

28.10.2006 Kai Kemmler

 


Frist bei Dorferneuerung Cleeberg läuft nächstes Jahr ab

Bürger, die noch ein privates Sanierungsprojekt im Rahmen der Dorferneuerung in Cleeberg anmelden wollen, sollten sich den 30. September 2007 notieren. Obwohl das Förderprogramm in Cleeberg noch länger läuft, können Anträge nur bis zu diesem Datum berücksichtigt werden.
"Wir haben schon eine ganze Menge an privaten Fördermaßnahmen in der Dorferneuerung, aber wir freuen uns natürlich, wenn es noch mehr werden", warb Architekt Klaus Grabowski bei einem Ortstermin am Mittwoch in Cleeberg. Der Städteplaner und die beim Amt für den Ländlichen Raum in Wetzlar für die Dorferneuerung zuständige Gudrun Müller-Mollenhauer führten aus, dass die Dorferneuerung in Cleeberg noch bis Ende übernächsten Jahres laufen wird.
Trotzdem sollten alle Bürger, die ein privates Bauprojekt einbringen wollen, den dafür geltenden, früheren Eingabeschluss berücksichtigen. Land Hessen gibt ZuschüsseNur wer seinen Antrag rechtzeitig einreicht, der darf auf einen Zuschuss hoffen. Nähere Infos geben Klaus Grabowski, (06173) 640402 oder Martin Bramer von der Gemeindeverwaltung, (06403) 902024.

27.10.2006 Quelle: Zeitungsgruppe Lahn-Dill (ve)

 


Historische Mauer wird saniert
Darauf mussten die Cleeberger lange warten/Maßnahme kostet 150.000 Euro


Im Rahmen.der Dorfemeuerung wird in Cleeberg die historische Mauer in der "Alten Gasse" mit einem Kostenaufwand von 50.000 Euro saniert.


Mit der Übergabe des Zuwendnngsbescheides durch das Amt für ländlichen Raum an die Gemeinde Langgöns haben am Mittwoch die Bauarbeiten zur Sanierung der historischen Mauer in der Cleeberger "Alten Gasse" begonnen. Im Rahmen der noch bis 2008 laufenden Dorferneuernng soll die Tragfähigkeit der Mauer sowie der vor langer Zeit in ihr integrierte Brunnen "Judenborn" wieder hergestellt werden. Insgesamt werde diese Maßnahme etwa 150.000 Euro kosten, die etwa zu zwei Dritteln durch Zuschüsse aus verschiedenen Töpfen des Denkmalschutzes und der einfachen Dorferneuerung finanziert werden, sagte Bürgermeister Horst Röhrig bei der Besichtigung der Baustelle. Das verbleibende Drittel bringen die beiden privaten Eigentümer und die Gemeinde Langgöns gemäß ihren Eigentumsanteilen an der Mauer auf.
Die Bruchsteinmauer in der "Alten Gasse" war zusammen mit zahlreichen anderen historischen Mauern wichtiger Anlass für die Aufnahme Cleebergs in das im Jahr 2000 begonnene Dorferneuerungsprogramm. Als wichtigste Wegverbindung zwischen dem Oberdorf und dem Unterdorf stellt die "Alte Gasse" mit ihrer Mauer und dem mittlerweile verschütteten Brunnen neben der Mauer in der "Altmarkstraße" eine der ältesten noch erhaltenen Mauern in Cleeberg dar.
"Beide Mauern sind aus Sicht der Denkmalspflege und der Dorferneuernng schützenswert", so der Städtebauarchitekt Klaus Grabowski aus Kronberg, der das Erneuerungsprogramm seit Beginn planerisch begleitet. Die rund 65 Meter lange und durchschnittlich 2,50 Meter hohe Mauer spiele dorfbaulich eine wichtige Rolle. "Die Erhaltung des historisch geprägten Erscheinungsbildes der Natursteinmauer einschließlich des Mauerbrunnens gehört zu den Kernpunkten der Dorferneuerung in Cleeberg", so Grabowski weiter.
Der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Martin Hanika, stellte die Bedeutung der "Aten Gasse" mit ihrer Mauer heraus, da sie die Verbindung der Unteren Pforte mit der Burganlage selbst herstelle.
Jetzt wird vor allem die Mauerkrone abgetragen und erneuert. Später soll eine Drainage hinter der alten Bruchsteinmauer verhindern, dass es durch eindringendes Wasser aus dem Hang wieder zu Beschädigungen kommt. "Diejetzigen Beschädigungen werden neben der Feuchtigkeit vor allem durch den Bewuchs durch Pflanzen hervorgerufen", erläuterte Bauleiter Hans Benninghoven: "Die Schäden an der Mauer sind in erster Linie nicht durch die Statik, sondern durch Wurzeldruck, durch Abwittern der Steine und des Fugenmörtels sowie insbesondere durch die Sprengwirkung des eindringenden und gefrierenden wassers bedingt." Dabei hätten die oberen 50 bis 100 Zentimeter der Mauer ihre Festigkeit verloren und seien bis zu 30 Zentimeter hin zur Straße verschoben.
Zur Sanierung werden nun die losen Teile der Mauerkrone abgetragen, neu aufgemauert und wieder verfüllt. "Darüber hinaus wird hinter der Mauer ein etwa ein Meter tiefer Graben ausgehoben, der für die notwendige Drainage sorgen soll", so Benninghoven. Gleichzeitig würden am Mauerfuß in regelmäßigen Abständen Drainagerohre "zur Abführung des Stauund Sickerwassers eingebaut." All diese Arbeiten, so plant die bauausführende Firma, sollen bei entsprechender Witterung bis Anfang Februar abgeschlossen sein.
Bei der Baustellenbesichtigung wies Bürgermeister Horst Röhrig noch einmal darauf hin, dass Zuschüsse aus dem Dorf erneuerungsprogramm für Cleeberg nur noch bis 2008 gewährt würden. Dabei laufe die Antragsfrist hierfür bereits Ende September des kommenden Jahres aus. Bis dahin können Gemeinde wie auch private Anleger noch bis zu 75 Prozent als Finanzspritze für ihre Baumaßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung erhalten.

