Tosender Applaus für großartiges Chorkonzert im Bürgerhaus

Vollauf gelungen war das Chorkonzert am Samstagabend im Butzbacher Bürgerhaus. Nicht enden wollender Applaus des begeisterten Publikums belegten klar die Klasse der Akteure auf der Bühne, die ein Feuerwerk an Musikalität auf hohem Niveau präsentiert hatten. Im Rahmen der kulturellen Veranstaltungen aus Anlass des 684. Butzbacher Katharinenmarktes hatte der in diesem Jahr bereits mit einer ganzen Reihe erfolgreicher Veranstaltungen sein 125-jähriges Bestehen feiernde Gesangverein "Liederkranz" 1879 Pohl-Göns dieses Konzert als krönenden Abschluss des Jubiläumsjahres terminiert. Neben dem Jubiläumsverein aus Pohl-Göns traten als hochkarätige Gäste die Aktiven des Männergesangvereins "Liederkranz" 1922 Cleeberg sowie der seit geraumer Zeit in Pohl-Göns beheimatete, gleichwohl in weltweiten Engagements stehende Tenor Christian Elsner auf am Flügel begleitet von Hans Ilge. Was die beiden Chöre und ein begnadeter Tenor boten, war meisterlich.

Der "Liederkranz" Pohl-Göns eröffnete den Abend mit Max Bruchs "An die Musik". Ein Madrigal von Giovanni Gastoldi "An hellen Tagen" aus dem Jahr 1599, neu arrangiert vom Liederkranz-Dirigenten Alexander Launspach, zeigte, was auch ein gemischter Chor zu leisten vermag. "Graduale-Hymnus" aus der Feder des österreichischen Komponisten Anton Bruckner, "Oh, Täler weit, o Höhen" von Felix Mendelssohn und "Schon die Abendglocken klingen", von Konradin Kreutzer folgten. Dem Klavier gewidmet und einer Begegnung mit einem ungarischen Geiger verdanken wir den "Ungarischen Tanz Nr. 6" von Johannes Brahms ­ beschwingtes Intermezzo. Franz Schuberts "Abendfrieden" aus seinem großen Repertoire ­ Chormusik wie sie sein soll.

Der Cleeberger "Liederkranz" betrat die Bühne mit seinem Dirigenten Matthias Schmidt an der Spitze ebenfalls mit klassischer Ausrichtung bei der Auswahl der Stücke. Da musste angesichts der großen Anzahl von Personen auf der Bühne sogar der Konzertflügel weichen. Mit einem alt-englisch interpretierten Hymnus errangen die Cleeberger vor wenigen Wochen in Breidenbach die Höchstwertung von 420 Punkten (drei Bewertungskriterien je 140) und mit Knut Nystadt’s "I’ will praise thee O’Lord" auch hier ein englischsprachiger Einstand nach Maß. Zwei Madrigale, "Wohlauf ihr Gäste" von Erasmus Widmann und "Cantate Domino" von Giovanni Croce, ließen im Saal den Fall einer Stecknadel hören ­ höchste Musikalität war angesagt wie auch im folgenden böhmischen Volkslied aus der Zeit der Romantik: "Ach Krieg, Krieg" ­ der unsinnige Opfergang der Menschen in wahnsinnigen Kriegen das Thema, gefolgt von Walter Reins schwäbischem Volkslied "Mus i denn, aus dem Städele hinaus".

