Wildhof bot wieder tolles Sommerfest
Rund 1000 Besucher waren am Wochenende zu Gast/Showprogramm mit verschiedenen Tieren


Den Reitsportfreunden bot am Wochenende die Taunus-Reitanlage "Wildhof" in Cleeberg bei ihrem Sommerfest ein großes Showprogramm.

Über tausend Gäste hatten sich am vergangenen Wochenende zum Sommerfest auf der Taunus-Reitanlage "Wildhot" von Werner Seip in Cleeberg eingefunden. Sie erlebten ein abwechslungsreiches und spannendes Programm für alle Altersstufen. Nicht nur Pferde gab es dabei zu sehen, sondern allerlei Tiere, die auf dem Hof untergebracht sind. Die Vielfalt der Reitkunst stand allerdings klar im Mittelpunkt der beiden Festtage.
"Wir wollen den Menschen mit dieser Veranstaltung die Welt der Pferde und auch anderer Tier nahe bringen", erklärt Seip, der mit dem Besucherzuspruch sehr zufrieden war. Los ging es am Samstag mit cinem Festgottesdienst mit dem Niederkleener Pfarrer Rainer Wagner, ebenfalls Pferdehalter.
Groß und Klein konnten sich im Anschluss am bunten Programm erfreuen. Zu sehen gab es eine Dressurkür, Voltigieren, die Jungpferde des Wildhofs, die "Mission Impossible" mit Angela Seip und Michaela Meine und vieles mehr. Einer der Höhepunkte war passend zum derzeitigen Thema Nummer eins ein Fußballspiel, das von Pferden ausgetragen wurde. Die Oberwetzer Familie Prinz steuerte die Dülmener Wildpferde und trieb die Tiere zu Angriffen im Strafraum an.
Barbara Heilmeyer, aus Funk und Fernsehen bekannt, präsentierte "Pas de deux", Showrciter Hakan Alp sorgte mit dem "Spanischen Feuer" für flammende Begeisterung. Udo Prinz und seine Truppe lieferten sich historische Gefechte hoch zu Roß. Die Hundeschule Gießen zeigte unter der Leitung von Gunther Mattes "Flybal l" und andere Übungen, die an der
Schule gelehrt werden. Wiederum Barbara Heilmeyer war es, die eine gekonnte Präsentation mit Pferden und Hunden vorfiihrte.
Am Sonntag ging es bei einem Frühschoppen zünftig zu. Die Besucher konnten beim Geländereiten selbst auf den Sattel steigen und die wunderbare Landschaft genießen. Nachmittags gab es "Pferde in unterschiedlicher landwirtschaftlicher Anspannung" zu sehen. Wer die Landschaft etwas beschaulicher genießen wollte, konnte dies bei den angebotenen Kutschfahrten machen.
In den Sommerferien bietet das Wildhof Team Reiterferien an. Über das gesamte Jahr gibt es außerdem Reitunterricht fiiralleAltersklassen. WeitereInformationen gibt es im Intemet unter der Adresse www.reitanlage-wildhof.de

29.06.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (Text: pp, Fotos: zö)

 


MGV Liederkranz Cleeberg punktgleich in Sandhausen

Nach der erfolgreichen Teilnahme am Deutschen Chorwettbewerb war für den Liederkranz die Saison noch nicht zu Ende. Es stand noch ein Wettbewerb in Sandhausen bei Heidelberg an. Die Vorbereitungsphase für diesen Wettbewerb war kurz und die Chorproben durch die Fußball-WM eher spärlich. Freundlicherweise hatte der heimische FC die Sänger ins Sportlerheim zum public viewing des Spiels der deutschen Nationalmannschaft auf der Großbildleinwand eingeladen. Viel Sänger nahmen dieses Angebot gerne an und sahen sich zusammen mit den Freunden vom FC das Fußballspiel an. Direkt im Anschluss wurden die Busse nach Sandhausen bestiegen. Die Freude über den Sieg und das Weiterkommen der Männer um Jürgen Klinsmann war selbstverständlich mit im Gepäck.

