Mobiltelefonieren bald in Cleeberg möglich

Am vergangenen Montagabend tagte in Lang-Göns im Bürgerhaus der Umwelt- und Verkehrsausschuss der Gemeinde Langgöns. Eines der zu besprechenden Themen dieser öffentlichen Sitzung war "Mobilfunk im Ortsteil Cleeberg". Diese schwer zu akzeptierende Situation für Mobilfunkgegner, oder der lang ersehnte Wunsch für Handyfreaks, könnte nun bald in unserer Ortschaft Wirklichkeit werden.

Funkmast auf dem Schorn
Zu Gast anwesend waren die Herren Has und Issing der Mobilfunkanbieters E-Plus, die ihr Vorhaben in der Nähe des Cleeberger Hochbehälters am Schorn vorstellten. Dabei soll ein ca. 50 Meter hoher Sendemast aufgestellt werden. Die enorme Höhe wurde wegen der Bäume und deren Wachstum in den nächsten 20 Jahren so festgesetzt. Angebracht werden dort drei Antennen (Sektoren) die ausschließlich für die Versorgung von Cleeberg bestimmt ist. Die umliegenden Ortschaften Weiperfelden und Espa werden nicht mitversorgt. Die Entfernung zum nächsten Wohngebiet beträgt mit diesem Aufstellungsort ca. 600 Meter. Der Aussiedlerhof, der ca. 430 Meter vom Aufstellungsort entfernt ist, wird nicht berücksichtigt, weil er sich außerhalb der Sektoren befindet. Zunächst wird Cleeberg von E-Plus versorgt werden, deren Eigentum der Sendemast sein wird. Es ist aber damit zu rechnen, dass weitere Mobilfunkanbieter ebenfalls ihre Antennen dort anmontieren werden. E-Plus gab dafür im Vorfeld bereits grünes Licht. Wann der Mast aufgestellt und in Betrieb genommen ist steht derzeit noch nicht fest.

Skeptische Stimmen Cleeberger Bürger
Anwesend waren auch Cleeberger Bürger, die sich wegen der zusätzlichen Strahlungsbelastung, die von diesem Sendemast ausgeht, gefährdet fühlen. So war die die Höhe der der Strahlung, die in den nah gelegenen Wohngebieten auftreten wird ebenfalls ein Thema des Abends. Dabei wurde der Wunsch geäußert, dass die im Wohngebiet verbleibende Leistung noch unterhalb von 1,0 µW/m² nicht überschritten werden soll. Herr Issing vom Mobilfunkbetreiber E-Plus nimmt eine Verbleibende Leistung an, die noch weit unterhalb von 1µW/m² liegt. Genau könne dies aber rechnerisch nicht ermittelt werden, weil die Topologie des Geländes großen Einfluss auf die tatsächlichen Werte nehmen würde, so Issing. Die tatsächlichen Werte könne man nur messen, wenn die Funkstation aufgestellt und in Betrieb genommen wurde. Auch am ca. 430 Meter entfernten Aussiedlerhof soll dieser Grenzwert nicht überschritten werden. Wenn weitere Mobilfunkanbieter ihre Antennen anmontieren könne sich die Strahlenbelastung erhöhen, so Issing weiter.

Bürgermeister lobte Kompromiss
Horst Röhrig, Bürgermeister der Gemeinde Langgöns, begrüßte die Findung dieses Kompromisses. Mit dieser Lösung können sowohl die Mobilfunkgegner als auch die Befürworter gut leben. Nicht selten sei es, dass Privatleute oder Firmen ihre Grundstücke oder Immobilien für die Aufstellung von Sendemasten bzw. Antennen zur Verfügung stellen. In diesen Fällen könne von Seiten der Gemeindeverwaltung nicht mehr unternommen werden, solange die gesetzlichen Grenzwerte eingehalten werden. In Lang-Göns seien solche Entwicklungen bereits der Fall, fügte der Bürgermeister hinzu. Somit wird auch in Cleeberg die Infrastruktur ein Stückchen erweitert.
Hintergrund: Vor einigen Jahren wurde vom Anbieter E-Plus eine Mobilfunksendeanlage am Fernsehturm angebracht. Eine damals erfolgreiche Bürgerinitiative, die kontra eingestellt war, bewirkte die Demontage der Sendeanlage, da der Fernsehturm direkt neben einem Wohngebiet steht.

31.01.2006 René Arabin

 


Wohnungsbrand in Oberkleen

Am frühen Morgen des 28. Januar 2006 um 03.55 Uhr wurde die Einsatzabteilung der Feuerwehr Cleeberg mit dem Einsatzstichwort "Wohnungsbrand, Menschenleben in Gefahr" zu einem Feuer in die Brückenstraße nach Oberkleen gerufen. Zeitgleich erfolgte die Alarmierung der Feuerwehren aus Oberkleen, Lang-Göns sowie der Drehleiter von der Feuerwehr Butzbach.
Vor Ort stellte sich heraus, dass alle Bewohner das Wohn- und Lagergebäude glücklicherweise verlassen hatten. Das Feuer drohte von den Lagerräumen im Erdgeschoß auf die darüberliegenden Stockwerke sowie den zweiten Gebäudeteil und Nachbargebäude überzugreifen. Durch den umfassenden Löschangriff konnten die Ausbreitung auf den zweiten Gebäudeteil und die Nachbargebäude und -hallen verhindert werden. Bedingt durch die starke Rauchentwicklung von den eingelagerten Gartenmöbel war eine Brandbekämpfung nur unter Atemschutz möglich. Daher wurden im Verlauf des Einsatzes nach und nach alle restlichen Langgönser Ortsteilwehren und die Feuerwehren aus Großen-Linden und Leihgestern alarmiert.
Besondere Probleme bereiteten den Einsatzkräften die eisigen Minustemperaturen von ca. -10 Grad Celsius. Teilweise waren Einsatzkräfte und Ausrüstung durch gefrierendes Löschwasser von einem regelrechten Eispanzer umhüllt. Die Straßen rund um die Einsatzstelle glichen einer Eisbahn, so dass der Winterdienst des gemeindlichen Bauhofes immer wieder Streusalz ausbringen musste.