"Ich wünscht, ich hätt’ noch ein paar (Erb-) Tanten und hätt’ sie doch bald nicht mehr ...", derartig bitterböse Zeilen aus dem Munde des großen Tenors Christian Elsner? "Von einer alten Tante", einem jener Gassenhauer aus dem Milieu von Komponist Kurt Hessenberg stammt diese Zeile und meisterlich dargeboten vom Star des Abends in Begleitung von Hans Ilge am Piano. Wilhelm Busch und "Casanova" Ludwig van Beethoven muss man nicht unbedingt in Zusammenhang bringen ­ mit dem Lied "Der Kuss" aus dem Schaffenswerk des letztgenannten sollte es wohl gelungen sein. Nach der Pause wieder Christian Elsner und nach einem Plauderstündchen mit Burkhard Reuhl über Tenorssöhne, die es als lieb betrachten, wenn sie ihr Vater privat zu Hause möglichst mit Gesang verschont, stellte sich Christian Elsner so richtig in Positur und "Ein Lied geht um die Welt" von Hans May gehört auf jede gute Bühne. Frank Sinatras "My Way" ­ es mag wohl auch für den Weg des Tenors Elsner stehen ­ natürlich gesungen auf allerhöchstem Niveau und kräftig mit Beifall bedacht.

Der Pohl-Gönser "Liederkranz" erneut im Rampenlicht, überraschte mit rhythmischen, afrikanischen Klängen nach dem Motiv eines südafrikanischen Zulu-Liedes "Aya Ngena". Ehemals beim Chansonwettbewerb "Gran Prix de Eurovision" siegreich gewesen, texteten und arrangierten Kobi Oshrat und "Bearbeiter" Hans Schlaud den Titel "Halleluja". Gleich drei Spirituals sorgten für Hochstimmung im Saal (... das als Premiere von Hans Ilge bearbeitete "Where you there?", "I want to got to heaven" von Winfried Siegler-Legel sowie "Down by the Riverside" von Hans Weiss-Sternberg). Nach Hugo Alven’s "Zum Tanze, da geht ein Mädel ...", einem munter, beschwingten Lied, zum Abschied der Liederkranz-Akteure aus Pohl-Göns, ganz nach dem Geschmack des Publikums, sollte nun aus dem Munde der Cleeberger Sänger ein echter Höhepunkt des Abends folgen.

Lateinisch der Titel "Mundi renovatio" von György Orban ­ schwierigste Chorliteratur, ausdrucksstark und perfekt. Von der Art her ein venezianischer Rundentanz, ließ "Saltarella" von Camille Saint-Saëns alles bisher Dagewesene vergessen ­ mitreißender, französischer Männerchorgesang. Der tosende Beifall mochte nicht enden ­ so etwas hatte man auf Butzbachs Bürgerhausbühne noch nicht erlebt. Zwei Shantiesongs "What shall we do with the drunken sailer ..." von Alice Parker und Robert Shaw und "The drummer and the Cook" von Robert Shaw waren weitere Glanzlichter der musikalischen Art aus dem schier unerschöpflichen Repertoire der Cleeberger. Kaum von der Bühne gegangen, mussten sie wieder zurück in das Scheinwerferlicht, denn ohne eine Zugabe ließen die Zuhörer die Cleeberger nicht ziehen. Von den "Flying Pickets" stammt das "Only You" und eine eigene Interpretation davon rief erneute Begeisterungsstürme hervor. Die beiden Solisten Michael Watz und Björn Diebel waren dabei voll in ihrem Element und vollendeten diesen Titel so brillant, dass es wieder minutenlangen Applaus gab ­ welch ein unvergesslicher Triumph für den Männerchor aus Cleeberg.

Zum großen Finale traten nochmals die Damen und Herren des Pohl-Gönser Gesangvereins auf. Welches Lied wäre nach einem solch beeindruckenden Chorkonzertabend besser geeignet gewesen als "Time to say good bye". Musik, die zu Herzen ging mit dem Jubiläums-Chor und Christian Elsner als erneutem Solisten. Das hätte ruhig noch eine Weile so weitergehen können nach Meinung vieler Gäste und auch Elke Binzer in ihren abschließenden Worten fand nur lobende Worte: "Wie schön kann doch Chorgesang sein und mit den Sängern des Cleeberger Chores haben wir einen der besten deutschen Männerchöre erleben dürfen! Und vielleicht, so die Liederkranz-Vorsitzende, finden ja doch noch mehr Menschen wieder den Weg in die Singstunde."