27.10.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (pet)

 


New Spirit Gospel Choir kommen nach Langgöns

Seit 10 Jahren steht der MGV Liederkranz Cleeberg nun unter der musikalischen Leitung von Matthias Schmidt aus Elz bei Limburg, und aus diesem Grund veranstalten die Cleeberger Sänger am Samstag, dem 18. November ein Jubiläumskonzert der ganz besonderen Art. Einlass wird ab 18:30 Uhr und Konzertbeginn um 19:30 Uhr sein. Neben dem gastgebenden Männerchor aus Cleeberg werden gleich zwei Chor-Olympiasieger auf der Bühne des Bürgerhauses Langgöns zu sehen und vor allem zu hören sein. Der Männerchor Cäcilia Lindenholzhausen und der Wiesbadener Gospelchor "New Spirit Gospel Choir".
Der Männerchor Cäcilia wurde im Februar 1901 als katholischer Kirchenchor Cäcilia Lindenholzhausen gegründet. Innerhalb kurzer Zeit wuchs die Zahl der Sänger deutlich an. So wurde das Singen des Chores zu einem nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil bei Gottesdiensten und sonstigen kirchlichen Veranstaltungen. Neben der kirchenmusikalischen Chorliteratur nahm sich der Chor zunehmend auch weltlicher Literatur an. Heute zählt der Chor mit 110 Sängern zu den größten Männerchören Deutschlands. Das Repertoire des Chores reicht von der Klassik bis zur Moderne, vom Volkslied bis zum Spiritual und vom Opernchor bis zum Shanty. Die Chorproben finden einmal wöchentlich im eigenen Vereinsheim statt.
Regelmäßig beteiligt sich der Chor an Chorwettbewerben, veranstaltet eigene Chorkonzerte und gastiert bei Einladungskonzerten im In- und Ausland. Als Veranstalter nationaler und internationaler Chorwettbewerbe trägt der Männerchor Cäcilia wesentlich zum Ruf Lindenholzhausens als "das größte Sängerdorf der Welt" bei. Konzertreisen führten bisher nach Österreich, Niederlande, Italien, Ungarn, Russland, Finnland, China und Südafrika. Dabei konnte der Chor unter anderem in folgenden berühmten Konzerthäusern und Kirchen auftreten: Rom: Petersdom und St. Ignazio - Budapest: Redoute und Matthiaskirche - St. Petersburg: Philharmonie - Helsinki: Dom - Peking: Beijing Theater - Shanghai: Shanghai Concert Hall - Pretoria: UNISA (größte Fernuniversität der Welt) - Johannesburg/Soweto: Kirche Regina Mundi (Zufluchtskirche der schwarzen Bevölkerung während des Apartheid). Das absolute Highlight hierbei war der Konzertbesuch von Friedensnobelpreisträger Bischof Desmond Tutu. Die Cäcilia war übrigens der erste "weiße" Chor, der in Soweto zu einem Konzert weilte.
2004 wurde der Chor bei der Chorolympiade in Bremen mit 92,88 Punkten Chorolympiasieger in der großen Männerchorklasse und erreichte die höchste Punktzahl aller teilnehmenden europäischen Chöre (insgesamt ca. 360 Teilnehmer).
Die Wiesbadener Gospelformation "New Spirit Gospel Choir" zeichnet sich durch 18 gefühlvolle Stimmen, satten Chorklang und eine überzeugende Bühnenpräsenz aus,
die beim Publikum die Frage nach der, einem deutschen Gospelchor vermeintlich fehlenden, dunklen Hautfarbe gar nicht erst aufkommen lässt. Kein Wunder, dass eines der Komplimente, die der Chor von seinem Publikum häufig bekommt, lautet: "Ihr klingt absolut wie ein schwarzer Chor."