Die Feuerwehr Cleeberg war mit zwei Fahrzeugen und 13 Einsatzkräften an den Löscharbeiten beteiligt. Insgesamt 8 Kameradinnen und Kameraden aus Cleeberg waren teilweise mehrfach im Atemschutzeinsatz. Glücklicherweise kamen bei dem Einsatz weder Bewohner noch Einsatzkräfte zu Schaden. Die Gesamteinsatzleitung lag beim Langgönser Gemeindebrandinspektor, Uwe Müller und dessen Stellvertreter, Frank Dreikausen. Der Einsatz war für die Feuerwehr Cleberg am selben Tag um 13.00 Uhr beendet.

30.01.2006 Text: Wehrführer Thorsten Jung, Bilder Butzbacher Zeitung

 


Kindergarten und FC Cleeberg beschlossen Kooperation
Es geht um mehr Bewegung für Kinder


Der Kindergarten Nieder-Weisel und der FC Cleeberg haben eine Kooperation beschlossen mit dem Ziel, den Kindem ein zusätzliches Bewegungsangebot zu schaffen

"Mehr Bewegung in den Kiga", nennt sich die Initiative der Sportjugend Hessen und des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport. So heißt gleichzeitig das neue und zusätzliche Angebot des Kindergartens Nieder-Weisel in Zusammenarbeit mit dem FC Cleeberg. Für das laufende Kindergartenjahr wurde durch eine qualifizierte Übungsleiterin des Fußballclubs ein zusätzliches Bewegungsangebot geschaffen.
Trotz der allgemeinen Erkenntnis, dass Bewegung ein zentraler Bestandteil der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung ist, erhalten viele Kinder noch nicht ausreichend Gelegenheit, sich zu bewegen und zu entwickeln. Obwohl schon jetzt ein besonderes Augenmerk auf das Bewegungsangebot im Kindergarten gelegt wird, soll mit dieser zusätzlichen Stunde und mit den täglichen Bewegungsphasen den Kindem der Spaß und die Freude an Bewegung und Sniel nahegebracht werden.
Hintergrund dieser Überlegungen sind eine Vielzahl von aktuellen Untersuchungen, die eindeutig festgestellt haben: Bewegung ist nicht nur wichtig für die motorische, sondern auch ganz besonders für die geistige, soziale und emotionale Entwicklung der Kinder. Darüber hinaus haben sich in Kindergärten mit einem vielseitigen Bewegungsangebot die Unfallzahlen stark reduziert.
Möglich wurde diese Kooperation durch die finanzielle und organisatorische Förderung der Sportjugend Hessen. Die Sportvereine erhalten dadurch einen Zuschuss zum Honorar für ihre Übungsleiterin. Die Übungsleiter/innen und Erzieher/innen haben die Möglichkeit, an speziellen Beratungs- und Fortbildungsangeboten teilzunehmen.
Weitere Informationen gibt es beim Kindergarten Nieder-Weisel, dem FC Cleeberg und der Sportjugend Hessen in Frankfurt.

28.01.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (Text: pe, Foto: dom)

 


Grenzgang der Freiwilligen Feuerwehr


Der Grenzgang der Freiwilligen Feuerwehr Cleeberg führte in diesem Jahr wieder nach Weiperfelden an die Felsenhütte. Am Samstagmorgen des 21. Jannuar trafen sich die Feuerwehrleute am Cleeberger Feuerwehrgerätehaus und frühstückten erstmal gemeinsam in der "Florianstube" Danach machte man sich gemeinsam auf den Weg nach Weiperfelden, der über den in ca. 440 Meter. ü.N.N. gelegenen "Schorn" führte. Das Gehen war dort alles andere als einfach, denn durch die Wetterverhältnisse der letzten Tage war dort der Schnee angetaut und wieder gefroren. Somit waren die Wege eine einzige Eisschicht. Gegen Mittag sind die Feuerwehrkameraden in der vorgeheizten Felsenhütte angekommen und wärmten sich erst Mal auf. Anschließend ging es durch den Wald weiter nach Bodenrod, wo einer der Feuerwehrkameraden, Harald Repp, seine zweite Heimat gefunden hat und zusammen mit seiner Familie ein Häuschen hat. Dort wurde eine kurze Rast eingelegt, bevor es wieder weiter ging in Richtung Gickel, dem höchsten Berg nahe Bodenrod. Dort befindet sich die Gemarkung "Fuchskopf", deren Grenzen das eigentliche Ziel der Grenzwanderung war. Das doch relativ große Gebiet wurde genau der Grenze entlang abgelaufen, was den Witterungsverhältnissen wegen wieder ein Schwierigkeitsgrad für sich war. Am höchsten Punkt dieser Gemarkung, die noch zu Cleeberg gehört, entstand das Gruppenbild auf einer Höhe von ca. 505 Meter ü.N.N.. Danach steuerte die mittlerweile durch Zwischenstopps, mit gebunkertem Flaschenbier und Schnäpschen, lustig gewordene Truppe wieder die Felsenhütte in Weiperfelden an. Dort feierte man noch mit etwas Musik bis in die späten Abendstunden. Die Feuerwehrkameraden wurden dann durch einen in Cleeberg ansässigen Fahrdienstleister wieder nach Hause gebracht. Erwähnenswert ist auch, dass die Geschichtsinteressierten Jörg Schmidt und Harald Repp einiges über die "Cleeberger Mark" sowie den "Fuchskopf" zu erzählen wussten und somit diesen Grenzgang in geschichtlicher Sicht bereicherten.

