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Schachspieler
wollen Cleebergs öffentliche Bücherei fortführen
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In
seiner jüngsten Sitzung befasste sich der Sozialausschuss der
Gemeinde Langgöns noch einmal mit dem Thema "Fortbestehen
der öffentlichen Bücherei im Ortsteil Cleeberg",
die über 3500 Bücher verfügt, die aber nur von einer
Handvoll aktiver Leser genutzt wird. Die jährliche Ausleihungsgebühr
liegt bei lediglich 30 Euro. |
In der vorausgegangenen
Sozialausschutzsitzung hatte Bürgermeister Horst Röhrig über
ein Gespräch mit der Leiterin der Oberkleener Grundschule und Vertretern
der Elternschaft sowie dem Cleeberger Büchereibetreuer übereine
mögliche Verlagerung dieser öffentlichen Bibliothek in die
Grundschule Oberkleen berichtet. Dabei hatte sich abgezeichnet, dass
die Schule lediglich eine Schulbücherei einrichten will, Aus Platzgründen
aber kein Interesse an einer öffentlichen Bücherei in ihren
Räumlichkeiten habe.
Auch seien die gemeindeeigenen
Bücher für schulische Zwecke nur bedingt nutzbar, weil die
meisten aus der Zeit vor der Rechtschreibreform im Jahre 1998 stammten.
Der Bürgermeister hatte deshalb vorgeschlagen, die Cleeberger Bücherei
wegen des geringen Zuspruchs der Bevölkerung zu schließen
und aus den vorhandenen Büchern das Langgönser Jugendzentrum,
die Grundschule Oberkleen und die Anne-Frank-Schule in Linden kostenlos
zu bedienen. Auch die Kirchengemeinden sollten angesprochen werden Die
restlichen Exemplare könnten auf einem Bücherflohmarkt zugunsten
der der Beiden Schulen verkauft werden. Bei der damaligen Abstimmung
im Ausschuss war es zu einer Pattsituation und damit zur Ablehnung dieses
Vorschlages gekommen. In der Zwischenzeit hatte die SPD-Fraktion nach
Möglichkeiten gesucht, die Bücherei zu erhalten.
Marianne Wander
berichtete, dass sich der Schachverein Cleeberg bereit erklärt
habe, die Bibliothek weiterzuführen und sei zwei bis dreimal in
der Woche zu öffnen. Einer solchen Regelung könnte man zustimmen,
bis die Gemeinde eine andere Lösung gefunden habe. Bürgermeister
Röhrig regte an, den Vorschlag zu prüfen und den Vorstand
dieses Vereins anzuschreiben. Dem schloss sich der Sozialausschuss einstimmig
an.
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| 10.03.2004
Quelle: Butzbacher Zeitung |
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