Dass man ein so erfolgreiches Konzert anschließend mit den Akteuren und dem in seiner Gesamtheit dazu eingeladenen Publikum im Bürgertreff Pohl-Göns gemeinsam ausklingen ließ, versteht sich da fast von selbst.

30.10.2004 Quelle: Homepage des Vereins (BZ/hwp)

 


Großer Antik-Flohmarkt am 1. Advent

Am 1. Advent, Sonntag, den 28. November findet von 14 bis 18 Uhr im "Alten Rathaus" in Cleeberg ein Antik-Flohmarkt statt. Die Evangelische Kirchengemeinde lädt Gemeindeglieder aus Espa und Cleeberg und alle Gäste aus der Umgebung herzlich dazu ein. Alte Bücher und Schallplatten, alte Bilder und Zeitschriften, Hausratartikel und Porzellan, Tisch- und Bettwäsche, Garne und Kleinmöbel werden angeboten. Bei einer Tasse Kaffee und frisch gebackenen Waffeln, Tee und selbstgebackenen Plätzchen können sich alle Besucher stärken. Beispiele alter und neuer Handarbeitskunst werden ausgestellt und ihre Herstellung vorgeführt. Ebenfalls sind Original Cleeberger Trachten zu bewundern. Die Kinderkirchenkinder verkaufen selbst gebastelte Kerzen und ausgewähltes alte Spielzeug. Als besonderes Weihnachtsgeschenk wird ein Kalender 2005 mit Bildern von Cleeberg angeboten. Und in einer Stofftasche mit der aufgedruckten Kirche können alle ihre Schnäppchen nach Hause tragen.
Der Erlös dieses Flohmarktes ist für die Kirchendachrenovierung bestimmt. Für Liebhaber der Kirche gibt es deshalb als Erinnerung auch alte Holznägel und Schieferplatten und ausgewählte Holzstücke vom abgerissenen Kirchendach zu erwerben.

Spendenaufruf - Altes Gesucht!

Der Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Cleeberg bittet alle Cleeberger um Spenden für den Antik-Flohmarkt, der am 1. Advent, 28. November im "Alten Rathaus" stattfinden soll. Gebraucht werden alte Bücher und Schallplatten, alte Bilder und Zeitschriften, Hausratartikel und Porzellan, Tisch- und Bettwäsche, Garne oder auch Kleinmöbel. Die Spenden können ab 18. November im Rathaus abgegeben werden und kommen der Renovierung des Kirchendaches zu gute.

28.10.2004 Cornelia Hankel (Pressemitteilung)

 


MGV Cleeberg macht das halbe Dutzend voll!

Als letzten Chorwettbewerb für dieses Jahr am Samstag, den 16. Oktober hatte Matthias Schmidt die Sänger aus Cleeberg der Konkurrenz in Kleingladenbach im Landkreis Marburg-Biedenkopf zu stellen. Die besondere Brisanz bei diesem Wettstreit lag in der Tatsache begründet, dass sich unter anderem "Teutonia Bernbach" unter der Leitung von Willy Trageser ebenfalls in der höchsten Männerchorklasse gemeldet hatte. Gegen diesen Chor hatten die Cleeberger in Jahre 2000, bei der Chorolympiade in Linz, noch eine Niederlage hinnehmen müssen, also war da noch eine Rechnung offen. Unter solchen Vorzeichen musste Matthias Schmidt auch nicht großartig in seine Motivationskiste greifen, denn jeder der 60 Sänger brannte auf Wiedergutmachung.

Dass dieser Abend etwas ganz Besonderes werden könnte, spürte man schon beim Einsingen. Geschlagene 45 Minuten verwendete der Chorleiter auf die mentale und stimmliche Vorbereitung und nutzte dabei zum ersten Mal ganz außergewöhnliche logopädische Methoden wie "Lippenflattern" und "Kehlkopflockerung". Kurz vor ihrem Auftritt mussten die Cleeberger erfahren, dass Teutonia Bernbach nicht antreten konnte, da ihr Chorleiter Willy Trageser überraschend erkrankt war. Das gab natürlich lange Gesichter bei den Cleebergern, doch Matthias Schmidt ließ keine Zweifel offen: "Wir haben so viel Arbeit in den letzten Wochen in diesen Wettbewerb investiert, jetzt geht ihr auf die Bühne und zeigt was ihr drauf habt. Schließlich sitzt dort eine volle Halle an Zuhörern, die schon viel über uns gehört haben. Und denen sind wir auch was schuldig."