27.01.2006 René Arabin

 


Dieter Stahl neuer FC-Vorsitzender
Er trat die Nachfolge von Jochen Graef an/Langjährige Mitglieder geehrt


Die Vereinsjubilare des FC Cleeberg (v.l.) Reinhard Itter, Ulrich Schindel und Hanfried Schindel mit dem bisherigen Vorsitzenden und jetzigen FC-Ehrenpräsidenten Jochen Graef.

Die Wahl eines neuen Vorstandes und die Ehrung verdienter Mitglieder standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des FC Cleeberg im Sportlerheim. Einstimmig wählte die Versammlung Dieter Stahl zum neuen Vorsitzenden. Er tritt die Nachfolge von Jochen Graef an, der nach langjähriger Tätigkeit an der Spitze des Vereins nicht mehr kandidierte. Einstimmig wurde Graef zum Ehrenpräsidenten des FC ernannt. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurden Erik Schimpf, zum 1. Kassierer Herbert Schimpf, zum 2. Kassierer Mario Kröck, zum 1. Schriftführer Gerald Jung und zum 2. Schriftführer Steffen Rau gewählt.
Jugendleiter wurden Dieter John und Wolfgang Schmidt, Abteilungsleiter Fußball Olaf Bening und Alexander Wahl, Pressewart Günter Rau und Abteilungsleiter "Alte Herren" Helmut Wölflick. Gewählt wurden ferner Rosemarie Schimpf zur Gymnastikabteilungsleiterin und Brunhilde Kaiser zur Abteilungsleiterin "Aerobic". Als Beisitzer gehören dem neuen Vorstand Egon Linz, Sebastian Kaiser, Christel Meywald, Jürgen Stahl, Sabine Schweich, Günther Lotz und Dirk Schäfer an. Die Kasse wird von Mark Schindel, Werner Rau und Uwe Schneider geprüft.
Für 50-jährige FC-Zuhörigkeit zeichnete Vorsitzender Graef Reinhard Itter und für 25-jährige Mitgliedschaft Ulrich Schindel mit Urkunden und Ehrennadeln aus. Geehrt wurde ferner Hanfried Schindel, der 500 Fußballspiele als Schiedsrichter geleitet hat. In seinem Jahresbericht stellte Graef fest, dass das Jahr 2005 mit einem Bambini- und einem Altherren-Turnier in der Sporthalle Oberkleen begonnen hatte. Anfang Februar war das Cleeberger Bürgerhaus bei der großen Fremdensitzung des FC restlos ausverkauft. Auch die kleinen Narren präsentierten sich am Fastnachtdienstag im Sportlerheim von ihrer besten Seite und ernteten Riesenbeifall.
Die Jugend-Pfingstturniere standen vom Wetter her nicht unter einem guten Stern. Aber nichts konnte die jungen Fußballer aufhalten, den zahlreich erschienenen Zuschauern guten Fußball zu bieten. Vom 8. bis 11. Juli feierte der FC gemeinsam mit dem Schützenverein Cleeberg dessen 100-jähriges Bestehen. Die am 24. Juli zum 5. Mal ausgetragene Dorfolympiade war wieder eine Gaudi für Jung und Alt und hatte mit dem Schützenverein einen neuen Sieger. Mitte Dezember fand zum zweiten Mal der Weihnachtsbaummarkt zusammen mit der Feuerwehr statt, zum Jahresabschluss feierten die aktiven Spieler im Sportlerheim mit einer großen Tombola.
Aus dem Bericht der Fußballabteilung ging hervor, dass die 1. Mannschaft nun im dritten Jahr in der Bezirks-Oberliga Gießen-Marburg spielt. Die 2. Mannschaft litt wieder einmal unter der dünnen Personaldecke und kam auf den 10. Tabellenplatz. Man will versuchen, die 2. Mannschaft mit neuen Spielem zu verstärken. Das Trainingslager fand im vergangenen Jahr in Bebra statt. Seit einiger Zeit gibt es beim FC Cleeberg auch Frauenfußball. Es wird fleißig geübt, gleich, ob in der Halle, auf dem Hartplatz oder auf dem Rasen.
Dem Jahresbericht der Jugendabteilung war zu entnehmen, dass im abgelaufenen Jahr 50 Jugendspieler in den verschiedenen Jugendmannschaften unter dem Namen FC Cleeberg spielten. Von diesen 50 kicken jeweils 39 Kinder in den Mannschaften der Bambini bis E-Jugend beim FC Cleeberg und 11 Jugendliche von der D- bis A-Jugend in der JSG Waldsolms/Cleeberg. Von den 50 Jugendspielern kommen 23 aus Cleeberg. Die Nachwuchs-Kicker nahmen an 26 Turnieren teil und konnten davon 23 für sich entscheiden. Die FC-Jugendabteilung veranstaltete im letzten Jahr vier Feldturniere und zwei Hallenturniere, es wurde mit wechselnden Erfolgen gespielt.
Die Fitness- und Aerobicabteilung erfreute sich auch im vergangenen Jahr großer Beliebtheit. Die Teilnehmerzahlen im Erwachsenenbereich belaufen sich auf 60 Teilnehmerinnen und 11 Jugendliche. An drei verschiedenen Wochentagen wurden unterschiedliche Trainingsstunden angeboten. Im letzten Jahr hat man den neuesten Trend Pilatis aufgenommen. Insgesamt hat man damit in vier verschiedenen Sparten Trainingsmöglichkeiten. Mit einem Antrag beim Deutschen Sportbund möchte der Verein das Qualitätssiegel "Sport pro Gesundheit" erlangen. Im Bereich "Kinderturnen" sind 31 Kinder angemeldet. Mit Beginn des neuen Jahres wird auch eine Mutter-Kind-Stunde angeboten. Die Altherrenmannschaft hat wieder zahlreiche Übungsstunden absolviert und 17 Spiele durchgeführt, von denen sechs gewonnen wurden. Drei gingen unentschieden aus.
Die Zahl der Vereinsmitglieder stieg im abgelaufenen Jahr um weitere 11 auf insgesamt 355 an. Auf dem Programm für 2006 stehen u.a. die Fastnachtsveranstaltung am 25. Februar, das Kinderfastnachtstreiben am Fastnachtsdienstag und das erste Vorrundenspiel am 17. Februar in Wetter.