In Sandhausen angekommen wurde ausgiebig eingesungen. Chorleiter Matthias Schmidt verstand es wie gewohnt die Sänger punktuell für den bevorstehenden Auftritt zu motivieren. Im Anschluss folgte der Auftritt und die drei bewährten Stücke „Saltarelle“ „Drummer and the Cook“ sowie „Only You“ wurden zum Besten gegeben. Der Applaus des Publikums bescheinigte den Cleebergern, dass man zumindest die Herzen Zuhörerschaft gewinnen konnte. Die beiden Wertungsrichter Michael Rinscheid und Gerd Zellmann bescheinigten auch dem Wettberwerber Frohsinn Kronau unter der Leitung des ehemaligen FDB-Vorsitzenden Gerhard Wind jedoch eine Leistung auf nominell gleichem Niveau. Aufgrund der Höherbewertung der Schwierigkeit des Chorwerkes nach der Ausschreibung des Wettbewerbs durften die Sänger aus Kronau trotz der gleichen Punktwertung mit 216 von 220 möglichen Punkten, die Tagesbestleistung für sich beanspruchen.

Vor allem der junge Kader der Cleeberger Sänger ließ den Kopf nicht hängen und konnte trotz der salomonischen Entscheidung der Wertungsrichter den schönen Tag gebührend feiern. Für die Zukunft haben die Cleeberger schon die nächste Saison im Blick und haben sich vorgenommen im Herbst drei neue Stücke einzustudieren.

28.06.2006 Karl Walther

 


Fischsterben im Angelteich
Angelverein schließt Gift als Ursache nicht aus/Gefahr für Kleebach

Von einem rätselhaften Fischsterben ist derTeich des Angelvereins Langgöns im Seegrund betroffen. Auch kapitale Karpfen verendeten in dem Gewässer (unsere Bilder/vgl. Bericht).

Seit einigen Tagen herrscht im Seegrund am Kleebach in Cleeberg ein rätselhaftes Fischsterben. Der Angelteich des Angelvereins Langgöns schließt eine Gifteinleitung nicht aus. Auf Anfrage der BZ bei der Polizei Gicßen-Süd liegt derLeit aber noch keine Anzeige vor. Dort wolle man die Sache prüfen.
Bernd Bauer vom Angelverein erklärt, dass alle Fische im Angelteich gleichermaßen betrotien seien, so dass nicht von einer artenspezifischen Krankheit auszugehen sei. Beobachtet haben Mitglieder des Vereins in derjüngsten Vergangenheit einen schwarzen Audi A4 oder A6 Kombi mit MTK-Kennzeichen, der am Teich gesichtet wurde.
Wie Bauer weiter berichtet, seien selbst die widerstandsfähhigen Aale verendet. Die Oberfläche des Sees sei am Montagmorgen von hunderten verendeten Fischen, darunter auch riesige Karpfen, bedeckt gewesen. Die zuständigen Stellen seien informiert, aber offenbar überlastet.
Abschließend weist der Verein darauf hin, dass bei einem emeuten Ansteigen der Temperatur und dem Einlauf von Leichengiften in den Kleebach eine Gefährdung der Bevülkerung nicht ausgeschlossen sei. Viele Gärten würden mit Wasser aus dem Kleebach bewässert.

27.06.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (pp)

 


Neuer Verein hat Interesse an leerstehender Wohnung

Zu Beginn des jüngsten Sitzung des Langgönser Bauausschusses besichtigte man ebenso wie schon der Sozialausschuss die Cleeberger Kindertagesstätte, um sich einen Überblick über notwendige Reparaturen und Verbesserungen zu verschaffen. Man erfuhr, dass vom Gemeindevorstand in jedem im Gebäude eine Maßnahme durchgeführt werde. Notwendig sei jetzt, die Fenster mit Sicherheitsglas zu versehen.
Bei etwa einem Viertel der Fenster handelt es sich um Doppelglasfenster. Die Gemeinde habe jetzt damit begonnen, der
artige Sicherheitsgläser anzubringen. Ausbaubedürftig seien die Räume der leerstehenden Wohnung unter dem Dach, für die sich ein neu gegründeter Cleeberger Verein interessiere. Von daher könnten vielleicht Eigenleistungen von Nutzen sein. Das Ganze soll noch einmal in den Parlamentsfraktionen beraten werden. Versuchen sollte man laut Parlamentsvorsitzender Martin Hanika, Mittel aus dem Dorferneuerungsprogramm zu erhalten, das noch bis 2008 läuft. Auch sollte der "Arbeitskreis Dorferneuerung" angesprochen werden.

