Bald DSL-Internetzugang in Cleeberg?
Richtfunkstrecke über den Fernsehmast für DSL-Anbindung geplant

Da Cleeberg, zumindest geographisch gesehen, zu den abgelegenen Regionen in Mittelhessen zählt, in denen die Telekom keinen lntemetzugang über DSL anbieten kann, wird vielleicht auf anderem Wege ein schnellerer Internetzugang in Zukunft möglich sein. Das schreibt der Cleeberger Rene Arabin in einer Pressemitteilung. Zusammen mit weiteren Mitstreitern und einer Firma aus Pohlheim plant er eine leistungsfähige WLAN-Funkstrecke (WLAN steht für Wireless LAN, die drahtlose Anbindung von Computern an andere Computernetzwerke), die zwischen Oberkleen und dem Cleeberger Fernsehmast aufgebaut werden soll. Von dort aus soll dann DSL wieder via WLAN möglich sein. Eine Flatrate - eine dauerhafte Intemetverbindung - ist ebenfalls angedacht.
Geplant ist, ein bis zwei Richtfunkantennen auf dem Cleeberger Femsehmast zu montieren, die auf 5 GHz senden. Bandbreiten zwischen 370 kbits bis ca. 2048 kbits sollen als Flatrate angeboten werden. Diese Werte können durch wetterbedingte Einflüsse variieren. Jeder Haushalt könnte dann einen eigenen DSL-Zugang bekommen, der wie beim Online-Banking verschlüsselt wird. Der Zugang zum Internet soll über eine Antenne und eine WLAN-Karte oder einem WLAN-Router erfolgen. Daran können nicht nur einzelne PCs, sondern auch Computernetzwerke, z.B. von Firmen, angeschlossen werden. Haushalte, die diesen Weg des Intemetzugangs nutzen möchten, sollten nach Möglichkeit Sichtkontakt zum Fernsehmast haben.
Die Kosten für das Internetprojekt werden mit rund 40 Euro im Monat pro Haushalt bzw. Zugangspunkt angegeben. Dazu kommen Kosten für die entsprechenden Geräte und die Montage. "Es sollten schon mindestens 80 Interessenten zusammenkommen, um das Projekt umzusetzen. Ab 100 Interessenten könnte man den monatlichen Preis auf den "normalen" Preis für den Internetzugang reduzieren, der zwischen 15 und 30 Euro liegt", schreibt Rene Arabin. "Die Geräte für den Internetzugang kosten zwischen 50 und 300 Euro", so Arabin weiter.
Was etwaige gesundheitliche Bedenken angeht, die beispielsweise von Handys und Sendemasten ausgehen, so sei festzustellen, dass "WLAN mit einer ungleich geringeren Sendeleistung als Mobilfunk" arbeitet, heißt es in dem Pressetext. Handys würden ständig ihre Position ändern und sollten auch innerhalb von Gebäuden funktionieren. Deshalb müsse diese Technik eine hohe Sendeleistung breit streuen, um alle möglichen Handy-Standorte abdecken zu können. WLAN dagegen beziehe sich auf zwei fest definierte Standpunkte, heißt es weiter. Aus diesem Grund könne eine sehr viel geringere Sendeleistung auf den jeweiligen Standpunkt gerichtet werden.
Die Initiatoren eruieren derzeit noch, ob sich das geplante WLAN-Projekt in Cleeberg finanziell rechnet. Da die Kosten für die Richtfunkstrecke zwischen Oberkleen und Cleeberg und die Kosten für den Fernsehmast sehr hoch seien und auf die Teilnehmer umgelegt werden müssten, sei die genannte Mindestteilnehmenahl notwendig, heißt es in dem Pressetext. Um das Interesse der Bevölkerung zu prüfen, haben die Initiatoren auf der Internetseite www.cleeberg.com ein Anmeldeformular bereitgestellt. lnteressierte können sich auf der Seite eintragen und werden dann von der federführenden Firma Cubicnet in Pohlheim kontaktiert. Dort gibt es unter der Telefonnummer 06403/979313 auch weitere Informationen.

30.07.2005 Quelle: Butzbacher Zeitung (mk)

 


Cleeberger Schützenverein gewann ganz souverän die Dorfolympiade

Die vierte Ausgabe der Dorfolympiade fand am Sonntag (24. 7.) in Cleeberg einen Überraschungssieger. Erstmals konnte sich der Schützenverein in die Siegerliste eintragen, gewann den Wanderpokal so souverän wie in den Jahren zuvor sonst noch kein Konkurrent.
Insgesamt 8 Teams gingen an den Start, um in den 5 Spielen nach dem Motto "Spiel ohne Grenzen" die Punkte in den einzelnen Disziplinen zu erhaschen. Die Verantwortlichen des FC Cleeberg hatten sich wiederum tolle Disziplinen einfallen lassen, bei denen es um Schnelligkeit, Geschicklichkeit und eine gewisse Portion Spielwitz und -Taktik ging und der Spaß und die Gaudi kam dabei keinesfalls zu kurz. Umrahmt wurde die Veranstaltung, die der FC auf dem Sportgelände als Ortssporttag beschrieb, mit dem morgendlichen Gottesdienst und drei Fußballspielen.


Die Cleeberger Dorfolympiade wurde am Sonntagvormittag auf dem Sportplatz mit einem Gottesdienst eröffnet. Zu den Mitwirkenden zählte der Frauenchor.

Pfarrerin Cornelia Hankel eröffnete die Veranstaltung mit einem Gottesdienst, in dem Pfarrer Lothar Jung-Hankel in der Predigt den Sport mit einband. Jugendliche umrahmten das Programm mit einem Spiel ebenso wie der Frauenchor, der für die musikalische Seite verantwortlich war.