20.01.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (e)

 


Haltverbot

Bürgermeister Horst Röhrig hat für die "Obere Pforte" in Cleeberg von Hausnummer 7 bis 3 ein Haltverbot angeordnet. Die Engstelle vor dem alten Rathaus werde trotz mangelnder Fahrbahnbreite oftmals beparkt und es komme zu Verkehrsbehinderungen. Um den Verkehrsfluss, vor allem für Einsatzfahrzeuge jeder Art aufrecht zu erhalten, werde im Einvemehmen aller zuständigen Stellen ein Haltverbot zur Wahrung der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs sowie der öffentlichen Sicherheit angeordnet.

19.01.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (e)

 


MGV Skifreizeit in den Südtiroler Alpen


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Mittlerweile ist es schon Tradition, dass jedes Jahr eine Abordnung von Mitgliedern des Männergesangvereins "Liederkranz" Cleeberg, für einige Tage zum Skifahren in Richtung Süden fährt. Wie in den vergangenen Jahren auch, ging es dieses Jahr wieder nach Mühlen in Taufers (Molini di Tures), ein kleiner Ort im Ahrntal in Südtirol (Italien). Wegen der mittlerweile großen Teilnehmerzahl ist sogar eine Aufteilung der Ski- und Snowboardfahrer / innen auf mehrere Pensionen notwendig geworden. Die Organisation dieser Skifreizeit übernahm der 1. Vorsitzend des Vereins Hartmut Schmidt zusammen mit seinem Stellvertreter Peter Diebel.
So traf sich die die Gruppe von ca. 45 Personen (davon ca. 50% Jugendliche) am Abend des 1. Januar am Cleeberger Bürgerhaus, und fuhren gemeinsam mit einem Reisebus in die Südtiroler Alpen. Der erste Tag war für die meisten sehr anstrengend, da man während der Fahrt nicht sonderlich viel Schlaf bekam und sich direkt nach der Ankunft im Ahrntal noch schnell ein Frühstück in der Pension genehmigte und anschließend gleich mit dem Skibus zur Skipiste bzw. zum Skiverleih und dann zur Skipiste fuhr. Aber dann konnten die Ski- und Snowboardfahrer / innen endlich die herrliche Winterlandschaft auf dem in ca. 2000 m ü.N.N. gelegenen Speikboden genießen. Und nach dem Skifahren war am späten Nachmittag natürlich "Apres Ski" angesagt. Dazu traf man sich in "Greti's Schirmpub" an der Talstation des Skigebietes. Zum Abendessen suchte man die in Mühlen vorhandenen Restaurants auf und feierte dort noch ein bisschen in der einheimischen Dorfkneipe "Gasthof Unterkohlgrube", einem urigen Lokal mit uralter Einrichtung, dass man glaubt, man befinde sich in den 40er Jahren des 20. Jahrhundert.


Das Bild zeigt die Kuppe vom Kronplatz. Im Hintergrund die weite Aussicht über die Berge und in die Täler der Südtiroler Winterlandschaft.