23.06.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (e)

 


Bebauungsplan "Wildhof" beschäftigte
die Mitglieder des Bauausschusses
Es ging um die Erschließung des Zufahrtsweges zum "Wildhof" in Cleeberg

Breiten Raum nahm in der jüngsten Sitzung des Langgönser Bauausschusses die Diskussion zum Thema "Bebauungsplan Wildhof"in Cleeberg ein. Dabei ging es einmal um den Ausbaustandard der verkehrlichen Erschließungsanlagen und den Abschluss eines Erschließungsvertrages mit dem Eigentümer des "Wildhofes", Werner Seip, der hier eine Reithalle mit Stallungen sowie ein Pony-Hotel für die Ferien-Unterbringung
von Kindern betreibt. Dieses Grundstück wird von einem bisher nicht ausgebauten Weg erschlossen. Bei einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen stimmte der Ausschuss dem Vertragsentwurf insoweit zu, dass die Gemeinde Langgöns die Erschließung des Zufahrtsweges zum Wildhof auf den Erschließungsträger überträgt.
Dieser verpflichtet sich, den Weg in einer Breite von 5 Metern mit einer festen Fahrbahnstrecke zu versehen. Davon müssen mindestens 4,50 Meter asphaltiert sein. Der Rest ist so herzustellen, dass ein problemloser Ausweichverkehr möglich ist. Der Erschließungsträger ist auch zukünftig verpflichtet, den nicht asphaltierten Teil des Zufahrtsweges in einem guten Zustand zu halten. Eventuell notwendige Instandhaltungsmaßnahmen werden von ihm durchgeführt bzw. die Kosten dafür übernommen.
Laut Angebot einer Firma in Weilmünster belaufen sich die Kosten für eine 3 Meter breite Asphaltierung auf 11.279 Euro und die Kosten für eine 4,50 Meter breite Asphaltierung laut Angebot einer anderen Firma auf 15 262 Euro. Der Mehrbetrag von 3982 Euro soll von der Gemeinde Langgöns übernommen werden. Der Erschließungsträger verpflichtet sich, den Zufahrtsweg bis zum 1. Oktober dieses Jahres herzustellen bzw. herstellen zu lassen. Er übernimmt auch kostenlos den Winterdienst für den Zufahrtsweg, wobei das notwendige Streusalz von der Gemeinde gestellt wird.
Bei einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen empfahl der Ausschuss der Gemeindevertretung ferner den Erlass eines Feststellungsbeschlusses in Bezug auf die 2. Änderung des wirksamen Flächennutzungsplans im Bereich des Bebauungsplans "Wildhof". Auch sollte das Parlament den Bebauungsplan "Wildhof" als Satzung beschließen.

23.06.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (e)

 


„Nacht der Lichter“ im Cleeberger Waldhaus

Der Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Cleeberg veranstaltet am Freitag, den 7. Juli 2006 im Cleeberger Waldhaus ab 20 Uhr die sechste „Nacht der Lichter“ mit Liedern aus Taizé. Alle Jugendlichen und Erwachsenen aus der Umgebung sind zu diesem besonderen Ereignis vor den Sommerferien eingeladen.
Die Idee der „Nacht der Lichter“ kommt aus Taizé, einem kleinen Ort in Frankreich, wo es seit 1940 eine Gemeinschaft von Brüdern gibt, die einfach und nach christlichen Grundsätzen lebt. Jahr für Jahr zieht es Tausende von Jugendlichen aus aller Welt dort hin, um für einige Tage dort zu leben, zu singen, unzählige Kerzen anzuzünden, Gottesdienste zu feiern, Frieden und Gemeinschaft zu erleben.
Auch in anderen Gemeinden in unserer Nachbarschaft werden Taizé-Gebete gefeiert. In der „Nacht der Lichter“ können alle zusammen kommen und gemeinsam feiern, singen und etwas von der Atmosphäre von Taizé in das Cleeberger Waldhaus holen. Das Innere wird wieder mit vielen Kerzen, Grün und orangen Tüchern dekoriert sein. In den letzten Jahren war diese Nacht immer ein voller Erfolg. Wer beim gerade veranstalteten Jugendkirchentag die „Nacht der Lichter“ in der Friedberger Stadtkirche erlebt hat, wird auch dieses Ereignis nicht verpassen wollen. Der Projektchor, der den Gesang dort begeleitet hat, ist auch für das Waldhaus angefragt.
Auch in diesem Jahr bitten wir alle Besucher für sich selbst ausreichend Kerzen oder eine Taschenlampe, Sitzgelegenheit (es sind nur Kirchentagshocker vorhanden), eventuell auch etwas zu essen und zu trinken mitzubringen.
Schon vor 20.00 Uhr gibt es die Möglichkeit, sich dort zu treffen, Fußball zu spielen oder sich einzusingen. Doch erst die einbrechende Dunkelheit sorgt für Ruhe und Besinnung bei Gesang, gesprochenen Texten und Kerzen.
Zu erreichen ist das Waldhaus mit dem Auto bis nach Cleeberg. Die Autos müssen im Ort geparkt werden, ca. 1 km muss zu Fuß zurückgelegt werden. Für Nachfragen und eine genauere Wegbeschreibung steht Pfrn. Cornelia Hankel (Tel.: 06085/766) zur Verfügung.