Frauenfußball-Freundschaftsspiel: FC Cleeberg - SVP Fauerbach 1 :14

Eine Premiere ließen sich die zahlreichen Zuschauer anschließend nicht entgehen. Wochenlang trainierte das neu gegründete Frauen-Fußballteam des FC Cleeberg für seinen ersten Auftritt. Die 2. Mannschaft des SVP Fauerbach erklärte sich auf Anfrage spontan bereit mit dabei zu sein, als Gegnerinnen zu fungieren, wenn das FC-Team sein erstes Spiel bestritt. Erwartungsgemäß war der Gegner eine Nummer zu groß, doch gute Ansätze zeigten die jungen Fußballerinnen allemal und mit einem Treffer wurden sie bei der 1:14-Niederlage trotzdem belohnt. Hanna Hecht, Wirbelwind im Team der Gastgeberinnen, markierte ihn nach mehreren vergebenen Chancen beim Stande von 0:11 unter dem begeisternden Beifall der Fans am Spielfeldrand. Die Fauerbacher Tore markierten: Verena Jäger (6), Bianca Römer, Tina Mc Calley und Tanja Petterson (je 2); sowie Magdalena Wemer und Claudia Handke.
Ebenfalls mit Spannung erwartet wurde der Ausgang der diesjähiigen Dorfolympiade. Insgesamt acht Teams meldeten für das spektakuläre Ereignis, um mit lustigen Spielen, Schnelligkeits- und Geschicklichkeits-Wettbewerben und einem abschließenden Quiz um und über Cleeberg die Punktvergabe in den einzelnen Disziplinen zu entscheiden. Zunächst mussten sich die acht Mannschaften in einem Tauzieh-Wettbewerb beweisen. Auf glitschigem Untergrund hatten erstaunlicherweise die beiden Damenteams das beste Stehvermögen, kamen ins Finale, in dem die Damenfußballerinnen ihre Konkurrentinnen von der Aerobic nach zähem Ringen von der Matte zogen und sich somit die meisten Punkte für die Gesamtwertung sicherten. Eine Mordsgaudi war der nächste Wettbewerb, denn es galt in einer vorgegebenen Zeit so viele Kartoffeln zu schälen wie möglich. Hier erwies sich überraschenderweise der Vertreter des Schützenvereins, Alwin Heep als Bester und sicherte seinem Team somit die meisten Punkte in diesem Durchgang.
Ein Hindernisparcours galt es im dritten Wettbewerb mit einer Schubkarre zu durchfahren, die Schwierigkeit dabei war es einen Behälter mit Wasser möglichst voll wieder ins Ziel zu bringen. Gewertet bei diesem Staffelwettbewerb wurden am Ende die durchgebrachte Wassermenge und die Zeit. Auch hier erwiesen sich die Schützen als das geschickteste Team, gewann knapp vor der Mannschaft des MGV Liederkranz Cleeberg und den Aerobic-Damen, die bis dahin weiterhin die Spitzenposition in der Gesamtwertung inne hatten. Eine Biatholonstaffel, bei der ein Lauf mit Zielwerfen auf Klappscheiben und auf eine Dartscheibe zusätzliche Punkte bzw. Straf runden brachten, rundete den athletischen Teil der Dorfolympiade ab. In diesem Wettbewerb holten sich die Fußballer die meisten Punkte ab, gewannen knapp vor der Freiwilligen Feuerwehr und dem Konfirmandenteam der Evangelischen Kirchengemeinde.
Abschließend hatte Gerald Jung wieder einige Schätz- und Wissensfragen rund um Cleeberg zusammengestellt, die unter den gestrengen Augen der fachkundigen Jury um Erhard Höhn und Eugen Weber beantwortet werden mussten. Alle acht Teams hatten dazu einen "Experten" benannt, der für die Punkte seiner Mannschaft sorgen sollte. Am Ende gewann hier der Schützenverein, dessen Vorsitzender Markus Adami die meisten richtigen Antworten parat hatte, vor dem FC-Vorsitzenden Jochen Graef und Amdt Wagner von der Freiwilligen Feuerwehr.


Fotos von der Siegerehrung der Cleeberger Dorfolympiade: Der Vorsitzende des FC Cleeberg, Jochen Graef, überreicht dem Mannschaftsführer des Schützenvereins, Markus Adami, den Pokal.

Das Ergebnis sah nach Abschluss aller 5 Wettbewerbe so aus: Der Schützenverein holte sich ganz souverän den Pokal. Er heimste insgesamt 53 Punkte ein. Der FC Cleeberg, Gesamtsieger des Vorjahres und somit Titelverteidiger, kam mit 39 Punkten abgeschlagen auf den 2. Platz. Den 3. Rang sicherten sich wie im Vorjahr die Aerobic-Damen, die ihre Führung aus den ersten drei Wettbewerben nicht mehr halten konnten und etwas zurückfielen. Rang vier ging mit jeweils 34 Punkten an den MGV Liederkranz und die Freiwillige Feuerwehr. Die Damenfußballerinnen sicherten sich mit 29 Punkten den 6. Platz vor dem Team der Evangelischen Kirchengemeinde (27 Punkte) und der Jugendfeuerwehr, die es auf 17 Punkte im Gesamtklassement brachte.


Das siegreiche Team der Dorfolympiade mit v.l. Manfred Watz, Mario Dold, Markus Adami, Martin Höchst und Alwin Heep

Hatte bis dahin das Wetter noch gehalten, begann es bei den abschließenden beiden Fußballspielen mehr oder weniger heftig zu regnen. So fiel die Vorstellung der 1. Mannschaft und der 2. Mannschaft des FC Cleeberg für die Saison 2005/2006 zwar nicht ins Wasser, wurde jedoch durch den einsetzenden Regen etwas getrübt.
Gegner des B-Liga-Teams des FC war der frischgebackene A-Ligist Traiser FC. In der
ersten Hälfte deutete sich bereits an, dass die Traiser etwas stärker agierten als die Reserve des FC Cleeberg, die nur sporadisch über schnelle Konter zu gefährlichen Szenen vor dem Gästetor kamen. Gästespieler Thorsten Walter markierte in der 25. Minute den Führungstreffer für Trais. In der 2. Hälfte hielt Cleeberg II zunächst gut mit, musste zwar einen zweiten Gegentreffer von Walther in der 53. Minute hinnehmen, um sich dann aber auch gute Chancen zu erarbeiten. Die beste davon vergab Jörg Sauermann, der einen Foulelfmeter neben das Tor setzte. Im letzten Spieldrittel dominierten die Traiser aber immer mehr und kamen nach Toren von Bjöm Lauber und Jochen Kerschner noch zum standesgemäßen 4:0-Erfolg.
Das Bezirksoberliga-Team des FC Cleeberg musste im abschließenden Spiel gegen den Landesliga-Vertreter FC/Young Boys Oberursel antreten. Die Gäste erwiesen sich als sehr laufstark und ballsicher auf dem rutschigen Rasen. Mit Kampfkraft und viel Laufarbeit und schnellen Kontern hielt der Bezirksoberligist aber dagegen. Beim FC fehlten mit Christoph Meywald, Erik Schimpf und Sebastian Kaiser gleich drei Defensiv-Strategen urlaubsbedingt, was sich natürlich in der Hintermannschaft negativ bemerkbar machte. Trainer Andreas Wirth musste daher umstellen, es fehlte die Abstimmung vor dem eigenen Tor. Das bewirkte aber, dass die Zuschauer viele Tore zu sehen bekamen. Die jeweilige Gästeführung durch Glavac und Ochmann machte Wolfram Baum einmal per Foulelfmeter nach Foul an Römer und mit einem tollen Heber wett. Auch die erneute Führung vor der Pause, die Uuerluer erzielte, wurde nach der Pause egalisiert. Diesmal gelang Markus Hansuch der Treffer von schöner Vorarbeit von Baum. Danach aber sezte sich Oberusel ab. Glavac und Paul Holsteir markierten eine 5:3-Führung für die Gäste. Demasi baute diese auf 6:3 aus. Hoffnung keimte im FC-Lager noch einmal auf, als Oliver Würz einen Schuss von Wolle Baum mit der Hacke unhaltbar ins gegnerische Tor abfälschte. Doch schon im Gegenzug stellte Aljosevic das Endergebnis her. Die Gäste gewannen mit 7:4 ein torreiches Spiel, das den Zuschauern einiges bot.