Als letzter Chor, da man wie gewohnt in der Klasse M1 antrat, begannen die Sänger aus Cleeberg ihr Wettbewerbsprogramm mit "Saltarelle" von Camille Saint-Saëns. Es folgte "The Drummer and the Cook" von Robert Shaw, bevor zum vermeintlichen Abschluss "Only You" von den Flying Pickets dargeboten wurde. Die Zuhörer waren von den Cleebergern derart begeistert, dass erst nach minutenlangen, stehenden Ovationen und Zugaberufen Matthias Schmidt sich das Einverständnis der Jury holen konnte, um die geforderte Zugabe zu Gehör zu bringen. Als die Sänger um ihren ersten Vorsitzenden Hartmut Schmidt letztlich doch die Bühne verlassen durften, schöpfte man die Hoffnung, auch an diesem Abend bei der Vergabe des Tageshöchstpreises ein Wörtchen mitreden zu können.

Doch es kam noch besser. Bis die Wertung für Cleeberg bekannt gegeben wurde, lag der MGV Cäcilia Langenei mit ihrem Dirigenten Michael Rinscheid an der Spitze, mit 406 von 420 möglichen Punkten. Als dann die Wertung für Cleeberg angekündigt wurde, kehrte Stille in den Saal. Der Sprecher machte es kurz und schmerzlos, drei Mal 140 Punkte und damit höchstmögliche Wertung und damit zum sechsten Mal in Folge Tageshöchstpreis. Das verschlug selbst den Cleebergern die Sprache, allen voran Matthias Schmidt. Ob es das überhaupt jemals schon gab, dass ein Chor in allen drei Chorwerken die Höchstpunktzahl erreichte, ist bis dato nicht bekannt. Keiner der Anwesenden konnte sich erinnern, so etwas schon erlebt zu haben, und es waren Sänger und Dirigenten anwesend, die seit über 30 Jahren auf Wettbewerben zugegen sind. Noch am nächsten Tag war der Auftritt der Cleeberg noch Hauptthema in Breidenbach. Wer die Cleeberger noch nicht erleben durfte, dem sei der 30. Oktober empfohlen. An diesem Abend treten die Sänger bei einem Konzertabend im Bürgerhaus Butzbach auf. Unter www.mgv-cleeberg.de erhält man weitere Informationen.

22.10.2004 Quelle: Homepage des Vereins (Karl Walther)

 


Terminabsprache für das Jahr 2005

Am 20. 10. wurde im Feuerwehrgerätehaus der Cleeberger Terminkalender 2005 aufgestellt. Sämtliche Termine und Veranstaltungen der Vereine, Kirchengemeinde und Gruppen sind darin enthalten. Hierzu wurden die Vertreter der einzelnen Ortsvereine eingeladen.

Einen Auszug dieser Termine finden unter
Termine...Allgemeinde Veranstaltungen.

20.10.2004 André Arabin

 


Kommunikationsraum am Brunnenplatz soll entstehen
Ortseingang von Cleeberg soll für Verkehr verkleinert werden