Am 2. 3. und 4, Tag der Skifreizeit fuhr ein sehr großer Teil der Skifahrergruppe mit dem Bus in Richtung Bruneck (Brunico) zum dortigen auf 2275 m ü.N.N. gelegenen Kronplatz, einem sehr großen Skigebiet auf höchstem Niveau und einer 360° Rundumsicht über die Südtiroler Alpen. Über 30 Aufstiegsanlagen sind dort den ganzen Tag beschäftigt, die Ski- und Snowboardfahrer / innen nach den Abfahrten wieder auf den Berg zu bringen. Hier konnten sich die Cleeberger Wintersportler den ganzen Tag auf ihren Brettern austoben, ohne eine Piste zweimal befahren zu müssen. Das feierliche Highlight gab es an diesen Tagen in der Apres-Ski-Pizzeria "K1", einem so genannten In-Lokal im Pustertal. Abends wurde dann wieder zum Abendessen zurück nach Mühlen gefahren.


Der fröhliche Abend im Partyraum der Pension Niederbrunner mit Hausmusik des Alleinunterhalters Gerd (mit Gitarre) aus Bayern, links daneben Hartmut Schmidt, 1. Vorsitzende des Männergesangverein "Liederkranz" Cleeberg.

Am Donnerstag (5. Januar) wurde zu einem musikalischen Abend mit Hausmusik in der Pension Niederbrunner eingeladen. So trafen sich wirklich auch alle dort ein und sangen, was den Cleeberger Sängern natürlich nicht schwer fiel, den ganzen Abend Schlager, Volks- und County-Lieder. Begleitet wurde dies vom Alleinunterhalter Gerd mit seiner Gitarre, ein guter Bekannter und auch Wintersporturlauber aus Bayern. Dabei trank man die in Südtirol einheimischen Weine und das Bier der Brauerei Forst, für die nicht volljährigen gab es selbstverständlich alkoholfreie Getränke. Der Partyraum, in dem die ca. 45 Personen feierten war ca. 30 Quadratmeter groß, beinhaltete einen Grundofen sowie Tische und Stühle und eine Kleine Theke. Es ist kaum zu glauben, wie eng es dort war!
Nachdem sich alle am Freitag, dem 5. und letzten Tag der Skifreizeit noch Mal auf dem Speikboden austoben konnten, wurden die ausgeliehenen Skier und Snowboards wieder zum Skiverleih zurückgebracht. Am Samstag trat man wieder mit dem Reisebus die Heimreise ins schöne Kleebachtal an, die gegen 22:00 Uhr in Cleeberg endete. Somit waren alle wieder, und noch mit heilen Knochen, zurück. Die Skifreizeit ist ein Teil der effizienten Jugendarbeit, die der seit einigen Jahren sehr erfolgreiche Männergesangverein "Liederkranz" durchführt. Ein großer Teil seiner Erfolge ist auf eine gute Jugendarbeit seitens des Vereinsvorstandes zurückzuführen. Man kann also sicher davon ausgehen, dass auch in den nächsten Jahren wieder Skifreizeiten in großen Gruppen stattfinden werden.

14.01.2006 René Arabin

 


23 Wildschweine bei Cleeberg erlegt

Bei einer am Dienstag im 250 Hektar großen Staatswald von Cleeberg veranstalteten Treibjagd wurden insgesamt 23 Wildschweine, acht Stück Rehwild und drei Füchse erlegt. An der drei Stunden dauernden Treibjagd mit einem einzigen Treiben nahmen insgesamt 50 Schützen, 15 Treiber und eine Hundemeute mit zehn Bracken teil. Geleitet wurde die Jagd von Forst-Oberrat Harald Dersch (Wetzlar), dem Revierleiter Lutz Herbel (Pohl-Göns) zur Seite stand. Der größte Teil der Wildschweine wurde im Cleeberger Gemarkungsteil' "Hessler" erlegt. Die Frischlinge wogen etwa 21 bis 26 Kilogramm, ein Keiler brachte sogar 80 Kilogramm.auf die Waage. Bereits im November war in der Cleeberger Gemarkung eine Treibjagd veranstaltet worden. Damals wurden 16 Wildschweine zur Strecke gebracht. Beim Schüsseltreiben am vergangenen Dienstag abends im "Wildhof" in Cleeberg ließ man Markus Bellof (Espa) als Jagdkönig mit vier erlegten Frischlingen hochleben: Bellof sorgte für einen weiteren Grund zum Feiern, denn am Dienstag hatte er außerdem Geburtstag. Über die stattliche Wildschwein-Strecke werden sich besonders die Grundstückseigentümervon Cleeberg freuen, deren Gärten und Wiesen in der Vergangenheit von Wildschweinen heimgesucht wurden. Wer "Original Cleeberger Wildschweinfleisch" zubereiten möchte, hat dazu ebenfalls Gelegenheit; Lutz Herbel in Pohl-Göns, Wetzlarer Straße 34, Telefon 06033-68732, verkauft am Montag von 17 bis 19 Uhr die heimische Wildspezialität.


Dieses Bild entstand vom Heideberg aus, wo die Wildschweine ebenfalls regelmäßig auf Futtersuche gingen.

Von der Wildschweinplage in Cleeberg ist das Dorf im oberen Kleebachtal für die nächste Zeit befreit. Am vergangenen Dienstag wurden bei einer Treibjagd in den Cleeberger Waldungen 23 Schwarzkittel erlegt. Die "Zigeuner des Waldes" hatten in der Vergangenheit einigen Schaden in den Gärten und auf Wiesen angerichtet und sich zeitweise bis in das Dorf vorgewagt.