Dass Hautfarbe und Ursprung nichts mit Authentizität, Ausdruck und Power zu tun haben, spürt man ab dem ersten Moment eines Konzertes. Die Spirits nehmen schon beim Einzug die begeisterten Besucher singend und klatschend mit auf die Bühne, sie holen Ihre Gospelfans am Eingang ab halten Sie über zwei Stunden fest. Der harmonische Chorklang, mal leise und sanft, mal überschäumend und enthusiastisch bildet den emotionalen Klangteppich für mitreißende Soli. Und hier führen nicht nur ein oder zwei Solisten durch das Konzert - die Spirits sind 18 Solisten! Abgesehen davon, dass alle Stimmen einzeln von Mikrophonen abgenommen werden, treten nahezu alle Sänger auch bei der Präsentation der Gospelsongs solistisch in Erscheinung. Wenn man bei einem Chor von Abwechslungsreichtum sprechen kann, dann gibt es in Deutschland nur wenige vergleichbare Ensembles, weder in dieser Solistenvielfalt, noch in der Ausgewogenheit der Stimmen.
Die Spirits verwöhnen Auge, Ohr und Seele! Und letzteres ist deutlich spürbar, denn diese Gruppe steht als wirkliche Einheit hinter Ihrem Ziel, Menschen zu bewegen! Und das können sie! Die Stimmung, die zwischen den Spirits beim Singen und Feiern entsteht, ist höchst ansteckend. Damit dies geschieht, hat die Formation von Beginn an auf einen Dirigenten verzichtet. "Er würde uns den Blick auf die Menschen versperren und viel zu viele Blicke auf sich ziehen, das ist beinahe, wie wenn man Gospel nach Noten singt", sagt Linus Kraus, organisatorischer Leiter der Spirits. "Wenn man bei seinen Zuhörern etwas bewegen will, denn darum singen wir Gospel, dann muß man den Menschen in die Augen schauen und sich den Weg in Ihre Seelen erobern können." Und dies können die Wiesbadener Gospelsänger trotz oder gerade wegen ihres modernen Repertoires, das überwiegend aus aktuellen Gospels der amerikanischen Gospelszene besteht. Neben einigen Old-Style Songs, die einfach dazugehören und dank der phantastischen Stimmen frisch und lebendig klingen, sind vor allem moderne Elemente aus Soul und R&B vorherrschend. Hierzu gehören zum Beispiel Songs von Kirk Franklin, Richard Smallwood und anderen aktuellen Gospelgrößen aus den Staaten.
Für einige Stücke gibt es keine Noten. Diese aus den Aufnahmen herauszuhören, ist Sache des musikalischen Leiters und Pianisten Andi Peters. Seine jahrzehntelange Chorerfahrung formt aus den Solisten Chorsänger. Er studiert die Chorsätze ein, sucht neue Songs im Internet oder von gerade erschienenen Gospel CDs aus und überträgt die für eine Band geschriebenen Stücke auf Klavier und Gesang. Die Begleitung durch das Klavier lässt dem Gesang einen außerordentlichen Dynamikspielraum, in dem sich die Sänger gekonnt bewegen, ihn konsequent von den leisesten Tönen bis zu euphorischen, explodierenden "Shouts" ausnutzen. Die Spirits, deren Name für eine frische Art steht, musikalisch Glaubensinhalte zu transportieren, sind mittlerweile seit über fünf Jahren international erfolgreich unterwegs. Unter anderem gewannen Sie gleich ihren ersten internationalen Wettbewerb 1999 in Riva del Garda und im Jahr 2000 die internationale Chorolympiade in Linz / Österreich. In 2003 reist die 18-köpfige Formation zu internationalen Festivals und Wettbewerben nach Italien, Irland und in die Schweiz.