22.06.2006 Pfarrerin Cornelia Hankel

 


Jugendkirchentag in Bad Nauheim und Friedberg
vom 15. - 18. Juni 2006



Am Samstag, den 17.6.06 fand im Rahmen des Jugendkirchentages ein Abendgebet mit Gesängen aus Taizé in der Stadtkirche statt. Die Stadtkirche war ganz mit orange-farbigen Tüchern, Steinen und unzähligen Kerzen geschmückt. Die jungen Leute, die die Aufgabe der Dekoration übernommen hatten, meisterten diese Herausforderung hervorragend. Auch dem Projektchor, der für dieses Ereignis sich zusammen fand und in den vorangegangenen Wochen probte, konnte es ohne weiteres mit der Akkustik der Kirche aufnehmen. Über fünfhundert Menschen, vor allem Jugendliche waren gekommen. An alle wurden Kerzen ausgegeben und beim Lied "Christus, dein Licht" angezündet. Für eineinhalb Stunden erklangen die meditativen Gesänge, die zum Mitsingen einluden. Dieses Abendgebet, wie es auch in Taizé, dem Ort in Frankreich, gefeiert wird, war einer der spirituellen Höhepunkte des Jugendkirchentages.

22.06.2006 Pfarrerin Cornelia Hankel

 


Unbekannter schoss mit Luftgewehr auf Katze

Am Donnerstag, dem 15.06.06, gegen 21.30 Uhr, schoss ein Unbekannter mit einem Luftgewehr in der Altmarkstraße auf einen eineinhalb-jährigen grau-getigerten Kater. Die Wirbelsäule des Tieres wurde verletzt, so dass die Hinterbeine gelähmt sind und es vermutlich eingeschläfert werden muss.

20.06.2006 Pressesprecher Gerald Frost (Polizeipräsidium Mittelhessen)

 


Gestohlener Motorroller aufgefunden

Am Donnerstag, dem 15.06.06, wurde ein roter Motorroller mit dem Aufdruck "Nirvana" hinten rechts am Waldrand in der Feldgemarkung "Auf der Lück" aufgefunden. Das Zweirad war am 12.06.06 in Butzbach entwendet worden. Hinweise über die Fahrzeugbenutzer erbittet die Polizei in Gießen unter der Rufnummer 0641-7006-3555.
Kurz nachdem die Beamten den Motorroller aufgefunden hatten, kontrollierten sie an der K 365 in der Ortsdurchfahrt von Cleeberg einen 24-jährigen Mann aus Pohlgöns, der mit einem Quad unterwegs war. Es stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz der
erforderlichen Fahrerlaubnis war und sein Vater ihm das Fahrzeug zur Benutzung ausgeliehen hatte.  

20.06.2006 Pressesprecher Gerald Frost (Polizeipräsidium Mittelhessen)

 


Katze wollte nicht von Feuerwehr gerettet werden

Am 18. Juni 2006 um 19.34 Uhr wurde die Feuerwehr Cleeberg über Funkmeldeempfänger zu einer Tierrettung in die Aulbachstraße in Cleeberg alarmiert. Eine Katze hatte sich bereits seit einem Tag auf dem Dach einer Scheune aufgehalten. Da die Besitzerin infolge der hochsommerlichen Temperaturen einen Hitzschlag bei dem Tier befürchtete, rief sie die Feuerwehr zur Hilfe. Nachdem eine Steckleiter vorgenommen wurde, stellte sich allerdings sehr schnell raus, dass die Katze sich noch vollkommen normal auf den Dachbalken bewegen konnte und das Einfangen damit nicht möglich war. Daher wurde der Feuerwehreinsatz nach etwa 1 Stunde abgebrochen. Die Feuwehr Cleeberg war mit 5 Einsatzkräften und einem
Löschgruppenfahrzeug vor Ort.