27.07.2005 Quelle: Butzbacher Zeitung (RA)

 


Erstes Spiel der Cleeberger Fußballdamen


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Ihren ersten öftentlichen Auftritt hatte am Sonntagvormittag anlässlich der Cleeberger Dorfolympiade die neu gegründete Fußball-Damenmannschaft. Die Spielerinnen im Alter von 16 bis 24 Jahren werden seit vier Monaten von Jan Erik Dreikhausen und Markus Eckhardt trainiert und werden erstmals an den Punktkämpfen in der Saison 2006/7 teilnehmen. Im ersten Spiel hatten die Cleebergerinnen die Damen des SVP Fauerbach zu Gast, die erwartungsgemäß mit 14:1 Toren gewannen.

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25.07.2005 Text: Butzbacher Zeitung, Bild: René Arabin

 


Ortssporttag in Cleeberg mit Dorfolympiade

Am Sonntag, 24. Juli kämpfen auf dem Sportplatz in Cleeberg wieder die Dorfvereine um die Pokale bei Wettbewerben nach dem Motto "Spiel ohne Grenzen": Bei der 4. "Dorfolympiade" geht es in erster Linie frei nach dem olympischen Gedanken dabei zu sein, wenn es darum geht in Geschicklichkeitsspielen, Spaß und froher Laune die Punkte für das jeweilige Team zu erkämpfen. Am Ende werden dann wieder Wissen in und um Cleeberg gefragt sein, um die letzten Teampunkte zu ergattern.
Eröffnet wird der Ortssporttag, bei dem sich diesmal auch erstmals die neugegründete Frauenfußballmannschaft der Öffentlichkeit vorstellt, mit einem Gottesdienst, den Pfarrerin Cornelia Hankel ab 10.00 Uhr am Sportplatzgelände abhält und der vom Frauenchor musikalisch umrahmt wird. Ab 11.00 Uhr stellt sich das Frauenfußballteam des FC Cleeberg in seinem ersten Spiel vor. Gegner ist die 2. Frauenfußballmannschaft des SVP Fauerbach. Danach gibt es die Möglichkeit am Sportplatzgelände ein Mittagessen einzunehmen. Die Spiele der Dorfolympiäde beginnen um 13.00 Uhr und werden gegen 16.00 Uhr beendet sein. Anschließend findet die Siegerehrung statt.
Den Abschluss eines sportereignisreichen Tages bilden zwei Fußballspiele, bei denen sich die neuformierten Teams des FC Cleeberg ihren Anhängern vorstellen. Um 16.45 Uhr triftt die 2. Mannschaft des FC Cleeberg, die ab August wieder in der Fußball-B-Liga Wetzlar um Punkte kämpfen wird, gegen den frischgebackenen Friedberger A-Liga-Aufsteiger Traiser FC. Die erste Mannschaft des Bezirksoberligisten präsentiert sich ab 18.45 Uhr dem heimischen Publikum mit einem Freundschaftsspiel gegen den Landesligisten FC/Young-Boys Oberursel.

21.07.2005 Quelle: Butzbacher Zeitung (RA)

 


Enkeltrickbetrüger kam nicht

Am Dienstag gegen 12.00 Uhr, meldete sich ein unbekannter Mann bei einer 88-jährigen Frau aus Cleeberg. Er gab sich am Telefon als Enkel aus und bat um 15.000 Euro, die er für einen Pkw dringend benötige. Der Mann wollte gegen 13.00 Uhr das Geld abholen, erschien jedoch nicht.

21.07.2005 Quelle: Butzbacher Zeitung (pe)

 


»Die Nacht der Lichter« findet immer mehr Zuspruch


Zu einer "Nacht der Lichter" hatte am Freitagabend die evangeli sche Kirchengemeinde Cleeberg in das Waldhaus am alten Sportplatz eingela den. Mit Einbruch der Dunkelheit begann das Gebet mit Liedern aus Taize.

Mit rund 90 Menschen aus Cleeberg und zahlreichen Gästen hat die Kirchengemeinde im Cleeberger Waldhaus am Freitagabend zum fünften Mal die "Nacht der Lichter" gefeiert. Unter der Leitung von Salvo Bohl und Mario Passauer tauchten die Teilnehmer für eine Nacht in die Atmosphäre von Taizé ein: Internationale Lieder und das warme Leuchten von Kerzenlicht versetzten die Gläubigen jeden Alters ein Stück weit in den kleinen Ort in Frankreich, in dem seit 1940 eine Gemeinschaft von christlichen Brüdern einfach und ausschließlich nach Glaubensgrundsätzen lebt.
Tausende Jugendliche aus aller Welt zieht es jedes Jahr nach Taizé, um dort einige Tage zu leben, Gottesdienste zu feiern, Frieden und Gemeinschaft im Schein von unzähligen Kerzen zu leben. Einmal im Jahr holt die Kirchengemeinde Cleeberg diesen Geist ins Waldhaus, um auch hier zu feiern und zu singen - mit wachsendem Erfolg: "Seit unserer ersten Veranstaltung sind die Zahlen der Mitwirkenden immer weiter gestiegen. So viele Menschen wie in diesem Jahr sind bislang noch nie gekommen", freute sich Pfarrerin Cornelia Hankel in ihrer Eröffnungsrede zur "Nacht der Lichter". Vor allem der Zuspruch von Jugendlichen werde immer größer: Während der "offizielle" Teil gegen 23 Uhr beendet war, blieben viele von ihnen noch bis in den Morgen, um die "Nacht der Lichter" mit einem gemeinsamen Frühstück zu beenden.