Die dritte Phase des Dorferneuerungsprogramms für Cleeberg wurde kürzlich vorgestellt. Der Architekt und Landschaftsplaner Franz Krüger erläuterte vor Behördenvertretem, Ortsbeiratsmitgliedern und den Mitgliedern des Arbeitskreises sowie interessierten Bürgern die Einzelheiten des Bauvorhabens.
Im Ev. Gemeindezentrum ging es um die Platzgestaltung rund um den Biengartenweg, die Espaer Straße und die Obere Pforte. Dort soll vor allem die Fahrbahnfläche reduziert werden, um mehr Platz für Kommunikation und Treffen zu schaffen. Der Brunnenplatz soll dazu als Sitzplatz und Kommunikationsraum dienen. Weiterhin sollen die Bushaltestellen versetzt werden.
Krüger erläuterte, dass am Ortseingangsbereich aus Espa kommend die Straße bis einschließlich Schachtdeckel verengt werden soll. Die anschließende Fläche soll eine Neugestaltung erfahren. Dazu müssten Fichten entfernt werden, die durch drei Laubbäume und einen Baum mit großer Krone als Schattenspender ersetzt werden. Sitzgelegenheiten und eine Ortstafel geben dieser Fläche eine neue Bedeutung.
Der Brunnenplatz soll größer angelegt werden. Ein Baum soll den Charakter des Platzes verstärken, der von einer Mauer eingefasst werden soll. Am Ausgang zur Oberen Pforte ist eine Veränderung des Bordsteins am Biengartenweg und der Espaer Straße geplant. Der Straßenbelag soll hier durch Betonplaster ersetzt werden, eine Fließrinne könne als Abgrenzung dienen. Zwei kleine Bäume sollen Platz und Straßenraum trennen. Der Biengartenweg soll auf 5,5 Meter Breite verkleinert werden. Auf der rechten Seite könnten dafür drei Autostellplätze eingeplant werden, der Kindergarteneingang soll ebenfalls zwei Bäume erhalten.


20.10.2004
Text: Butzbacher Zeitung (pp), Bilder: André Arabin, Zeichnungen: Franz Krüger

 


Neuer Vorstand im Cleeberger Jugendheim

Am Sonntag, den 17. Oktober 2004 trafen sich die Jugend, der (alte) Jugendheimvorstand, Mitglieder des Kirchenvorstandes und Pfarrerin Cornelia Hankel in den Jugendräumen des alten Rathauses zu einer Vollversammlung. Verschiedene unangenehme Gründe veranlassten den Kirchenvorstand mit der Jugend Kontakt aufzunehmen. In erster Linie waren dies die Öffnungszeiten der Jugendräume, die oftmals den vorgeschriebenen Schließzeitpunkt an Wochenenden von 1:00 Uhr deutlich überschritten. Der Kirchenvorstand beklagte sich auch, dass Erwachsene, die bei bestem Willen nicht mehr als "noch jugendlich" anzusehen sind, die Jugendräume nach der Schließung von Kneipen und Vereinslokalen, aufsuchten, um noch schnell ein Bier zu trinken. Daher appelliert der Kirchenvorstand an alle Erwachsenen dies doch bitte in Zukunft zu unterlassen. Ein weiterer Punkt der Tagesordnung war die Lärmbelästigung vor dem Rathaus. Die Anwohner rund um das Rathaus fühlen sich durch das An- und Abfahren der Motorroller und Motorräder belästigt. Daher wurde an die Jugend appelliert, sinnloses Hin- und Herfahren sowie unnötigen Aufenthalt auf der Straße vor dem Rathaus zu vermeiden. Die Jugend brachte auch einen Punkt zur Tagesordnung, hierbei ging es um eine Gruppe von Jugendlichen, die permanent für Ärger sorgt, so die Jugend, die vom Kirchenvorstand forderte, gegen die Übeltäter ein Hausverbot zu verhängen. Der Kirchenvorstand und Pfarrerin Cornelia Hankel einigten sich darauf, mir den Eltern der betroffenen Jugendlichen Kontakt aufzunehmen und eine Lösung zu finden, die ein Hausverbot nach Möglichkeit nicht notwendig macht. Dafür sprach sich Kirchenvorstandsmitglied Günther Diebel aus und auch die anwesenden Kirchenvorstandsmitglieder hielten dies für den pädagogisch besseren Weg. Hauptpunkt der Tagesordnung war jedoch die Neuwahl des Jugendheimvorstandes. Nachdem der alte Vorstand entlastet wurde, übernahm Günther Diebel die Wahlleitung.