18.06.2006 Wehrführer Thorsten Jung

 


Goldene Konfirmation in Cleeberg



Die Goldenen Konfirmanden aus Cleeberg sind (v.l.) Leni Lauber geb. Arabin, Wolfgang Ernst, Elfriede Södeler geb. Sann, Renate Putschin geb. Klebba, Sieglinde Senft geb. Walberer, Ingo Weidenbach und Ursula Schmalbach geb. Wissner. Rechts im Bild ist Pfarrerin Cornelia Hankel zu sehen.

11.06.2006 René Arabin

 


2. geführte Rundwanderung mit Helga Block

Nach dem wirklich schönen Erfolg der 1. geführten heimatkundlichen Rundwanderung im Cleeberger Land Anfang Mai dieses Jahres findet am Sonntag, dem 11. Juni, die 2. Veranstaltung dieser Art statt, dabei geht es diesmal in den westlichen Bereich der Cleeberger Gemarkung. Geschichtlich interessant ist u.a. unterwegs der "Schorn" mit seinem Aussichtspunkt und seinem weitläufigen Umfeld, wo während der Französischen Revolutionskriege (1792-1802), genau am Samstag, dem 9. Julius 1796, tausende französische Soldaten auf ihrem Marsch nach Frankfurt ein Lager aufschlugen und durch Plünderungen, Abschlachten der Schweine-, Schaf- wie Gänseherden und Fällen mehrerer hundert Eichenstämme großes Leid über die Cleeberger brachten. Ferner verläuft der Wanderweg, mit Fernblick bis hin zum Westerwald und Vogelsberg, über die uralte "Brandweinstraße", am "Stauden" vorbei. Hier stand viele Jahrhunderte weithin sichtbar der Galgen des "Peinlichen Gerichts" für die Grafschaft Cleeberg. Über zwei Vollstreckungen, die einer angeblichen Hexe aus Ebersgöns und eines Raubmörders aus Oberkleen, wird am gruseligen Platz vor Ort erzählt. Durch die offene Feldgemarkung geht es dann am "Es" entlang hinunter zum "Birkenhof", dem einzigen Cleeberger Aussiedlerhof und heute noch einzigen Milcherzeuger und Milchlieferanten in der Großgemeinde Langgöns. Bei der Stallbesichtigung erfahren die Kinder, dass Schokolade eben nicht aus Milch von lila Kühen hergestellt wird. Außerdem kann frisch gemolkene Milch probiert, aber auch ein Wasser getrunken werden. Dabei berichten der Hofbesitzer Udo Krämer und Vater Heinz Wissenswertes aus ihrer landwirtschaftlichen Arbeitswelt. Nach diesem Aufenthalt verläuft die Wanderung mit einmalig schönem Blick auf das ehemalige Amtsstädtchen Cleeberg und seine beeindruckende Burganlage unmittelbar oberhalb des Ortes am "Heideberg" entlang. Danach queren wir die "Aulbachsenke", gehen an der "Alt-Mark" vorbei wo sich in keltischer Zeit eine Fliehburganlage befand und erreichen von hier in etwa 10 Min. wieder den Ausgangspunkt. Die Wanderung ist ca. 6,5 km lang, dauert je nach Aufenthalten ca. 3,5 Stunden, führt über Natur- wie Asphaltwege und ist mit leichten Steigungen gut zu gehen. Für die Planung und Führung der Tour zeichnet Helga Block verantwortlich. Eine Spende von 2,-Euro pro Erwachsenem wird gerne entgegen genommen. Treff- und Ausgangspunkt ist nach den positiven Erfahrungen wieder die Cleeberger "Taunus-Reitanlage Wildhof", gelegen an der Verbindungsstraße nach Espa. Hier kann hinten auf dem Gelände zwischen Reitplatz und Freigehegen der anderen, zahlreichen Tiere geparkt werden. Auch ist die Möglichkeit gegeben, ohne Einkehrzwang in die Gaststätte, auf dem Reiterhof den Wasch- / WC-Raum zu benutzen. Herzlich zum Mitwandern eingeladen ist jeder Heimatgeschichtsinteressierte, Wander- und Naturfreund. Kinder werden dabei ebenso ihren Spaß haben. Die Wanderung beginnt um 14 Uhr am weißen Zelt vor dem Reitplatz. Anmeldungen zur Teilnahme sind willkommen, man kann aber auch spontan dabei sein. Weitere Informationen und Anmeldungen bei: Taunus-Reitanlage Wildhof, Tel. 06085-988678 od. 0171-6200494 oder Helga Block Te1.06085-2135.