20.07.2005 Quelle: Butzbacher Zeitung (pet)

 


Crisu-Cup der Cleeberger Feuerwehr



Alljährlich trägt die Freiwillige Feuerwehr Cleeberg den Crisu-Cup aus. Dabei werden in einem internen Wettbewerb den Teilnehmern u.a. Fragen aus dem feuerwehrtechnischen Bereich gestellt. Den diesjährigen Feuerwehr-Crisu-Cup sicherte sich Florian Repp (2.v.r.). Platz zwei erkämpfte sich Katja Jung (2.v.1.). Nils Klingelhöfer wurde Dritter. Wehrführer Thorsten Jung (r) und sein Stellvertreter Harald Repp (I) gratulierten den Gewinnern. Im Anschluss wurde das gute Abschneiden gefeiert.

20.07.2005 Quelle: Butzbacher Zeitung (zö)

 


Ein schöner musischer Abend
Sechs Chöre zeigten im vollbesetzten Cleeberger Bürgerhaus Konzert auf hohem Niveau



Zum Sommerkonzert, daraus könnte sich eine Konzertreihe entwickeln, hatte der MGV "Liederkranz" Cleeberg am Samstag in das vollbesetzte Cleeberger Bürgerhaus eingeladen. Zu Gast waren noch fünf weitere Chöre, die mehreren Sängerbünden angehörten.
Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Hartmut Schmidt, übernahm Dr. Thomas Hundhausen die Moderation. Er gab Erläuterungen zu den Stücken und vor allem zu den Interpreten und "wünschte einen schönen musischen Abend", womit der Moderator goldrichtig lag, denn die Chöre lieferten durchaus einen musischen Abend mit viel Musikalität und Schwung.
Der Veranstalter eröffnete das Konzert mit "I will praise thee, O Lord" (Knut Nystedt). Es folgte "Wohlauf ihr Gäste", ein Stück von Erasmus Wittmann aus dem 16.Jahrhundert. "Mus i denn" und die beiden Stücke von Robert Shaw "What shall we do" und "The Drummer and the Cook" rundeten den Auftritt der Cleeberger Sänger, die von Matthias Schmidt dirigiert wurden, ab.
Der gemischte Chor "Liederkranz" Pohlgöns (Leitung: Alexander Launspach) sang "Beim Morgengraun", "An die Musik", "O Täler weit, o Höhen" (Felix Mendelssohn), "Weinlied" (Robert Pappert), "Down by the riverside" (Satz: Hans Weiss-Steinberg) und "Zum Tanze da geht ein Mädel" (Hugo Alfen).
Das Ensemble "Chorifeen" des Gesangvereins "Eintracht" Watzenborn-Steinberg (Dirigent: Stefan Spielberger) brachte u.a. Igor Strawinskys "Pater noster", die "Waldesnacht" von Johannes Brahms oder auch "Were you there" (Satz: Norman Luboff) und "What a wonderful world" (Satz: Norbert Hanf) zu Gehör.
Der Männerchor der "Harmonie" Kraftsolms unter Leitung von Wolfgang Jung bot die drei Friedrich Silcher-Stücke "Oh wie herbe ist das Scheiden", "Der Lindenbaum" und "Entschuldigung" sowie "John Peel" (Bernhard Weber) und "Der Spielmann" (Emil Kraemer), wofür es reichlich Applaus gab.
Der große gemischte Chor der "Harmonie" Daubringen (Dirigent: Peter Schmitt) sang die Stücke "Witness" (Jack Halloran), "Shenandoah" (Arrangement: James Erb), "Hochzeit hielt das Mückelein" (Heinrich Poos) und "Swing Low" (Matthias Becker).
Offenbar ganz bewusst als Schlusspunkt gesetzt wurde der kleine gemischte Chor der "Harmonie" Daubringen, der ebenfalls unter Leitung von Peter Schmitt steht. "We are one" (Allan Pote) und "Song of the Earth" (Z. Randall Stroope) wurden neben dem "Gloria" (Paul Balser), bei dem Markus Lich als Solist brillierte und dem "Parkplatzregen" (Oliver Gies), bei dem eine Zugabe, die auch gewährt wurde, vom Publikum gefordert worden war, präsentiert.
Für gute Stimmung sorgte anschließend noch bei Speisen, Getränken und erlesenen Weinen "Xtensiv" mit Tobias Krämer und Rene Arabin.
Das Konzert deckte musikalisch fast alle Epochen ab, so dass jeder etwas für sich mitgenommen haben dürfte.
Unser Foto zeigt den gastgebenden MGV "Liederkranz" Cleeberg bei der Eröffnung des Sommerkonzerts.

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18.07.2005 Volkmar Köhler

 


Cleeberger Laufereignis steht bevor
Ökumenischer Kirchenlauf startet am Samstag, 17. September, auf dem Sportplatz

