Großes Sonnenwendfeuer in Cleeberg

Am Samstag, den 17.Juni 2006 entzündet der Schützenverein Cleeberg in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Cleeberg sein traditionelles Sonnenwendfeuer. Die Veranstaltung wird auf dem Gelände des Schützenvereines im Schaafhausweg in Cleeberg stattfinden. Für Musik, Getränke und Speisen vom Grill wird in altbewährter Weise bestens gesorgt sein. Ferner wird an der Sonnenwendfeier, der im "Ortspokalschießen" ausgeschossene Horst Röhrig Wanderpokal verliehen. Hierzu sind alle teilnehmenden Vereine, sowie Interessierte von Nah und Fern recht herzlich eingeladen. Beginn ist um 20.00 Uhr. Die beiden Cleeberger Ortsvereine freuen sich, Sie zu dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen!

30.05.2006 Kai Kemmler

 


Traditionelles Waldfest

Der Fanfarenzug Hundstadt
mit seinen Gardemädchen
Für die kleinen Besucher wurde
eine Hüpfburg aufgestellt.
Auch das berühmte "Nageln" fand
wieder großen Anklang...
sowie Kutschfahrten mit der
Pferdekutsche von Werner Seip

Trotz des schlechten Wetters am Himmelfahrtstag war das Waldfest der Freiwilligen Feuerwehr gut besucht. Zahlreiche Besucher kamen in das Waldhaus am Waldsportplatz. Darunter auch einige Feuerwehren aus den umliegenden Ortsteilen, die geschlossen in Gruppen kamen. Begonnen hatte das Waldfest mit einem evangelischen Gottesdienst. Anschließend gab es zum Mittagessen Spezialitäten vom Grill und ganz traditionell die Erbsensuppe. Neben den üblichen Getränken wie Bier vom Fass und alkoholfreien Getränken wurde auch heißer Apfelwein angeboten, der aus eigener Herstellung von Dieter Wagner stammte. Am Nachmittag gab es Kaffe und selbst gemachten Backhauskuchen, den Am Vortag die Damen der Freiwilligen Feuerwehr in mühseliger Arbeit hergestellt hatten. Eine Attraktion der besonderen Art war der Auftritt des Fanfarenzuges aus Hundstadt mit seinen Gardemädchen, der zur stimmungsvollen Unterhaltung aller Besucher beitrug. Nicht nur ein Hochgenuss für die Ohren, sondern auch für die Augen. Die kleineren Besucher konnten sich an einer Hüpfburg erfreuen indem sie sich dort richtig austobten. Relativ wenig zu tun hatten leider die Ponys, die von Gisela Hiess für das Ponyreiten zur Verfügung gestellt wurden. Wegen des Regenwetters wurde dieses Angebot nur wenig genutzt. Dafür fanden die Kutschfahrten größeren Anklang. Eine überdachte Kutsche mit zwei davor gespannten Pferden wurde von Werner Seip zur Verfügung gestellt. Auch wieder wegen dem schlechten Wetter, hatte sich die Feuerwehr entschlossen, die geplante feuerwehrtechnische Vorführung abzusagen. Diese wäre dann von der Jugendfeuerwehr durchgeführt worden. Eines jedoch kommt gerade bei den jungen und jung gebliebenen Besuchern des Waldfestes besonders gut an - das berühmte "Nageln". Hierbei werden gewöhnliche Nägel mit der Finne eines Hammers in einem Holzstamm versenkt. Der Hammer wird innerhalb der Runde unhergereicht. Trotz aller Befürchtungen, dass das Waldfest sprichwörtlich "ins Wasser fällt", hatte sich zur Freude der Freiwilligen Feuerwehr als Ausrichter glücklicherweise nicht bestätigt. Rambazamba war dort noch bis kurz vor Mitternacht.

29.05.2006 René Arabin

 


Cleeberger Sänger nahmen mit großem Erfolg am 7. Deutschen Chorwettbewerb in Kiel teil


(20.-23. Mai) Der vom Deutschen Musikrat zum 7. Mal ausgerichtete Deutsche Chorwettbewerb wurde in diesem Jahr in Kiel ausgetragen. Insgesamt nahmen an diesem Mega-Event 101 Chöre mit über 4.000 Sängerinnen und Sänger in 12 verschiedenen Kategorien teil.
Der MGV Liederkranz Cleeberg konnte sich mit 20,6 Punkten über einen vierten Platz in der Kategorie C.2 (Männerchöre ab 37 Sänger) freuen. Einen vereinsinternen Rekord konnte man dabei auch noch feiern, mit 76 Sängern und ihrem Dirigenten Matthias Schmidt betraten die Cleeberger die Bühne im Opernhaus von Kiel. Als Auftakt ihres Programmes brachten die Sänger "Saltarelle op. 74" von Camille Saint-Saëns zur Aufführung, gefolgt von "Oberschwäbisches Tanzlied" von Friedrich Silcher, "I will praise thee, O Lord" von Knut Nystedt, "Kyrie" von Jacobus de Kerle und "The Drummer and the Cook" von Alice Parker und Robert Shaw. Das der Chor auf dem richtigen Weg ist und von Jahr zu Jahr seine Leistungsstärke verbessert dokumentierte das Urteil der Jury. Erhielt man beim letzten Deutschen Chorwettbewerb in Osnabrück noch 18,4 Punkte, so konnten sich die Cleeberg in diesem Jahr über beachtliche 20,6 von maximal 25,0 Punkten freuen. Sieger in der Kategorie C.2 wurden mit gleicher Punktzahl (22,6) die Sänger der Harmonie Lindenholzhausen unter ihrem Dirigenten Martin Winkler und der Männerchor Plaidt unter Jürgen Faßbender vor dem Vocalensemble Mömlingen (21,4) mit ihrem Dirigenten Klaus G. Mueller.