01.06.2006 Helga Block

 


F-Jugend Fußballer des FC Cleeberg erfolgreich beim Juni or Football Cup in Vellmar



Die F-Jugend des heimischen Bezirksoberligisten FC Cleeberg sorgte beim Junior Football Cup 2006 im Vellmar für Furore. Ausrichter des größten Fußball-Turniers der Welt mit rd. 600 Jugendmannschaften ist der Fußballoberligist OSC Vellmar. Los ging es für die Schützlinge von FC-Urgestein Wolfgang Schmidt am Donnerstag mit der ersten Gruppenphase. Der OSC Vellmar wurde mit 3:0, die JSG Fuldabrück mit 5:1 und der TSV Ersen mit 6:0 bezwungen, damit zogen die Cleeberger souverän in die nächste Runde ein. In der zweiten Runde am vergangenen Samstag musste sich der FC Nachwuchs mit den Teams vom SV Espenau, der JSG Lossetal und der JSG Wanfried messen. Auch hier hatte das Team aus dem Cleebachtal die Nase vorn und konnte Ersen mit 3:0, Lossetal mit 7:0 und Wanfried mit 2:0 bezwingen. Weiter ging es bereits am Sonntag mit der dritten Qualifikationsrunde, wobei mit der JSG Herborn/Burg, der SG Urbach/Leimbach aus Thüringen und dem SV Rumspringe aus Niedersachsen andere Kaliber auf die Cleeberger warteten. In einer hart umkämpften Partie unterlag der FC Nachwuchs Herborn mit 1:3, Urbach/Leimbach wurde mit 5:0 besiegt. Gegen Rumspringe reichte dann ein 0:0 um sich für die Finalrunde um den Junior Football Cup 2006 zu qualifizieren.

Der Erfolg der F-Jugendlichen des FC Cleebergs ist umso höher zu bewerten, da die Cleeberger mit dem jüngsten Team des Turniers angetreten sind und u.a. auf drei G-Jugend Spieler des Jahrganges 1999 zurückgreifen mussten. Für die 32 Treffer zeichneten sich folgende Spieler verantwortlich: Gian-Luca Itter (9), Moritz Schmidt (7) Tim Lauer (6), Davide Itter (5), Pascal Kühn(2), Patrick Löw (2) und Tim Tonhäuser (1). Weiterhin mit von der Partie waren Abwehrchef Felix Volkmann und Keeper Dennis Oberst. Die Finalrunde wird dann mit internationaler Beteiligung vom 15.06 bis zum 17.06.2006 in Vellmar ausgetragen. Die Reise nach Nordhessen wurde durch das in Langgöns-Niederkleen beheimatete Logistikunternehmen BORK gesponsert. Bereits am Vortag ging für viele FC Nachwuchskicker jedoch ein Traum in Erfüllung.

Der FC-Nachwuchs durfte an den Händen einer Auswahl der deutschen Fußballwelt- und Europameister um Thomas Häßler, Andi Möller und Uwe Bein gegen eine mit Ex-Profis gespickten Nordhessen-Auswahl zum Einlagespiel einlaufen. Vor gut 3.000 Zuschauer präsentierten sich die ehemaligen Weltklassefußballer in hervorragender Verfassung und siegten nach Treffern von "Icke" Häßler (2), Uwe Bein, Maurizio Gaudino, Stefan Kuntz und Günter Hermann verdient mit 6:3. Für die Gegentreffer der Auswahl aus Baunatal/Kassel/Flieden und Vellmar sorgten Carsten Lakies und Aachens Bundesligatrainer Dieter Hecking. Für die DFB-Auswahl waren folgende Spieler am Ball: Wolfgang Kleff, Holger Fach, Matthias Herget, Günter Hermann, Thomas von Heesen, Uwe Bein, Atze Döschner, Stefan Kuntz, Frank Mill, Thomas Häßler, Bernd Hölzenbein, Karl-Heinz Riedle, Maurizio Gaudino und Andreas Möller.

01.06.2006 Frank Itter

 


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