Wahlergebnis siehe PDF-Datei

18.10.2004 René Arabin



Einbruch in Wohnhaus

Unbekannte Täter drangen in eine Wohnung in der Taunusstraße ein. Sie entriegelten die Waschküchentür durch die Katzenklappe und entwendeten aus der Einliegerwohnung eine Geldkasette mit ca. 400 Euro Bargeld und ca. 700 Euro Bargeld aus dem Kinderzimmer.

13.10.2004 Quelle: Butzbacher Zeitung

 


Dorferneuerung Cleeberg
Sanierung des Kirchen- und Denkmalsplatzes ist abgeschlossen

Nachdem im letzten Jahr der Denkmalsplatz und Kircherivorplatz neu gestaltet wurden, konnte in diesem Jahr der Bereich der öffentlichen Straßen um Denkmal und Kirche im Rahmen der Dorferneuerung saniert werden. Am 28. September 04 konnte der neu gestaltete dörfliche Mittelpunkt von Cleeberg vorgestellt werden. Wie Herr Dieter Merz von der mit der Bauplanung beauftragten Ingenieurgesellschaft Wagner Consult Wetzlar darstellte, musste die Baumaßnahme in einem zeitlich sehr engen Rahmen zwischen Mitte Juli und Ende August abgeschlossen werden. Die Baukosten beliefen sich auf insgesamt rund 70.000,00 €. Der mit der Beratung in der Dorferneuerung befasste Dipl.-Ing. Klaus Grabowski stellte nochmals die gute Teamleistung der Beteiligten heraus, insbesondere den Arbeitskreis Dorferneuerung, den Gemeindegremien, der Abteilung Dort- und Regionalentwicklung beim Landrat des Lahn-Dill-Kreises und den beteiligten Baufirmen. Beeindruckt zeigte sich auch Frau Gudrun Müller-Mollenhauer vom Amt für den ländlichen Raum. Die Maßnahme sei unaufdringlich, behutsam und nicht "overstyled" ausgeführt worden. Auch Frau Barbara Steuernagel von der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Gießen lobte die Baumaßnahme als im denkmalpflegerischen Sinne gut gelungen.
Ebenfalls vorgestellt wurde die reich bebilderte Broschüre "Dorferneuerung Cleeberg". Darin sind die geplanten Projekte und Maßnahmen der Dorferneuerung ausführlich dokumentiert. Sie enthält auch wertvolle Hinweise für private Sanierungsmaßnahmen. Erhältlich ist die Broschüre beim Arbeitskreis Dorferneuerung Cleeberg und bei der Verwaltungsstelle Cleeberg; sie kann auch im Rathaus Langgöns telefonisch angefordert werden (Tel. 06403/90200).

13.10.2004 Quelle: Amtsblatt der Gemeinde Lamggöns (Nr. 41/2004)

 


Dorferneuerung - Gestaltung des Feuerwehrplatzes

Der Arbeitskreis Dorferneuerung Cleeberg trifft sich am Dienstag. 12. Oktober, um 19.30 Uhr im alten Rathaus in Cleeberg. Dazu sind alle Cleeberger eingeladen. Das Planungsbüro stellt die Entwürfe zur Gestaltung des Feuerwehrplatzes vor.

11.10.2004 Quelle: Butzbacher Zeitung

 


Heckenbrand am Waldsportplatz



Am 08.10.2004 um 19.49 Uhr wurde die Feuerwehr Cleeberg zu einem Heckenbrand am Cleeberger Waldsportplatz gerufen. Die Hecke brannte auf einer Fläche von ca. 15-20 qm. Die Feuerwehr Cleeberg war mit 10 Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen vor Ort und konnte den Brand mit dem Impulslöschgerät "IFEX" löschen. Die Einsatzleitung lag in den Händen des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Frank Dreikausen. Gegen 20.30 Uhr war der Einsatz beendet.