14.01.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung

 


Weihnachtsbäume eingesammelt

Zu den ersten Aktivitäten der Jugendfeuerwehren im heimischen Raum zählt das Einsammeln der ausgedienten Weihnachtsbäume. So waren am vergangenen Samstag die Jugendlichen der Cleeberger Feuerwehr im Ort unterwegs, um diese Bäume einzusammeln. Unterstützt wurden die Nachwuchsbrandschützer von aktiven Mitgliedern, die ihre Traktorgespanne zur Verfügung stellten. Vor dem Gerätehaus wurden die Bäume in einen Schredder gesteckt und zerkleinert. Die Jugendlichen waren auch diesmal wieder mit Eifer dabei und nahmen gern von der Bevölkerung kleine Spenden entgegen.

09.01.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (zö)

 


Sternsinger sammelten 440 Euro



Die Sternsinger aus der Pfarrgemeinde Oberkleen (unser Foto) waren an zwei Tagen auch in Cleeberg unterwegs, um die Botschaft von Weihnachten in die Häuser zu bringen. Dabei wurde auch der Segen an die Haustür geschrieben: "20 * C + M + B + 06 Christus Mansionem Benedicat (Christus segne diese Wohnung)". Unter dem Leitwort "Kinder schaffen was!" sammelten sie für die Kinder in Peru 440 Euro. Die Stemsinger danken allen Spendern. Das Kindermissionswerk in Aachen hat schon unendlich vielen Kindern geholfen. Entweder bekamen sie ein Bett, zu essen oder/und zu trinken oder sie erhielten die Möglichkeit einer Ausbildung oder Bibelunterricht in der Heimat. Das Kindermissionswerk verteilt die Spenden, die die Sternsinger in den Gemeinden gesammelt haben, auf viele tausend Projekte in der Welt.

09.01.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (vk)

 


Cleeberger Feuerwehr möchte neues Gerätehaus
und moderne Ausrüstung
Fünf neue Mitglieder in der Jugendfeuerwehr/Dank des Bürgermeisters