26.10.2006 Karl Walther

 


In der Alten Gasse Cleebergs wird die Stützmauer sarniert


Eine Spezialfirm aaus Kitzingen/Main begann in dervergangenen Woche mit den Arbeiten, die zunächst nur Sicherungsmaßnahmen an dem Bruchsteinmauerwerk umfassen. Mit Betoninjektionen wird anschließend der Mauer die nötige Stabilität gegeben. Aufgebaut wird auch wieder ein alter Brunnen, der sogenannte Judenborn im mittleren Abschnitt der steilen Gasse. Entfernt wird sämtliches Wurzelwerk, das hauptsächlich die Schäden verursachte.

25.10.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung

 


Indian Summer rund um Cleeberg
Drittes "Wald-Kunst-Symposion" im Jahr 2007 in Langgöns?

Während einer Wald-Exkursion der Waldwirtschaftskommission der Gemeinde Langgöns hielten sich die Teilnehmer kurz auf dem "Galgenberg" in der Cleeberger Feldgemarkung auf. Um den "Indian Summer" zu erleben, müsse man derzeit nicht in die Rocky Mountains reisen, meinte Förster Siegfried Desch, denn von diesem herrlichen Fernaussichtspunkt aus könne man die bunte Herbstlandschaft des Waldes auch im heimischen Raum in vollen Zügen genießen.
Während der Rundreise durch den Langgönser Wald wurden durch Bürgermeister Horst Röhrig, den Forstexperten des Forstamtes Wetzlar, Forstoberrat Jürgen Hackerott, und den Leiter der Revierförsterei Langgöns, Siegfried Desch, verschiedene Projekte vorgestellt. Der Bürgermeister berichtete ausführlich über die Rückgabe einer etwa 30 Hektar großen Waldfläche am Rand der ehemaligen Ayers-Kaserne durch die Bundesimmobilienverwaltung an die Gemeinde Langgöns zum 1. Oktober dieses Jahres. Auf diesen Flächen werde künftig der Naturschutz eine bedeutende Rolle spielen. Weitere Besichtignngspunkte warender Bereich "Dachsbau" und "Altewald" im Cleeberger Wald. Hier stellte Forstoberrat Hackerott Maßnahmen von Pftegedurchforstungen vor, die auf größeren Flächen nach Ausschreibungen von fürstlichen Fachfirmen pf<eglich mit Harvestern ausgeführt wurden. Desch stellte den neuen Personalwagen vor, der den Forstwirten künftig nicht nur Wetterschutz, sondern auch die Möglichkeit bietet, nasse Kleidung zu trocknen. Die neuen Abteilungsschilder für den Cleeberger Wald dienten der Erhaltung der historischen Gemarkungsnamen, der Orientierung der Erholungsuchenden wie auch den gewerblichen Unternehmen zur Orientierung bei der Holzabfuhr, so der Förster. Nun suche er interessierte Bürger und Vereine, die ihn beim Anbringen dieser Schilder unterstützen.
Desch stellte femer zwei Wegebau-Projekte im Cleeberger Wald vor, die im nächsten Jahr zur Ausführung kommen sollen. Wegen der derzeit hohen Förderungsmöglichkeiten sei der Neuban eines Holzabfuhrweges im Bereich des "Altewaldes" und eine Instandsetzung eines Teilbereichesdes Holzabfuhrweges in Richtung des ehemaligen Benzin-Depots der Bundeswehr geplant.
Auf dem Rückweg zur Sitzung der Waldwirtschaftskommission im Niederkleener Bürgerhaus informierte Forstoberrat Hackerott die Teilnehmer über Schälschäden durch Rotwild im Dornholzhäuser Wald. Starke Schälschäden seien in einem gepflegten etwa 25 jährigen Fichten-Bestand in der Abteilung 508 Gemarkung "Hinterm Pfad" seit dem letzten Winter entstanden. Das Rotwild breite sich dezeit wieder vermehrt außerhalb der Rotwildgebiete aus. Um weitere Schäden durch das Schälen zu vermeiden, appelIielte er an den Waldbesitzer wie auch an die Jäger, alles Nötige zu tun, um die weitere Verbreitung des Rotwildes zu verhindern.
Während der Sitzung der Waldwirtschaftskommission informierte Siegfried Desch die Teilnehmer über eine angedachte Veranstaltung im Rahmen der "WALD-ART" im Jahre 2007. Sofern man ihm die nötige Unterstützung von Gemeinde und Forstamt gewähre, sei er bereit, auf vielfachen Wunsch des Bürgermeisters und Mitgliedern der Gemeindegremien wie auch von privater Seite ein drittes Langgönser Wald-Kunst-Symposion durchzuführen, wobei das Thema "Malen und Fotografieren - Impressionen aus Wald und Flur der Gemeinde Langgöns" lauten könnte. Dazu gehörten Gemälde und Fotografien von ästhetischen Waldlandschaften, charaktervollen Solitär-Bäumen oder Baumgruppen, Bilder aus Naturschutzgebieten und Biotopen, jagdliche Impressionen während der herbst- und winterlichen Treibjagden, Wildtiere, typische Tal- und Berglandschafteri in der Flur, Panoramabilder von Aussichtspunkten u.a. Interessierte Maler und Fotografen - regional wie auch überregional - könnten sich ab sofort bei ihm Informationen einholen, so. Desch. Die Veranstaltung (Ausstellung) würde am 1. und 2. September nächsten Jahres stattfinden.