20.05.2006 Quelle: www.mgv-cleeberg.de

 


Heinz Krämer seit 30 Jahren
Jagdvorsteher im Jagdbezirk Cleeberg
Ausbau des Verbindungsweges führte zur Bereicherung des Jagdbezirks

Auf eine 30-jährige Tätigkeit als Jagdvorsteher in Cleeberg konnte Heinz Krämer zurückblicken.

Auf eine 30-jährige Tätigkeit als gewählter Jagdvorsteher des gemeinschaftlichen Jagdbezirkes Cleeberg konnte Heinz Krämer zurückblicken, als er die diesjährige Genossenschaftsversammlung eröffnete. Neben zahlreichen Genossenschaftsmitgliedern konnte Krämer auch Bürgermeister Horst Röhrig sowie den Mitjagdpächter Franz-Josef Schlösser im Unterrichtsraum des Feuerwehrgerätehauses begrüßen. Die bejagbare Fläche in Cleeberg wurde mit 929 Hektar angegeben, die sich in 576 Hektar Wald und 353 Hektar Feld gliedern. Der Jagdpachterlös liegt bei jährlich 15.340 Euro.
In seinem Jahresbericht stellte Krämer fest, dass der Wildschaden von 4500 Euro reguliert wurde. Gegenüber den Vorjahren sei der Wildschaden bis zur Ernte recht gering gewesen, durch die schlechte witterung seien die Getreidefelder aber über Nacht bis zu 50 Prozent zerstört worden. Der Schwarzwildbestand habe durch übergreifende Bejagung etwas abgenommen, sei aber noch verhältnismäßig hoch. Enorm zugenommen habe der Rotwildbestand. Rudel bis zu 34 Stück seien beobachtet worden. Dies möge auch darauf zurückzuführen sein, dass der Weg nach Weiperfelden teilweise ausgebaut wurde und somit in den Rotwildbestand wesentlich mehr Ruhe eingekehrt ist. Man habe in diesem Jahr auch am Weg am Depot keinerlei Fallwild gehabt. Dies beweise, dass durch den Ausbau des Verbindungsweges eine Bereicherung des Jagdbezirks erfolgt ist.
Der Ausflug zum ZDF im vergangenen Jahr sei bei allen Beteiligten sehr gut angekommen, so der Jagdvorsteher. Die Wege "Auf der Lück" und "Im Schaafhaus" seien zur allgemeinen Zufriedenheit ausgebaut worden. Bei Flickarbeiten sei nur ein Teil der Feldwege instand gesetzt worden, so dass in diesem Jahr ebenfalls Ausbesserungsarbeiten an den Wegen auszuführen seien. Die Ausgaben für die beiden Wege (Fräsgut) beliefen sich auf 12.498 Euro, die Reparatur an Feldwegen auf 1.202 Euro.
Nach Prüfung der Kasse durch Jörg Schmidt und Franz Sichert konnte dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt werden.
Mehrheitlich beschloss die Versammlung, ein Teilstück des Weges nach Weiperfelden in diesem Jahr mit Bitumen zu befestigen. Den Ausbau des Weges "Am Forsthaus" hat man zurückgestellt. Hier soll zunächst noch einmal mit dem Forstamt Wetzlar Rücksprache genommen werden, weil der Forstjährlich 1.090 Euro Jagdpachtanteil kassieren und sich am Ausbau der Waldwege, die auch durch Langholzfahrzeuge genutzt werden, nicht beteilige. Wie in den vergangenen Jahren will die Jagdgenossenschaft auch wieder eine Fahrt untemehmen. Ziel soll das "Erlebnis-Bergwerk Merkers" sein.
Jagdpächter Schlösser informierte über die Jagd im vergangenen Jahr und über die Anlegung von Wildäckern, um das Wild im Wald zu beschäftigen. Den Landwirten hatte man auch Samen für Wildäsungsflächen am Waldrand zur Verfügung gestellt. Durch den Einsatz des Jagdvorstehers beim Rotwildring Taunus sei der Abschuss für Rotwild verdoppelt worden. Schlösser berichtete femer über den Abschuss von 50 Stück Schwarzwild und 54 Stück Rehwild. Auch eine Reihe von Füchsen sei zur Strecke gekommen. Der Rotwildbestand wird nach Auffassung des Jagdpächters hoch bleiben.

19.05.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (e)

 


Fußball-Camp-Kinder im August beim FC Cleeberg


Vom 25. bis 27. August findet in Cleeberg ein Fußball-Camp für Kinder statt.

