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Dollstes Dorf 2011 besucht Wiesbaden

Abordnung folgte Einladung des Ministerpräsidenten

Direkt nach dem Gewinn des hr-Wettbewerbes „Dolles Dorf 2011“ beim Hessentag in Oberursel hatte der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier eine Einladung in die hessische Landeshauptstadt angekündigt. Dieser Einladung folgend machte sich nun am Donnerstag, den 31. Mai 2012 eine 27-köpfige Abordnung aus Cleeberg, darunter Bürgermeister Horst Röhrig und der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Martin Hanika, in einheitlichen grünen „Cleeberg-T-Shirts“ auf den Weg nach Wiesbaden.

Bei der Ankunft des Busses vor der Staatskanzlei wurden die Cleeberger, bereits von einem Mitarbeiter des Ministerpräsidentenbüros und einem Kamerateam des Hessischen Rundfunks erwartet und fortlaufend begleitet. Auch die Trophäe, der „goldene Onkel Otto“ war mit von der Partie und wurde zahlreich in Szene gesetzt. Ein Beitrag in der Hessenschau am gleichen Abend befasste sich aktuell mit diesem Ereignis.

Auf dem Programm stand zunächst ein Besuch im Landeskriminalamt. Hier wurde die Gruppe zum Thema Internetkriminalität, Dokumentenfälschung und Waffenkriminalität informiert. Die Ausführungen zu manipulierten Geldautomaten, der Gebrauch von Kreditkarten bei Interneteinkäufen und die Präsentation von Waffenverstecken in Zigarettenschachteln und Gehstöcken á la James Bond fanden hierbei besonderes Interesse.

Es folgte eine interessante Führung durch die Staatskanzlei. Im Vorraum des Kabinettzimmers hatte der Ministerpräsident zur Mittagszeit einen Imbiss vorbereiten lassen.

Gestärkt begab man sich danach in den hessischen Landtag. Nach einem umfangsreichen Sicherheitscheck, dem sich auch „Onkel Otto“ unterziehen musste, empfing der hessische SPD Chef und heimische Landtagsabgeordnete, Thorsten Schäfer-Gümbel die Cleeberger. Bei einer Führung durch das Wiesbadener Schloss und die übrigen Gebäude der Landesregierung wurde neben der Funktionalität der Bauten auch die Arbeitsstruktur des Landtages mittels einer Präsentation vermittelt.

Am Nachmittag hatte sich Ministerpräsident Volker Bouffier eine Stunde Zeit für die Cleeberger genommen. In einem Gespräch bei Kaffee und Kuchen wollte er wissen, was der Gewinn des Titels „Dollstes Dorf“ bewirkt hat. Der Ortsvorsteher, Thorsten Jung, führte dazu aus, dass neben einer gestiegenen Popularität, das Miteinander innerhalb der Dorfgemeinschaft und der Ortsvereine verbessert wurde und man näher zusammen gerückt sei. Der Ministerpräsident bescheinigte diesen Eindruck.

Als letzter Punkt stand ein Besuch im Plenum des Landtages an. Eine Debatte über Breitbandversorgung und die in diesem Zusammenhang gemachte Bemerkung eines Abgeordneten „Wer Freibier trinken will, muss sich zunächst um einen Zapfhahn kümmern.“ wurde auch von Cleeberger Seite humorvoll kommentiert. Am Ende waren sich alle einig, dass es ein gelungener und informationsreicher Tag war, dessen vielfältige Eindrücke noch sehr lange in guter Erinnerung bleiben werden.




Artikel veröffentlicht am 4. Juni 2012   

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