In der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Cleeberg sind derzeit 23 Männer und Frauen in einem Durchschnittsalter von rund 34 Jahren aktiv. Gemeinsam mit 15 Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr sowie den 11 Angehörigen der Alters- und Ehrenabteilung verfügt die Wehr über insgesamt 49 aktive Mitglieder. Die Gesamtmitgliederzahl stieg auf 242 an. Diese Feststellungen traf Wehrführer Thorsten Jung in der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrgerätehaus. Jeder 5. Einwohner Cleebergs gehört der Feuerwehr an.
Feuerwehr-Vereinsvorsitzender Arndt Wagner, der unter den Gästen Bürgermeister Horst Röhrig und Gemeindebrandinspektor Uwe Müller begrüßen konnte, berichtete vom Grenzgang in den südlichen Gemarkungsteil, vom Feuerwehrball mit der Theatergruppe und einer Tagesfahrt nach Köln. Darüber hinaus hatte man sich am Ortspokalschießen und am Ortssporttag des FC Cleeberg beteiligt. Gemeinsam mit dem FC wurde auch ein Weihnachtsbaummarkt durchgeführt.
Wehrführer stellte in seinem Jahresbericht fest, dass in über 80 Stunden bei der Cleeberger Wehr Aus-und Weiterbildung betrieben wurde. Damit hat man die vorgeschriebene Mindestdauer wiederum deutlich überschritten. Neben einer fundierten theoretischen Ausbildung stand ein praxisnaher Übungsdienst im Vordergrund. Sabine Winter und Harald Repp hatten bei nur einer Übung gefehlt, während Wehrführer Jung keine Übung versäumte. Die drei wurden mit Präsenten bedacht. Neben den Sonderübungen für Maschinisten, Atemschutzgeräteträger und Sprechfunker hat man erstmals eine Extraübung zum Thema "Absturzsicherung" abgehalten. Im Rahmen einer Großübung auf dem Gelände der ehemaligen Ayers-Kaserne in Niederkleen konnten die Cleeberger Aktiven die gestellten Aufgaben schnell meistern. Bei einer gemeinsamen Nachtübung mit der Oberkleener Wehr ging es darum, sich mit den Räumlichkeiten und der neuen Brandmeldeanlage der Firma Gallus vertraut machen.
Neben der Begehung der Atemschutzübungsanlage bei der Berufsfeuerwehr Gießen wurden Lehrgänge und Seminare auf Kreis- und Landesebene erfolgreich absolviert, so u.a. ein Seminar für Absturzsichemng, eine Grundausbildung im Umgang mit der Motorkettensäge, ein Atemschutzgeräteträgerlehrgang und ein Notfalltraining für Feuerwehren mit Einweisung in die Frühdefibrilation. Seitens der Gemeinde Langgöns wurde ein Fixbetrag für den Erwerb von zwei Führerscheinen für Lkw bereitgestellt. Mittlerweile verfügt die Cleeberger Wehr über 14 ausgebildete Truppführer, je 14 Maschinisten und Sprechfunker, 13 Atemschutzgeräteträger sowie 4 ausgebildete Zugführer.
Wie Wehrführer Jung weiter ausführte, wurde aufgrund der beengten Raumsituation im Gerätehaus, den unzureichenden sanitären Anlagen, der mangelnden Wärmeisolierung und fehlender Räume für die Jugendwehr schon vor Jahren mit den Planungen für eine Lösung dieser Probleme begonnen. Das Gemeindeparlament Langgöns fasste im Januar vorigen Jahres einen Grundsatzbeschluss für den Neubau eines Gerätehauses am jetzigen Standort. Dieses wichtige Thema, so Jung, dürfe nicht auf die lange Bank geschoben werden. Seitens der Gemeindegremien sei wiederholt von einer Umsetzung im Jahr 2010 gesprochen worden. Den Ausrüstungsstand der Cleeberger Wehr könne er als verbesserungsbedürftig beschreiben. Mit der sicherlich ältesten Ausrüstung in Bezug auf die Ortsteilwehren falle es zunehmend schwer, die Aktiven und die Jugendfeuerwehr zu begeistern. Bei aller Rücksicht auf knappe Gemeindefinanzen und überteuerte Feuerwehrtechnik dürfe nicht vergessen werden, dass hier ausschließlich ehrenamtliche Kräfte zum Wohl der Allgemeinheit tätig seien.
Die kritischen Anmerkungen des Wehrführers in Bezug auf Ersatzbeschaffungsmaßnahmen und notwendige Verbesserungen wurden von Bürgermeister Röhrig und Gemeindebrandinspektor Uwe Müller ins rechte Licht gerückt. Was den Neubau eines Gerätehauses in Cleeberg betrifft, wäre es gut, wenn dieser 2010 verwirklicht werden könnte, so Röhrig. Zum Neubau in der Kerngemeinde Langgöns werde man vielleicht 2007/08 kommen. Ein Feuerwehrfahrzeug müsste mindestens 25 Jahre halten. Das Löschgruppenfahrzeug in Cleeberg sei 22 Jahre alt.
Wie der Wehrführer weiter berichtete, kam die Kameradschaftspflege im abgelaufenen Jahr nicht zu kurz. Erwähnt wurden das Schlachtfest, die Sonnwendfeier der Espaer Wehr, die Maifeier der Feuerwehr Lang-Göns und das Oktoberfest des Musikzuges Oberkleen. Die Wettkämpfe anlässlich des Tages der Feuerwehr in Ebersgöns habe man mit dem 2. Platz. absolviert und am Kreisverbandstag in Gießen teilgenommen. Erstmals wurde durch Steffen Fritz und Ute Kollmann eine Brandschutzerziehung in der Oberkleener Grundschule durchgeführt. Die Reinigung der Sinkkästen nahm man im März und September vor. Neue Wege seien im abgelaufenen Jahr durch die Aufnahme von sportlichen Aktivitäten gegangen worden. So hätten einige Aktive ihre Fitness beim Frankfurter Marathon bewiesen. Einen regelrechten Besucheransturm habe das erste Cleeberger Flutlichtrodeln am Schorn erlebt.
Jugendfeuerwehrwart Steffen Fritz berichtete von der Aufnahme fünf neuer Mitglieder, durch die die Gesamtzahl auf 15 angestiegen sei. Traditionsgemäß habe die Jugendwehr die ausgedienten Weihnachtsbäume eingesammelt und umweltgerecht entsorgt. Feuerwehrtechnische Übungen seien wieder durchgeführt und ein Tagesausflug unternommen worden. Bei den Gemeindemeisterschaften der Jugendfeuerwehren habe die Cleeberger Mannschaft den 1. Platz belegt. Auch einen Video-Abend habe die Jugendwehr veranstaltet.
Zur Hauptfeuerwehrfrau wurde Ute Kolhnann befördert.
Bürgermeister Röhrig bedankte sich bei der Cleeberger Wehr, die wieder vorbildliche Arbeit geleistet habe. Man habe in allen Ortsteilen gut einsatzfähige Wehren. Die Gemeinde werde dafür sorgen, dass das so bleibt. Dank gelte auch der Cleeberger Jugendfeuerwehr. Gemeindebrandinspektor Müller schloss sich den Dankesworten an. Auf dem Programm für 2006 stehen u.a. die Beteiligung an Lehrgängen sowie am Kreisfeuerwehrtag in Lang-Göns. Geplant sind auch wieder sportliche und gesellschaftliche Aktivitäten. Beispielsweise soll auch das im vergangenen Jahr vorgesehene Wasserskifahren auf dem Heuchelheimer See nachgeholt werden.


09.01.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (e)

 


Flohmarkt

Die Kindertagesstätte "Regenbogen" veranstaltet am Sonntag, 12. Februar, von 14.00 bis 16.30 Uhr im Cleeberger Bürgerhaus einen . Flohmarkt "Rund ums Kind". Die Standgebühr beträgt 5 Euro und einen selbstgebackenen Kuchen. Für das leibliche Wohl wird mit Kaffee, Kuchen und kalten Getränken gesorgt, außerdem werden verschiedene Aktivitäten für die Kinder angeboten. Tischreservierungen werden bis zum 8. Februar unter Tel. 06085/971599 (ab 14.00 Uhr) entgegengenommen.