Die größte Fußball-Camp-Serie Europas macht vom 25. bis 27. August Station in Cleeberg. Kinder von sechs bis 14 Jahren können auf Einladung des FC Cleeberg und lntersport trainieren wie die Profis. Anmeldeformulare gibt es bei Dirk John, Tel. 060R5/2466, bei Intersport Beppler in Lang-Göns, Tel. 06403/7753921, und im Internet unter www.fussballcamps.de
Jede Menge Spaß und Begeisterung, tolle Tricks und großer Jubel sind bei der Veranstaltung garantiert. Bereits zum Auftakt beim brasilianischen warm up zu fetziger Musik erreicht die Stimmung ihren ersten Höhepunkt. Danach stehen viele technische Übungen auf dem Programm, immer verbunden mit dem Torabschluss.
Das Kicker-Camp bietet drei Tage Spaß und Action. Ein abwechslungsreicher Ablauf zwischen qualifiziertem Training sowie Spielen und Turnicren sorgt für andauemde Motivation. Alle Chef Trainerhaben eine Trainerlizenz und sind perfekt auf die Inhalte des Camps ausQebildet. Der Bund Deutscher Fußball-Lehrer
ist Partner des Intersport-Kicker-FußballCamps. ln der Rundumbetreuung eingeschlossen ist auch eine Verpftegung mit allem, was das Herz begehrt.
An jedem Tag findet im Camp ein Wettbewerb statt. Ob Jonglier-, Elfmeterkönig oder die Suche nach dem härtesten Schuss, fiir den Sieger gibt es dabei einen Pokal. Das ElternKind-Spiclfest bildet den Höhepunkt des letzten Tages. Wenn Vater gegen Sohn beim Penalty-Kick antritt oder Mutter gsgen Tochter im Hindernisparcours, bleibt kein Auge trokken. Vor der großen Siegerehrung spielen die Kinder noch gegen die Eltem.
Bei der Siegerehrung erhältjeder Teilnehmer seine Erinnerungsmedaille, die Besten erhalten Pokale. Außerdem verlost der "EuropaPark" Rust unter allen Teilnehmern ein Wochenende für zwei Personen zum Fest der Gewinner im Freizeitpark. Anschließend lädt der FC Cleeberg al le Gäste bei Kaffee und Kuchen, Würstchen und Bier zum gemütlichen Ausklang ein. Zuletzt bekommen die Teilnehmer noch Ausrüstungspakete mit auf den Weg.

18.05.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (pp)

 


Cleeberger Sänger wanderten für einen guten Zweck


Auf Wunsch ehemaliger Teilnehmer wurde für den 7. 5. eine Wanderung von Cleeberg zum Attighof geplant. Jetzt wurde die Wanderung konkretisiert, die Wanderstrecke festgelegt. Sie führte vom Treffpunkt Oberkleener Straße bei strahlendem Sonnenschein durch das Bombachtal zum Napoleonstock. Von dort entlang des Grenzweges zwischen Cleeberg und Oberwetz nach Griedelbach und weiter zum Attighof. Hier wurde gemeinsam zu Mittag gegessen. Der Rückweg führte durch die "Leutzing", am "Zollstock" vorbei, über den "Heideberg" zurück zum Ausgangspunkt. Hier war im Hof von Fam. Hans Krämer ein Pavillon aufgebaut worden, so dass dieser Wandertag bei Kaffee, Kuchen und sonstigen Erfrischungsgetränken in gemütlicher Runde eine schönen Ausklang finden konnte.
Im Vorfeld hatten Christa und Hans Krämer durch ein Gespräch erfahren, dass die Familie Rentmeister, der durch ein Erdrutsch in die Scheune, ihrer neuerworbenen Hofreite in der Aulbachstraße großer Schaden entstanden war, und sie durch den Bau einer Stützmauer, die das weitere Abrutschen des Berges verhindern soll, in finanzielle Schwierigkeiten geraten würden (keine Versicherung trägt den Schaden!). So kam die Idee, aus dem Wandertag eine Spendenaktion werden zu lassen. Da sowohl Kuchen und Kaffee von Mitwanderern und die anderen Getränke vom Verein gestiftet wurden, wurden die 35 Teilnehmer um eine Spende gebeten. So dass die ersten 305,00 Euro zusammen kamen.
In den folgenden Tagen wurden weitere 30,00 Euro von Cleebergern, die die Idee unterstützen wollten, dazugegeben. Der Gesamtbetrag von 335,00 Euro wird dem neu eingerichteten Spendenkonto gutgeschrieben. Es wurde eingerichtet von der Ev. Kirchengemeinde Cleeberg-Espa bei der Volksbank Wetzlar-Weilburg, Kto. 10 370 2952, BLZ 515 602 31 Stichwort "Rentmeister". Auf dieses Konto können weitere Einzahlungen und Spenden erfolgen.
Der MGV hat die Cleeberger Ortsvereine, die Pfarrerin und den Ortsvorsteher zur Planung einer gemeinsamen Aktion eingeladen, mit dem Ziel, den örtlichen Gemeinschaftsinn auszubauen.