10.10.2004 Text: Thorsten Jung, Bild: René Arabin

 


Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Cleeberg am sinnvollsten

Bei der in der vergangenen Woche durchgeführten Ortsbegehung in Cleeberg konnte Hans Ulrich Theiss, Vorsitzender des SPD Ortsvereins Langgöns, zahlreiche Bürgerinnen und Bürger der Kleebachgemeinde begrüßen. Sein besonderer Gruß galt Bürgermeister Horst Röhrig, dem stellvertretenden Ortsvorsteher Hans-Joachim Rühl sowie weiteren Mitgliedern des Ortsbeirates und des Gemeindeparlamentes.
Die Ortsbegehung begann mit einer Besichtigung des Friedhofgeländes. Wie Bürgermeister Horst Röhrig mitteilen konnte, werde in absehbarer Zeit an der Aussegnungshalle ein Toilettenraum mit Außenzugang errichtet. Diese bauliche Maßnahme stehe auf der Prioritätenliste der Gemeinde an vorrangiger Stelle. Kritik über die nach wie vor unbefriedigende Situation der Weggestaltung mit den vielen Stufen auf dem Hanggelände des Friedhofs wurde von Heinz Arabin und Bruno Strauß vorgetragen. So seien in der Vergangenheit wiederholt Probleme bei Bestattungsfeiern aufgetreten. Nach übereinstimmender Auffassung von Bürgermeister Horst Röhrig und der anwesenden Ortsbeiratsmitglieder sollten diese Einzelfragen in einer Gesamtkonzeption zum Tragen kommen und keine sich möglicherweise widersprechenden Einzellösungen gesucht werden.
Einig waren sich die Teilnehmer der Ortsbegehung, dass ein Zugangsweg zu den Urnengräbern schnellst möglichst geschaffen werden müsse. Unbedingt sei auf die Einhaltung der Friedhofssatzung beim Anlegen dieser Bestattungsstätten zu achten, um ein einheitliches Bild zu gewährleisten.
Vor dem neu gestalteten Außenbereich der Kindertagesstätte konnte der Vorsitzende des SPD Ortsvereins Langgöns Hans Ulrich Theiss die Leiterin der KITA Cleeberg Beate Schmerker und Petra Krusche vom Elternbeirat begrüßen. Übereinstimmung herrschte bei den Vertreterinnen der KITA und den Bürgerinnen und Bürgern, dass diese Baumaßnahme als gelungen zu bezeichnen ist. Hervorgehoben wurde in diesem Zusammenhang ebenfalls die Sanierung des Eingangsbereiches. Beate Schmerker konnte zufrieden feststellen, dass den Kindern somit zwei Spielplätze zur Verfügung stehen, was sich natürlich äußerst positiv auswirke. Beeindruckt waren die Teilnehmer der Ortsbegehung von den teils renovierten großzügigen Gruppenräumen der KITA. Dabei betonte Beate Schmerker, dass mit 50 Kindern aus Espa und Cleeberg die Kindertagesstätte mit 100% belegt sei. Nach Aussage von der Leiterin der KITA und Petra Krusche sei die Essensteilnahme mit fast 50% sehr gut. Auch werde das erweiterte Angebot der KITA mit einer Betreuung bis 15.00 Uhr gut angenommen.
Im Rahmen der Dorferneuerung stellten Bürgermeister Horst Röhrig, Heinz Arabin, Bruno Strauß und Peter Weide, Vorsitzender des Dorferneuerungsprojektes fest, dass die Gestaltung des Kirchen- und Denkmalplatzes gelungen sei. Horst Röhrig verwies auf den sehr engen Zeitraum für diese Baumaßnahmen und bat um Verständnis, dass noch Restarbeiten durchgeführt werden müssten.
Vor dem Feuerwehrgerätehaus erläuterte der Wehrführer von Cleeberg Torsten Jung die räumliche und bauliche Situation des Gebäudes. So entspreche allein die vorhandene Gebäudegröße seit langem nicht mehr den Richtlinien. In die Überlegungen eines Umbaus oder möglichen Neubaus seien nach seiner Auffassung unbedingt die notwendigen Sanierungsarbeiten einzubeziehen. Bürgermeister Horst Röhrig stimmte dieser Auffassung zu und erklärte, dass in diesem Falle ein Neubau aus finanziellen Gründen einem Umbau vorzuziehen sei. Auch in diesem Punkt bestand bei den Teilnehmern Einvernehmen. Im Rahmen der Dorferneuerung gingen anschließend der Bürgermeister und Peter Weide auf eine noch in der Diskussion befindliche Änderung der Verkehrsführung im Bereich Biengartenweg, Obere Pforte, Espaer Straße ein, die möglicherweise auch eine Verlegung der Bushaltestelle erforderlich machen werde. Am Ende der Ortsbegehung dankte der Vorsitzende des SPD Ortsvereins Langgöns Hans Ulrich Theiss allen Teilnehmern für die anregenden informativen Gespräche und versicherte, die Kritikpunkte und Anregungen in die Gemeindegremien einbringen zu wollen. Auch müsse bei einem möglichen Neubau des Feuerwehrgerätehauses schon bald über einen neuen Standort eines öffentlichen Spielplatzes für die Kinder des alten Ortskerns in Zusammenarbeit mit dem Ortsbeirat diskutiert werden.