Die Vorbereitungen für den Kirchenlauf gehen voran und es liegen einige Anmeldungen vor. Bis Ende August beträgt die Startgebühr noch 5 Euro für Erwachsene (Jugendliche und Kinder brauchen diese Gebühr nicht zu zahlen), ab September wird eine zusätzlich Nachmeldegebühr von 2 Euro erhoben.
Die beiden Strecken über 5 und 10 km liegen nun auch fest. Start und Ziel werden auf dem Sportplatz sein, so dass die Zuschauer hautnah das Geschehen miterleben und die Läufer/innen lautstark anfeuern können. Die kürzere Strecke geht oberhalb des Kleebachs entlang bis zum Feldweg nach Oberkleen. Auf diesem gilt es die Steigung bis unterhalb des Kleebaums zu überwinden. Mit einem kleinen Umweg durch die Felder führt die Strecke am Forsthaus vorbei ins Dorf und wieder auf den Feldweg zum Sportplatz.
Die 10 km-Strecke biegt unterhalb des Kleebaums rechts ab zum alten Sportplatz weiter bis zum Feldweg Richtung Forsthaus Butzbach, vorher geht es rechts ab hinunter zum Seegrund über die sogenannte "Steinerne Brücke", dann wieder bergauf Richtung "Dicke Eiche". Von da an geht es oberhalb des Seegrunds nur noch bergab zurück ins Dorf auf dem oben beschriebenen Weg bis zum Zieleinlauf auf dem Sportplatz.
Dort erwartet die Läufer/innen nicht nur eine zujubelnde Menge, sondern möglichst im Freien sind die Tische gedeckt und die Fässer gefüllt, so dass auch nach dem Rennen noch gefachsimpelt, sich miteinander gefreut und gefeiert werden kann. Für das leibliche Wohl ist reichlich gesorgt, aber auch das geistliche Wohlbefinden darf bei einem solchen kirchlichen Ereignis nicht zu kurz kommen. Die Veranstaltung wird abgerundet durch eine Andacht, die Landesjugendpfarrer Eberhard Klein aus Langgöns übernommen hat.
Zusätzlich zum Gemeinschafterlebnis des Laufens und des Erfolges es ins Ziel geschafft zu haben, gibt es fiir alle Teilnehmenden Urkunden und eine kleine Erinnerung an den Cleeberger Kirchenlauf als Geschenk. Für die Kinder gibt es darüber hinaus noch weitere Überraschungen.
Viele haben schon ihre Bereitschaft bekundet diese Dorfereignis zu unterstützen, aber gesucht werden noch weitere Unterstützer/innen, die mit anpacken, die Ideen haben, vielleicht etwas spenden können, z.B. für die Geschenke an die Kinder oder sich auf die eine oder andere Weise einbringen wollen in die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung.
Alle, die die weiteren Vorbereitungsschritte mit bedenken und mit gestalten möchten, sind zum nächsten Vorbereitungstreffen am Montag, 18. Juli, um 20 Uhr ins Gemeindehaus "Altes Rathaus" eingeladen. Wer an diesem Termin nicht kann, aber trotzdem mittun möchte, soweit er oder sie sich das vorstellen kann, melde sich im Pfarramt. Weitere Informationen und die genaue Ausschreibung der Veranstaltung sind auf der Internetseite einzusehen. Der Veranstalter hofft, dass der Kirchenlauf fiir viele Menschen zu einer leiblich-körperlichen und gemeinschaftlich-geistlichen Erfahrung von Kirche.und Gemeinde, von Gott und seiner Schöpfung wird, die Glauben und Lebenskraft erfrischt.
Anmeldung und Infos: Evangelische Kirchengemeinde Cleeberg, Pfr. Lothar Jung-Hankel, Biengartenweg 5, 35428 Langgöns, Tel.: 06085/766, Fax: 06085/ 919971 E-Mail: kirche.cleeberg.espa@t-online.de oder jung-hankel@ev-jugend.de Internet: www.kirche-cleeberg-espa.de

15.07.2005 Quelle: Butzbacher Zeitung (pi)

 


Cleeberger Schützenverein feierte 100. Geburtstag

Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung feierte der Cleeberger Schützenverein am Wochenende seinen 100. Geburtstag. Zum Jubiläumsfest kam auch viel Prominenz, neben dem Schirmherrn Bürgermeister Horst Röhrig auch der Beigeordnete des Landkreises Gießen, Werner Döring, Dieter Thiele vom Hessischen Schützenverband, Gauschützenmeister Lothar Schliesser, Kreisschützenmeister Berthold Schepp und die befreundeten Vereine aus der Umgebung. Markus Adami als Vorsitzender des Schützenvereins Cleeberg 05 bedankte sich für das große Interesse an dem jetzt 100 Jahre alten Verein. Röhrig dankte vor allem den ehrenamtlich aktiven Schützen und hob den Verein als Baustein der Dorfgemeinschaft hervor. Er sei das erste Mal in Cleeberg, gestand Kreisbeigeordneter Döring. Mitgebracht habe er auch ein Geldgeschenk, auch auf die Gefahr, ein Bußgeld vom Regierungspräsidenten demnächst entgegen nehmen zu müssen. Außerdem überreichte der Landkreisvertreter Adami die Urkunde des Ministerpräsidenten Roland Koch und die damit verbundene silberne Ehrenplakette. Vizepräsident Thiele überreichte die Ehrenscheibe des hessischen Schützenverbandes und verband damit die besten Wünsche auch für die Zukunft und versprach auch weiterhin als Dachverband für die einzelnen Vereine einzutreten. Schon am Freitagabend begannen die Festlichkeiten mit den Fetenhits-DJs im Festzelt. Am Samstagabend heizten dann die "Trenkwalder" den Festgästen bis in die Nacht ein und sorgten für prächtige Stimmung. Nach dem gemeinsamen Gottesdienst und dem Frühschoppen mit dem Oberkleener Musikzug stand dann das offizielle Programm mit den Festreden und den Ehrungen an. Mit den Böllern neben dem Festzelt wurde der Festakt beschlossen.


Für besonderes Engagement wurden beim 100-jährigen Jubiläum des Schützenvereins Cleeberg die Verdienste einiger Mitglieder gewürdigt.

Markus Adami als Vereinsvorsitzender und Dieter Thiele, Vizepräsident des hessischen Schützenverbands, vergaben Ehrenmitgliedschaften und Ehrenzeichen. Zu Ehrenmitgliedem wurden Herbert Hartmannshenn, Heinz Arabin, Ortwin Diehl, Heinz Keller, Willi Kuhl, Horst Martinez, Manfred Senft, Bruno Strauß und Fritz Theuser vom Vereinsvorsitzenden Markus Adami ernannt. Das hessische Ehrenzeichen in Bronze erhielten Mario Dold, Martin Höchst, Komelia Jung, Beate Suba, Manfred Watz und Birgit Hähner. Die Ehrung in Silber wurde André Arabin, Kai Kemmler, Rainer Deiss und René Arabin verliehen, Bürgermeister Horst Röhrig wurde aufgrund seiner Verdienste um den Verein mit dem goldenen Ehrenzeichen ausgezeichnet.


Der Schützenverein Cleeberg ehrte anlässlich seines 100-jährigen Jubiläurris zahlreiche Mitglieder.