16.05.2006 Karl Walther

 


Reparaturarbeiten am Cleeberger Waldhaus


Die fleißigen Feuerwehrkameraden bei der Arbeit. (v. l.) Willi Kuhl, Jörg Klingelhöfer, Willi Jung, Thorsten Jung und Harald Repp. Natürlich durfte hier der Traktor der Familie Jung nicht fehlen dessen Anhänger man als Gerüst nutzte.

Weil am Himmelfahrtstag (Do. den 25. Mai) im Waldhaus am Waldsportplatz wieder das traditionelle Waldfest stattfindet, ist derzeit die Freiwillige Feuerwehr als diesjähriger Ausrichter dabei, ihre Vorbereitungen für diesen Tag zu treffen. Dazu gehören auch die ein oder anderen Reparaturarbeiten am Waldhaus und zwangsläufig auch rundherum. Im Toilettenhäuschen beispielsweise sind während des Winters einige Wasserleitungen kaputt gefroren. Diese wurden in ehrenamtlicher Tätigkeit von Gerd Linke wieder instand gesetzt. Am großen Grill hinter dem Waldhaus müssen bis zum Waldfest noch die Ketten erneuert werden, diese sind wahrscheinlich bei einer illegalen Benutzung aufgrund zu großer Hitze auseinander gerissen. Die Überdachung des Grills wurde in den letzten Jahren immer nur notdürftig geflickt. Die Feuerwehr entschloss sich jetzt zu einer professionelleren Reparatur und verlängert gleich das Dach auf der Vorderseite um ca. einen Meter. Außerdem kam neben dran noch ein kleiner Anbau, in dem dann am Waldfest die Pommes Fritten gebacken werden können. Die Bauleitung hierfür hatte Willi Kuhl, Chef der der Alters- und Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Cleeberg. An den Baumaßnahmen war außerdem noch der Cleeberger Ortsvorsteher und Wehrführer Thorsten Jung mit weiteren fleißigen Helfern beteiligt. Auch diese Arbeiten wurden ehrenamtlich getätigt, lediglich die Materialkosten wurden von der Gemeinde Langgöns übernommen. Jetzt bleibt nur noch übrig, auf gutes Wetter für den Himmelfahrtstag zu hoffen.

15.05.2006 René Arabin

 


Treppenaufgang repariert



Die Treppenstufen, die heute der einzige Zugang zum Feuerwehrgerätehaus sind, waren die ganze Zeit in einem sehr schlechten Zustand. Einige der alten Stufen waren sogar so locker, dass man sie hätte wegtragen können. Die Freiwillige Feuerwehr bat die Gemeindeverwaltung in Langgöns diese befestigen zu lassen. Aber zur großen Freude der Feuerwehrkameraden ist die Treppe von Grund auf erneuert worden. Für diese nette Geste bedankt sich die Freiwillige Feuerwehr Cleeberg bei der Gemeindeverwaltung in Langgöns.

15.05.2006 René Arabin

 


Rundwanderung mit Helga Block und Jörg Schmidt

Die erste von insgesamt sechs geplanten Rundwanderungen war für die Initiatoren ein grandioser Erfolg. 38 Geschichtsinteressierte und vier Hunde beteiligten sich an einem Grenzgang entlang des Seegrunds zwischen Cleeberg und Espa.
Man traf sich nachmittags bei schönstem Frühlingswetter auf dem Anwesen der Taunus-Reitanlage Wildhof. Neben Teilnehmern aus Espa, Cleeberg, Oberkleen, Niederkleen, Linden, Butzbach, Münzenberg und Niederweisel begrüßten die Heimatbuchautorin Helga Block und der Vorsitzende des jüngst gegründeten "Freundeskreis für Brauchtum und Geschichte Cleeberg" auch Mitglieder des Butzbacher Geschichtsvereins sowie den Langgönser Gemeinderatsvorsitzenden Martin Hanika mit seiner Familie.


Jörg Schmidt, der mit einer alten Bauerntracht bekleidet ist, erzählt auf dem Knottenberg den interessierten Teilnehmern dieser Rundwanderung die Geschichte des "Lohe Schlagens". Mit dieser Tätigkeit hatten unter anderem die Cleeberger im Mittelalter ihren Lebensunterhalt verdient.

Von dort aus wanderte man durch den Wald des Knottenbergs hinunter bis auf den ehemaligen Trim-Dich-Pfad und weiter Richtung Seegrund. Über den Seegrundweg ging es weiter in Richtung Umgehungsstraße und zum Forsthaus hinauf und weiter bis hin zum sogenannten "Drei-Länder-Eck". Hier steht der älteste von ca. 290 Grenzsteinen - leider sind davon nur noch ca. 150 Stück vorhanden. An dieser Stelle, an der das Königreich Preußen, das Großherzogtum Hessen-Darmstadt und das Herzogtum Nassau zusammenstießen, wurden Informationen über diese Grenzsteine und dessen damit verbundenen Ritualen gegeben. So heißt es, dass es damals ein sogenanntes "Siebener-Geheimnis" gab. Bei einer Grenzsteinsetzung waren ein Landscheider, ein Vormann, ein Untergänger und vier Felggeschworene dabei, sie wurden von den an diesem Grenzpunkt betreffenden Grenzparteien entsandt. Dabei wurden geheime Gegenstände wie z. B. Scherben unter die Grenzsteine gelegt damit sie nicht verrückt werden konnten. Diese Gegenstände wurden von je einem der Grenzparteien vergraben, die anderen Anwesenden mussten sich dabei umdrehen. Frauen durften damals, angeblich wegen ihrer Geschwätzigkeit, nicht anwesend sein.