07.10.2004 Quelle: Presseinformation SPD-Ortsverein Langgöns vom 20.09.2004

 


Terminabsprache

Alle Vorstände der Cleeberger Vereine, der Kirchengemeinde und Gruppen treffen sich am Mittwoch, 20 Oktober, um 19.30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus zur Aufstellung des Veranstaltungskalenders für 2005. Von jedem Verein bzw. jeder Gruppe sollte jeweils mindestens ein Vertreter anwesend sein.

07.10.2004 Quelle: Butzbacher Zeitung (ch)

 


Volles Haus beim Kartoffelfest

Am Sonntag, den 3. Oktober 2004 fand im Cleeberger Bürgerhaus das Kartoffelfest der evangelischen Kirchengemeinde Cleeberg statt. Die sehr gut besuchte Veranstaltung begann am Vormittag mit einem Gottesdienst, der auch gleichzeitig das Erntedankfest war. Es sang außerdem der Cleeberger Frauenchor.

Das Kartoffelfest wurde anstatt des traditionellen Lindenfestes, dass sonst immer gegen Ende des Sommers stattfindet, abgehalten. Grund dafür ist die derzeitige Renovierung des Kirchendaches. Auch der Erlös des Kartoffelfestes kommt dem Kirchendach zu Gute. Die Renovierungskosten belaufen sich auf ca. 190.000,- Euro, davon hat die Kirchengemeinde ca. 54.000,- Euro selbst aufzubringen. Bisher kamen durch Spenden ca. 10.000,- Euro zusammen.

Das Fest zeigte auch, wie vielseitig diese Knollenfrucht doch sein kann. Zahlreiche Kartoffelgerichte, wie z.B. Bratkartoffeln, Salzkartoffeln, Kartoffel-Pfannkuchen, Kartoffel-Auflauf und viele weitere, wurden angeboten. Neben den Kartoffelspeisen wurden auch Spiele wie das Schätzen der Anzahl von Kartoffeln in einem Kartoffelsack und ein Fragebogenspiel mit Fragen rund um die Kartoffel durchgeführt. Sogar die Kinder hatten mit dem sogenannten "Kartoffeldruck" ihre Freude. Aus Kartoffeln wurden Stempel geschnitzt, mit denen dann Textiltaschen mit Textielfarbe bedruckt wurde.

Der Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde Cleeberg und auch die Pfarrerin Cornelia Hankel haben sich sehr über die positive Resonanz der Besucher gefreut.

Weitere Bilder dieser Veranstaltung

03.10.2004 René Arabin

 

Weitere Artikel und Themen finden Sie im Archiv.