05.01.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung

 


Hans Krämer seit 20 Jahren im Vorstand
des Cleeberger Gesangvereins
Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr/
Weiter mit Hartmut Schmidt an der Spitze


Der Vorsitzende des Männergesangvereins Cleeberg, Hartmut Schmidt (links), ehrt Hans Krämer für 20-jährige Vorstandstätigkeit.

Der Männergesangverein "Liederkranz" Cleeberg wählte in seiner Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus Hartmut Schmidt einstimmig wieder zum Vorsitzenden. Stellvertreter wurde wieder Peter Diebel und Schatzmeister Mark Schindel. Zum Schriftführer berief die Versammlung einstimmig wieder Hans Krämer. Er übt dieses Amt schon seit 20 Jahren aus und wurde dafür besonders geehrt. Jugendvertreter bleiben Benjamin Lauber und Nils Klingelhöfer und Presse- und Medienwart Karl Walther. Als Beisitzer gehören dem neuen Vorstand Michael Friedrich, Christian Kolmer, Klaus Kratschina, Andreas Rudolph, Benjamin Schmidt und Rudi Viehmann an. Die Kasse wird geprüft von Tobias Krämer, Jens Dudenhöfer und Jochen Hartmannshenn.
Vorsitzender Hartmut Schmidt betonte in seiner Begrüßungsansprache, dass der Männergesangverein wieder ein sehr erfolgreiches Jahr hinter sich gebracht habe und dankte für die aufopferungsvolle Beteiligung der aktiven Sänger an den zahlreichen Veranstaltungen. Schriftführer Hans Krämer stellte in seinem Jahresbericht erfreut fest, dass zehn neue Mitglieder gewonnen werden konnten und sich die Zahl der aktiven Sänger von 75 auf 81 erhöht hat. Der Altersdurchschnitt sank bei den Aktiven von 38,2 auf 38,0 Jahre. Der älteste Sänger war 69, der jüngste 13 Jahre alt. 37 Singstunden fanden im abgelaufenen Jahr statt, bei denen Hans-Werner Volkmann lediglich einmal und Hartmut Schmidt und Jan-Ole Diebel zweimal gefehlt hatten. Sie wurden ebenso mit Präsenten bedacht wie der 80. aktive Sänger Andreas Gambs.
24 mal trat der "Liederkranz" öffentlich auf Dazu gehörten die Beteiligung am "Konzert des Jahres" am 24. Februar im Bürgerhaus Langgöns, am Bundeswertungssingen am 16. April in Watzenborn-Steinberg, am 23. April am Chorkonzert in Lindenholzhausen und am 26. Juni am Lindenfest in Cleeberg. Am 2. Juli nahm der "Liederkranz" Cleeberg mit seinem Dirigenten Matthias Schmidt am Chorwettbewerb in Jockgrim teil und nahm zwei riesige Pokale, den einen für den Klassensieg, den anderen für den Tageshöchstpreis, mit nach Hause.
Beim Hessischen Chorwettbewerb am 10. Juli in Frankfurt wurde der Cleeberger Chor "Hessischer Vize-Meister" hinter der "Harmonie" Lindenholzhausen. Ende Oktober gewannen die Cleeberger Sänger beim Wettbewerb "Praga Cantat" in Prag bei ihren Auftritten alles, was es zu gewinnen gab: den Kategoriesieg, das Golddiplom, den Sonderpreis für die beste Interpretation einer zeitgenössischen Komposition und den Sunderpreis für die beste Interpretation des tschechischen Pflichtstückes "Veno", und das auf tschechisch.
Nicht unerwähnt bleiben das Sommerkonzert des Cleeberger Vereins im Juli, der Familienabend im November, die Mitwirkung an der Gedenkfeier zum Volkstrauertag im gleichen Monat sowie die Beteiligung an den Adventskonzerten in Volpertshausen und Cleeberg. Die Winterfreizeit des Vereins hatte Anfang Januar 2005 weit über 50 Mitglieder zum Skifahren in den Süden Tirols geführt. Einer großen Zahl von Vereinsangehörigen hatte der "Liederkranz" im Laufe des Jahres Ständchen zu runden Geburtstagen, Hochzeiten, Silber- und Goldhochzeiten und anderen Familienfeierlichkeiten gebracht und darüber hinaus bei Beerdigungen der Vereinsmitglieder Egbert Wirth, Erich Stopfer, Adolf Watz und Otto Schindel gesungen. Ehrend gedachte die Versammlung dieser Verstorbenen.
Nach dem Kassenbericht durch Schatzmeister Mark Schindel und dem Bericht des Revisoren wurde dem bisherigen Vorstand einstimmig Entlastung erteilt.
Auf dem Programm für 2006 stehen u.a. die Beteiligung am Deutschen Chorwettbewerb vom 20. bis 24. Mai in Kiel und am Chorwettbewerb am 24. Juni in Sandhausen bei Heidelberg sowie ein Chorkonzert "10 Jahre Matthias Schmidt in Cleeberg" am 18. November im Bürgerhaus Lang-Göns. Hinzu kommen die Mitwirkung bei der Fastnachtssitzung im Februar, beim Bundeswertungssingen in Rechtenbach am 1. April, beim Waldfest am Himmelfahrtstag in Cleeberg, am Volkstrauertag und am Adventssingen. Am 2. Dezember findet der Familienabend des Vereins statt.

03.01.2006 Quelle: Butzbacher Zeitung (e)

 

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