Die Heimatkundlerin und Buchautorin Helga Block mit dem Vorsitzenden des "Freundeskreis für Brauchtum und Geschichte Cleeberg" Jörg Schmidt am Drei-Länder-Eck, wo einer der ältesten Grenzsteine steht. Hier kamen damals das Königreich Preußen, das Großherzogtum Hessen-Darmstadt und das Herzogtum Nassau zusammen.

Nach dem Aufenthalt am "Drei-Länder-Eck" zog die Wandergruppe weiter in Richtung Espa auf einem Waldweg nahe dem Butzbach/Cleeberger Grenzverlauf, wo auf 1,5 Kilometer noch 30 sehr gut erhaltene alte Grenzsteine mit Initialen stehen. Am ehemaligen "Steinernen Brückchen" angelangt, einem alten Übergang über den Kleebach der leider in den 70er Jahren abgerissen wurde und heute verrohrt ist. Etwa 100 Meter weiter befindet sich ein "Dreimärker" der von drei Seiten behauen ist und folglich eine dreieckige Form besitzt. Über das ehemalige Steinerne Brückchen" ging die Wandergruppe wieder auf den Seegrundweg und noch etwa 200 Meter Richtung Espa hinauf. An dieser Stelle befand sich "Triebach", einst ein kleines Dorf, das um 1600 durch die Pest ausgestorben ist. Nach einem kurzen Aufenthalt an dieser Stelle ging die Wandergruppe dem Seegrundweg entlang und an Streitwald vorbei wieder zurück nach Cleeberg zum Ausgangspunkt der Rundwanderung. Diese Wanderung hatte eine Distanz von ca. fünf Kilometern und dauerte ca. drei Stunden.
Die Gemarkungsgrenze von Cleeberg ist ca. 25 Kilometer lang und stößt an zehn weitere Gemarkungen. Die Cleeberger Gemarkung hat eine Fläche von ca. 14,5 Quadratkilometer wovon ca. 7,9 Waldbestand sind.
Die meisten Teilnehmer nutzten vor und nach der Wanderung die Gelegenheit, die Taunus-Reitanlage Wildhof mit ihren Freizeitangeboten zu besichtigen, Wobei die zahlreichen Kleintiere in ihren Gehegen und Voilieren im Mittelpunkt standen. Anschließend saß man noch im Ausflugslokal "Zur Tenne" gemütlich beisammen und genoss den Ausblick in die große Reithalle. Hier wurde sich noch über die Cleeberger interessante Geschichte unterhalten. Die mit Dank angenommenen Spenden wurden von den Initiatoren dieser geführten Wanderung Helga Block und dem Inhaber der Taunus-Reitanlage an den Freundeskreis für Brauchtum und Geschichte Cleeberg weitergespendet.
Die nächste geführte Wanderung dieser Art führt am 11. Juni an die Cleeberger Westgrenze. Hierbei wird auch der einzige in der Großgemeinde Langgöns bestehende milchwirtschaftliche Betrieb, der Birkenhof, besichtigt. Näheres zu dieser Wanderung wird rechzeitig bekannt gegeben.

15.05.2006 René Arabin

 


Konfirmation in Cleeberg



Am vergangenen Wochenende fand in der Evangelischen Kirche die Konfirmation von fünfzehn Jugendlichen statt. Am Samstag (13. Mai) wurden (v. l. Bild oben) Franziska Feick, Caroline Will, Gina Czekalski, Carolin Kassella aus Espa, Katharina Krug, Lisa Schneider, Maximilian Stephan und Kevin Meuser konfirmiert.


Am Sonntag (14. Mai) wurden (v.l. Bild unten) Frank Klingelhöfer, Gabriel Jung, Simon Lauber, Lea Stahl, Lena Hähner, Shaun und Tabea Edie konfirmiert. Oben in der Mitte ist Pfarrerin Cornelia Hankel zu sehen. Der Verwendungszweck der Kollekte beider Tage wird von den Konfirmanden festgelegt.

14.05.2006 René Arabin

 


Ortsbeiräte in Cleeberg und Oberkleen konstituierten sich

Neuer Cleeberger Ortsvorsteher ist
Thorsten Jung.
Der neue Ortsvorsteher Oberkleens,
Ingo Viehmann.