25.10.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (e)

 


"Spielplatzeinweihung nicht zu Wahlzwecken missbraucht"
Röhrig nimmt Stellung zu Vorwürfen von Barbara Fandre (FDP)

Eine Stellungnahme zur Kritik der Langgönser FDP-Fraktionsvorsitzenden Barbara Fandre erging gestern von Bürgermeister Horst Röhrig. Fandre hatte das Verhalten Röhrigs, gewählte Gemeindevertreter nicht zur offiziellen Einweihung des neuen Spielplatzes in Cleeberg einzuladen, als bewusstes Manöver im Bürgermeisterwahlkampf bezeichnet (vgl. BZ von Freitag, 20. Oktober).
Röhrig distanziert sich von derartigen Vermutungen wie "eiligem Aktionismus". Ein Griffzum Telefonhörer hätte Klarheit verschaffen und Aufregung ersparen können. Bei der Spielfläche handele es sich um die künftige Erweiterungsfläche für den vom Gemeindeparlament beschlossenen mittelfristigen Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Cleeberg, somit sei das Thema bekannt gewesen.
Im Mai diesen Jahres sei eine Elterngruppe auf Röhrig zugekommen und habe um eine Ausstattung der Fläche mit Spielgeräten gebeten, damit dieses Areal in der Ubergangszeit als Spielfläche zur Verfügung stehen könne. Diesem Wunsch sei der Gemeindevorstand gerne nachgekommen. Die angeführte Verlegung von Rollrasen habe nichts mit der bevorstehenden Bürgermeisterwahl zu tun, sondern stelle die vemünftigste Lösung für die Fläche dar.
Aus Freude über die gelungene Erneuerung habe die Elterninitiative eigenständig ein Spielfest als Einweihungsfeier gestaltet. "Dieses Fest war keine Veranstaltung der Gemeinde, zu der ich Einladungen zu versenden gehabt hätte. Auch ich war selbst nur als Gast eingeladen"; so Röhrig abschließend.

21.10.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (pp)

 


Schützenverein Cleeberg weiter siegreich

"2 Punkte für Cleeberg", hieß es für den SV Cleeberg I nach dem dritten Sieg in Folge. Die Cleeberger Schützen Kai Kemmler (345), Mario Dold (340), Reiner Deiss (322) und Hans-Georg Schäfer (335) sicherten mit ihrem Ergebnis von 1342 zu 1294 Ringen, diesen ungefährdeten Sieg gegen den SV Langgöns II. Der SV Cleeberg I führt nun die Tabelle der Grundklasse 5 mit 6:0 Punkten an.
Für die noch immer von Verletzungssorgen geplagte 2. Mannschaft des Cleeberger Schützenvereins endete auch der 3. Wettkampftag mit einer Niederlage. Die Schützen: Fritz Adami (315), Markus Adami (306); Alwin Heep (323) und Manfred Watz (281) konnten sich aber immerhin soweit steigern, dass die Niederlage nicht mehr so hoch ausfiel wie in den vorherigen Wettkämpfen. Die Punkte aus diesem Wettkampf gingen an die Schützen des SV Beuern II, die mit 1254 zu 1225 Ringen Cleeberg II besiegten.