Für 25 Jahre Treue zum Verein mit der Ehrennadel in Silber wurden Fritz Adami, Heinz, Siegfried und Dieter Arabin, Klaus Dresen, Ortwin Diehl, Birgit Hähner, Regina Goy, Winfried Hartmannshenn, Joachim Hähner, Alwin Hepp, Herbert Hartmannshenn, Kornelia Jung, Margarete Heep, Rolf und Heike Klingelhöfer, Thomas Lauber, Hans Rühl, Winfried Röhm, Helmut Morgel, Thomas Linke, Thomas Sann, Heinz-Georg Schäfer, Beate Suba, Renate und Jürgen Schmidt, Dieter Stahl, Manfred Senft, Winfried Wagner, Bruno Strauß, Karl-Heinz und Gunter Wagner, Klaus und Manfred Watz und Reinhard Zimmermann ausgezeichnet. Für fünf Jahrzehnte im Verein wurde Fritz Theuser auch durch den Schirmherm des Jubiläums, Bürgermeister Horst Röhrig, gewürdigt. Der Vereinsvorsitzende Markus Adami und der Vizepräsident des hessischen Schützenverbands, Dieter Thiele, nahmen die Ehrungen vor.

weitere Bilder der Festtage

10. und 13.07.2005 Text: Butzbacher Zeitung (abu)
Bilder: René Arabin, Jochen Sichert und André Arabin

 


MGV Cleeberg holt sich Vize-Meisterschaft



Am Sonntag war es endlich soweit, nach vielen Monaten intensiver Probenarbeit fuhren die Sänger aus Cleeberg zum Hessischen Chorwettbewerb nach Frankfurt. Als letzte Vorbereitung vor dem großen Auftritt stand eine Stunde Stimmbildung mit der Logopädin Valeska Julisch aus Lindenholzhausen auf dem Programm. Pünktlich um 12:15 Uhr begann dann die Kategorie der großen Männerchöre, und als erster Chor dieser Konkurrenz betraten die Sänger der Harmonie Lindenholzhausen unter der Leitung von Martin Winkler die Bühne. Wie bereits im Vorfeld erwartet, lieferten die Sänger der Harmonie eine lupenreine und überaus beeindruckende Leistung ab, bevor als zweiter Chor der Liederkranz Zellhausen mit ihrem Dirigenten Roman Zöller an der Reihe war. Auch Zellhausen zeigte keinerlei Schwächen in den einzelnen Stücken, und so lastete ein kaum in Worte zu fassender Druck auf den Cleebergern, als diese als letzter Chor die Bühne betraten. Jedem der 67 Sänger und auch Chorleiter Matthias Schmidt war klar, wenn wir hier ganz vorne mitsingen wollen, dürfen wir uns jetzt keinen auch noch so kleinen Fehler erlauben. Denn auf so hohem Niveau wird jede Kleinigkeit sofort mit Punktabzug bestraft und das Rennen wäre gelaufen. So war die Anspannung, unter der die Cleeberger standen, förmlich mit Händen zu greifen.
Als erstes Stück kam "I will praise thee, O Lord" von Knut Nystedt zur Aufführung, es folgten "Saltarelle" von Camille Saint-Saëns, "Der Jäger aus Kurpfalz" von A. von Othegraven, "Mundi renovatio" von György Orbán, "Kyrie" von Jacobus de Kerle und als Abschluss "The drummer and the cook" von Alice Parker/Robert Shaw.
Als die Jury dann die Ergebnisse bekanntgab, hätte man im Großen Sendesaal des Hessischen Rundfunks eine Stecknadel fallen hören können, so gespannt warteten alle auf diesen Moment. Die Harmonie Lindenholzhausen bekam für ihre Liedvorträge sage und schreibe 23,5 Punkte und Zellhausen erhielt 22,0 Punkte. Jetzt hielten die Cleeberger den Atem an und vernahmen 23,0 Punkte für ihre Darbietungen. Der Cleeberger Jubel hielt sich zwar in Grenzen, schließlich war man angetreten, um zum wiederholten Male Hessischer Meister zu werden, aber die 23,0 Punkte und die Auszeichnung "mit hervorragendem Erfolg teilgenommen" gaben den Sängern allen Grund zur Freude. Hatte man doch mit dieser Leistung das ganz große Ziel, die Teilnahme am Deutschen Chorwettbewerb in Kiel, erreicht. Und so machten sich die Cleeberger nebst Fans in zwei großen Reisebussen auf den Weg nach Hause mit dem festen Vorsatz, nächstes Jahr in Kiel wieder gegen die Harmonie Lindenholzhausen anzutreten und bis dahin ist ja noch genügend Zeit, um sich auf erneutes Duell einzustellen. Denn eines hat der knappe Vorsprung der Harmonie von gerade einmal 0,5 Pünktchen gezeigt: unschlagbar ist auch dieser Chor nicht.
Chorleiter Matthias Schmidt zeigte sich nach dem Wettbewerb hoch zufrieden. Als erfolgreichster Chorleiter des 11. Hessischen Chorwettbewerbs fahren gleich alle drei seiner in Frankfurt teilnehmenden Chöre nach Kiel zum Deutschen Chorwettbewerb. Denn nicht nur der MGV Liederkranz Cleeberg, auch der kleine Männerchor und der Frauenchor Cäcilia Lindenholzhausen lieferten mit 23,0 und 22,5 Punkten hervorragende Leistungen ab.

12.07.2005 Pressemitteilung von Karl Walther

 


"Liederkranz" Cleeberg lädt zum Sommerkonzert

Begonnen hat diese traditionsreiche Veranstaltungsreihe mit den Weinfesten im Waldhaus am alten Cleeberger Sportplatz. 1995 dann erfolgte der Umzug in das neu erbaute Bürgerhaus an der Forsthausstraße, womit die Veranstaltung immer mehr den erwünschten Konzert-Charakter erhielt. Und zu jedem dieser Konzerte war es dem Vorstand des Cleeberger Gesangvereins gelungen, dem chorgesang-interessierten Publikum leistungsstarke Chöre aus der näheren Umgebung präsentieren zu können.
Da sich Cleeberg im Schnittpunkt mehrerer Sängerbünde befindet, liegt es nahe, Vertreter dieser jeweiligen Sängerbünde nach Cleeberg einzuladen.
So nimmt an dem Sommer-Konzert, das am Samstag den 16. Juli wieder im Cleeberger Bürgerhaus stattfindet, mit dem gemischten Chor "Liederkranz" Pohl-Göns, ein Vertreter aus dem Sängerbund "Hausberg-Wettertal" teil. Aus dem benachbarten Solmser Sängerbund freuen wir uns auf den Männerchor "Harmonie" Kraftsolms. Die Harmonie" Daubringen und der gemische Chor "Chorifeen" der "Eintracht" Watzenborn-Steinberg sind Vertreter des Sängerkreises Gießen. Und der gastgebende "Liederkranz" Cleeberg ist im Sängerbund "Hüttenberg-Schiffenberg" beheimatet.
Alle diesjährigen Gast-Chöre werden sich erstmals vor dem Cleeberger Publikum präsentieren. Mit ihren fünf bis sechs Stücken tragen sie ein breites Spektrum ihres Repertoires vor, und das Publikum kann sich somit auf einen kurzweiligen, interessanten und unterhaltsamen Abend freuen.
Das Konzert beginnt um 19:30 Uhr. Der Eintritt beträgt 6,00 EURO.