Zwei neue Ortsbeiräte der Großgemeinde Langgöns trafen sich am Montag abend zu ihren konstuierenden Sitzungen, an denen auch Bürgermeister Horst Röhrig teilnahm.
Der Ortsbeirat Oberkleen, dem Inge Viehmann, Burkhard Biermann, Andreas Biermann, Thomas Glaum (alle CDU), Horst Gärtner, Renate Reinecke (beide SPD) und Inge Michel (FWG) angehören, wählte in seiner Sitzung im Evangelischen Gemeindehaus in gemeiner Abstimmung Ingo Viehmann (CDU) mit vier Stimmen zum Ortsvorsteher. Er übte dieses Amt bereits in der vorhergehenden Legislaturperiode aus. Die Mitbewerberin Renate Reinecke (SPD) erhielt drei Stimmen. Stellvertetender Vorsitzender wurde Burkhard Biermann (CDU), der vier Stimmen erhielt. Zum Schriftführer berief man Thomas Glaum (CDU) und zum Stellvertreter Andreas Biermann (CDU).
Ingo Viehmann hatte die Sitzung eröff net und die Beschlussfähigkeit festgestellt Unter Leitung des Altersvorsitzenden Horst Gärtner (SPD) fand dann die Wahl des Ortsvorstehers statt. Gärtner äußerte den Wunsch, dass die Ortsbeiratssitzungen künftig nicht mehr einseitig geleitet würden. Im weiteren Sitzungsverlauf schlug der Ortsbeirat Günter Rau für das Amt des Ortsgerichtsvorstehers in Oberkleen vor. Den bishengen Ortsbeiratsmitgliedem Peter Müller, Axel Helfrich, Dieter Lipp und Otfied Beppler wurde für ihre Arbeit gedankt.
Im Bürgerhaus Cleeberg trat der neugewählte Ortsbeirat Cleeberg zusammen, der sich aus Winfried Hartmannshenn, Volkmar Lauber, Gisela Lotz (alle CDU), Petra Lauber, Bruno Strauß (beide SPD), Thorsten Jung und Jörg Schmidt (beide FWG) zusammensetzt. Nach Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit durch den bisherigen Ortsvorsteher Manfred Senft (SPD) wurde unter Leitung des Altersvorsitzenden Bmno Straub (SPD), Thorsten Jung (FWG) einstimmig zum Ortsvorsteher gewählt. Stellvertreter wurde einstimmig Winfried Hartmannshenn (CDU), während Gisela Lotz (CDU) zur Schriftfiihrerin berufen wurde. Stellvertretende Schriftführerin ist Petra Lauber (SPD).

10.05.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (e)

 


Vorstellungsgottesdienst in Cleeberg



Am Sonntag Misericordias Domini (30. April), dem zweiten Sonntag nach Ostern, traten in der ev. Kirche in Cleeberg die Konfirmanden Gina Czekalski, Shaun und Tabea Edie, Lena Hähner, Franziska Feick, Gabriel Jung, Frank Klingelhöfer, Katharina Krug, Simon Lauber, Kevin Meuser, Lisa Schneider, Lea Stahl , Max Stephan, Caroline Will und Carolin Kassella aus Espa in einem feierlich gestalteten Gottesdienst vor die Gemeinde um sich vorzustellen. In Vorbereitung auf diesen Tag hatten sich die Konfis bei einer Freizeit im Jugendgästehaus Hubertus Perlenarmbänder mit den Perlen des Glaubens angefertigt. Beim Berühren der Perlen sollte man sich über die verschiedenen Bedeutungen der Gottesperle, sechs Perlen der Stille, zwei Liebesperlen, Tauf- und Auferstehungsperle Gedanken machen. Diese Bedeutungen wurden dann im Gottesdienst mit Plakaten, gebastelten Kisten und spielerisch dargestellten Szenen vorgeführt. Die Anspannung der Jugendlichen ließ deutlich nach, nachdem auch das apostolische Glaubensbekenntnis und die 10 Gebote selbstsicher vorgetragen waren.

06.05.2006 Heidi Tonhäuser

 


Auswertung der letzten Umfrage

Wir wollten von Ihnen wissen, ob Sie die Aufstellung eines Mobilfunkmastes auf dem Schorn als guten Kompromiss sehen. Klar zu sehen war, dass sich ca. 95% der Cleeberger Bevölkerung damit zufrieden gibt. Die restlichen 5% teilen sich die Mobilfunkgegner sowie die Leute, denen es egal ist. Insgesamt gingen ca. 330 Stimmen in die Bewertung ein. Wegen Manipulationsversuchen sind in den vergangenen 2-3 Wochen zahlreiche Gegenstimmen abgegeben worden. Aus diesem Grund sehen wir es für gerechtfertigt an, das Ergebnis zu korrigieren.
Leider sind wir noch nicht darüber informiert, wann nun endlich Mobilfunk in Cleeberg zur Verfügung steht.

05.05.2006 René Arabin

 


Erste Sitzung des Ortsbeirats

Die konstituierende Sitzung des Ortsbeirats Cleeberg fmdet am Montag, 8. Mai, 19.15 Uhr, im Bürgerhaus statt. Auf der Tagesordnung stehen u.a. die Wahl des Ortsvorstehers und seines Stellvertreters sowie die Wahl des Schriftfiihrers und seines Stellvertreters.