14.10.2006 Kai Kemmler

 


Erlös des Kartoffelfestes für Kirchturm-Sanierung

Das Erntedankfest der evangelischen Kirchengemeinde Cleeberg am Sonntag im Bürgerhaus war verbunden mit einem Kartoffelfest zugunsten der Kirchturmsanierung. Pfarrerin Cornelia Hankel (Bild oben links, Mitte) nahm einen Scheck über 250 Euro von Herbert Schimpf vom FC Cleeberg (I) und. einen Scheck über 668 Eüro von Hans Krämer (r) vom Benefizwandern in Empfang. Auf dem Bild unten rechts der Cleeberger Unterhaltungskünstler Puck.

Im Rahmen eines "Kartoffelfestes zugunsten der Kirchturmsanierung" in Cleeberg übergab das Vorstandsmitglied des FC Cleeberg, Herbert Schimpf, im Bürgerhaus einen Scheck über 250 Euro an die Gemeindepfarrerin Cornelia Hankel. Einen zweiten Scheck über 668 Euro hatte sie von Hans Krämer entgegengenommen. Hierhei handelt es sich um den Erlös eines Benefizwanderns in Cleeberg.
Der Erlös des Kartoffelfestes fließt ebenfalls in die Kirchturmrenovierung, für die die Cleeberger Kirchengemeinde rund 23.000 Euro aus Eigenmitteln aufbringen muss. Das Fest hatte mit einem ErntedankGottesdienst im Bürgerhaus unter Mitwirkung der Kinder der Konfirmanden und des Frauenchores begonnen. Auch das Abendmahl wurde mit Brot und Trauben gefeiert.
An den Gottesdienst schloss sich das Kartoffelfest an, wozu fleißige Hände die hausgemachten Gerichte wie Kartoffelsuppe, Puffer, Pommes und andere sowie selbst gebackenen Kuchen zubereitet hatten. Die Frauenhilfe war mit einem Stand mit allerlei "Eingemachten" vertreten. Für Stimmung im Saal sorgte der "Unterhaltungskünstler" Puck auch mit einem Kinderprogramm.

13.10.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (Text: e, Fotos: wat)

 


Neuer Kinderspielplatz in Cleeberg eingeweiht


Der neue Kinderspielplatz neben dem Feuerwehrgerätehaus in Cleeberg wurde am Freitag offiziell in Betrieb genommen.

Ein neuer Kinderspielplatz am Feuerwehxgerätehaus Cleeberg, der auf Initiative einer Elterngruppe zustande gekommen ist, wurde am Freitag Nachmittag in Anwesenheit zahlreicher Kinder und Eltern seiner Bestimmung übergeben.
Elternsprecherin Slobodanka Herceg-Flugel konnte unter den Gästen auch Bürgermeister Horst Röhrig, den Parlamentsvorsitzenden Martin Hanika, Mitglieder des Gemeindevorstandes und der Gemeindevertretung sowie Pfarrerin Cornelia Hankel willkommen heißen. Sie sprach von einer gelungenen Anlaufstelle für die Kinder, denen auf dem Rolkasenplatz drei Spielgeräte, nämlich Rutsche, Klettergerüst und Wippe zur Verfügung stehen. Sie sind für die Kinder bis zehn Jahre gedacht. Der Spielplatz wurde weitgehend in Eigenleistung errichtet.



Bürgermeister Röhrig dankte den Eltern für ihre Bemühungen um das Zustandekommen dieses Spielplatzes und bemerkte, dass die Gemeinde für die Spielgeräte nebst Material rund 7000 Euro und weitere 3000 Euro an Lohnkosten für den Bauhof aufgewandt hat. Parlamentsvorsitzender Martin Hanika freute sich, dass dieser Spielplatz den Kindern zur Verfügung steht. Er solle eine Begegnungsstätte nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Mütter sein.
Nach einer Gebetssegung durch Pfarrerin Hankel durchschnitten Bürgermeister und Kinder das Band vor dem Spielplatz. Die Buben und Mädchen nahmen den Platz in Besitz, führten Tänze aufund sangen Kinderlieder in Englisch. Mit gemeinsamem Kaffeetrinken klang die Einweihungsfeier aus.