10.07.2005 Pressemitteilung von Hans Krämer

 


Ein "Eyecatcher" für die "Perle im Vorgarten des Taunus"
Bewilligungsbescheid für nächste Stufe im
Dorferneuerungsprogramm Cleeberg


Horst Röhrig, Bürgermeister von Langgöns, nahm im Beisein von Gudrun Müller-Mollenhauer vom Amt für ländlichen Raum sowie Garten- und Landschaftsarchitekt Franz Krüger den Bewilligungsbescheid für die nächste Phase der Dorferneuerung in Cleeberg aus den Händen von Landrat Willi Marx (v.l.) entgegen.

Als "Perle im Vorgarten des Taunus" bezeichnete der Landrat des Kreises Gießen, Willi Marx, den Langgönser Ortsteil Cleeberg. Mitgebracht hatte er einen Bewilligungsbescheid über 83277 Euro, den er gestem im Beisein einiger Gäste an Bürgermeister Horst Röhrig übergab. Mit diesem Geld soll der größte Teil des mit 120000 Euro veranschlagten nächsten Schritts der Dorfemeuerung finanziert werden. Neu gestaltet werden soll damit der Kreuzungsbereich Biengartenweg/Espaer Straße/ Obere Pforte. Aus dem momentan noch eher baufällig wirkenden Straßenabschnitt soll nach Aussage des Planers Franz Krüger (Niederkleen) ein "Eyecatcher" am Zugang in den alten Dorfkern werden.
Neben straßenbaulichen Vorhaben zur Heraushebung als Ortseingang und Verkehrsberuhigung soll ein kleiner Dorf platz mit schattenspendendem Baum und einem kleinen Brunnen installiert werden. In einer weiteren Phase sollen Bauaktivitäten rund um das Feuerwehrgerätehaus folgen, wie Röhrig erläuterte.
Röhrig begrüßte die Anwesenden zu einer Feierstunde am Festwochende (der Schützenverein feiert an diesem Wochenende Jubiläum). Nicht nur für ihn, auch für Marx handele es sich sicher um einen angenehmen Termin, da weitere Mittel für die Dorferneuerung bereitgestellt werden könnten. Mit dem Planer Krüger habe man zudem einen Gestalter gefunden, der auf die Bürger zügehe und die mitgeteilten Wünsche und Bedürfnisse aktiv weiterentwickle.
Marx bemerkte, dass das Dorf, ohnehin in einer schönen Ecke des Landkreises gelegen, durch die Bauvorhaben noch attraktiver werde. "Es geht darum die Dörfer lebenswert zu erhalten durch Gestalten." Marx freute sich, dass die Bürgerschaft so rege an den Planungen beteiligt sei und eigene Ideen einbringe. Dieser mit dem Willen der Kommunen gepaarte gemeinschaftliche Prozess sei zu unterstützen, auch wenn immer ein harter Kampf um Bewilligungsmittel zu führen sei.


Dieses Areal wird im Rahmen der nächsten Dorfemeuerungsphase saniert. Aus dem Ortszugang in den alten Dorfkern soll ein Kommunikationsraum werden.

Gudrun Müller-Mollenhauer vom Amt für ländlichen Raum führte aus, dass Cleeberg nun in das letzte Drittel des Dorferneuerungsprogramms eintrete. Doch auch weiterhin müsse die Bürgerschaft aktiv sein, um ihr Dorf weiterzuentwikkeln. Sie führte die Ortschaft Freienseen bei Laubach an, deren Dorferneuerungsprogramm ausgelaufen sei. Nachdem man in der Laufzeit vieles für Kinder getan habe und den Ort so für junge Familien attraktiv gemacht habe, überlege man dort nun, wie auch das Altern angenehm gestaltet werden soll. Sie bezeichnete die Gestaltung des eigenen Dorfes als Generationenprozess. Aus dem bestehenden Fundament müsse inan eine anziehende Zukunft gestalten. Müller-Mollenhauer hofft, dass auch weiterhin Gelder der Landesregierung und aus der EU für derartige Projekte locker gemacht werden.
Franz Krüger vom gleichnamigen Planungsbüro erklärte, man habe die Planungen auf ein menschliches Maß ausgerichtet. Dabei sei es geschafft worden, die anfänglichen Vorstellungen, die mit 170.000 Euro Kosten verbunden gewesen wären, auf 120.000 Euro zu reduzieren,
ohne etwas zu amputieren. Noch vor Jahren habe der Verkehr im Mittelpunkt gestanden. Es sei an der Zeit, wieder Räume für Begegnungen zu schaffen. In Cleeberg müsse man dabei besonders an die Schnittstellen zum alten Dorf und zum Wochenendgebiet denken. Ende Juli sollen die Arbeiten aufgenommen werden und bis Ende Oktober ihren Abschluss fmden. Ausführendes Unternehmen ist die Firma Henning aus Büdingen, mit der man in der Vergangenheit bereits gute Erfahrungen gemacht habe.

09.07.2005 Quelle: Butzbacher Zeitung (pp)

 


Das Jubiläumsfest hat begonnen

Heute am Mittwoch haben zahlreiche Helfer von Schützenverein und FC-Cleeberg begonnen das Festzelt für das Jubiläumsfest zum 100-jährigen Bestehen der Cleeberger Schützenvereins am Sportplatz aufzustellen. Um 8:00 Uhr am Morgen wurde zunächst der Boden ausgelegt und anschließend die Trägerelemente aufgestellt. Gegen Mittag war dann der Aufbau soweit fortgeschritten, dass es im Zelt nicht mehr nass werden konnte. Auch die Bühne war zum Zeitpunkt schon aufgebaut. Nun mussten nur noch die seitlichen Planen eingezogen werden. Weiter muss noch die Strom- und Wasserversorgung sowie die Beleuchtung und das Bühnenbild installiert werden. Parallel dazu laufen noch viele weitere Vorbereitungen, die bis zum Freitag erledigt sein müssen. Denn da geht es richtig los mit der FETENHITS-DISCO-PARTY und am Samstag spielen die TRENKWALDER aus Tirol.

Einige Bilder vom Zeltaufbau finden Sie in unserer Galerie.