05.05.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (pp)

 


Heimat- und Geschichtsverein Kleebachtal e.V. unternahm interessante Ausflüge

Der Heimat- und Geschichtsverein Kleebachtal e.V. unternahm im vergangenen Jahr wieder interessante Besichtigungen.
Die Vorsitzende Jutta Weiß berichtete in der Jahreshauptversammlung im Waldgasthaus "Wildhof" humorvoll und anschaulich von dem ersten Start am 4. Juni mit dem Ziel "Abenteuer Bergstraße". Bei herrlichem Sonnenschein erlebten die 33 Teilnehmer einen schönen Ausflug mit Besichtigung von Heppenheim, einem Vogelpark mit vielen exotischen Vögeln.
Am 8. Oktober hieß das Ausflugsziel "Burg Eltz". Die 32 Teilnehmer genossen die Fahrt durch das herrliche Moseltal bis Cochem mit historischen Fachwerkhäusern und barockem Rathaus. Nach einem kleinen Rundgang ging es zur Weinprobe, an die sich eine gemütliche Rundfahrt mit dem Cochem-Express durch die historischen Winkel anschloss. Nach dem Mittagessen erklomm man die Burg Eltz, eine der schönsten und besterhaltenen Burgen Deutschlands. Die Heimreise führte durch das Lahntal, wo am "Alten Wirtshaus an der Lahn" in Dausenau noch eingekehrt wurde.
Im Herbst letzten Jahres hatte der Heimat- und Geschichtsverein ein Treffen mit den Gründungsmitgliedern des "Freundeskreises fiir Brauchtum und Geschichte Cleeberg", bei dem Jörg Schmidt und Tanja Schimpf ihre Planungen für die Zukunft vorstellten. Das Konzept des Freundeskreises wurde als lobenswert gewürdigt, jedoch fand man deren Ziele für die Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins zu schwierig und zu hoch gesteckt. "Wir liegen mit einem Altersschnitt von 68 Jahren doch eher in einer passiveren Mitgliedschaft und können uns in der gewünschten Weise nicht mehr mit einbringen", so Jutta Weiß. Dieser Tatsache müsse man Rechnung tragen. Dem jungen Verein wünschte man viel Erfolg bei seinen Unternehmungen. Mitte Dezember
traf man sich zu einem gemütlichen vorweihnachtlichen Abend im Wildhof.
Zu Kassenprüfern wählte man Lygia Füller und Johannes Weiß. Die.Zahl der Verreinsmitglieder wurde auf 64 beziffert.
Auf dem Programm für 2006 stehen wieder zwei Ausflüge. Am 27. Mai nach Mespelbrunn im Spessart und dann nach Aschaffenburg, dessen Stadtbild vom Schloss Johannesburg geprägt wird und das bis 1803 als Nebenresidenz der
Mainzer Erzbischöfe und Kurfürsten diente. Man will auch der Altstadt mit Stiftkirche St. Peter und Alexander einen Besuch abstatten und das Pompejanum auf suchen. Der Tag soll dann mit einem gemütlichen Abend in Staden ausklingen. Anmeldungen werden bis zum 20. Mai von Ingrid Krämer, Tel. 06085/1323, und Marlies Wilfer, Tel. 06085/1093, entgegengenommen. Am 7. Oktober soll eine Fahrt nach Worms unternommen werden.

04.05.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (e)

 


Cleeberger und Espaer Gemeindemitglieder besuchten Rom



Faszinierende Eindrücke brachten die 21 Teilnehmer der diesjährigen Gemeindefahrt der ev. Kirchengemeinden Cleeberg und Espa aus Rom mit nach Hause. Vom 19. bis 23.04.2005 hatten die Cleeberger Pfarrerin Cornelia Hankel und Kirchen-vorstandsmitglied Salvo Bohl diese Studienfahrt organisiert. Bereits der Anflug in den frühen Morgenstunden war ein besonderes Erlebnis. Strahlendes Wetter ließ einen Blick auf die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten aus der Vogelperspektive zu. Eine gleich nach der Ankunft durchgeführte Stadtrundfahrt erlaubte sogar einen Blick auf den Papst, der gerade seine Generalaudienz auf dem Petersplatz abhielt. Ein späterer Besuch im Petersdom stellte ohne Zweifel ein ganz besonderes Highlight dieser Fahrt dar. Einige Teilnehmer bestiegen über Aufzug und 320 Stufen die Kuppel dieser Kirche und kamen so in den Genuss eines wundervollen Ausblicks über den Petersplatz und die gesamte Stadt.
Die Unterbringung in einem von katholischen Nonnen geführten kleinen Hotel in der Nähe des Vatikans wurde als besonders charakteristisch und reizvoll empfunden. Pfarrerin Cornelia Hankel hielt in der kleinen klostereigenen Kapelle allmorgendlich eine Andacht, bevor die Gruppe in den Tag startete.

Salvo Bohl betätigte sich als kompetenter Fremdenführer und Insider. Auf den Spuren der Antike und im Zentrum des römischen Reiches befand man sich im Forum Romanum. Überreste aus der Zeit von 600 v.Chr. dienen hier als Zeitzeugen. Das Colloseum, ließ nur erah-nen, dass dort einmal blutige Gladiatorenkämpfe stattgefunden haben. Der Sonnenuhr im Pantheon, dem Meisterwerk der römischen Baukunst, wurde ebenfalls besondere Beachtung geschenkt. Einen bleibenden Eindruck hinterließen die prächtigen Villen und Gärten in der Via Appia Antica, die im Ansatz veranschaulichten, wie die alten Römer gewohnt und residiert haben.
Ganz klein und unscheinbar schnitten die heimischen Kirchen im Vergleich zu den christlichen Bauwerken in Rom ab. Zahlreiche prächtig ausgestattete Kirchen in denen viel Mosaik, Marmor und Gold zu finden war, wurden in Augenschein genommen.