09.10.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (e)

 


Küchenbrand in der Taunusstraße

Am Samstag, den 7. Oktober 2006 um 18:25 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem
Küchenbrand in die Taunusstraße in Cleeberg gerufen.
Die Dunstabzugshaube und Teile der Decken- und Wandverkleidung hatten Feuer gefangen. Beim Eintreffen des Cleeberger Löschfahrzeuges hatten Bewohner und Nachbarn die Flammen bereits erstickt. Allerdings war zu diesem Zeitpunkt nicht klar, ob noch Glutnester in der Decken- und Wandverkleidung des eingeschossigen Gebäudes waren. Daher wurde durch den Einsatzleiter der Cleeberger Feuerwehr die Wärmebildkamera der Feuerwehr Linden angefordert. Gleichzeitig kontrollierte ein Trupp den mit Dämmmaterial ausgelegten Spitzboden des Gebäudes. Glücklicherweise wurden keine weiteren Glutnester lokalisiert. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Cleeberg, Oberkleen, Lang-Göns und Großen-Linden. Die Feuerwehr
Cleeberg war unter der Leitung von Frank Dreikausen und Thorsten Jung mit 15 Einsatzkräften vor Ort.

08.10.2006 Thorsten Jung

 


Anwohner beklagen Raserei im Ziechhausweg von Cleeberg
Regelmäßige Geschwindigkeits- und Durchfahrtskontrollen gefordert


Zu manchen Zeiten herrscht reger Verkehr vor dem Aussiedlerhof von Heinz Krämer im Cleeberger Ziechhausweg.

Heinz Krämer ärgert sich über die Raser vor seiner Haustür.

"Wenn du am Samstag die Gasse kehrst, muss du vorsichtig sein, dass dir der Ar... nicht abgefahren wird." Vehement beschwerte sich eine Anwohnerin des Cleeberger Ziechhausweges beim Ortsbeirat über die Raser, die regelmäßig die Straße zwischen Brandoberndorf und Cleeberg abkürzen und so rund drei Kilometer Weg sparen, wenn sie zum Beispiel nach Oberkleen fahren wollen. Dabei ist die Weg für den öffentlichen Verkehr gesperrt und das Befahren lediglich mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen erlaubt. Obwohl durch Schilder auf 30 Kilometer je Stunde geschwindigkeitsbegrenzt komme es vor allem im bewohnten Teil des landwirtschaftlichen Weges immer wieder zu erheblichen Gefährdungen der dort an der Straße spielenden Kindern.
"Es darf nicht abgewartet werden, bis hier etwas passiert", sind sich die Anwohner einig und' fordern regelmäßige Geschwindigkeits- und Durchfahrtskontrollen: "Als hier das letzte Mal kontrolliert wurde, ist lange her. Nur laufende Präsenz durch den Hilfspolizisten oder Ra
darkontrollen können Abhilfe schaffen." Mit einer verschließbaren Schranke könnten sich weder die Anwohner noch die Landwirte anfreunden: für die Einen sei der Umstand des ständigen Auf und Abschließens zu groß und für die Anderen ein Ärgernis, da sie selbst den Weg verbotswidrig als Abkürzung nutzen.
Erstaunlich ist für die Anwohner allerdings der Umstand, dass auch viele Auswärtige ihren Weg über die Abkürzung nehmen. Den Grund haben sie mittlerweile auch heraus gefunden: M'anche Navigationsgeräte wissen offenbar niehts von der Sperrung für den öffentTichen Verkehr und leiten auch Ortsfremde über den Ziechhausweg. Betroffen von der Raserei ist vor allem Landwirt Heinz Krämer, dessen Haf unmittelbar an dem landwirtschaftlichen Weg liegt: "Immer wieder landen vor allem bei schlechtem Wetter Fahrzeuge wegen überhöhter Geschwindigkeit im Graben oder auf meinen Äckern", ist der Landwirt aufgebracht. "Einmal hat sich ein Fahrer mit seinem Fahrzeug direkt vor unserem Aussiedlerhof überschlagen und ist im Feld auf dem
Dach liegen geblieben", so Krämer, ganz zu schweigen von den Zaunpfosten, die immer mal wieder umgefahren werden.
Auch ohne Unfälle gebärden sich Fahrer und Fahrerinnen oftmals rücksichtslos: "Wirhaben es schon erlebt, dass Autofahrer erwarten, dass wir mit unserem schweren landwirtschaftlichen Fahrzeug aufs Feld ausweichen, damit sie auf der gerade mal drei Meter breiten Straße weiter fahren können", weiß Krämers Frau Ingrid. Und sie hätten es schon erlebt, dass ganz Ungeduldige dann selbst den weg durchs bestellte Feld nahmeri, um an dem Schlepper vorbei zu kommen. Nicht wenige Fahrzeuge bleiben vor allem im Winter dann stecken und sind auf Hilfe angewiesen. Doch auch hierauf ist die Landwirtsfamilie vorbereitet - wo andere Bauern ihren Fahrzeugen in der kalten Jahreszeit den Winterschlaf gönnen, steht bei den Krämers immer ein Schlepper bereit. Ausgerüstet mit einem starken Abschleppseil, um die "Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen".