06.07.2005 René Arabin

 


MGV Cleeberg holt Gold-Diplom mit 24,25 Punkten



Seit Herbst letzten Jahres gibt es für die Cleeberger Sänger nur noch ein Ziel, die Titelverteidigung beim Hessischen Chorwettbewerb am 10. Juli in Frankfurt. Wer den Dirigenten des Chores auch nur ein bisschen näher kennt, kann sich in etwa vorstellen, was dies für die Sänger mit sich bringt. Kein lockerer Singsang und gemütliche Chorproben, sondern hoch konzentrierte Ausarbeitung des neuen Bühnenprogrammes. Aber genau das ist es ja auch, warum die Cleeberger so ein Vergnügen beim Singen haben. Da wird einem auch mal was abverlangt und nach vielen Wochen harter Probenarbeit an einer neuen Partitur stellt man fest, das sich die ganze Plackerei gelohnt hat.
Aber bevor es zum großen Showdown in Frankfurt kommt, hatte sich Matthias Schmidt wieder einmal etwas besonders Reizvolles ausgedacht. Und so fuhren die Cleeberger Sänger am vergangenen Samstag (2. Juli) zu einem Chorwettbewerb nach Jockgrim in die Pfalz. Natürlich war dieser Wettbewerb nicht von ungefähr ausgewählt worden, nein, dort kam es zu einem erneuten Aufeinandertreffen mit altbekannten Kontrahenten. Ebenfalls in der höchsten Männerchorklasse hatte auch der MGV Somborn unter der Leitung von Dr. Martin Trageser gemeldet. Und mit Somborn hatten die Cleeberger noch eine gesangliche Rechnung offen. Denn sowohl beim Wettbewerb in Dehrn im Jahre 2001 als auch in Birkenau 2002 wurden beide Chöre punktgleich gewertet. Da brauchte Matthias Schmidt auch gar nicht lange überlegen, wie man die Sänger so kurz vor dem Hessischen Chorwettbewerb für einen "normalen" Wettbewerb motivieren könnte. Jeder der 65 Cleeberger Sänger brannte förmlich darauf, diese offene Rechnung auszugleichen. Dies ging dem Chor aus Somborn allerdings auch nicht anders, so war aus dem Umfeld des Chores zu vernehmen, dass die Somborner ganze drei Probenwochenenden vor diesem Wettbewerb absolvierten um die Cleeberger zu schlagen.

Als letzter Chor ihrer Klasse betraten dann um 20:30 Uhr die Sänger aus Cleeberg die Bühne. Zur Aufführung kamen "Saltarelle" von Camille Saint-Saëns, "Mundi renovatio" von György Orban und "The Drummer an the Cook" von Robert Shaw. Um 22:30 Uhr begann dann die Bekanntgabe der Jury-Ergebnisse und Somborn wurde mit 22,28 Punkten und einem Gold-Diplom ausgezeichnet. Klar, das da bei Somborn großer Jubel ausbrach, aber noch stand die letzte Wertung aus, nämlich für die Cleeberger. Hier kam die Jury zu folgendem Urteil: Chor A 24,58 Punkte, Chor B 23,92 Punkte und Chor C 24,25 Punkte. Das machte insgesamt stolze 24,25 Punkte in der Gesamtwertung und brachte den Sängern um ihren 1. Vorsitzenden Hartmut Schmidt nicht nur den Sieg mit Gold-Diplom in der höchsten Männerchorklasse und den lang ersehnten Sieg über Somborn, auch der Tageshöchstpreis ging damit nach Cleeberg. Und das wurde dann auch gebührend gefeiert, erst im Morgengrauen kehrten die beiden Reisebusse des Chores in die Heimat zurück.
Nun heißt es aber volle Konzentration auf das Großereignis dieses Jahres, denn bereits am kommenden Sonntag müssen sich die Cleeberger im Großen Sendesaal des Hessischen Rundfunks gegen die besten Chöre in Hessen behaupten. Und da sind solch namhafte Ensembles wie Liederkranz Zellhausen unter Roman Zöller und Harmonie Lindenholzhausen unter Martin Winkler am Start, letztere waren 1997 Hessischer Meister und in Jahr darauf Deutscher Meister.
Aktuelle Informationen rund um die Cleeberger Sänger erhalten Sie unter www.mgv-cleeberg.de

02.07.2005 Quelle: Pressemitteilung von Karl Walther

 


»Nacht der Lichter« im Cleeberger Waldhaus

In diesem Jahr lädt die evangelische Kirchengemeinde zur fünften "Nacht der Lichter" alle Jugendlichen und Erwachsenen ins Cleeberger Waldhaus ein. Das besondere Ereignis findet vor den Sommerferien am Freitag, 15. Juli, statt.
Die Idee der "Nacht der Lichter" kommt aus Taizé, dem kleinen Ort in Frankreich, wo es seit 1940 eine Gemeinschaft von Brüdem gibt, die einfach und nach christlichen Grundsätzen lebt. Jahr für Jahr zieht es Tausende von Jugendlichen aus aller Welt dort hin, die für einige Tage dort leben, singen, unzählige Kerzen anzünden, Gottesdienste feiem, Frieden und Gemeinschaft leben.
Auch in anderen Gemeinden in der Cleeberger Nachbarschaft werden Taizé-Gebete gefeiert. In der "Nacht der Lichter" können alle zusammenkommen und gemeinsam feiern, singen und etwas von Taize nach Cleeberg holen. In den letzten Jahren war diese Nacht immer ein voller Erfolg.
Auch in diesem Jahr werden alle Besucher gebeten, für sich selbst ausreichend Kerzen, Sitzgelegenheiten, Essen und Getränke mitzubringen. Der Weg zum Waldhaus muss zu Fuß zurückgelegt werden. Es geht so einfach zu wie in Taizé auch.
Ab 20 Uhr können alle ankommen, sich einsingen und einstimmen. Die eigentliche Nacht beginnt dann gegen 21 Uhr im Schein der Kerzen. Für Nachfragen: Pfarramt Cleeberg 06085/766.

04.07.2005 Quelle: Butzbacher Zeitung

 


Bücherei macht Sommerpause

In der Zeit vom 21. Juli bis 5. September bleibt die seit einiger Zeit von der Schachabteilung des Tischtennis-Clubs Cleeberg betreute Bücherei im Bürgerhaus geschlossen. Interessierte Leseratten werden gebeten, sich noch vor der Sommerpause mit Material einzudecken. Erster Öffnungstermin nach der Sommerpause ist der 6. September.

02.07.2005 Quelle: Butzbacher Zeitung (pp)

 


Sanierung

In der Cleeberger Ortsdurchfahrt wird in der Nähe der oberen Pforte ein Stück historischer Bruchsteinmauer saniert. - Unser Bild entstand beim Ausfugen.

02.07.2005 Quelle: Butzbacher Zeitung

 


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