Besonders gelungen fand man die Architekturkulisse der Altstadt. Zahlreiche oftmals mit antiken Brunnen gestalteten Plätze luden zum Verweilen nach langen Fußmärschen ein. Ein geschmackvolles Eis oder ein besonders wohlschmeckender Cappucino waren überall zu haben. Im übrigen prägte pulsierendes Leben das Bild der Innenstadt. Auch die spanische Treppe, in voller Blüte dekoriert, fungierte als ansprechender Blickfang.
Geselliger Höhepunkt war ohne Zweifel ein Besuch in dem Weinort Frascati. Regionaltypische Speisen und reichlich Wein bescherten ein fröhliches Zusammensein.

01.05.2006 Heidi Tonhäuser

 


Geführte Wanderungen um Cleeberg
Helga Block vermittelt vlel Wissenswertes über Land und Leute

Es ist so weit, am kommenden Sonntag, dem 7. Mai, findet die erste von sechs diesjährig geführten, heimatkundlichen Rundwanderungen im "Cleeberger Land" statt. Wegen Nachfragen hier noch Informationen zur Anfahrt, Lage des Wandergebietes und der Wanderung selbst. Das "Cleeberger Land" mit dem burgengekrönten, historisch geprägten Langgönser Ortsteil Cleeberg bildet den südlichen Zipfel des Landkreises Gießen. Seine stillen, naturbelassenen, quellen- u. wasserreichen Wiesentäler wie die bis zu 475 m Höhe ansteigenden, dicht bewaldeten Berghänge und Kuppen gehören landschaftlich gesehen zum nördlichen "Naturpark Hochtaunus".
Von Gießen aus erreicht man Cleeberg über Großen-Linden, Langgöns, Niederkleen und Oberkleen (od. Autobahn Gießen-Langgöns), von Wetzlar aus über die B277 durch Rechtenbach bis Niederkleen, hier rechts ab und weiter wie oben. In Cleeberg fährt man zunächst im Tal auf der Umgehungsstraße Richtung Brandoberndorf um den Ort herum und biegt auf der Höhe, direkt nach Ortsende, links ab Richtung Espa. Nach ca. 200 m folgt man, ebenfalls nach links, dann den Hinweisschildern "Reiterhof Wildhof"/Gaststätte "zur Tenne", (Waschr./WC) wo Wanderer gern gesehene Gäste sind und wo hinten auf dem Gelände zwischen Reitplatz und Tiergehegen (Lama, Ziegen, Waschbären, Fasane usw.) der Treff und Ausgangspunkt füir alle 6 geführten Touren liegt und auch geparkt werden kann. Abmarsch ist immer um 14 Uhr. Weitere Sonntangsnachmittagswanderungen, diese in Zusammenarbeit mit der "Taunus-Reitanlage Wildhof", wo u.a. auch Kutschfahrten und nebenan Ponyausritte für Kinder geboten werden, sind für den 11. Juni, 16. Juli, 13.Aug., 10. Sept. und 1. Okt. geplant.
Die jetzt anstehende Wanderung hat eine Länge von ca. 6,3 km, dauert mit Erklärungen etwa 2,5 - 3 Std., verläuft über naturbelassene wie auch asphaltierte Wege und ist mit leichten Anstiegen für Jung und Alt gut zu gehen. Im Mittelpunkt steht dabei das als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesene "Obere Kleebachtal", hier insbesondere der Cleeberger Abschnitt das romantische "Seegrundtal" mit seinem noch zahlreich steinbestückten Grenzverlauf "gegen" Butzbach, dem kleinen, "steinernen Brückchen" und weiteren markanten Punkten im Gelände. Jeder der Interesse für die Heimatgeschichte und Freude an der Natur hat, ist zum Mitwandern herzlich eingeladen. Wenn wir Glück haben, erleben wir dabei auch die Cleeberger Wildkirschenblüte. Eine Spende von 2,- Euro pro Erwachsenem wird gerne entgegen genommen. Verantwortlich für Planung und Durchführung zeichnet Helga Block, Autorin des Cleeberger Heimatbuches, welches bei der Gelegenheit erworben werden kann (20,- Euro). Auf der Wanderung dabei sein wird auch der 1. Vors. des neugegründeten "Cleeberger Freundeskreises für Brauchtum und Geschichte", Jörg Schmidt, der ebenfalls Erläuterungen gibt, Fragen beantwortet und die Führung der einen oder anderen Wanderung übernimmt.
Anmeldungen zur Teilnahme sind willkommen, man kann aber auch spontan mitwandern. Anmeldungen und weitere Informationen bei: Taunus-Reitanlage-Wildhof, Tel.: 06085-988678 od. 0171-6200494 oder Helga Block Tel.: 06085-2135.

01.05.2006 Helga Block

 

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