06.10.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (pet)

 


"Kulturelles Leben würde in Cleeberg zusammenbrechen, wenn Urteil bestand hat"
Ortsbeirat befasste sich mit aktuellen Themen: vom Friedhof bis zum Bürgerhaus

Der Ortsbeirat Cleeberg unter Vorsitz von Thorsten Jung (FWG) beschäftigte sich zu Beginn seinerjüngsten Sitzung im Bürgerhaus erneut mit dem Thema "Friedhofsgestaltung Cleeberg". Dazu hatte man auch den Landschaftsarchitekten Krüger eingeladen, der bereits einen groben Vorentwurf gefertigt hat, in den eine ganze Reihe von Überlegungen eingeflossen sind. Das Konzept soll für die nächsten Jahrzehnte richtungweisend sein. Der Cleeberger Friedhof hat ein Gefälle von 12 Metern mit Serpentinen. Im oberen Abschnitt befindet sich ein relativ steiles und im unteren Abschnitt ein relativ flaches Gefälle. Nach etwa einstündiger Diskussion, in der der Vorentwurf bis ins einzelne erörtert wurde, empfahl der Ortsbeirat der Gemeinde, diesen groben Entwurf des Architekten umzusetzen.
In einem weiteren Tagesordnungspunkt befasste man sich mit dem Verkehrsauf kommen im Cleeberger Ziechhausweg, der lediglich für den landwirtschaftlichen Verkehr freigegeben ist. Anlieger besehweren sich darüber, dass dieser Weg von vielen Autofährern als Abkürzung benutzt wird, wobei die Kennzeichen sehr vielfältig seien. Das Durchfahrtempo bewege sich in einem Rahmen, bei dem man von "Rennstrecke" sprechen könne. Der sehr unübersichtliche Weg werde auch von Spaziergängern benutzt, und auch Kinder hielten sich hier auf Ein Cleeberger Landwirt will in einer Stunde 60 Autos in diesem gesperrten Feldweg gezählt haben. Hier müsse dringend etwas geschehen, ehe ein Kind unter einem Auto liege. Diskutiert wurde u.a. über die Sperrung mittels einer Schranke und über die Anbringung einer abgerundeten Schwelle. Letztlich sprach sich der Ortsbeirat einstimmig für eine konsequente Kontrolle aus, die von der Gemeinde durchgehend über eine längere Zeit vorgenommen werden sollte. Zum Thema "Sanierung und Dachgeschossumnutzung der Kindertagesstätte Cleeberg" unternchtete Ortsvorsteher Jung die Ortsbeiratsmitglieder über die Empfehlung des Bauausschusses. Man nahm zur Kenntnis, dass sich dieser Fachausschuss für die Erstellung einer Prioritätenliste ausgesprochen hat.
Abschließend wurde das Thema "Bürgerhaus Cleeberg" angeschnitten und das kürzlich ergangene Urteil des Verwaltungsgerichts inbezug auf Lärmbelästigung erwähnt. Man stellte fest, dass noch keine Urteilsbegründung vorliegt. Erst danach sollte entschieden werden, ob das Urteil durch die Gemeinde Langgöns angefochten werden soll. Das kulturelle Leben in Cleeberg würde zusammenbrechen, wenn das Urteil Bestand hätte, meinte ein anwesender Bürger. Die Gemeinde sollte erforderlichenfalls einen Fachanwalt einschalten.

05.10.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (e)

 

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