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Radweg zwischen Cleeberg und Oberkleen wurde offiziell eröffnet

Projekt kostet 340.000 Euro/Gemeinde Langgöns erhält Zuschuss von 238.000 Euro

Rolf Seemann vom hessischen Verkehrsministerium durchschnei­det gemeinsam mit Bürgermeister Horst Röhrig das symbolische Band und eröff­net damit den Radweg zwischen Cleeberg und Oberkleen offiziell. Dabei schau­en ihnen die Teilraumbürgermeister Dr. Ulrich Lenz, Dr. Manfred Schmidt und Karl Heinz Schäfer sowie Vertreter der Baufirma und des Verkehrs- und Wirtschafts­ministeriums zu.

„Ich freue mich, dass es nun diese landschaftlich schöne und ver­kehrssichere Verbindung zwischen Clee­berg und Oberkleen gibt, die auch schon fleißig genutzt wird“, sagte der Langgönser Bürgermeister Horst Röhrig bei der offizi­ellen Eröffnung des Rad- und Gehwegs am Mittwochvormittag zwischen den beiden Langgönser Ortsteilen. Auch die Amts­kollegen des Langgünser Gemeindeober­haupts aus dem interkommunalen Verbund „Teilraum Mittelhessen Süd“, Dr. Ulrich Lenz (Linden), Dr. Manfred Schmidt (Hüt­tenberg) und Karl-Heinz Schäfer (Pohl­heim) sowie Vertreter des Planungsbü­ros Kolmer & Fischer, der ausführenden Baufirma Jost und des Verkehrs- und Wirt­schaftsministeriums nahmen an der Eröff nungszeremonie teil.

Die Radroute hat eine Länge von insge­samt ca. 2,3 km, von denen ca. I ,8 km aus­gebaut wurden. Die ersten 600 m verlau­fen straßenbegleitend zur Kreisstraße, die restliche Strecke orientiert sich am Klee­bach, wo auf halber Strecke ein Hochwas­serrückhaltebecken gequert wird. Bauen­de der Radroute ist etwa 500 m vor dem Oberkleener Kindergarten, wo an einen vorhandenen Wirtschaftsweg angeschlos­sen wird. Bei der Konzeption dieser Rad­route abseits von stark frequentierten We­gen wurde Wert darauf gelegt, eine direk­te und somit umwegfreie Route zwischen den Ortsteilen zu schaffen.

Die gute Einpassung in die Umgebung und die sichere Führung steigere auch bei dieser Verbindung die Attraktivität am Radfahren, hob Röhrig hervor. Die Bau­kosten des Radwegs belaufen sich auf ca. 340.000 Euro. Da die Maßnahmen aus dem Radverkehrskonzept des „Teilraums Mit­telhessen Süd“ nach dem Gemeindever­kehrsfinanzierungsgesetz mit Landesmit­teln gefördert werden, erhält die Gemeinde Langgöns für den Bau dieses Weges einen Zuschuss von 70 % der Baukosten, also ca. 238.000 Euro. Nicht zuletzt hierdurch zei­ge sich die Effektivität des interkommu­nalen Verbundes „Teilraum Mittelhessen Süd“, betonten Röhrig und seine Amtskol­legen aus den Teilraumkommunen.

Das vom zuständigen Ministerium be­grüßte Gesamtradwegekonzept dieser Kommunen werde bereits über mehrere Jahre hinweg finanziell gefördert. Im Rah­men dieser Gesamtkonzeption wurde mitt­lerweile ein enger Kontakt mit dem für die Bewilligung von Fördermitteln zuständi­gen Ministerium in Wiesbaden geknüpft. So seien, informierte Horst Röhrig, seit 2002 bereits neun Radverkehrsverbindun­gen im Teilraum umgesetzt worden. Die zehnte Verbindung zwischen Hüttenberg-­Hörnsheim und dem Radweg an der Lan­desstraße 3475 werde demnächst begon­nen. Für den Radweg zwischen Hütten­berg-Hochelheim und Langgöns-Dom­holzhausen liege der Förderbescheid seit kurzem vor, so dass auch hier nach entspre­chender Vorbereitung die Arbeiten ausge­schrieben werden können.




Artikel veröffentlicht am 30. Mai 2010   

Kommentare (1)

  1. R.Kohl sagt:

    5 Jahre Radwegbilanz: Der Radweg ist garnicht nutzbar da viel zu gefährlich. Ich bin schon mehrfach von frei laufenden Hunden angefallen worden und jedesmal fast gestürzt. Daher benutze ich lieber die sichere Landstrasse.

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